DE87307C - - Google Patents

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DE87307C
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Germany
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hub
model
models
forming machine
rim
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C17/00Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
    • B22C17/06Moulding machines using stripping plates; Stripping plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Riemscheibenformmaschine.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Riemscheibenformmaschine, welche ermöglicht, gleichzeitig die Nabe und den Kranz des Modells aus der fertigen Form herauszuziehen, den Formkasten von der Platte abzuheben, sowie Scheiben von verschiedener Kranzbreite und Nabenlänge mit ein und demselben Modell zu formen. Auch ist es möglich, auf derselben Maschine durch Auswechseln der Modelle Riemscheiben von Verschiedenem Durchmesser herzustellen.
Auf den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Ansicht solcher Maschine mit dem aufgesetzten Modell, fertig, um den Formkasten darüber zu stellen; Fig. 2 ein Grundrifs, bei dem ein Stück der oberen Maschinenplatte fortgebrochen erscheint, um die darunter befindlichen Theile zu zeigen; Fig. 3 ein senkrechter Achsenschnitt, bei welchem die einzelnen Theile dieselbe Stellung einnehmen wie in Fig. 1; Fig. 4 ein Horizontalschnitt nach x-x der Fig. 3, bei welcher die Lage der einzelnen Theile der Lage des Modells entspricht, wenn es aus der Form herausgezogen ist; Fig. 5 ein senkrechter Achsenschnitt, bei welchem die Bewegungsmechanismen für das Modell fortgelassen sind, um den Mechanismus zur Bewegung der Formkastenstifte und zum Abheben des Kastens, nach dem Entfernen des Naben- und Kranzmodells aus der Form, zu zeigen.
Das Gestell der Maschine ist ein rechtwinkliger, am besten in einem Stück gegossener Kasten, dessen obere Platte eine ringförmige Oeffhung hat, deren Rand abgefalzt ist und so einen inneren vorspringenden Flantsch a bildet, auf dem der den äufseren Theil der Formplatte bildende Ring B ruht. A1 ist eine mit dem Theil A fest verbundene Säule, auf deren oberem Ende der mit Flantsch versehene Ring B1 ruht. Ein Ansatz dieses Ringes tritt in den Hohlraum der Säule und auf seinem Flantsch ruht ein Ring B2.
Die Säule A1 ist aufsen und innen sauber bearbeitet und auf der äufseren Cylinderfläche gleitet ein Schieber C, der an einer Seite aufgeschlitzt und zu beiden Seiten dieses Schlitzes mit Zahnstangen c versehen ist. D ist ein im . Innern der Säule gleitender Schieber, welcher an einer Seite .eine Leiste mit Zahnstange d hat, welche durch den Schlitz der Säule und zwischen den Zahnstangen c hindurchtritt. Die Spitzen der Zahnstangen liegen alle in einer senkrechten Ebene. Das Riemscheibenkranzmodell E ist an dem oberen Theil des Schiebers C und das Nabenmodell E1 an dem oberen Ende des Schiebers D befestigt.
Die Radsegmente F haben lange Naben f, die durch Lager in dem Gestell hindurchtreten. Auf jeder Nabe ist ein Hebel F1, durch den die Naben und mit ihnen die Segmente theilweise gedreht werden, um das Kranzmodell zu heben und aus der Form herauszuziehen.
Das Zahnradsegment G, durch welches der Schieber G gehoben und gesenkt wird, ist auf Welle g befestigt, welche die Naben f durchdringt. Auf dem heraustretenden Ende dieser Welle sitzt der Hebel G1, der nahe seinem Handgriff ein geschlitztes Bogenstück g1 trägt, durch welches eine Stellschraube hindurchtritt, deren Muttergewinde in einer Warze des Hebels F1 sich befindet. Das freie Ende des letzteren besitzt ein Loch mit einem Stift,
welcher in eines der Löcher des Bogenstücks F-eintreten kann. Die Breite des Riemscheibenkranzes wird durch die Stellung bestimmt, in welcher der Hebel F1 mittelst des Stiftes f1 festgelegt ist, und die Länge der Nabe durch die Stellung, in welcher der Hebel G1 an demjenigen F1 mittelst Stellschrauben g- befestigt ist.
