DE87680C - - Google Patents

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DE87680C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C1/00Machines for producing flat surfaces, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C1/02Smoothing, i.e. working one side only

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1895 ab.
Es ist eine bekannte Thatsache, dafs die Einstellung der Messer der Unterwalze an Hobelmaschinen eine schwierige ist, da die Einstellung vorgenommen werden mufs, während die Walze sich an ihrem Platz in der Maschine befindet. Um die Einstellung zu erleichtern, könnte man wohl das Walzenlager in vertical und horizontal beweglichen Schlitten (supportähnlich) anbringen; diese Construction ist jedoch nicht ausführbar ohne gleichzeitige vollständige Umformung des Gestelles u. s. w.
Nach vorliegender Erfindung wird nun der angestrebte Zweck in der Weise erzielt, dafs die Untermesserwalze in einem verstellbaren drehbaren Rahmen angeordnet wird, dessen horizontal liegende Achse in einem Schlitten gelagert ist, der seitlich aus dem Gestell der Hobelmaschine herausgezogen werden kann.
In der Zeichnung ist eine derartige Anordnung der Untermesserwalze dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer Hobelmaschine mit der nach der vorliegenden Erfindung eingerichteten Untermesserwalze. Fig. 2 ist ein Grundrifs des in Betracht kommenden Theiles der Maschine. Fig. 3 ist ein axialer Horizontalschnitt durch den Walzenrahmen nebst Schlitten und Fig. 4 eine Seitenansicht dieser Theile. Die Fig. 5 bis 10 zeigen Einzelheiten.
Die Walze A ist in üblicher Weise gelagert. Die Lagerfutter. B derselben sind von einem Rahmen C getragen, der um den in einem Schlitten D angeordneten Bolzen E sich drehen kann; dieser Schlitten und der Rahmen C greifen scharnierartig in einander und der Schlitten ist in einem entsprechenden Führungsstück F seitlich verschiebbar angeordnet.
G und H sind Arme, die aufserhalb des Schlittens an den Scharnierbolzen E angebracht sind. Diese Arme umfassen die Lagerfutter B der Walzenwelle, indem sie mit einer entsprechenden Bohrung versehen sind, durch welche die Futter hindurchtreten. Der Arm G ist bei J hakenartig ausgebildet und umfafst einen im Gestell eingeschraubten Schraubenstift K, welcher oberhalb und unterhalb des Armes mit Muttern M und M1 versehen ist. Durch Verstellen dieser Muttern wird als oder Arm und dadurch der die Messerwalze tragende Rahmen gehoben oder gesenkt. Sollen die Messer nachgesehen werden, so löst man einfach die Muttern und kann dann den Schlitten mit dem Rahmen seitlich herausziehen.
Die Messer können dann bequem festgeschraubt werden und die genaue Einstellung der Walze wird, nachdem der Rahmen wieder eingeschoben worden ist, mittelst der Muttern MM1 vorgenommen.
Damit der Rahmen während des Ausziehens die horizontale Lage beibehält, ist derselbe bei L mit einer Führungsleiste versehen, die an dem Schlitten anliegt, auch wenn der Rahmen so weit herausgezogen ist, dafs die Messerwalze vollständig frei liegt.
Wie ersichtlich, kann diese Anordnung ohne sonstige Aenderung der Maschine getroffen werden, und die meisten alten Maschinen
können ohne grofse Kosten mit der neuen Einrichtung versehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Hobelmaschinen die Anordnung der Untermesserwalze (A) in einem drehbaren Rahmen (C), welcher mit seiner Drehachse (E) in einem seitlich aus dem Gestell der, Hobelmaschine ausziehbaren Schlitten (D) gelagert ist, zum Zweck, die Messer der Messerwalze nach Herausziehen des Schlittens leicht und genau einstellen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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