DE87387C - - Google Patents

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DE87387C
DE87387C DENDAT87387D DE87387DA DE87387C DE 87387 C DE87387 C DE 87387C DE NDAT87387 D DENDAT87387 D DE NDAT87387D DE 87387D A DE87387D A DE 87387DA DE 87387 C DE87387 C DE 87387C
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Germany
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/28Controlling the gas flow through the purifiers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in BERLIN.
Hydraulisches Wechselventil.
In den beiliegenden Zeichnungen (Fig. 1 und 2) ist ein hydraulisches Wechselventil in der Ansicht und im Schnitt dargestellt. Derartige Ventile finden in Gasanstalten vielfache Verwendung, hauptsächlich zum Aus- und Umschalten der Gasströme, welche die Reinigerapparate durchlaufen.
Das Ventil besteht aus dem allseits geschlossenen runden Kasten A, welcher durch verticale Wände B und C radial in eine Anzahl Kammern D1 D2 D3.. . eingetheilt ist. Die Wände B reichen bis zur Decke E des Kastens und stehen von dessen Boden F ab, die Wände C reichen bis zum Boden des Kastens und stehen von dessen Decke ab. Die Wände B und C wechseln mit einander, so dafs immer eine Wand unten, die andere oben eine Oeffnung O (s. Fig. 1) hat, durch welche zwei benachbarte Kammern communiciren. Ferner sind immer zwei Kammern D1 D8, welche durch die untere Wandöffnung in Verbindung stehen, mit den gegenüberliegenden Kammern Z)3 D4 vermittelst in den Kastenboden einmündender Rohre P in Verbindung gebracht, während durch die Kastendecke Rohre 5 in die Kammern D7 D5 eintreten und fast bis auf deren Boden reichen. Diese Rohre stehen mit einem Wasserbassin und einer Saugepumpe in Verbindung. Schliefslich sind an dem Kastenumfang noch die Rohrstutzen R angeordnet, und zwar derart, dafs sie oberhalb der von der Decke E abstehenden WTände C einmünden.
Die Aufgabe, welche diese Ventile erfüllen sollen, ist nun diese, dafs ein Gasstrom, welcher durch den Rohrstutzen R1 zugeführt wird, einen vorgeschriebenen Weg vorfinden soll, der ihn entweder durch den Rohrstutzen R2 oder, wenn gewechselt ist, durch den Stutzen R4 entlä'fst, während gleichzeitig ein bei R3 eintretender Gasstrom nach i?4 oder -R2 entlassen wird. Erzielt wird dieser Wechsel auf dem sehr einfachen Wege, dafs einmal, wie dies in den Fig. 3 und 4 schematisch dargestellt ist, die Kammern D1D2D5D^ mittelst des Rohres S vom Bassin aus bis über die Oeffnung O der
Die
Wände B mit Wasser gefüllt werden.
Gasströme treten dann bei R1 und Rs
ein,
bei jR2 und i?4 aus. Um zu wechseln, wird das Wasser aus den Kammern Z)1 Z)2 Z)5 Z)6 vermittelst des Rohres S ausgepumpt und die Kammern Z)3 Z)4 D1 Z)8 werden vermittelst des Rohres S1 gefüllt. Die Gasströme treten dann bei R1 und R3 wiederum ein, werden dann aber aus den Stutzen i?4 und i?2 entsprechend entlassen. Es ist leicht einzusehen, dafs die vorher beschriebene Anordnung die richtige Ausführung des Wechsels in der zuverlässigsten Weise gewährleistet, um so mehr, als auch ein zufälliges Auslaufen der Kammern nicht stattzufinden vermag, weil die Wasserausläufe nicht nach unten angeordnet sind, sondern nur zwangweise mittels der Pumpvorrichtung in Function treten. Statt der runden Wechselventile können auch viereckige Verwendung finden. Dieselben erfordern dann naturgemäfs eine etwas andere Vertheilung der Wände £ und C, wie dies in den Fig. 5 und 6 schematisch zur Darstellung gebracht ist. Auch könnte
man aufser diesen Formen beliebig andere wählen, z. B. solche, bei denen mehrere Ventile in einem Gehäuse, also central angeordnet sind; allen derartigen Formen haften aber immer die in dem Vorhergehenden beschriebenen principiellen Eigenthümlichkeiten an, so dafs sie sich von einander lediglich durch constructive Abweichungen unterscheiden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    dadurch ge-
    Hydraulisches Wechselventil,
    kennzeichnet, dafs die Kammern (D1 D2 D3 . . .J des Ventiles von Wandungen (B), welche vom Boden, und durch Wandungen (C), welche von der Decke des Ventilgehäuses abstehen, begrenzt werden, und dafs die gegenüberliegenden Kammern (D1 D2 mit D= Da und D3 D* mit D1 D8) vermittelst Rohre (P) in Communication gebracht sind, während Rohrstutzen (R1 R2 R3. . .) oberhalb der Wände (C) in die Kammern einmünden, so dafs je vier Kammern, wenn sie mit Hülfe der Wasserzuflufsrohre (S) bis über ihre untere Wandöffnung (O) mit Wasser gefüllt sind, die durch die Rohrstutzen (R) eintretenden Gasströme zwingen, die benachbarten leeren Kammern zu durchströmen, oder wenn diese mit Wasser gefüllt und die erst vollen Kammern mit Hülfe der Saugeleitung (S) entleert sind, einen Wechsel in ihrer Bewegungsrichtung, und zwar durch die nunmehr leeren Kammern zu vollführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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