DE875160C - Haushalt- oder Schneiderschere - Google Patents

Haushalt- oder Schneiderschere

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DE875160C
DE875160C DES25310A DES0025310A DE875160C DE 875160 C DE875160 C DE 875160C DE S25310 A DES25310 A DE S25310A DE S0025310 A DES0025310 A DE S0025310A DE 875160 C DE875160 C DE 875160C
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Germany
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scissors
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commercial
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cutting
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DES25310A
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English (en)
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HANS SANDKAULEN FA
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HANS SANDKAULEN FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B13/00Hand shears; Scissors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

  • Haushalt- oder Schneiderschere Die Erfindung betrifft eine Haushalt- oder Schneiderschere, bei der sowohl die Schneide als auch das Gewerbe rein mechanisch bearbeitet ist.
  • Um einen guten Schnitt zu erzielen, werden bekanntlich die Scheren so geschliffen, daß das Blatt derselben auf seiner Innenseite einen sogenannten Drall erhält, außerdem ist die Schneide gegen die Schneidebene der Schere bogenförmig gekrümmt. Hierdurch wird bei der Kreuzung der Klinge eine punktförmige Anlage der Schneidenkanten aufeinander,erreicht, wobei sich die übereinandertretenden Teile der beiden Blätter voneinander abheben und die Schneiden ,auf den Innenflächen des anderen Blattes nicht reiben.
  • Die Innenflächen der Blätter der Schere bilden geWissermaßen bogenförmige Brücken, deren Enden einerseits auf den Flächen des Gewerbes und andererseits im Schnittpunkt .aufliegen. Hierbei ist eine Federung der Scherenblätter notwendig.
  • Man erzielt diesen Drall dadurch, daß das Blatt der Schere gegenüber den Flächen des Gewerbes in veränderlichem Winkel geschliffen wird, so daß das erforderliche Zurückspringen der Blattfläche gegenüber der Schneidkante in allen Querschnitten erzielt wird.
  • Den Anpreß.druck der Schneidkanten erreicht man -dadurch, daß auf der Fläche des Gewerbes ein. sogenannter Halbmond ausgearbeitet wird, der als ein erhöhter Buckel sich über die Fläche des Gewerbes erhebt.
  • Diese Bearbeitung wird ausschließlich durch freihändiges Schleifen der Scheren erzielt. Diese Arbeit fordert von dem Schleifer eine große Geschicklichkeit, da die Abmessung der Schliffe sich lediglich auf Exfahr ungswerte stützt.
  • Abgesehen davon, daß die geschilderte Bearbeitung je nach der Kunstfertigkeit des Schleifers mehr oder weniger lange Arbeitszeiten erfordert und daher teuer ist, ist auch eine absolute Gleichmäßigkeit der hergestellten Scheren nicht zu erreichen. -Die Erfindung zeigt demgegenüber eine Schere, die an ihren Arbeitsflächen ausschließlich durch eine genau hemeßbare mechanische Bearbeitung erzeugt ist.
  • Hierbei liegt die Lösung der Erfindungsaüfgabc darin., an jedem Scherenblatt eine Gewerbefläch° zu schaffen, deren Richtwirkung für alle Winkelstellungen der Sühneidenüberkreuzung eine punktförmige Anlage der Schneidkanten ergibt.
  • Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung die Schere mit einem Gewerbe versehen, dessen aufeinianderarbeitende, @ebene Flächen windschief zur Schneidebene liegen, derart, daß ihr tiefster Punkt, in bezug auf das Auee, jenseits des Gewerbebolzens am Blattrücken sich befindet, -während sich der höchste Punkt diesseits des Gewerbebolzens an der dem Blattrücken gegenüberliegenden Kante befindet.
  • Hierdurch ergibst sich der Vorteil, daß die ebene Fläche 'des Gewerbes in einfacher Weise mittels eines 'Stixnfräsers ausgearbeitet werden kann, wobei das Bolzenloch zur Führung des Fräsers dienen kann.
  • Diesle Bearbeitung ist sowohl leicht und ohne Ab- weichungen genlau wiederholbar, indem als AufspannfläChen die Rückenfläche der Blätter benutzt wird; als auch durch Messung der Bearbeitung selbst gegenüber der als Bezugsfläche anzunehmenden Schneide des Blattes kontrollierbar.
  • Infolge dieses Umstandes -ist die Erzeugung untereinander übereinstimmender Werkstücke gesichert.
  • Um die _ Paßgenauigkeit des Gewerbes erst nach dein Härten des Blattes zu erzielen und dabei die Eräsbearbeitung zu erleichtern, sind gemäß der Erfindung bei dem Rohling die Flächen des Gewerbes gegenüber dem Blatt überhöht. Es ergibt sich dadurch die- Möglichkeit, die Härtezone des Blattes an die Grenze der Erhöhung zu legen, so da.ß die Fläche des Gewerbes auch nach dem Härten noch b@mrbeitet -werden kann.
  • Um eine punktförmige Berührung der Schneidkanten h.'erbeixuführen und dadurch einen sauberen Schnitt zu erzielen, ist erfindungsgemäß die Schneide des einen Scherenblattes zur Schneidebene schräg zurückgeschliffen.
  • Man kann nun auch die Schere insbesondere zwecks Verwendung als Schneiderschere mit starken zunelastischen Blättern ausbilden, indem gemäß der Erfindung der Gewerbebolzen durch Zwischenlage einer Federeinseitig gegen !ein Blatt abgestützt ist.
