DE872422C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Aus- und Einruecken von Walzenstuehlen in Abhaengigkeit vom Mahlgutstrom - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Aus- und Einruecken von Walzenstuehlen in Abhaengigkeit vom Mahlgutstrom

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DE872422C
DE872422C DESCH5930A DESC005930A DE872422C DE 872422 C DE872422 C DE 872422C DE SCH5930 A DESCH5930 A DE SCH5930A DE SC005930 A DESC005930 A DE SC005930A DE 872422 C DE872422 C DE 872422C
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DE
Germany
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circuit
feed
engagement
switch
electromagnet
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Expired
Application number
DESCH5930A
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English (en)
Inventor
Paul Schneider
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Aus- und Einrücken von.Walzenstühlen in Abhängigkeit vom Mahlgutstrom Zusatz zum Patent 862994 Gegenstand des Patents 862 994 ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Aus- und Einrücken von Walzenstühlen in Abhängigkeit vom Mahlgutstrom, bei der das Ausrückorgan bereits während des Ausrückvorganges das Einrückorgan in Tätigkeit setzt, wobei dieses durch eine gleichzeitige, zusätzliche Verriegelung an #der Beendigung des Einrückvorganges gehindert wird, bis durch das wieder nachströmende Mahlgut die Verriegelung gelöst wird. Diese Vorrichtung soll ein sicheres Aus- und Einrücken des Walzenstuhles gewährleisten, da das durch den Mahlgutzufluß betätigte Steuerorgan nur sehr geringe Massen über kleinste Wegstrecken zu bewegen hat.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform gemäß dem Patent 862 994 soll als Steuerorgan eine Speiseklappe aufweisen, die vom zufließenden wahlgut beaufschla:gt und durch ein Gegengewicht reguliert wird. Beim Ausbleiben des Mahlgutes sinkt das Gegengewicht nach unten und betätigt hierbei sowohl das Ausrückorgan wie auch die zusätzliche Verriegelung des Einrückorgans.
  • Dabei befindet sich .das Gegengewicht außerhalb des Gehäuses, da es zu willkürlichem Aus- und Einrucken des Walzenstuhles verlagert werden muß. Die Speiseklappe dagegen ist naturgemäß im Innern des Gehäuses angeordnet. Hierdurch ist die Anwendung von Achsenlagern bedingt, die der Verschmutzung :durch den Mehlstaub ausgesetzt sind und :die Ansprechempfindlichkeit des Steuerorgans beeinträchtigen.
  • Bei der Vorrichtung nach der Erfindung ist an Stelle der direkten Kupplung mit der Speiseklappe zwischen der Aus- und Einrückvorrichtung und der Speiseklappe ein elektrischer Stromkreis angeordnet, der eine durch die Speiseklappe betätigte elektrische Schalteinrichtung und ein die Ingangsetzung des Aus- und Einrückvorganges bewirkendes elektrisches Organ enthält. - Als Rückstellkraft für .die Speiseklappe bei Aufhören des Mahlgutdruckes !auf sie, :d. h. also als Gegengewicht, kann das Gewicht eines Schiebers dienen, der den Mahlgutström zu .den Speisewalzen der Stärke nach reguliert. Das Gegengewicht ist hierbei in das Innere ,des Gehäuses verlegt. Ein willkürliches Eingreifen auf das Aus- und Einrücken kann durch Einwirken auf .den elektrischen Stromkreis von außen her mittels eines Schalters vorgenommen werden.