DE87481C - - Google Patents

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DE87481C
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Befestigung geschieht bei dieser Erfindung mittelst Bremsbänder, die mit den zu befestigenden Geräthen, wie Schlittschuhe, Rollschuhe, unlösbar verbunden sind; sie hat den grofsen Vortheil der Einstellbarkeit für beliebige Verhältnisse der Stiefelabsätze bei Vermeidung der Beschädigung letzterer durch eingetriebene oder geschraubte Spitzen, Klammern, wie bei gewöhnlichen Befestigungen üblich, und aufserdem beseitigt sie das sonst häufige Lockerwerden der bekannten Arten des Befestigens.
In den Fig. 1 bis 9 ist die neue Befestigung in drei Ausführungsformen an Schlittschuhen veranschaulicht; bei der einen Art (Fig. 1, 2 und 3) ist die Absatzplatte α hinten nach oben gebogen und für den Durchgang von zwei Bremsbandhälften A und B zu einem Schlitz b ausgebildet. Dieses Bremsband besteht aus bestem Bandstahl; dessen Hälften können über einander verschoben und mittelst des Knopfes C am Bande B und der Knopflöcher D am Bande A lang oder kurz eingestellt werden; ein Niet E am Ende von Band A bewirkt ein dichtes Anliegen des letzteren auf Band B, während ein Schlitz F im letzteren die Verschiebung des Nietes im Band B beim Verlängern oder Kürzen des ganzen Bandes gestattet.
An den freien Enden beider Bandhälften sind kräftige Augen d angenietet, wovon das eine mit Links- und das andere mit Rechtsgewinde versehen ist zum Aufnehmen der die beiden Enden verbindenden Schraube H mit den beiden Brüstungen / und der Nuth K in der Mitte und eines in letzterer sitzenden Führungsschiebers e, welcher in einem Schlitz.
in der Absatzplatte α gleiten kann. Durch Umdrehen der Schraube H wird das Bremsband , nach vorheriger passender Einstellung der Bremsbandlänge für den betreffenden Absatz, fest um letzteren gespannt.
Bei der nach Fig. 4, 5 und 6 ausgeführten Anordnung sind ebenfalls Bremsband und Schlittschuh fest verbunden.
Am hinteren Ende der Absatzplatte ist ein Schieber g angebracht, durch dessen Oese das Bremsband hindurchgezogen ist. An der Vorderseite der Absatzplatte ist ein bogenförmiger Steg h fest aufgenietet, um den herum die beiden Bremsbandenden laufen und hier gegen einander lang oder kurz, d. i. für einen grofsen oder kleinen Absatz eingestellt werden können. Hinter dem bogenförmigen Steg befindet sich ein in der Laufschienenrichtung beweglicher Steg i, in dem die Seitenklammern k quer verschiebbar eingesetzt sind, deren äufsere Enden Oesen bilden, durch welche die Bremsbänder hindurchgezogen sind; die Klammern k sind mittelst Niete und Schlitze in i horizontal geführt und gehalten; mit dem Steg i ist eine Mutter / verbunden, die im Schlitz m der Sohlplatte verschiebbar ist und die Schraube η aufnimmt.
Mit Hülfe der Zeichnung erkennt man nun, dafs nach der Drehung der Schraube η der Steg i vor- oder zurückgeschoben wird; er preist im letzteren Falle den Absatz gegen das Bremsband an, welches hierdurch sich fest an den Umfang des Absatzes legt, was ihm durch die Verschiebbarkeit von g und k ermöglicht ist. Durch den festen Anschlufs des Bremsbandes und der Oesenklammern g und k, die
mit Sägezahnriffeln versehen sein können, an den Absatz ist derselbe gegen Abheben vom Schlittschuh gesichert.
In den Fig. 7, 8 und 9 ist. die Anwendung eines mit dem Schlittschuh fest verbundenen Drahtseiles 0 als Bremsband veranschaulicht. Es ist hierbei die vorbeschriebene Construction insofern abgeändert, als das Band mit dem vorderen beweglichen Steg ρ verbunden ist und nach Art eines Rollenzuges um Rollen s gelegt und durch einen am hinteren Ende des Schlittschuhes in einem Schlitz t beweglichen Schieber u gezogen ist, so dafs durch Drehung der Schraube r der Schieber gegen den Absatz angeprefst und dieser zwischen o,p und u fest eingespannt wird. Durch diese Anordnung bewirkt der einfache Weg des Schiebers p1 die doppelte Kürzung bezw. Verlängerung des Bandes.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Schlittschuh, dessen Befestigung am Absatz durch Anziehen eines am Schlittschuh angeordneten, den Absatz umfassenden Bremsbandes erfolgt.
  2. 2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Schlittschuhes, bei welcher das aus zwei einander übergreifenden Theilen A und B zusammengesetzte, mittelst Knopfes C und Knopflöcher D dem Absatz entsprechend einstellbare Bremsband durch eine am hinteren Ende der Absatzplatte des Schlittschuhes angebrachte Oese b durchzogen ist und mittelst einer Spannschraube H angezogen wird, welche einerseits in mit Muttergewinde versehene Augen d der vorderen freien Enden der Theile A und B eingreift, andererseits in einem im Längsschlitz der Absatzplatte α verschiebbaren Auge e gelagert ist (Fig. 1, 2 und 3).
  3. 3. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Schlittschuhes, bei welcher das Bremsband durch eine Schieberöse g am hinteren Ende der Absatzplatte gezogen ist und seine Enden vorn um einen auf der Sohlenplatte festen, gebogenen Steg h gelegt sind, auf dem sie für einen grofsen oder kleinen Absatz eingestellt werden können, während ein zwischen Schieberöse g und Steg h mittelst einer Schraube η in einem Längsschlitze der Absatzplatte verschiebbarer Steg i die quer verschiebbaren Seitenklammern k trägt, den Absatz gegen den Schieber g preist und dadurch zwischen sich und dem Bremsband festspannt (Fig. 4, 5 und 6).
  4. 4. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Schlittschuhes, bei welcher das durch eine am Hintertheil der Absatzplatte bewegliche Schieberöse u gezogene Bremsband 0 (Drahtseil) um zwei vordere feste Rollen ss gelegt ist, während die Enden desselben an einem Schieber ρ befestigt sind, der durch Drehung einer Schraube r verschoben wird und das Band fest um den Absatz spannt und diesen zugleich zwischen ρ und u festklemmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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