DE19622980C2 - Spannstock - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Spannstock.
Spannstöcke sind allgemein bekannt und in der Praxis in den
meisten Werkstätten vorhanden, um insbesondere manuell zu
bearbeitende Werkstücke festspannen zu können. Dabei ist in
der Regel ein Spannschieber an einer im Grundkörper des
Spannstocks gelagerten Gewindespindel derart angeordnet, daß
der Spannschieber bei einer Drehung der Gewindespindel mit
tels einer Handkurbel in Richtung der feststehenden Spann
backe oder von dieser weg verfahren und so ein zwischen
Spannschieber und Spannbacke positioniertes Werkstück zwi
schen den Spannflächen der Backenelemente festgeklemmt bzw.
ein eingespanntes Werkstück gelöst wird.
Bei den bekannten Spannstöcken kann ein eingespanntes Werk
stück jeweils an den aus dem Spannstock nach oben bzw. seit
lich herausstehenden Flächen bearbeitet werden. Zur Bearbei
tung der anderen Seiten ist es jeweils erforderlich, das
Werkstück aus der Einspannung zu lösen, neu zu positionieren
und wieder zu spannen. Dies wird häufig als aufwendig empfun
den, und zwar insbesondere, wenn das Werkstück beispielswei
se zur Bearbeitung mit einer Ständerbohrmaschine eine defi
nierte Lage einnehmen muß, da die Positionierung des Werk
stücks dann nur unter Verwendung von speziellen Distanzschei
ben, die zwischen Werkstück und einer Auflagefläche des
Grundkörpers positioniert werden, möglich ist. Diese Art der
Positionierung ist häufig nicht ausreichend genau und außer
dem sehr zeitaufwendig.
Aus der US 2 881 667 ist ein Spannstock mit verdrehbaren
Backenelementen bekannt. Die Backenelemente sind hierbei mit
einem Absatz versehen, an welchem sich ein eingelegtes Werk
stück abstützen kann. Zur Verdrehung werden die Spannbacken
zusammengefahren, aber noch nicht festgespannt. Die feste
Einspannung erfolgt erst, wenn das Werkstück in die gewünsch
te Drehstellung gebracht wurde. Um das Werkstück in einer
neuen Drehstellung zu positionieren, müssen dann die Spann
backen wieder soweit gelöst werden, daß eine Verdrehung mög
lich ist.
Aus der DE 42 37 422 A1 ist eine Werkstückhaltevorrichtung
für Werkstücke bekannt, die auf winkelschaltbaren Werkzeug
maschinen bearbeitet werden. Auch hier sind verdrehbare
Backenelemente vorhanden, die allerdings auch in eingespann
tem Zustand verdreht werden können. Die Verdrehung der Klemm
backen erfolgt bei dieser Vorrichtung, ebenso wie die Ein
spannung eines Werkstückes, durch motorischen Antrieb, der
zugleich die Arretierung der Klemmbacken in der eingestell
ten Position gewährleistet.
Aufgabe der Erfindung ist es demgemäß, einen Spannstock zu
schaffen, der auf einfache und sichere Weise eine mehrsei
tige Bearbeitung eines Werkstückes bei geringem Positionier-
und Spannaufwand ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Spannstock
gemäß Anspruch 1 gelöst.
Durch diese Ausbildung ist die Möglichkeit geschaffen wor
den, ein Werkstück im eingespannten Zustand zu drehen und in
gewünschten Drehlagen in einfacher und sicherer Weise zu
arretieren, so daß das Werkstück rundum bearbeitet werden
kann, ohne es aus der Einspannung zu lösen.
Insbesondere ist auch die Möglichkeit gegeben, definierte
Winkel lagen des Werkstückes einzustellen, beispielsweise
wenn in einem Werkstück gegenüber der Vertikalen geneigte
Schrägbohrungen hergestellt werden sollen. Hierzu braucht
das Werkstück nur einmal in eine definierten Ausgangslage po
sitioniert zu werden, aus der es dann durch Drehung des Werk
stückes in die für den jeweiligen Bearbeitungsvorgang erfor
derliche Lage gebracht werden kann. Der erforderliche Posi
tionieraufwand ist somit im Vergleich zu herkömmlichen Spann
stöcken sehr gering.
