DE87744C - - Google Patents

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DE87744C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/16Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding sharp-pointed workpieces, e.g. needles, pens, fish hooks, tweezers or record player styli
    • B24B19/18Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding sharp-pointed workpieces, e.g. needles, pens, fish hooks, tweezers or record player styli for grinding carding equipment, e.g. card-clothings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die bis jetzt gebräuchlichen Methoden des Schleifens oder Schä'rfens von Kratzen waren nicht im Stande, eine runde Spitze von kurzer oder langer Gestalt, wie sie z. B. die Nadel zeigt, zu schaffen.
Eckige, ovale oder unvollständig geschliffene Spitzen können nicht den völligen Zweck des Kardirens erfüllen; sie können die Fasern nicht vollständig von einander trennen, weil sie vermöge ihrer Gestalt, ihrer Unvollständigkeit nicht zwischen die einzelnen Fasern gelangen ; sie können den Schmutz nicht mit der nöthigen Vorsicht abstreifen, weil sie durch ihre mehr oder weniger rauhe, unebene Form die Fasern zerschlagen oder abreifsen; ebensowenig strecken ,die eckigen, ovalen oder unvollkommen zugeschliffenen Spitzen die Fasern des Vliefses gerade, sie legen sie nicht zurecht, denn die ungleichmäfsigen Spitzen greifen rauh in das Kardirungsmaterial ein, zerreifsen dasselbe und liefern dadurch einen grofsen Abfall, indem sie zu kurze Fasern liefern, wodurch das Vliefs nicht genügend zusammenhält, wie es bei der nachfolgenden Theilung und Verspinnung nöthig ist.
Alle diese Nachtheile vermeiden kann nach Ansicht des Erfinders nur die Nadelspitze, d. h. nur eine solche Spitze, die nach der Form einer Nadel den Kratzenzähnen angeschliffen wird.
Dies Verfahren, die Nadelspitze den Kratzenzähnen anzuschleifen, liegt der vorliegenden Erfindung zu Grunde und besteht in Folgendem:
Gegen den mit Kratzenbändern α (s. Fig. 1 und 4) bezogenen Tambour b sind zwei Schleifscheiben c c aus Schmirgelmaterial in der Weise angedrückt, dafs die Kratzen a' a' sich in in denselben befindliche, spiralförmig gezogene, mit gleicher Steigung versehene Nuthen oder Rinnen c' c' c' c'. . . . legen, deren Form den zu erhaltenen Spitzen gleich ist. Die Fig. 5 und 6 stellen zwei solcher Scheiben in theilweiser Ansicht und einem Schnitt für verschiedene Materialien dar, und zwar Fig. 5 für Baumwollkratzen und Fig. 6 für Wollkratzen. Während bei ersteren die Rinnen (Schleifkanäle) gleichmäfsig verlaufen, sind bei letzteren dieselben durchbrochen, und stehen diese Durchbrechungen abwechselnd, wie Fig. 6 dies im Querschnitt besonders zeigt.
Bei der stattfindenden schnellen Rotation der Schleifscheiben c c werden die Zahnspitzen gezwungen, was zu gleicher Zeit der langsame Rundgang des Tambours b nach der Pfeilrichtung zuläfst, in diese Schleifrinnen eine Zeit lang zu bleiben und sich nach der Form dieser Schleifrinnen abzuspitzen. Es kommt jeder Punkt der Oberfläche des Zahnendes vielmal durch die schnelle Rotation der Scheiben und ihrer Schleifrinne in Berührung, wodurch es spitz zugeschliffen wird. Der Anfang des Schleifens beginnt schon beim Eintreten des Zahnes in die Schleiffläche der Scheibe (Fig. 1 bei x) und endigt bei seinem Austreten (Fig. 1 bei y). Aufserdem trägt, wie oben schon erwähnt, der Apparat zwei solcher Schleifscheiben mit entgegengesetzter Drehbewegung (Fig. 3), so dafs durch seine Bewegung parallel der Tambourseite ein jeder Kratzenzahn in die Schleifkanäle c' c' c' c' treten mufs.
Dadurch entsteht eine nadeiförmige, runde und überaus glatte Spitze.
Um die Pressung der Schleifscheiben c genügend gegen die elastischen Kratzenzähne wirken zu lassen, sitzen dieselben (Fig. ι und 4) auf losen, durch einander gehenden Büchsen von vierkantiger Gestalt, wodurch sie mit den sie treibenden Winkelrädern// auf festen Zapfen g g gekuppelt sind; infolge der Schraubenfedern k k lassen sie ein sanftes Schleifen zu. Die Treibwelle e geht durch die Lager dd hindurch und theilt ihre rotirende Bewegung durch eingelegte Keile i i und die Längsnuth V der Radbüchse und den darauf sitzenden grofsen Winkelrädernyy mit. Letztere treiben die Winkelra'der ff und somit die mit ihnen verkuppelten Schleifscheiben c c.
Die Bewegung der Achse e erfolgt seitlich und gestattet zugleich ein Schieben des mit Laufachsen und Rollen / versehenen und auf Schienen laufenden Apparates d längs der Seite des Tambours a. Dieser Vor- oder auch Rückwärtsgang kann ebenfalls mechanisch von der Tambourachse oder einem anderen Hülfsmechanismus ausgehen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren mittelst rotirender und mit der Stirnfläche arbeitender Schleifscheiben (c), die auf der Stirnfläche spiralförmige Schleifrinnen (c'J besitzen, Kratzenzähne mit nadeiförmigen Spitzen zu versehen.
2. Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι eine Vorrichtung, bestehend aus einer oder mehreren rotirenden, mit spiralförmigen Schleifrinnen fc'J versehenen Schleifscheiben (c c), welche mittelst Federn (h h) an das Arbeitsstück angedrückt werden und durch Winkelrädergetriebe (ff) von einer Welle (e) gedreht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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