DE279101C - Verfahren zur Trennung von Faserstoffen von daran anhaftenden Substanzen insbesondere von Papierfaser und Druckerschwärze - Google Patents

Verfahren zur Trennung von Faserstoffen von daran anhaftenden Substanzen insbesondere von Papierfaser und Druckerschwärze

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DE279101C
DE279101C DE1913279101D DE279101DA DE279101C DE 279101 C DE279101 C DE 279101C DE 1913279101 D DE1913279101 D DE 1913279101D DE 279101D A DE279101D A DE 279101DA DE 279101 C DE279101 C DE 279101C
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Description

PATENTSCHRIFT
- M 279101 -KLASSE 55/λ GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. September 1913 ab. Längste Dauer: 16. November 1926.
Bei dem Verfahren nach Patent 2654S8 werden die zweckmäßig mit alkalischen Stoffen vorbehandeltcn Faserstoffe gleichzeitig mit Wasser und einer mit Wasser nicht mischbaren Flüssigkeit, wie z. B. Benzin, gemischt, worauf man die Flüssigkeiten sich absetzen HiBt. Es hat sich nun in der Praxis herausgestellt, daß das Absetzen der Flüssigkeiten sich bedeutend verbessern und beschleunigen läßt, wenn die Mischung in einer ganz bestimmten Weise bewegt wird. Diese Bewegung darf nämlich weder eine Lagen verschiebung, noch einen Kreislauf in der Mischung hervorbringen, sondern es wird durch ein vorsichtiges örtliches Bewegen erreicht, daß sich die an und unter den Faserteilchen haftenden Benzintropfen besser ablösen und -emporsteigen können, wodurch eine Trennung der Flüssigkeiten beschleunigt wird.
Bei diesem Verfahren soll also die Bildung einer Emulsion oder eines Gemisches vermieden werden, und es wäre theoretisch am besten, wenn die örtlichen Bewegungen so klein wären, daß jede Faser für sich fortwährend und langsam umgedreht würde, ohne daß in der Flüssigkeit eigentliche Strömungen hervorgerufen werden. .
Das angedeutete Bewegungsverfahren unterscheidet sich daher grundsätzlich von bekannten Umrührungsverfahren zur Mischung von Flüssigkeiten und kann mittels einer Vorrichtung ausgeübt werden, durch die in üen zu entmischenden Flüssigkeiten mittels bewegter Nadeln, Drahtgitter o. dgl. kleine innere Bewegungen hervorgerufen werden. Je kleiner und ruhiger diese Bewegungen sind, desto besser entmischen sich die Flüssigkeiten und bilden keine neuen Emulsionen.
In der Zeichnung ist ein Beispiel einer Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung schematisch dargestellt. ^
Fig. ι zeigt teilweise in Vorderansicht und teilweise im Schnitt die neue Vorrichtung, in der nach der Erfindung die Trennung der Flüssigkeiten vorgenommen wird.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A in Fig. i. . ·
Durch den zweckmäßig aus Metall angefertigten, vollständig verschlossenen Behälter 1 ist in bestimmter Höhe ein Tragbalken 2 gclegt. In bestimmten Abständen sind an diesem Tragbalken metallene Rahmen 3 fest aufgehängt. Die senkrechten Seiten der einzelnen Rahmen sind mittels wagerechter Stäbe 4 miteinander verbunden.
Die einzelnen Stäbe 4 sind gelocht, und je

Claims (2)