Gemäß einer Ausführungsform ist das an der Spannbacke ange
ordnete Backenelement an einem axialen Ende eines Zapfens
ausgebildet, der in der Spannbacke durch insbesondere wenig
stens ein Spannkräfte aufnehmendes Axiallager drehbar gela
gert ist und das Backenelement von dem Spannschieber um vor
zugsweise 0,1 mm bis 0,3 mm beabstandet hält, wobei das am
Spannschieber vorgesehene Backenelement in gleicher Weise
gelagert sein kann. Hierdurch wird auf einfache Weise die
Drehbarkeit der Backenelemente unter Wirkung einer Axiallast
ermöglicht.
Zur Arretierung des an der feststehenden Spannbacke ange
ordneten Backenelements ist dabei zweckmäßigerweise das vom
Backenelement abgewandte, freie axiale Ende des Zapfens aus
der Spannbacke nach hinten heraus geführt und mit einem
Betätigungsorgan zum Drehen des Zapfens versehen und mit der
Arretierungsvorrichtung zum Feststellen des Zapfens in Ein
griff bringbar.
In vorteilhafter Weise ist dabei zur Bildung der Arretie
rungsvorrichtung an dem aus der Spannbacke herausragenden
freien Ende des Zapfens ein Flansch ausgebildet, der an sei
ner von der Spannbacke wegweisenden Fläche eine erste Plan
verzahnung trägt, und ist am Grundkörper der Arretierungs
block mit einer der ersten Planverzahnung zugeordneten zwei
ten Planverzahnung drehfest gehalten und gegen den Flansch
und zurück bewegbar geführt, um die beiden Planverzahnungen
zur Feststellung des Zapfens miteinander in Eingriff zu brin
gen und wieder voneinander zu lösen.
Dabei ist vorzugsweise am Außenumfang des Flansches eine Ska
lierung zum Ablesen der jeweiligen Drehlage des an der Spann
backe gelagerten Backenelements und damit eines eingespann
ten Werkstücks vorgesehen.
Grundsätzlich kann es ausreichend sein, nur eines der drehba
ren Backenelemente durch eine Arretierungsvorrichtung festzu
stellen, wobei dann die Feststellmöglichkeit zweckmäßigerwei
se an der feststehenden Spannbacke vorgesehen ist, wo sie
einfacher zu verwirklichen ist als an dem bewegbaren Spann
schieber.
Es kann jedoch auch angebracht sein, Feststellmöglichkeiten
für beide Backenelemente zu schaffen, so daß auch bei großen
Werkstücken bzw. hohen Bearbeitungskräfte eine sichere Ein
spannung des Werkstücks gewährleistet ist und das Werkstück
bei der Bearbeitung insbesondere nicht verdrillt.
Weiterhin kann es erforderlich sein, in der Oberseite des
Grundkörpers eine Vertiefung zur Schaffung eines Freiraums
für eine Drehung der Backenelemente bzw. eines zwischen den
Backenelementen eingespannten Werkstückes vorzusehen und
somit die Größe der spann- und drehbaren Werkstücke zu
erhöhen.
Insbesondere kann es vorteilhaft sein, die Backenelemente
jeweils an ihrem unteren, zum Grundkörper weisenden Bereich
mit einem Auflegesteg zu versehen, auf dem ein zu bearbeiten
des Werkstück beabstandet vom Grundkörper zum Einspannen
positionierbar ist, so daß zusätzliche Positionierhilfen
nicht erforderlich sind.
Alternativ ist es möglich, die Oberseite des Grundkörpers
als Auflagefläche auszubilden, auf die zur Positionierung
eines Werkstückes Distanzelemente auflegbar sind, die vor
einer Drehung des Werkstückes entfernbar sind, um den für
die Drehung nötigen Freiraum unterhalb des Werkstückes zu
schaffen.
Der Positionier- und Spannvorgang kann auch gering gehalten
werden, indem die Spannflächen der Backenelemente jeweils
komplementär zur Außenkontur eines zu spannenden Werkstücks
ausgebildet werden. Beispielsweise können zur Einspannung
zylindrischer Werkstücke die Spannflächen der Backenelemente
jeweils als zylinderabschnittförmige Ausnehmungen
ausgebildet sein.
Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen des er
findungsgemäßen Spannstockes wird auf die Unteransprüche
sowie die nachfolgende Beschreibung eines Ausführungsbei
spiels unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung verwie
sen. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Spannstock, teilwei
se geschnitten, in Seitenansicht,
Fig. 2 den Spannstock aus Fig. 1 in Draufsicht und
Fig. 3 den in Fig. 2 gezeigten Spannstock im
Schnitt entlang der Linie III-III in Fig.