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird zweckmäßig so eingerichtet, daß der Stromkreis beim Ausbleiben des Mahlgutes geöffnet und beim Wiedereintreffen geschlossen wind. Dabei kann das .durch den elektrischen Strom beeinflußte Organ aus einem Elektromagneten bestehen. Die Speiseklappe wirkt zweckmäßig mit einem Schalter zusammen, bei :dem .der Kontaktschluß durch die Lageänderung des Schalters bewirkt wird. Solche Schalter sind z. B. in einer Ausführung als Quecksilberkippschalter bekannt. Bei diesen befindet sich Quecksilber in einem Glasröhrchen, ohne dieses ganz zu füllen. Wenn nun in dem Röhrchen drei Elektroden vorgesehen sind, z. B. in der Mitte und an .den beiden Enden je eine, so wird das Quecksilber bei Neigung des Röhrchens nach links die mittlere und die linke, bei Neigung nach rechts die mittlere und die rechte Elektrode miteinander verbinden. Der Schalter arbeitet nun in der Weise mit der Speiseklappe zusammen, daß er bei gesenkter Klappe, also dann, wenn sie vom Mahlgut beaufschlagt ist, den Kontakt zwischen den beiden Elektroden herstellt, an denen der Stromkreis für den Elektromagneten angeschlossen ist. In diesem Fall ist :der Stromkreis während des Mahlgützustromes geschlossen und der Anker des Elektromagneten angezogen. Hört der Zufluß von Mahlgut auf, dann hebt sich die Klappe infolge des Einwirkens der Rückstellkraft. Der Schalter nimmt idie entgegengesetzte Neigung ein wie vorher, wodurch der Kontakt zwischen den leiden Elektroden geöffnet wird. Der Elektromagnet läßt seinen Anker los.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung ist in Fig. i dargestellt. In ihr ist die Speiseklappe mit 31 bezeichnet. Beim Zufluß von Mahlgut wird :diese Klappe nach unten gedrückt, z. B. in die gestrichelt gezeichnete Lage. Um die Ansprechempfindlichkeit zu erhöhen, ist die Speiseklappe auf Schneiden 32 belagert. An der Speiseklappe 31 kann der Stellhebel 33 befestigt sein, der über die Verhindungsstange 34 auf den Schieber 35 einwirkt. Die Anordnung 34-35 .dient als Gegengewicht für die Speiseklappe. Der Schieber 35 reguliert den Mahlgutstrom zwischen den Speisewalzen 36 und 37 der Stärke nach. Grundsätzlich sind aber auch andere Anordnungen zur Regulierung zdes Mahlgutstromes möglich. .
  • An der Speiseklappe 31 ist noch ein weiterer Hebel 38 befestigt, der den Kippschalter 39 freigibt, sobald die Speiseklappe 31 sich unter dem Druck des Mahlgutes nach unten bewegt. Der Kippschalter 39 kann dann dem Zug (der Feder 40 nachgeben und kippt nach rechts. Dass Quecksilber in dem Röhrchen 41 fließt nach rechts und verbindet die beiden rechten Kontakte miteinander. Damit wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich, .der Stromkreis für den Elektromagneten 30 geschlossen.. In diesem Stromkreis kann zum willkürlichen ° Aus-und Einrücken .des Walzenstuhles noch ein weiterer Schalter, z. B. in Form eines Druckknopfschalters 42, liegen. Auch kann es vorteilhaft sein, in den Stromkreis eine z. B. grüne Signallampe 43 einzuschalten, die das ordnungsgemäße Arbeiten des Walzenstuhles anzeigt.
  • Der Schieber 35 ist bei ausreichendem Mahlgutzüfluß, also bei vollem Betrieb, in seiner höchsten Stellung. Läßt der Druck des Mahlgutes nach, so wird die leicht beweglich gelagerte Speiseklappe 31 sich infolge des Gewichts des Schiebers 35 nach oben bewegen. Dadurch geht oder Schieber 35 nach .unten und vermindert die Stärke des Mahlgutstromes, der von der Speisewalze 3.6 zur Speisewalze 37 geht. Dies wird so lange der Fall sein, bis der Druck so gering geworden isst, daß die Speiseklappe ihre stark gezeichnete Stellung einnimmt. Dabei drückt der Hebel 38 auf den Kippschalter 39 und bringt ihn .gegen (den Zug der Feder 40 zum Kippen nach links. Das Quecksilber fließt nach links. Hierdurch wird die Verbindung zwischen den beiden- rechten Elektroden unterbrochen. Der Elektromagnet 30 wird stromlos und die Lampe 43 erlischt. Gegebenenfalls können gleichzeitig zwei linke Kontakte miteinander verbunden wenden, die einen Stromkreis für eine z. B. rote Signallampe 44 -schließen. Das Leuchten dieser Lampe läßt erkennen, @daß die Maäschine infolge Stockens des Mahlgutzuffu sses ausgerückt ist.