zwei sich'in gleicher Höhe gegenüberliegende Stäbe'sind durch Drähte 5 von kleinem Durchmesser miteinander verbunden. Die Drähte 5 befinden sich also in senkrechter Lage zur 5.-.Längsrichtung des Behälters 1. Der Tragbalken 2 wird langsam hin und her bewegt, z. B. mittels eines Exzenters, so daß die Drähte 5 in der Mischung eine langsame, gleichmäßige Hin- imd Herbewegung in der Längsrichtung des Behälters 1 ausführen. Hierdurch wird ein vollkommen örtliches Bewegen .erreicht, ohne daß eine Lagenverschiebung oder ein Kreislauf der Mischung entsteht. Die Anzahl der Rahmen, Stäbe und Drähte kann beliebig vergrößert ode,r verkleinert werden, den jeweiligen Ansprüchen der erforderlichen Bewegung und der Art und Beschaffenheit der Mischung entsprechend. Theoretisch -wäre eine sehr große Menge äußerst dünner Drähte, die jede Faser für sich in Bewegung zu halten imstande sind, zweckentsprechend. Bei der Trennung der Flüssigkeiten steigt das die Druckerschwärze enthaltende Benzin oder die an dessen Stelle verwendete Flüssig- ;. keit empor, während die Fasermasse nach : unten sinkt. Unten im Behälter 1 befindet sich eine Fördervorrichtung 6, welche durch ein langsames Drehen die zu Boden gesunkenen Fasermassen in der durch den Pfeil 10 angegebenen Richtung gleichmäßig fortbewegt. Die Fördervorrichtung 6 ist derart gestaltet und wird so bewegt, daß keine wirkliche Mischung der Flüssigkeit stattfindet. Die Mischung, aus Fasermasse, Wasser und Benzin bestehend, wird durch das an seiner Mündung wagerecht flachgedrückte Speise-■ rohr 7 dem Behälter 1 zugeführt. Im Boden des Behälters 1 sind ein oder mehrere Abflußrohre 8 und oben ein oder mehrere Abflußrohre 9 vorgesehen. Die Mischung im Be- : halter 1 bewegt sich dadurch allmählich in der Pfeilrichtung 10; die Geschwindigkeit kann durch ein Regeln des Zu- und Abflusses vergrößert öder verkleinert werden. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Fördervorrichtung 6 ist vorzugsweise derart, daß die Bewegungsgeschwindigkeit der schwereren Fasermassen mit der allgemeinen Geschwindigkeit der Flüssigkeiten übereinstimmt. Während der langsamen fortlaufenden Bewegung der Mischung werden die Drähte 5 gleichmäßig hin nnd her bewegt; das die Druckerschwärze enthaltende Benzin trennt sich von dem die Fasermasse enthaltenden Wasser und steigt in der Mischung empof. Jc weiter sich die Mischung im Behälter fortbewegt, tim so weiter schreitet die Trennung der Flüssigkeiten vor, bis schließlich eine 60' vollständige Trennung stattgefunden hat. Am Ende des Behälters fließt das Wasser mit der Fasermasse durch das untere Abflußrohr 8 und das Benzin mit der Druckerschwärze durch das obere Abflußrohr 9 ab. je nach der Art und Beschaffenheit der Mischung wird der Behälter 1 kürzer oder langer gemacht und werden weniger oder mehr Drähte vorgesehen; die Länge des Be-. hälters ι und die Anzahl der Drähte 5 werden so gewählt, daß die durch das Rohr 7 zugcführtc Mischung am Ende des Behälters 1 vollständig in zwei Flüssigkeiten getrennt ist, welche einzeln abgeführt werden können. Die Höhe des Behälters 1 wird verhältnismäßig klein gewählt, so daß die gelösten Benzin-. tropfen nur eine kurze Strecke aufzusteigen haben. . Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform kann in mannigfacher Weise geändert und das den Gegenstand der Erfindung bildende Beweguhgsvcrfahren kann mit vielen anderen Hilfsmitteln ausgeführt werden. Das ; Wesen der Erfindung liegt darin, daß das im Hauptpatent 265488 beschriebene "Trennungs-.verfahren durch das neue örtliche Bewegungsverfahren bedeutend beschleunigt und verbessert wird. ' . . . . Pa ten τ - A ν s r küche:
1. Verfahren zur Trennung von Faserstoffen von daran anhaftenden Substanzen, insbesondere von Papierfaser und Druckerschwärze nach Patent 265488, dadurch gekennzeichnet, daß . das Absetzen der Flüssigkeiten der vorher hergestellten Mischung von Faserstoffen, Wasser und Benzin durch ein vorsichtiges örtliches Bewegen der Mischungsteilchen unter Vermeidung einer Mischung der Flüssigkeitsschichten mit Hilfe langsam bewegter feiner Drähte, Nadeln, Drahtgitter usw. erfolgt, unter gleichzeitiger Längsbewegung der gesamten Mischung. ■
2. Vorrichtung zur Ausführung des Ver-·
1 f ahrens nach Patentanspruch 1, dadurch v' gekennzeichnet, daß in einem geschlossenen, ■ die Mischung aufnehmenden Behälter (1) an einem hin und her bewegbaren Trag-'110 ■ balken (2) durch Stäbe (4) verbundene Rahmen (3) aufgehängt und die gegenüberliegenden Stäbe (4) durch dünne Drähte (5) verbunden sind, während am Boden des Behälters (1) eine Fördervorrichtung (6)115 angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1913279101D 1911-11-16 1913-09-25 Verfahren zur Trennung von Faserstoffen von daran anhaftenden Substanzen insbesondere von Papierfaser und Druckerschwärze Expired DE279101C (de)

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