2.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Ausführungsform eines Spann
stocks gemäß der vorliegenden Erfindung schematisch darge
stellt. Zu dem Spannstock gehört ein Grundkörper 1, in dem
eine Gewindespindel 19 drehbar gelagert ist, die an ihrem
einen axialen Ende, dem Bedienungsende, ein als Sechskant
kopf ausgebildetes Kupplungselement 21 aufweist, auf das
eine Handkurbel aufgesteckt werden kann, um die Gewindespin
del 19 zu drehen.
Die Gewindespindel 19 trägt an ihrem Außenumfang ein Außenge
winde 20, auf das ein Spannschieber 2 aufgeschraubt ist. Der
Spannschieber 2 ragt nach oben aus dem Grundkörper 1 heraus
und liegt, wie insbesondere in Fig. 3 gezeigt ist, auf der
Oberseite des Grundkörpers 1 auf und ist an dem Grundkörper
1 in Axialrichtung der Gewindespindel 19 verstellbar geführt
und gegen Verdrehen gesichert.
An dem Grundkörper 1 ist weiterhin eine feststehende Spann
backe 3 vorgesehen, die an der Oberseite des Grundkörpers 1
festgeschraubt ist. Die feststehende Spannbacke 3 und der
Spannschieber 2 wirken in bekannter Weise zum Einspannen
eines Werkstückes zusammen und weisen an ihren einander
zugewandten Seiten jeweils auswechselbare Backenelemente 4,
5 auf.
Erfindungsgemäß sind die Backenelemente 4, 5 an der Spannbacke
3 bzw. dem Spannschieber 2 um eine gemeinsame, parallel
zur Axialrichtung der Gewindespindel 19 verlaufende Achse X
drehbar angeordnet, und zwar derart, daß eine Drehbewegung
der Backenelemente 4, 5 auch unter der Wirkung der bei einge
spanntem Werkstück an den Backenelementen 4, 5 angreifenden
axialen Spannkräfte möglich ist. Hierzu sind in der Spannbacke
3 und dem Spannschieber 2 jeweils koaxial zueinander
ausgerichtete Zapfen 8, 14 durch Axiallager 15, 16 drehbar
gelagert, die an ihren einander zugewandten axialen Enden
die Backenelemente 4, 5 tragen und jeweils um vorzugsweise
0,1 mm bis 0,3 mm beabstandet von dem Spannschieber 2 bzw.
der Spannbacke 3 halten, um die Reibungskräfte gering zu
halten.
Der in der feststehenden Spannbacke 3 gelagerte Zapfen 8
ragt mit seinem vom Backenelement 5 wegweisenden freien axia
len Ende aus der Spannbacke 3 heraus und ist als Flansch 10
ausgebildet, der an seinem Außenumfang einen Bedienungshebel
9 trägt, durch den der Zapfen 8 und damit das Backenelement
5 manuell verdreht werden können. Außerdem ist eine Arretie
rungsvorrichtung vorgesehen, um den Zapfen 8 mit dem Backen
element 5 in verschiedenen Drehlagen zu arretieren.
Zur Bildung der Arretierungsvorrichtung ist ein Arretierungs
block 13 vorgesehen, der auf der Oberseite des Grundkörpers
1 aufliegt und an dem Grundkörper 1 durch Führungsschienen
18 in Axialrichtung der Gewindespindel 19 zum Flansch 10 und
hin und von ihm weg bewegbar geführt und drehfest gehalten
ist. Der Arretierungsblock 13 trägt an seiner dem Flansch 10
zugewandten Seite eine erste Planverzahnung 12, die durch
eine Verstellbewegung des Arretierungsblocks 13 gegen den
Flansch 10 in Eingriff mit einer am Flansch 10 vorgesehenen
zweiten Planverzahnung 11 bringbar ist, um das Backenelement
5 in der jeweiligen Drehlage, in der es sich befindet, zu
arretieren.
Am Außenumfang des Flansches 10 ist eine nicht dargestellte
Skalierung vorgesehen, um die jeweilige Drehlage des Backene
lements und damit eines eingespannten Werkstückes ablesen zu
können. Die Rasterung, um welche das an der Spannbacke 3 ge
lagerte Backenelement 5 und damit das Werkstück verstellt
werden kann, ist dabei durch die Teilung der miteinander zur
Festlegung des Backenelements 5 zusammenwirkenden Planverzah
nungen 11, 12 bestimmt.
Der im Spannschieber 2 gelagerte Zapfen 14 kann in der darge
stellten Ausführungsform nicht festgestellt werden, es ist
jedoch möglich, auch für diesen Zapfen 14 eine Arretierungs
vorrichtung zu schaffen. Beispielsweise kann ein im
Spannschieber 2 angeordneter und mit dem Zapfen 14 in Eingriff
bringbarer Spann- oder Klemmring vorgesehen sein.
