DE87164C - - Google Patents

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DE87164C
DE87164C DENDAT87164D DE87164DA DE87164C DE 87164 C DE87164 C DE 87164C DE NDAT87164 D DENDAT87164 D DE NDAT87164D DE 87164D A DE87164D A DE 87164DA DE 87164 C DE87164 C DE 87164C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/60Mixing solids with solids
    • B01F23/62Mixing solids with solids using a receptacle with a bottom discharge with oscillating or vibrating opening and closing elements; using a receptacle with a bottom discharge with elements fitted on moving chains

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung besteht in der Anordnung eines dachförmigen Rüttelbodens an Mehlmischmaschinen, welcher unter den Mehlbehälter zu liegen kommt.
In dieser Lage hat er erstens den gröfsten Theil des Mehlq.uantums als Last zu tragen, zweitens durch seine rüttelnde Bewegung das Mehl nach zwei Seiten durch eine regelbare Oeffnung auszuwerfen und drittens die über ihm befindliche Mehlsä'ule durch einen während der rüttelnden Bewegung in Mitleiden-.schaft gezogenen keilförmigen Vertheiler zu lockern.
Die Gesammtanordnung einer Mehlmischmaschine, deren Hauptbestandtheil dieser dachförmige Rüttelboden ist, wird durch Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung im senkrechten Schnitt veranschaulicht, während Fig. 2 einen freigelegten Theil des Rüttelbodens selbst und Fig. 3 den Antrieb des letzteren bruchweise zur Darstellung bringt.
Das der Mischung unterworfene Mehl wird vermittelst bekannter Fördervorrichtungen in den Behälter A gebracht und füllt letzteren allmälig an. ,
Den Boden dieses Behälters bildet der dachförmige Theil B, welcher an seinen auslaufenden Enden aus Bandeisen b gebildete Träger besitzt, welche ihrerseits mittelst Zugstangen c an den Auslegern d in hängender Lage erhalten werden. Das Bandeisen b ist in der Mitte und unterhalb des Scheitels des dachförmigen Theiles zu einem Rahmen dl ausgebildet, während über dem Scheitel des dachförmigen Bodens lose ein keilförmiger Vertheiler sich erhebt, dessen Stützpunkt lediglich in der Tragwelle i liegt und der demnach, wenn äufsere Kräfte nicht auf ihn wirken, in labiler Gleichgewichtslage erhalten wird.
Die Bodentheile B sind, wie aus Fig. 2 er-. sichtlich, derart an einander gereiht, dafs eine schwebende Unterlage für das in dem Behälter A befindliche Mischgut entsteht. Jeder Theil B erhält nun eine hin- und hergehende Bewegung durch die rotirende Welle K, deren Excenter / in dem Rahmen d1 eingeschlossen sind. Die Excenter / sind jedoch unter sich so versetzt, dafs, während ein Bodentheil die Bewegung nach rechts erhält, der daneben befindliche eine solche nach links zu machen hat.
Durch diesen Vorgang wird nicht nur die Hervorrufung einer fortgesetzten Erschütterung der den einzelnen Bodenstreifen entsprechenden Mehlsäulen beabsichtigt, sondern auch eine neuartige Mischung vorbereitet.
Die Seitenwände A1 und A2 des Behälters sind nämlich mit verstellbaren Schiebern m und m1 versehen, und es' liegt in der Hand des Müllers, den Abstand zwischen dem Rüttelboden und dem Schieber zu bestimmen.
Die geringe Schräge des Bodens B giebt .ein Auslaufen des Mehles ohne Weiteres nicht zu. Nur durch den Stofs, den jeder einzelne Theil, und zwar nach der Auslaufseite zu erhält, wird ein Auswerfen eines kleinen Quantums Mehl veranlafst. Dadurch nun, dafs die einzelnen Streifen eine zu einander entgegengesetzte Bewegung erhalten, wird stets nur Mehl von derjenigen Reihe der Bodenstreifen ausgeworfen , . welche augenblicklich
den Stofs nach der Auslaufseite erhalten hat. Mit anderen Worten, es liegt zwischen je zwei Streifen, welche Mehl auswerfen, immer ein Streifen, welcher dies nicht thut.
Aus der doppelseitigen Anordnung ergiebt sich, dafs beispielsweise in dem Augenblick, wo auf der Schra'gseite von A1 zwei Bodentheile (Streifen) B Mehl in den Kasten D auswerfen, auf der Schra'gseite A2 der zwischen diesen liegende Streifen dasselbe thut, und umgekehrt.
Die Misch- und Förderschnecke E erhält also in gleichen Zeitabschnitten Mehltheile zugeworfen, welche nicht nur in der Breitenanlage, sondern auch in der Lä'ngslage von zwei verschiedenen Schichten des
entnommen sind.
Den zweiten Theil der Erfindung bildet die Ausnutzung der hin- und hergehenden Bewegung des dachförmigen Rüttelbodens zur Schwingbarmachung der labilen Vertheilerwände C.
Zu beiden Seiten des Hohlraumes des keilförmigen Vertheilers greifen an den Bodentheilen B angeordnete Mitnehmer/, ein, welche durch den jeweiligen Vorstofs ihrer Unterlagen den auf der Tragwelle i schwingbaren Vertheiler bald nach rechts, bald nach links kippen. Hierdurch wird abwechselnd eine Raumerweite-
Mischgutes rung in dem jeweiligen Gpssentheil hervorgerufen, welche ein Lockern, Verschieben und Nachsinken einzelner auf dem dachförmigen Rüttelboden ruhender Mehlsäulen mit sich bringt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Mehlmischmaschine mit dachförmigem Rüttelboden, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung an einander gereihter, unter dem Mischbehälter hängender dachförmiger Bodenstreifen J5, auf welchen das Mischgut lastet, dafs dieselben mittelst zu einander versetzter Excenter Stofsbewegungen abwechselnder Richtung erhalten und daher kleine Mengen Mehl von ihren zwei Endseiten aus verschiedenen Breitschichten des Mischgutes zu gleicher Zeit auswerfen.
  2. 2. An einer Mehlmischmaschine nach Anspruch ι die Anordnung eines über dem dachförmigen Rüttelboden frei schwingenden Vertheilers C, welcher mittelst Mitnehmer f an den Bodenstreifen kleine Schwingungen nach zwei Seiten erhält und hierdurch das Mischgut durch abwechselnde Raumerweiterung und Verengung lockert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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