  • Ein weiterer Vorteil liegt bei dieser Ausführungsform darin, daß. für den Gewerbebolzen keine gehärteten Schrauben verwendet zu werden brauchen, wenn erfindungsgemäß in der Gewerbebohrung zwischen Gewerbebolzen und den Blättern eine gehärtete Führungsbüchse eingesetzt ist.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen Abb. i und 2 in Längs- und Seitenansicht den Rohling des einen Scherenblattes, Abb. 3 einen Schnitt gemäß Linie A-B der Abb. 2, Abb. 4 einen Schnitt gemäß Linie C-L, der Abb. 2, Abb.5 und 6 ebenfalls in Längs- und Seiten: ansieht das andere Scherenblatt als Rohling, Abb. 7 einen Schnitt gemäß Linie E'-F der Abb. 6, Abb. 8 einen Schnitt gemäß Linie G-H der Abb. 6, Abb.9 und io das eine Scherenblatt nach der Bearbeitung, Abb. i i einen Schnitt nach Linie 1-l der Abb. i o, Abb. 12 und 13 das andere Scherenblatt nach der Bearbeitung, Abb. i q. einen Schnitt nach der Linie l(-L der Abb. 13, Abb. 15 in vergrößertem Maßstab einen teilweisen Längsschnitt durch das Gewerhe und das anschließende, Blatt, Abb. 16 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt nach Linie M-N der Abb.. 9, Abb. 17 einen Schnitt nach Linie 0-P der Abb. 9, Abb. 18 einen Schnitt nach Linie Q-1? der Abb. i 2, Abb. 19 einen Schnitt nach Linie. S-T der Abb. i z, Abb.2o einen Schnitt durch das Gewerbe bei gekreuzten Scherenklingen der rechtwinklig geöffneten Schere, Abb. 21 eine Seitenansicht der zugeklappten Schere, Abb.22 die fertige Schere und Abb. 23 einen Schnitt nach Linie U-V der Abb. 22.
  • Bei der d:arge§tellten Scherenform handelt cs sich' um eine Schneiderschere mit starken Blättern, bei denen die Schneiden über die Innenflächen des Blattes vorstehend angeordnet sind. Das Blatt i besitzt eine, längliche Grifföse 3, während das Blatt 2 eine Rundgrifföse q. hat.
  • Der in Abb. i und 2 dargestellte Rohling des einen Blattes i und der in Abb. 5 und 6 dargestellte Rohling des anderen Blattes 2 besitzt eine die Schneide ausbildende, verstärkte Kante 5 bzw. 6 sowie eine die Bohrung 7 für dien Gewerbezapfen umgehende Gewerbefläche 8 bzw. 9, welche, wie aus Abb.2 bzw. 6 und den zugehörigen Schnitten ersichtlich, gegenüber der Blattdicke verstärkt ist.
  • Die Blätter i, 2 der Schere sind mit einer ebenen Rücken$äche io ausgebildet, die bei. der Bearbeitung als Aufspannfläche dient.
  • Die in Abb. 9 bis 14 im einzelnen dargestellten Bearbeitungsschritte der Wixkungsflächen werden in der Reihenfolge durchgeführt, daß zunächst bei, dem einen Blatt i die Fläche der Schneidkante 5 auf das Fertigmaß abgeschliffen wird.
  • Die Fläche 6 des Blattes 2 wird jedoch, -wie aus Abh. 1:1 ersichtlich ist, gegenüber der Schiieicll@ant-. zurücktretend ,abgeschliffen.
  • Die im übrigen auf die gewünschte Umrißform bearbeitete Scherenklinge wird danach auf der Blattlänge gehärtet.
  • Nunmehr wird das von der Härtung ausgenommene. Gewerbü bearbeitet, und zwar vorteilhafterweise unter Anwendung eines Stirnfräsers, welcher mit einem Spurzapfen in der Bohrung ; des Gewerbebolzens geführt ist.
  • Die Fläche=n des Gewerbes werden windschief zur Schneidebeine liegend .abgearbeitet, und zwar so (Abb. 16 bis i g), daß die gegenüber dem Griffauge 3 bzw. 4. jenseits des Gewerbebolzens liegende Ecke X des Gewerbes den tiefsten Punkt der Fläche bildet, während der höchste Punkt Y diesseits des Gewerbebolzens an der dem Blattrücken gegenüberliegenden Kante sich befindet.
  • Die diesseits des Gewerhebolze-)s am Blattrücken liegende Ecke Z der G.ewerbefläch@e besitzt eine zwischen dem höchsten und tiefsten Punkt befindliche Höhenlage, während die jenseits des Gewerbebolzens der Schneidkante benachbarte Ecke W des Gewerbes etwa auf der Höhe der Schneidlante bzw. 6 liegt.
  • Durch diese Formgebung entstehen symmetrische, aber gegeneinander versetzte Flächen.
  • Die Auswirkung dieser Flächen bringt bei geöffneterSchere, d. h. bei rechtwinklig zueinander gekreuzten Scherenklingen, eine in der Schneidebene fluchtende Stellung der beiden Schneidkanten 5 und 6 h ervbr. Beim Schneiden mit der Schere setzen daher die beiden Schneidk anten zunächst bündig einander auf.
  • Beim weiteren Schneidvorgang treten die erhöhten Punkte des Gewerbes übereinander, so daß in bezug auf die Griffaugen diesseits des Gewerbes ein Anheben der Scherenklingen erfolgt, wobei. die, Kreuzungspunkte der Schneiden Abstützungspunkte des Blattes werden.
  • Diese Stellung ist in Abb. 21 veranschaulicht. Um die bei dieser Spreizbewegung notwendige gegenseitige Federung starrer Blätter zu erzielen, ist der Gewerheholzen r i unter Zwiscli.cnl.age einer Federscheibe 12 einseitig gegen ein Blatt der Scher-. abgestützt.
  • Vorteilhaftenveise kann man hierbei, um die Verwendung gehärteter Schrauben zu umgehen, in die Gewerbebohrung zwischen den Blättern ,eine gehärtete Führungsbüchse 13 einsetzen, durch welche die Bolzenschraube i i hindurchgeführt ist. Der Gewerbebolzen i i ist mit seinem Gewinde in eine durch einen Haltestift i.;. fesigelegte Unterlegscheibe 15 eingeschraubt und durch eine Gegenmutter 16 ,gesichert.
  • Anstatt durch Abfräsen kann das Gewerbe auch durch Planschleifen bearbeitet werden.