Wie die Fig. 3 zeigt, ist in der Oberseite des Grundkörpers
1 eine Vertiefung 17 vorgesehen, um den für eine Drehung der
Backenelemente 4, 5 bzw. eines zwischen den Backenelementen
4, 5 eingespannten Werkstücks notwendigen Freiraum zu schaf
fen. Im Betrieb wird zum Spannen eines Werkstücks zunächst
der Arretierungsblock 13 gegen den Flansch 10 gefahren, um
die Planverzahnungen 11, 12 miteinander in Eingriff zu brin
gen und so das Backenelement 5 drehfest in der Spannbacke 3
zu halten. Dann wird ein Werkstück zwischen Spannschieber 2
und Spannbacke 3 positioniert und der Spannschieber 2 durch
Drehung der Gewindespindel 19 so weit in Richtung der Spann
backe 3 verfahren, bis das Werkstück zwischen den Backenele
menten 4, 5 gespannt ist und das Werkstück bearbeitet werden
kann.
Wenn die Lage des Werkstückes durch Drehung des Werkstückes
verändert werden soll, wird der Arretierungsblock 13 von dem
Flansch 10 weg bewegt, so daß die am Arretierungsblock 13
und Flansch 10 vorgesehenen Planverzahnungen 11, 12 außer
Eingriff kommen und der Zapfen 8 mit dem Backenelement 5 bei
eingespanntem Werkstück verdreht werden kann, wobei das im
Spannschieber 2 gelagerte Backenelement 4 frei mitläuft.
Wenn die gewünschte Drehlage erreicht ist, was auf einfache
Weise an der am Flansch 10 vorgesehenen Skalierung abgelesen
werden kann, wird der Arretierungsblock 13 wieder in Rich
tung der Spannbacke 3 bewegt, bis die am Arretierungskörper
13 ausgebildete Planverzahnung 12 mit der am Flansch vorgese
henen Planverzahnung 11 in Eingriff kommt und das an der
Spannbacke 3 gelagerte Backenelement 5 drehfest arretiert
ist.
Claims (14)
1. Spannstock mit
- - einem Grundkörper (1)
- - einer am Grundkörper (1) angebrachten feststehenden Spannbacke (3)
- - einem am Grundkörper (1) gradlinig verstellbar geführ ten, gegen die Spannbacke (3) spannenden Spannschieber (2)
- - an den einander zugewandten Seiten von Spannbacke (3) und Spannschieber (2) angeordneten, auswechselbaren Backenelementen (4, 5) mit insbesondere profilierten Spannflächen (6, 7) zum Halten eines Werkstücks, wobei
- - die Backenelemente (4, 5) um eine gemeinsame, parallel zur Verstellrichtung des Spannschiebers (2) verlaufende Achse (x) an Spannschieber (2) und Spannbacke (3) dreh bar angeordnet sind, derart,
- - daß die Drehbewegung auch unter der Wirkung der bei zur Bearbeitung eingespanntem Werkstück an den Backenelemen ten (4, 5) angreifenden Spannkräfte möglich ist, und mit
- - einem am Grundkörper (1) gradlinig verstellbar gegen die vom Spannschieber (2) abgewandte Seite der Spann backe (3) führbaren Arretierblock (13), mit dem über Planverzahnungen (11, 12) das der Spannbacke (3) zuge ordnete Backenelement (5) in mehreren Drehstellungen feststellbar ist.
2. Spannstock nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das an der Spannbacke (3) angeordnete Backenelement
(5) an einem axialen Ende eines Zapfens (8) ausgebildet
ist, der in der Spannbacke (3) durch insbesondere
wenigstens ein Spannkräfte aufnehmendes Axiallager (15)
drehbar gelagert ist und das Backenelement (5) von der
Spannbacke (2) um vorzugsweise 0,1 mm bis 0,3 mm beab
standet hält.
3. Spannstock nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das vom Backenelement (5) abgewandte freie axiale
Ende des Zapfens (8) aus der Spannbacke (3) herausragt,
mit einem Betätigungsorgan (9) zum Drehen des Zapfens
(8) kuppelbar und mit der Arretierungsvorrichtung zum
Feststellen des Zapfens (8) in Eingriff bringbar ist.
