DE873740C - Verfahren und Vorrichtung zum Spalten von Langholz - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Spalten von Langholz

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DE873740C
DE873740C DEB14330A DEB0014330A DE873740C DE 873740 C DE873740 C DE 873740C DE B14330 A DEB14330 A DE B14330A DE B0014330 A DEB0014330 A DE B0014330A DE 873740 C DE873740 C DE 873740C
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Germany
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DEB14330A
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HEINRICH BULTMANN MASCHINENFAB
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L7/00Arrangements for splitting wood
    • B27L7/02Arrangements for splitting wood using rotating members, e.g. rotating screws

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Spalten von Langholz Das Langholz wird bisher durch Kreissägen oder auf dem Wege des Sägens durch ein umlaufendes Sägeblatt oder auch durch ein, umlaufendes Sägeband gespalten. Es ist eine bekannte Tatsache, daß durch diesen Sägeschnitt Holzverluste entstehen, die sich insbesondere bei Grubenholzstempeln in einem erheblichen Maße bemerkbar machen.. Die Schnittverluste ergeben sich in höherem Maße bei der Anwendung von Kreissägeblättern, weil diese eine verhältnismäßig große Stärke aufweisen müssen. Bandsägen. lassen sich bei Stempeln mit größerem Durchmesser nicht verwenden, da sie nur eine geringe Schnittgeschwindigkeit zulassen und außerdem nicht den jeweils geforderten Schnitt gewährleisten.
  • Die Erfindung sieht zur Durchführung des Spaitens von Langholz einen grundsätzlich bisher unbekannten Weg vor, der den bisher unvermeidlichen Schnittverlust beseitigt. Er besteht insbesondere darin, daß in das Holz in Spaltrichtung Messer eingetrieben werden, die aus lose umlaufenden Messerscheiben bestehen. Eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens kennzeichnet sich durch eine das Langholz selbsttätig zuführende Vorschubvorrichtung und eine Vielzahl von Messerscheiben, die hintereinander drehbar angeordnet sind.
  • Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist in den Abb. z bis 3 in, verschiedenen beispielsweisen Ausführungsformen: schematisch dargestellt.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, den durch das bisherige Spalten von Langholz bedingten Schnittverlust zu beseitigen. Zur Lösung dieser Aufgabe hat sich überraschenderweise herausgestellt, daB ein Spalten des Langholzes sich auf dem Wege des Schneidens durchführen läßt. Zu diesem Zweck sieht die Erfindung Messer vor, die als Scheiben ausgebildet und lose drehbar angeordnet sind.
  • Eine Vorrichtung gemäß Abb. i besteht aus einer selbsttätig zuführenden Vors.chubvorrichtung und einer Vielzahl von am Spalttisch i lose angeordneten Messerscheiben 2 bis 7. Die Messerscheiben :2 bis 7 rotieren um Wellen 8, deren Lagerböcke am Tisch i in an sich bekannter und geeigneter Weise befestigt sind. Es sind Messerscheibenpaare 2, 5; 3, 6 und q., 7 vorgesehen, die in bezug auf die Schnittmitte diametral gegenüberliegen, so daß das Schnittgut beiderseitig erfaßt wird. In Schnittrichtung wachsen die Durchmesser der Messerscheibenpaare, und zwar so weit, bis, die Scheiben des letzten Paares q., 7 so aneinanderliegen, daß sie das Schnittholz in der Mitte zu erfassen vermögen, um den völligen Durchschnitt zu gewährleisten, Zum Spalten des Langholzes genügt es, das Schnittholz durch eine selbsttätig wirkende Vo.rschubvorrichtung den Messerscheibenpaareni zuzuführen. Der selbsttätige Vorschub kann durch eine Förderkette mit Mitnehniern oder andere ähnlich wirkende Mittel bewerkstelligt werden. Das Schnittholz wird während des Vorschiebens. zunächst von dem ersten Scheibenpaar 2, 5 und sodann dem nächsten Scheibenpaar 3, 6 erfaßt, welch letzteres infolge der größeren Durchmesser tiefer in das Holz eindringt. Das letzte Scheibenpaar q., 7 dringt so weit ein, daß die Spaltung bis zur Holzmitte gedrungen ist. Während. des Eindrückens. der Messer laufen die lose drehbar angeordneten Scheiben 2 bis 7 mit.einer Geschwindigkeit um, die dem Vorschub entspricht.
