DE872844C - Spannkopf fuer stabfoermige Vorspannglieder von Spannbetonbauteilen - Google Patents
Spannkopf fuer stabfoermige Vorspannglieder von SpannbetonbauteilenInfo
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- DE872844C DE872844C DED9144A DED0009144A DE872844C DE 872844 C DE872844 C DE 872844C DE D9144 A DED9144 A DE D9144A DE D0009144 A DED0009144 A DE D0009144A DE 872844 C DE872844 C DE 872844C
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Description
- Spannkopf für stabförmige Vorspannglieder von Spannbetonbauteilen Bei der in der Praxis bevorzugten Art der Herstellung von Spannbeton werden alls Vorspann' glieder dienend, Stahlstäbe in Kanälen des Betonkörpers oder in einbetonierten Hullrohren aus Blech längs beweglich angeordnet und unter Verwendung des erbärteten Betons als Widerlager gespannt. Dabei hates sich als zweckmäßig erwiesen, die in ider Regel ringförmiig-en Hohlräuene zwischen den Ausnehmungen im Beton und den eingeschobenen Stahlstäben bzw. zwischen den Innenwandungen der eintbetoniertcn Hüllirohre aus Blech und den in diesen längs beweglichen Stahlstäben mit einer abbindefähigen Masse, wie Zementmilch, Mörtel od. dgl., auszufüllen. Dies geschiet zweckmäßig, bevor die den Stahlsitäben erteilten Spannkräfte au:f dün Betonkörper übergeleitet werden.
- Gegenstand der Erfinidung ist ein Spannkopf, der das Einpressen der abbindefähigen Masse wesentlich erleichtert und vereinfacht. Er wird dadurch gebildet, daß auf -die Enden des Stahlstabes eine sich am erhärteten, Beticnkörper abstützende Druckverteilungsplatte auifgeschoben wird, gegen welche eine auf das gewindete Ende des Stahlstabes aufschraubhar-e Mutter ein-en napfförmigen Druckkörper anprüßt, der mit einergegenübier dein Hohlra,um zwischen Stahlstab und Kanal im Betonkörper bzw. dem Hüllrähr offenen Verteilungskammer für das. einzupressende aibbindefähige Mittel und mit einer mit dieser Kammer verbundenen, nach außen führenden Bohrung für den Ein- bzw. Austritt der Einpreßmasse versehen ist.
- Weitere, Einzelheiten der Erfindung und der durch sie erzielten Vorteile er,-eben sich aus# der nachstehenden Erläuterung des in der Zeichnung dargestellten Ausführangsbeispieles des erfindun,-sgemäßen Spamikopfes. Fig. i zeigt einen Spannihetonhalken mit parabotisch verfaufender Spannbewehrung im Längsschnitt vor dem Auspressen des. Ringspaltes -zwischen Beton, und Bewehrung; Fig. :2 ist eine Stirnansicht desselben Balkens; Fig. 3 gibt in vergrößertem Mußstab einen Teillängsschnitt durch die beiden Enden eines Hüllrohres aus Blech mit eingeschobenem Stahlstab und erfindungsgemäßen Spannköpfenwieder; Fig. 4 ist eine zugehörige Seitenansicht.
- Mit i ist der Betonkörper bezeichnet, der beliebige Umrißfortnen haben. kann! und beim dargestellten Ausfährungsbeispiel als T-,f6r-mige.rPl,attenbalken ausgebildet ist.
- Der Betonkörper i ist mit einem durchgehenden Kanal' versehen, -der bei dem als 1 Ausführungsbeispiel da.rgestellten Plattenbalken parabo-lisch verläuft uad#durchidessenSch-wer-Pun!ktge,ht. Dieser Kanal wird im vorliegenden Beispiel- durch ein bei der Betonierun#g mit eingeformtes und im Beton verbleibendes Rahr:2,gebildet. Er kann jedoch auch im Beton selbst !z. B. dadurch hergestellt werden, daß eine der gewünschten Querschnittsform des Kanals entsprechende Einlage, z. B. ein. Rohr., ein-,betoniert, aber sogkich, nach dem. AusschaJen des Betonkörpers, durch Herausziehen in. Richtung seiner L#,n-gsach#se entfernt wird. Das Entfernen des Rohres kann durch leichtes Einfetten bzw. durch einen - dünnen Bitumenüberzug, erleichtert werden.
- Die lichte Weite. des Kanals wird so bemessen" daß in- ihr ein Stahlstab 3 Platz findet und noch ein Rin#gspallt von ausreichenden Abmessungen" verbleibt. Der Stah-Istab 3 'besteht z. B. auis naturhartem Stahl und ist an seinen, beiden Enden mit Gewinde -versehen.
- Nach dem Einschieben des Stahlstäbes 3 in -den erwähnten Kanal des -Betonkörpers i werden von jeder Seite 'her eine Druckverteilungsplatte 4 und sioidann ein napfförmiger Dr>ucl&,örper 5 aufgeschoben-. Letzterer hat eine mit dem Ringspal(t zwischen, Stalilstab und Betonkarper bzw. Hüllrohr ,in Verbindung stehende und mit einer Ein- bzw. Ausflußöffnung 9 versehene Verteilungskarnmer 8. Weiterhin wird auf jedes gewindete Ende des Stab-es 3 eine Mutter 6 aufgeschraubt. Beim Ausführungsbeitspiel nach Fig. i und 2 liegen die Teile 4, 5 und 6 anf jeder Seite innerhalb einer auf den beiden Stirnseiten. des Betonkörpers: i angebrachten AussparUng 7.