4. Spannstock nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Bildung der Arretierungsvorrichtung an dem aus
der Spannbacke (3) herausragenden freien Ende des Zapfens
(8) ein Flansch (10) ausgebildet ist, der an seiner von
der Spannbacke (3) wegweisenden Fläche eine erste Planver
zahnung (11) trägt, und am Grundkörper (1) der Arretie
rungsblock (13) mit einer der ersten Planverzahnung (11)
zugeordneten zweiten Planverzahnung (12) drehfest gehal
ten und gegen den Flansch (10) und zurück bewegbar ge
führt ist, um die Planverzahnungen (11, 12) zur Feststel
lung des Zapfens (8) miteinander in Eingriff zu bringen
und wieder voneinander zu lösen.
5. Spannstock nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Betätigungsorgan ein am Flansch (10) ausgebilde
ter und insbesondere radial abragender Hebel (9) vorgese
hen ist.
6. Spannstock nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Außenumfang des Flansches (10) eine Skalierung
zum Ablesen der Drehlage des an der Spannbacke (3) gela
gerten Backenelements (5) und damit eines eingespannten
Werkstücks vorgesehen ist.
7. Spannstock nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das am Spannschieber (2) angeordnete Backenelement
(4) an einem axialen Ende eines Zapfens (14) ausgebildet
ist, der in dem Spannschieber (2) durch insbesondere
wenigstens ein die Spannkräfte aufnehmendes Axiallager
(16) drehbar gelagert ist und das Backenelement (4) von
dem Spannschieber (2) um vorzugsweise 0,1 mm bis 0,3 mm
beabstandet hält.
8. Spannstock nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Arretierungsvorrichtung zur Feststellung des am
Spannschieber (2) angebrachten Backenelements (4) ein im
Spannschieber (2) angeordneter und mit dem Zapfen (14)
in Eingriff bringbarer Spann- oder Klemmring vorgesehen
ist.
9. Spannstock nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Oberseite des Grundkörpers (1) eine Vertie
fung (17) zur Schaffung eines Freiraums für eine Drehung
der Backenelemente (4, 5) und damit eines zwischen den
Backenelementen (4, 5) eingespannten Werkstückes
vorgesehen ist.
10. Spannstock nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Backenelemente (4, 5) an ihrem unteren, zum
Grundkörper (1) weisenden Bereich jeweils einen Auflage
steg aufweisen, auf dem ein zu bearbeitendes Werkstück
zum Einspannen positionierbar ist.
11. Spannstock nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Oberseite des Grundkörpers (1) eine Auflage
fläche (18) ausgebildet ist, auf die zur Positionierung
eines Werkstückes Distanzelemente auflegbar sind,′ die
vor einer Drehung des Werkstücks entfernbar sind, um den
für die Drehung nötigen Freiraum unterhalb des Werk
stücks zu schaffen.
12. Spannstock nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannflächen (6, 7) der Backenelemente (4, 5) je
weils komplementär zur Außenkontur eines zu spannenden
Werkstückes ausgebildet sind.
13. Spannstock nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Einspannung zylindrischer Werkstücke die
Spannflächen (6, 7) der Backenelemente (4, 5) jeweils
als zylinderabschnittförmige Ausnehmungen ausgebildet
sind.
14. Spannstock nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Grundkörper (1) eine Gewindespindel (19) mit
einem Außengewinde (20) drehbar gelagert ist, die an
einem aus dem Grundkörper (1) herausragenden axialen
Ende mit einem Betätigungsorgan, insbesondere einer
Handkurbel, zum Drehen der Gewindespindel (19) verbind
bar ist, wobei der Spannschieber (2) auf das Außen
gewinde (20) aufgeschraubt ist und aus der Oberseite des
Grundkörpers (1) heraussteht und am Grundkörper (1) in
Achsrichtung der Gewindespindel (19) bewegbar geführt
und gegen Verdrehen gesichert ist, so daß eine Drehung
der Gewindespindel (19) zu einer axialen Verstellbewe
gung des Spannschiebers (2) in Richtung der feststehen
den Spannbacke (3) oder von dieser weg führt.
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| Title |
|---|
| Prospekt d. Fa. HILMA-Bömheld GmbH, Hilchenbuch eing.4.11.93: Werkstückspannsysteme, Nr. 201, 202 * |
| Richter, Kozer, Voss: Bauelemente der FeinmechanikVerlag Technik, Berlin, 1954, S. 325/330 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19622980A1 (de) | 1997-12-11 |
| EP0907464A1 (de) | 1999-04-14 |
| AU3032597A (en) | 1998-01-07 |
| WO1997047435A1 (de) | 1997-12-18 |
| DE19780531D2 (de) | 1999-09-02 |
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| DE138956C (de) | ||
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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