Es ist klar, dafs, wenn die Hebel F1 und G1 mit einander verbunden sind, das Kranz- und Nabenmodell der Riemscheiben gleichzeitig in die geeignete Stellung gehoben und nach dem Aufstampfen der Form durch die aus den Ringen BB1B- gebildete Formplatte hindurch zurückgezogen werden.
Das Modell E1 ist durchbohrt, so dafs der Bolzen e darin Aufnahme findet, dessen Kopf die Marke für den Nabenkern bildet. Die Spitze des Bolzens ist über dem Gewindetheil, dessen Muttergewinde in Schieber D ist, konisch geformt und der untere Theil des Nabenmodelles hat einen Ausschnitt zur Aufnahme eines Daumens e1. E2 ist ein Warzenmodell, welches zum Formen fester Riemscheiben mit Stellschraube dienen soll, und ist dasselbe auf dem Nabenmodell in jeder gewünschten Stellung durch Einschrauben von Bolzen e anzubringen. Soll eine lose, nicht festgeschraubte Riemscheibe geformt werden, so wird die Warzenmarke nach unten geschoben, und zwar indem man den Bolzen e löst. Darauf wird der Bolzen wieder festgeschraubt und die Kernmarke wird wieder zwischen dem Flantsch des Nabenmodelles und dem Daumen e1 festgeklemmt und gehalten.
Die Armmodelle der Riemscheiben sind auf dem Ring B'2 befestigt. Will man Scheiben von verschiedenem Durchmesser formen, so wird ein gröfseres oder kleineres Kranzmodell angewendet. Bei gröfseren Scheiben wird der Ring B durch einen schmaleren und B- durch einen gröfseren ersetzt und können so mit derselben Maschine verschieden grofse Scheiben hergestellt werden.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 und 5 soll gezeigt werden, wie die Formkästen auf dem Tisch adjustirt und senkrecht emporgehoben werden, um diese von den festen Stiften abzuheben, nachdem die Form aufgestampft ist.
Auf gegenüberliegenden Seiten der Maschine sind Kloben H angebracht, deren Arme durchbohrt sind und zur Führung der Formkastenbolzen h dienen. H1 ist eine das Maschinengestell durchdringende Welle, die in den Seitenwänden desselben gelagert ist und auf ihrem äufseren Ende einen Hebel H~ trägt, mittelst dessen sie bewegt werden kann. Auf derselben Welle im Innern des Gestelles sitzt ein anderer Hebelarm Hs, der mit seinem gegabelten Ende um einen fest mit dem Formkastenstift h verbundenen Ring herumgreift, der mit Stiften in Schlitze eingreift, die in der Gabel h2 angebracht sind. Das freie Ende des Hebels H'2 ist durchbohrt und trägt einen Stift /z3, welcher in Löcher einer bogenförmigen Erhöhung am Maschinengestell eintritt und so den Hebel in gehobener oder gesenkter Stellung festhält. In der Stellung Fig. 5 treten die Stifte über die Tischplatte hinaus, in welcher Stellung sie mit den Löchern im Formkasten zum Eingriff kommen.