- Bei größerem Spiel zwischen,dem StahJstab und dernHüllrohr empfiehlt es sich, zurSicherung einer zentrischen Lage,des Stabes 3 innerhalb desi Hüllrohres nicht dargestellte Halteglieder einzulegen, die Über den Umfang verteilt werden. Man, kann auch auf dem Stab in Abständen Zentrierscheiben befestigen, die mit Bchrungen zum Durchtritt der a:bhindefähigen Masse versehen werden-. Eine zentrische Lage des Stahlstabes innerhalb des Hohlraumes, -in den er eingeschoben wird, ist deshalb wünschenswert, -damit die sich aus Adern nachträglich eingepreßten abbindefähigen Mittel, z. B. Zementmörtel, bildende Haftschicht an allen Stellen gleiche Wandstärke hat.
- Nach dem Erhärten des Betons wird der Stahlstab 3, z. B. mit Hilfe einer hydraulischen, an seinem Ende angreifenden Presse stark gespannt-, die Spannkräfte werden beim Ausführtingsbeispiel durch- entsprechendes Nachziehen der Muttern 6 über -die Druckverteilungsplatten auf den erhärteten Beton übergeleitet. Sodann wird so lange durch die Öffnung 9 des einen napfförmigen Druckstückes 5 Zernentmörtel unter Druck eingepreßt, bis dieser durch die Öffnung 9 im gegenüberliegenden Druckstück 5 -austritt. Das ist das Zeichen dafür, daß.' alle Hohlräume gut ausgefüllt sind. Nach dem Verschließen der Ausfließlöffnung 9 wird zur Verdichtung der Einpreßmasse nochmals kurz Zementmörtel nachgepreßt und dann auch die Einfüllöffnung 9 verschlossen. Zum Schluß werden die Aussparungen 7 durch Betonpfropfen ausgefüllt.
- Man kann mit den erfindungsgemäßen Spannköpfen ohne weiteres, auch so arlbeiten, daß die Spannmorrichtungen, also #z. B. hydraulische Pressen, welche sich an dem erhärteten Betonkörper abstützen und in Uen. Stäben 3 Spannkräfte erzeugen" so lange in gespanntem Zustand belassen werden, bis der R-ing#,paltni-it Hilife, der erfindungsgemüßen Spannköpfe in der oben beschriebenen Art und Weise mit Zementmörtel ausgefüllt ist. Wenn die Spannkräfte allein oder Überwiegend #du#rch Haftwirkung auf den. Betonkörper übertragen werden sollen, so werden die Pressen erst nach dem Erhärten des Einpreßmittels entfernt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH- Spanäkopf für mit Gewindeenden versehene VorspannglIeder, -die in Kanäle eines Spannbetonteiles einzübetten sind, gekennzeichnet durch einen napfförmigen Druckkörper (5), der von einer Mutter (6) mit seiner Hohlseite gegen eine die Kanalöffnung ftei lassende Druckverteilungsplatte (4) gepreßt wird und eine nach. .außen. führende Bohrung (9) für den- Ein- bzw. Austritt der in, den Kanal einzupressenden Bettungsmasse aufweist. Angezogene Druckschriften,. Französische Patentschrift Nr. 94o 646.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED9144A DE872844C (de) | 1949-09-24 | 1949-09-24 | Spannkopf fuer stabfoermige Vorspannglieder von Spannbetonbauteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED9144A DE872844C (de) | 1949-09-24 | 1949-09-24 | Spannkopf fuer stabfoermige Vorspannglieder von Spannbetonbauteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE872844C true DE872844C (de) | 1953-04-09 |
Family
ID=7032752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED9144A Expired DE872844C (de) | 1949-09-24 | 1949-09-24 | Spannkopf fuer stabfoermige Vorspannglieder von Spannbetonbauteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE872844C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2911226A1 (de) * | 1979-03-22 | 1980-10-23 | Falkner Horst | Verankerung von spannstaeben mit hoher dauerschwingfestigkeit mittels gewinde, mutter und einer sich auf den erhaerteten beton abstuetzenden ankerplatte zum vorspannen von betontragwerken mit nachtraeglichem verbund |
| DE19620029A1 (de) * | 1995-05-17 | 1997-03-27 | Menetrey Philippe Dr Es Sc Tec | Verstärkungsvorrichtung von Bauwerken, besonders Stahlbetondecken |
| DE19801786A1 (de) * | 1998-01-19 | 1999-07-29 | Suspa Spannbeton Gmbh | Verankerungsvorrichtung für einen Spann- und/oder Festanker |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR940646A (fr) * | 1942-06-07 | 1948-12-17 | Procédé pour armer les ouvrages en béton |
-
1949
- 1949-09-24 DE DED9144A patent/DE872844C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR940646A (fr) * | 1942-06-07 | 1948-12-17 | Procédé pour armer les ouvrages en béton |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2911226A1 (de) * | 1979-03-22 | 1980-10-23 | Falkner Horst | Verankerung von spannstaeben mit hoher dauerschwingfestigkeit mittels gewinde, mutter und einer sich auf den erhaerteten beton abstuetzenden ankerplatte zum vorspannen von betontragwerken mit nachtraeglichem verbund |
| DE19620029A1 (de) * | 1995-05-17 | 1997-03-27 | Menetrey Philippe Dr Es Sc Tec | Verstärkungsvorrichtung von Bauwerken, besonders Stahlbetondecken |
| DE19801786A1 (de) * | 1998-01-19 | 1999-07-29 | Suspa Spannbeton Gmbh | Verankerungsvorrichtung für einen Spann- und/oder Festanker |
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