Claims (5)

  1. PATENTA`SPRLCHL: i. Haushalt- oder Schneiderschere, gel:ennzeichnet durch .ein Gewerbe mit -aufeinander-@arbeitenden ebenen Flächen (8, 9), die windschief zur Schneidebene liegen, derart, daß ihr tiefster Punkt (X) in bezug auf das Auge (3 bzW. ¢) jenseits des Gewerbebolzens (i i) am Blattrücken sich befindet, während sich der höchste Punkt (Y) diesseits des Gewerbebolzens ,an der dem Blattrücken gegenüberliegenden Kante befindet.
  2. 2. Schere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß beim Rohling die Flächen (8, 9) des Gewerbes ;gegenüber dem Blatt (i bzw, 2) überhöht sind.
  3. 3. Schere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d@a.ß die Schneide (6) des einen Scherenblattes (2) zur Schneidehene schräg zurückgeschliffen ist.
  4. Schere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d@aß der Gewerbebolzen (i i) unter Zwischenlage einer Feder (12) einseitig gegen ein Blatt .abgestützt ist.
  5. 5. Schere nach Anspruch i und 4., dadurch gekennzeichnet, daß in der G.evierbebohrung (7) zwischen Gewerbebolzen und den Blättern (i, 2) eine gehärtete Führungsbüchse (13) sitzt.
DES25310A 1951-10-25 1951-10-25 Haushalt- oder Schneiderschere Expired DE875160C (de)

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DE (1) DE875160C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006307B (de) * 1956-07-23 1957-04-11 Hans Sandkaulen K G Zackenschere
DE1033089B (de) * 1955-10-13 1958-06-26 Gertrud Samans Geb Deus Schere
DE1553834B1 (de) * 1966-01-27 1972-01-05 Usborne Andrew Charles Schere
FR2605545A1 (fr) * 1986-10-22 1988-04-29 Gautier Jean Perfectionnements aux instruments travaillant par cisaillement

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DE1006307B (de) * 1956-07-23 1957-04-11 Hans Sandkaulen K G Zackenschere
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