  • Es ist auch ohne weiteres möglich, Messerscheibenpaare :2 bis 7 zu verwenden, die gleiche Durchmesser besitzen., wie es aus der Abb. 2 ersichtlich ist. In diesem Fall liegen die einerseits zur Schnittmitte 9 angeordneten Lager 8 der Messerscheiben 2 bis 7 auf einer zur Schnittmitte 9 hin geneigten Ebene io bzw. i i. Die Messerscheiben 2 bis 7 müssen. einem solch großen Durchmesser haben, daß das Schnittholz ständig unterhalb, der Lager 8 wandert.
  • Um mit möglichst geringen Scheibendurchmessern arbeiten zu können, liegt es im. Sinn der Erfindung, die Lager der lose umlaufenden Messerscheiben 2 bis 7 so, anzuordnen, daß zwischen zwei benachbarten Messerscheiben einerseits der Schnittmitte eine Messerscheibe andererseits der. Schnitt-Mitte liegt, wie es aus der Abb. 3 ersichtlich ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Scheiben 2 bis 7 näher aneinandergerückt werden können.
  • Zum Antrieb der Vorrichtung zum Spalten von Langhölzern im Sinn der Erfindung erhält nur die selbsttätige Vorschubvorrichtung ihren. Antrieb. Als Messerscheiben ausgebildete Werkzeuge laufen entsprechend dem Vorschub lose um. Hieraus ergeben sich Vorteile in mehrfacher Hinsicht. So wird beispielsweise der bereits erwähnte Sägesehnittverlust vermieden. Des weiteren bestehen nicht mehr die großen Unglücksgefahren, die durch die schnell umlaufenden Sägeblätter oder Sägebänder gegeben sind. Auch ergibt sich eine wesentliche Vereinfachung der Bauart der Werkzeugmaschine, so daß die Anfertigungskosten um ein erhebliches Maß gesenkt werden können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Spalten von Langholz, dadurch gekennzeichnet, daß in das Holz in. Spaltrichtung Messer (2 bis 7) eingetrieben werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einem kontinuierlichen Arbeitsgang in die zu spaltenden Langhölzer lose umlaufende Messerscheiben (2 bis 7) gedrückt werden.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine das Langholz selbsttätig zuführende Vorschubvorrichtung und eine Vielzahl von Messerscheiben (2 bis 7), die hintereinander drehbar angeordnet sind. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch3, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von hintereinanderliegenden lose umlaufenden Messerscheibenpaaren (2 bis 7), die in bezug auf die Schnittmitte (9) diametral angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß die lose umlaufenden. Messerscheiben (2 bis 7) in Schnittrichtung einen wachsenden Durchmesser besitzen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 und q, dadurch gekennzeichnet, daß die lose umlaufenden Messerscheiben (2 bis 7) gleiche Durchmesser besitzen und ihre Lager (8) einerseits der Schnittmitte (9) auf einer. geneigten Ebene (io, i i) liegen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Lager (8) der Messerscheiben (2 bis q.) einerseits der Schnittmitte (9) zwischen den Lagern (8) der Messerscheiben (5 bis 7) andererseits der Scheibenmitte (9) liegen.
DEB14330A 1951-03-28 1951-03-28 Verfahren und Vorrichtung zum Spalten von Langholz Expired DE873740C (de)

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DEB14330A DE873740C (de) 1951-03-28 1951-03-28 Verfahren und Vorrichtung zum Spalten von Langholz
NLAANVRAGE7301748,A NL176843C (nl) 1951-03-28 1973-02-07 Inrichting voor het behandelen van hout, textiel, touw en andere vloeistofopnemende materialen.

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