Ist eine Formhälfte hergestellt und soll der Kasten entfernt werden, so werden diese Stifte in ihre unterste Stellung gezogen, so dafs die Stifte in der anderen Kastenhälfte in die in der Tischplatte befindlichen Löcher eintreten können. Die Bewegung der Stifte h wird in jeder Richtung durch den Ring hl begrenzt. Um den Formkasten senkrecht emporzuheben, sind in senkrechter Richtung auf jeder Seite zwei bewegliche Stifte JJ1 angeordnet,, deren untere Enden durch ein Querhaupt j verbunden sind. Die Stifte / sind in Bohrungen der Klobenarme H geführt und die Stifte J1 in Kloben j1, die an der Innenseite des Gestells befestigt sind. Die gabelförmigen Hebel J'2 schwingen um im Maschinengestell befestigte Stifte j'2. Das eine Ende dieser Hebel ist mittelst der Glieder j3 mit den Querhäuptern j verbunden, während die anderen Enden in der Bahn von Daumen vorsprängen _/4 der Scheiben J3 liegen, die auf den Naben f der Zahnsegmente F sitzen. Hieraus geht hervor, dafs, wenn die Naben f und die Welle g zwecks Zurückbewegens der Naben- und Kranzmodelle aus der Form gedreht werden, die Daumen der Scheiben J3 die Enden der Hebel J'2 berühren, sobald die Modelle ganz aus der Form herausgezogen sind, so dafs eine weitere Drehung der Welle ein Heben der Stifte JJ1 und somit senkrechtes Heben des Formkastens auf eine genügende Höhe über der Formplatte bewirkt, um die Formkastenstifte frei zu machen und die Armmodelle aus der Form auszuheben.
Die Armmodelle werden am besten aus zwei Stücken hergestellt, indem man sie in einer Linie mit dem äufseren Durchmesser des Ringes -B1 theilt (s. Fig. 1 punktirt). Der Zweck dieser Einrichtung ist eine Verminderung der Armmodelle, da ein und dieselbe Nabe oft für verschieden grofse Scheiben gebraucht werden kann. Der an der Nabe sitzende Theil dieser Modelle kann dann an Ort und Stelle bleiben und nur die nach dem Kranz zu liegenden Theile müssen durch längere oder kürzere, der Scheibengröfse entsprechende ersetzt werden. Die Armmodelle können demnach dauernd auf den Ringen B'2 befestigt werden, so dafs nur die Ringe ausgewechselt werden müssen, ohne die Modelle von ihnen zu entfernen.
Da der wesentliche Punkt der Erfindung darin besteht, eine Formplatte aus drei Ringen zu schaffen, mit einem inneren zur Führung des Nabenmodelles bestimmten Loch und einem Zwischenraum zwischen dem äufseren und dem inneren Ringe für das Kreuzmodell, sowie in den Mitteln zum Heben der Modelle in die erforderliche Stellung und zum Herausziehen derselben aus der fertigen Form, so ist es selbstverständlich, dafs nicht nur die in der Zeichnung dargestellten besonderen Mittel zum Heben und Zurückziehen der Modellhälften geschützt werden sollen; denn es ist klar, dafs es noch viele Mechanismen giebt, um zu demselben Eiidergebnifs zu kommen, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Riemscheibenformmaschine mit feststehender Formtischplatte und dieselbe von unten her durch dringenden Kranz- und Nabenmodellen, dadurch gekennzeichnet, dafs das Herausziehen dieser gegen, einander einstellbaren Modelltheile aus der fertigen Form gemeinsam und mittelst ein und desselben Hebels erfolgt, durch dessen weitere Drehung dann auch das Abheben des 'Formkastens mit der Form von der Tischplatte und den Armmodellen bewirkt wird.
    Eine Riemscheibenformmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Achsen der Hebel für die Auf- und Abwärtsbewegung der Kranz - und Nabenmodelle zusammenfallen und die beiden Hebel durch Stellbogen und Stellschraube gegen einander ein- und festgestellt werden können, und dafs auf derselben Hebelachse eine Daumenscheibe zur Bethätigung des Formkastenabhebemechanismus sitzt.
    Eine Riemscheibenformmaschine nach Anspruch ι und 2, bei welcher der als Leiste ausgebildete Modelltheil (E'2) für eine Längserhebung an der Nabe dadurch in der Achsenrichtung verstellbar ist, dafs er durch ein Loch im Flantsch des Nabenmodelles nach unten hindurchtritt und in jeder Stellung durch ein pendelnd gelagertes Druckstück (e1) festgeklemmt wird, welches andererseits einen Druck dadurch erhält, dafs ein konischer Theil des centralen Befestigungsschraubenbolzens (e) für das Nabenmodell mit ihm in Berührung kommt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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