  • Während bei der Vorrichtung gemäß dem Patent 862 994 das Heben und Senken der Speiseklappe unmittelbar auf die Aus- und die Einrückvorrichtung einwirkt, verursacht es bei der Vorrichtung nach der Erfindung das Anziehen oder Loslassen des Ankers eines Elektromagneten. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform gemäß dem Patent 862 994 sieht eine Anordnung vor, bei der die Ausrückvorrichtung einen Anwerfhebel freigibt, der im gleichen Augenblick durch eine zusätzliche Verriegelung wieder festgehalten wird. Dient z. B. eine Federkraft zur Bewegung des Hebels, so kann der Riegel die Auswirkung der Federkraft verhindern.
  • Die AusTückv orrichtung soll dabei zweckmäßig so konstruiert sein, daß beim Eintritt des Ausrückvorganges eine arretierte drehbare Welle freigegeben wird; so daß sich diese um einen bestimmten Winkel drehen kann. Auf dieser Welle sitzen in verschiedenen Ebenen und unter verschiedenen Winkeln mehrere Arme, die sich bei der durch Federkraft bewirkten Drehung seelbstverständlich um einen gleichen Winkel drehen und dabei die verschiedenen Funktionen, die zur Vollendung ides Ausrückvorganges nötig sind, bewirken. Einer der Arme verursacht dabei die Freigabe des Anwerfbebels und schafft damit die Voraussetzung zum Wiederei.nrücken des Walzenstuhles, wozu auch das Zurückdrehen der Arme um den vorher beschriebenen kleinen Winkel gehört.
  • Gemäß .diesem Ausführungsbeispiel ,des Patents 86--994 hat also die Regelvorrichtung folgende Funktionen auszuführen beim Ausbleiben des Mahlgutes: Lösen der Arretierung der Welle der Ausrückvorrichtung und Verriegeln des Anwerfhebels der Einrückvorridhtung; beim Wiedereintreffen des Mahlgutes: Lösen (der Verriegelung des Anwerfhebets und Bereitstellen einer Raste für die Arretierung der Welle der Ausrüclvorrichtung.
  • Diese Funktionen müssen bei der Vorrichtung nach der Erfindung auf den Anker des durch die Speiseklappe gesteuerten Elektromagneten übergehen. In welcher Weise dies geschieht, soll an Hand der Fig. 3, die ebenfalls ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung wiedergibt, erläutert werden. In ihr ist der Elektromagnet wiederum mit 3o bezeichnet. Der Anker des Elektromagneten ist über eine Verbindungsstange :29 mit dem Rastenhebel 4 verbunden. Dieser weist eine Raste 5 auf, in die die Klinke 6 eingreift. Zweckmäßig ragt die Nase der Klinke über den Drehpunkt des Rastenhebels hinaus. Die Klinke 6 wird wie bei ,dem Beispiel des Patents 862 994 durch eine Feder 7 in ihrer Stellung gehalten. 8 ist einer der Arme der drehbaren Welle. Er wird durch die Klinke 6 in Arbeitsstellung gehalten. Mit dem Rastenhebel 4 ist weiterhin der Riegel 24 verbunden, der in der Schelle 25 verschiebbar gelagert i(st. Mit 20 ist der Anwerfhebel bezeichnet, der .durch die Zugfeder 22 aus seiner Ruhelage gezogen werden kann.
  • Beim Ausbleiben des Mahlgutes wind, wie oben beschrieben, der Elektromagnet stromlos und gibt seinen Anker frei. Damit bewegt sich auch die Verbindungsstange 29 nach unten. Der Rastenhebel 4 dreht sich nach unten, wobei die Nase der Klinke 6 von der Raste 5 abgleitet. Hiermit ist der Arm 8 freigegeben, d. h. .die Arretierung der drehbaren Welle gelöst. Gleichzeitig schiebt sich der Riegel 24 vor den Anwerfhebel2o, so @daß der Einrückvorgang nicht vollendet werden kann, obwohl er durch das Ausrückorgan eingeleitet wurde.
