DE87623C - - Google Patents
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- DE87623C DE87623C DENDAT87623D DE87623DA DE87623C DE 87623 C DE87623 C DE 87623C DE NDAT87623 D DENDAT87623 D DE NDAT87623D DE 87623D A DE87623D A DE 87623DA DE 87623 C DE87623 C DE 87623C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/78—Adaptations or mounting of level indicators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \t
Die Neuerung besteht aus' den Drehschiebern α und den damit durch Scharniere
verbundenen Klappen c. Die Dichtungsfläche an der Rückseite der Drehschieber wird durch
den Dampf und die am Ende des Zapfens befindliche Mutter gegen die Dichtungsfläche
der Hahnköpfe geprefst. Die Drehschieber sind mit zwei Oeffnungen b und ^1 versehen,
deren Naben schräg unterschnitten sind. Jede Oeffniing b wird beim Bruch des Glases durch
eine sonst senkrecht herabhängende Klappe verschlossen. Die Oeffnungen i>, dienen dazu,
die Klappen nach ihrer Verrichtung wieder von den Flächen abfallen zu lassen. Die zwischen
den Oeffnungen b und ^1 befindlichen
vollen Flächen werden benutzt, die Bohrungen χ von dem Kessel abzusperren.
Die Hebel, mittelst deren die Drehschieber bewegt werden, können drei verschiedene
Stellungen einnehmen.
Bei der vollgezeichneten Stellung stellen die mit den Klappen versehenen Oeffnungen b den
Zugang zum Glase her. Sobald die Klappen durch den Bruch des Glases geschlossen sind, bringt man die Hebel in die Mitte zwischen
der vollgezeichneten und der punktirten Stellung, wodurch der Zugang zum Glase
vollständig abgesperrt wird. Ist das neue Glas eingesetzt, so bringt man die Hebel in die
punktirte Stellung; der Zugang zum Glase wird dann durch die Oeffnungen bx ermöglicht.
Diese Stellung gleicht einem Wasserstandszeiger ohne Selbstschlufs. Endlich bringt
man die Hebel nach einander in die erste Stellung zurück.
Die Wirkungsweise der Drehschieber und Klappen während des Betriebes ist folgende:
Die -Hebel nehmen die erste Stellung ein, Dampf und Wasser können durch die Oeffnungen
b in das Glas strömen. Springt das Glas, so werden in demselben Augenblick die
Klappen infolge des Uebergewichtes des Dampfdruckes über den Druck der Atmosphäre gegen
die schrägen' Dichtungsflächen geprefst und Dampf und Wasser am Ausströmen verhindert.
Die Hebel werden nun in die zweite Stellung gebracht, wodurch Wasser und Dampf sicher
abgesperrt werden. Jetzt wird das neue Glas eingesetzt und die Hebel vorsichtig in die
punktirte Stellung gebracht, in welcher Wasser und Dampf durch die Oeffnungen b1 zum
Glase strömen können. Der Wasserstand des Kessels ist danach wieder sichtbar. Um
die Klappen wieder von den Flächen abfallen zu lassen, bringe man z. B. zuerst den
oberen Hebel in die erste Stellung zurück; dann wirkt auf die Rückseite der Klappe der
directe Kesseldruck, auf die glatte Dichtungsfläche der Druck im Glase; da beide Drucke
gleich sind, fällt die Klappe infolge der Schwerkraft von der schrägen Fläche, in die senkrechte
Lage hinab. Dasselbe geschieht mit der unteren Klappe, sobald hier der Hebel in die erste
Stellung gebracht ist. Der Apparat ist nach diesen Vorgängen wieder betriebsfähig.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Wasserstandszeiger mit beim Bruch des Glases selbstthätig schliefsenden Ventilklappen, dadurch gekennzeichnet, dafs diese Klappen an Drehschiebern α vor Oeffnungen b derselben so aufgehängt sind, dafs sie bei normalem Betriebe frei herabhängend, den Durchgang von Wasser und Dampf zum Glase durch die in Gleichlage mit den Kesselzugä'ngen gebrachten Oeffnungen b gestatten und beim Bruch des Glases auf ihren Sitz geprefst werden, während nach dem Instandsetzen des Wasserstandszeigers ein erneuter Zuflufs des Wassers und Dampfes zum Glase durch Oeffnungen &j der Schieber ermöglicht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87623C true DE87623C (de) |
Family
ID=359583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87623D Active DE87623C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87623C (de) |
-
0
- DE DENDAT87623D patent/DE87623C/de active Active
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