DE874793C - Verfahren zur Steuerung der Lautstaerke von Lautsprechern von einem akustisch getrennten Nebenraum aus - Google Patents

Verfahren zur Steuerung der Lautstaerke von Lautsprechern von einem akustisch getrennten Nebenraum aus

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DE874793C
DE874793C DEK12117A DEK0012117A DE874793C DE 874793 C DE874793 C DE 874793C DE K12117 A DEK12117 A DE K12117A DE K0012117 A DEK0012117 A DE K0012117A DE 874793 C DE874793 C DE 874793C
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DE
Germany
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volume
loudspeakers
controlling
room
acoustically separated
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Expired
Application number
DEK12117A
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English (en)
Inventor
Otto Jaensch
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KINOTECHNIK JAENSCH
Original Assignee
KINOTECHNIK JAENSCH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/22Automatic control in amplifiers having discharge tubes
    • H03G3/24Control dependent upon ambient noise level or sound level

Landscapes

  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Die Einstellung der Lautstärke von Saallautsprechern, z.B. in einem Tonfilmtheater, wird meist durch einen im Saal befindlichen Regler vorgenommen. Dabei spielen der Anbringungsort des Reglers und die dort herrschenden raumakustischen Bedingungen eine große Rolle. Man wird die elektrischen Leitungen zwischen, dem Hauptverstärker, der z. B. in Tonfilmtheatern im Bildwerferraum aufgestellt ist, und dem Saalregler begreiflicherweise so kurz als möglich halten, um den Frequenzgang nicht ungünstig zu beeinflussen und um die allgemeine Störanfälligkeit zu mindern. Man wird sich aus diesen und anderen Gründen nicht immer danach richten können, wie die raumakustischen Bedingungen am Regelort, der j a zugleich Hörort für die Bedienungsperson des Reglers ist, sind, ob sie dort gewissermaßen den Durchschnitt der gesamten raumakustischen Bedingungen darstellen. Die Regelung der Lautstärke ist überdies subjektiven Einflüssen unterworfen und erheblich von Erfahrungen abhängig.
  • Das im nachfolgenden beschriebene Verfahren bezweckt, die Lautstärkeregelung dem Fachmann zu übertragen, d. h. im Tonfilmtheater dem Vorführer im Bildwerferraum. Weiterhin soll die Lautstärke in erster Linie durch eine optische Anzeigevorrichtung eingestellt und überwacht werden, weil optische Anzeigemittel sehr exakt arbeiten. Bild r veranschaulicht die Arbeitsmittel und die Arbeitsweise des Verfahrens im Prinzip. Im Bildwerferraum ist die Bildtonmaschine a aufgestellt; der Ton wird über den Hauptverstärker b dem Saallautsprechor c hinter der B;ildwand d- zugeführt. Die Lautstärke wird durch den im Bildwerferraum befindlichen Regler e eingestellt. Im Zuschauerraum befindet sich .an einer raumakustisch durchschnittlichen Stelle das Mikrophon f, dessen Stromimpulse durch einen, kleinen Verstärker gg verstärkt werden. Dieser Verstärker g betreibt den Kontrollautsprecher h und, vor allem ein optisches Anzeigegerät i, z. B. ein magisches Auge, wie es Bild 2 in schematischer Form zeigt. Es kann jede Maschine mit einem solchen magischen Auge versehen werden, so daß der Vorführer zu jeder Zeit und an jeder Maschine die Lautstärke optisch unter Kontrolle hat.
  • Praktisch ist die Anwendung des Verfahrens folgendermaßen: Der Vorführer führt beim Programmwechsel einen Akt des neuen Filmes vor; das kann auch bei unbesetztem Saal sein. Er läßt sich durch einen oder zwei Zuhörer im Saal die richtige Lautstärke sagen. Dann stellt er die optischen Anzeigevorrichtungen ein, z. B. die magischen Augen nach Bild 2; hierfür ist ein Sonderregler k vorgesehen, der so eingeregelt werden muß, daß sich bei den lautstärksten Stellen die Fächer gerade schneiden, aber nicht überdecken. Wenn nun der Saal bei zunehmender Zuhörerzahl eine größere Dämpfung hat, so werden sich bei den lautstärkstem Stellen die Fächer nicht mehr schneidern; der Vorführer muß mit dem Lautstärkeregler neu regeln müssen, bis das Anschneiden der Fächer bei den lautstärksten Stellen wieder eintritt. Da der Kontrollautsprecher lt mit dem Mikrophonverstärker g verbunden ist, so kann der Vorführer die lautstärksten. Stellen hören. Die Besprechung des Kontrollautsprechers h durch das Mikrophon ist auch deshalb wichtig, weil z. B. beim Beifall seitens der Zuhörer eine zusätzliche Belastung des Mikrophons auftritt; der Vorführer wird also bei solchen Beifallsstellen nicht mit dem Lautstärkeregler e zurückgehen, um das Überdecken der Fächer im magischen Auge auszuschalten, denn er weiß ja, daß es sich um eine zusätzliche akustische Belastung handelt, die nicht vom Saallautsprecher kommt. Alles in allem führt die Lautstärkereglung nach dem beschriebenen Verfahren durch den Fachmann zu einem besseren Ergebnis als alle anderen Verfahren. Es wird nämlich im allgemeinen viel zu viel durch das Saalpersonal geregelt. Es ist oft zu beobachten, daß Flüsterstellen viel zu lautstark aufgeregelt werden und die dann folgenden Stellen normaler Lautstärke übersteuert und zu laut sind, bis jemand zum Saalregler eilt und die normale Lautstärke einstellt. Alle diese und ähnliche Unzuträglichkeiten werden vermieden, wenn der Fachmann den Lautstärkeregler einstellt und die technischen Mittel des Verfahrens es ihm gestatten, das zuverläsig von einem akustisch getrennten Nebenraum aus zu tun.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Steuerung der Lautstärke von Lautsprechern von einem akustisch getrennten Nebenraum aus, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mikrophon im Zuhörerraum die akustische Darbietung aufnimmt und über einen Mikrophonverstärker im akustisch getrennten Nebenraum einen Kontrollautsprecher sowie optische Anzeigevorrdchtungen wie magische Augen betreibt, wobei die optischen. Anzeigevorrichtungen für sich, unabhängig vom Lautstärkeregler auf den Grundwert einstellbar sind.
DEK12117A 1951-11-16 1951-11-16 Verfahren zur Steuerung der Lautstaerke von Lautsprechern von einem akustisch getrennten Nebenraum aus Expired DE874793C (de)

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