  • Beim Wiedereintreffen des Mahlgutes wird der Anker angezogen, wodurch ..die Verbindungsstange 29 (den Rastenhebel 4 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückzieht. Dies bewirkt, daß der Riegel 24 vom Anwerfhebel 20 fortgezogen wird, . so daß dieser dem Zug der Feder 22 nachgeben dann. Gleichzeitig wird die Raste 5 zur Aufnahme der Klinke 6 bereitgestellt, die somit beim Zurückdrehen des Armes 8 wieder einklinken kann und hierdurch die Arretierung der Welle wiederherstellt.
  • Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß der Elektromagnet mit seinem Anker alle Funktionen übernimmt, die gemäß den Beispielen des Patents 862 994 dem Steuerorgan, bestehend aus der Speiseklappe und dem Gegengewicht, unmittelbar übertragen waren.

Claims (7)

  1. PAT1iNTANSPRt7CHr: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Aus- und Einrücken von Walzenstühlen in Abhängigkeit vom Mahlgutstrom nach Patent 862 994, dadurch gekennzeichnet"daß an Stelle d-er direkten Kupplung mit -der Speiseklappe eine elektrische Schalteinrichtung in einem elektrischen Stromkreis angeordnet ist, die durch die Speiseklappe betätigt wird, und,daß in dem Stromkreis weiterhin ein die Ingangset-zung des Aus- und Einrückvorganges bewirkendes elektrisches Betätigungsmittel enthalten ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung in der Weise durch die Stellung der Speiseklappe beeinflußt wird, daß sie beim Ausbleiben des Mahlgutes den elektrischen Stromkreis öffnet und beim Wiedereintreffen !des Mahlgutes schließt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung in einem Schalter (39) besteht, bei dem der Kontaktschluß .durch eine Lageänderung .des Schalters, z. B. mittels eines Quecksilberkippschalters, hervorgerufen wird.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, @daß (das vom elektrischen Strom gesteuerte Betätigungsmittel in einem Elektromagneten (30) besteht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, @daß in dem Stromkreis noch ein weiterer, willkürlich von außen zu betätigender Schalter, z. B. ein Druckknopfschalter, angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch .., dadurch gekennzeichnet, :daß in dem Stromkreis eine z. B. grüne Signallampe (43) angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, @dadurch gckennzeichnet, @daß der Kippschalter (39) zw-°i Schaltstellungen aufweist und daß beim Öffnen des Stromkreises für den Elektromagneten ein anderer Stromkreis geschlossen wird, in dem eine z. B. rote Signallampe (44) angeordn°t ist. B. Vorrichtung nach Anspruch i und folgenden, .dadurch gekennzeichnet, daß als Rückstellkraft für die Speiseklappe (3i) das Gewicht eines Schiebers (35) dient, der den Mahlgutstrom zwischen den Speisewalzen (36,37) der Stärke nach reguliert. 9. 'Vorrichtung nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß .die Speiseklappe (3i) auf Schneiden (32) gelagert ist. io. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Elektromagneten (30) über eine Verbindungsstangc (29) an dem Rastenhebel (4.) der Ein- und Ausrückvorrichtung angreift.
DESCH5930A 1951-02-22 1951-02-22 Vorrichtung zum selbsttaetigen Aus- und Einruecken von Walzenstuehlen in Abhaengigkeit vom Mahlgutstrom Expired DE872422C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023126B (de) * 1953-08-20 1958-01-23 Siemens Ag Anordnung zur Steuerung eines mit Nachtstrom gespeisten Elektromotors, der eine landwirtschaftliche Schrotmuehle antreibt
DE1086976B (de) * 1958-02-06 1960-08-11 Cramer & Soehne Maschf Automatische Schrotmuehle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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