DE86983C - - Google Patents

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DE86983C
DE86983C DENDAT86983D DE86983DA DE86983C DE 86983 C DE86983 C DE 86983C DE NDAT86983 D DENDAT86983 D DE NDAT86983D DE 86983D A DE86983D A DE 86983DA DE 86983 C DE86983 C DE 86983C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/02Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes
    • B22F9/06Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material
    • B22F9/08Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying
    • B22F9/082Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying atomising using a fluid

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  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

■3 rs*
23/0-8
KAISERLICHES
PATENTAMT. Λ«
Bei den im Haupt-Patente beschriebenen Vorrichtungen zur Zerstäubung des flüssigen Metalls wird ein einfacher Zerstä'ubungsstrahl einfach gegen oder in den Strahl des durch eine Düse auslliefsenden Metalls geleitet. Eine wirksamere Zerstäubung läfst sich nun in vielen . Fällen dadurch erreichen, dafs das flüssige Metall beim Austritt aus der Düse von einem in dasselbe ringförmig eindringenden Druckmittel zer-· theilt wird, um von letzterem nach dem Austritt aus der Düse eine gewisse Strecke fortgetragen "und- im abgekühlten Zustande fallen gelassen oder in geeigneter Entfernung aufgesammelt oder aufgefangen zu werden.
Fig. ι zeigt einen für eine derartige Zerstäubung geeigneten Apparat von der Seite, Fig. 2 einen Längsschnitt desselben nach I-1 der Fig; 1 und Fig. 3 einen Querschnitt nach II—II, Fig. 2. Fig. 4 zeigt die Düse in gröfserem Mafsslabe im Querschnitt. ·'
Der Behälter mit dem geschmolzenen Metall wird in beliebiger Weise, zweckmäfsig mittelst Gasbrenner, beheizt. Bei der dargestellten Ausführung sind drei Brenner c, dund e angeordnet, die einfach aus nach oben durchlöcherten ,Röhren bestehen. Behufs Entwickelung möglichst starker Hitze und Erzielung einer vollständigen, geregelten Verbrennung wird das .Gas zweckmäfsig mittelst des Gebläses vor der Ausströmung aus den Brennern mit Luft gemischt. '■■.-'■■
Gewöhnlich liegen mehrere Anlagen neben einander; alsdann zweigen sich von der Hauptgasleitung J die Nebenleitungen i nach dem Gebläsekopf A ab, wohin auch die von der Luftleitung H abgezweigten Leitungen h führen. Das Gemisch von Gas und Luft tritt vom Gebläsekopf A aus mittelst der Leitungen el d1 el nach den Brennern ede.
Das geschmolzene Metall wird mittelst der beiden Leitungen g g den Zersläubungsdüseny1 zugeführt. Eine solche Düse besteht, wie Fig. 4 zeigt, im wesentlichen aus einem das Zuflufsrohr g umgebenden weiteren Rohr f, welches hinter der zu einer engen Düse, zusammengezogenen Ausflufsöffhung gl zu einer Düse mit etwas weiterer Oeffnung f zusammengezogen ist. Die Düse _/' kann auch aus einem besonderen Theil bestehen und angeschraubt oder sonst geeignet befestigt und stellbar eingerichtet sein. Das zerstäubende Druckmittel wird dem Rohry durch eine Schlangenleitung f2 zugeführt, welche bei dieser Ausführung von den Heizflammen umspült wird, um eine möglichst starke Erhitzung des Druckmittels zu erhalten. Wie · ersichtlich, umhüllt das zerstäubende Druckmittel das Zuleilungsrohr g, so dafs das sich zwischen den Düsen g"1 und f1 ansammelnde, eventuell dorthin angesaugte flüssige Metall mit ringförmigem Strahl getroffen wird. Dadurch wird das Metall gleichzeitig von allen Seiten vom Druckmittel in

Claims (2)

  1. schrägen, sich kreuzenden Richtungen durchdrungen und auf diese Weise eine . besonders feine Zerstäubung herbeigeführt.
    Um zu verhüten, dafs das Metall, an der Ausflufsmündung an Leichtflüssigkeit verliert bezw. um zu gleichem Zweck das Druckmittel auf einer möglichst hohen Temperatur zu erhalten, kann "die Zerstäubungsvorrichtung besonders beheizt werden. Bei der dargestellten Ausführung ist zu dem Zweck das Gasrohr d mit einer Verlängerung d- versehen, die zu der Zerstäubungsvorrichtung emporgeführt ist und dort einen Brenner d:i trägt, durch welchen dieselbe von unten und von den Seiten geheizt werden kann. Erforderlichen Falles kann der Brenner auch so gestaltet sein, dafs jene Flammen die Zerstäubungsvorrichtung ringsum, also auch von oben umhüllen. Eine derartige Beheizung kann auch bei den Zerstäübungsdüsen des Haupt-Patentes Nr. 70348 angeordnet werden.
    Das Innere des Behälters α kann in beliebiger Art und Weise unter Druck gehalten werden, um das Metall mit gröfserer Kraft oder Geschwindigkeit aus der Düse g1 heraus-, zupressen. Mit jedem Behälter α läfst sich' eine beliebige Anzahl von Zerstäubern verbinden. In der Zeichnung sind nur zwei angegeben. Man kann auch für jeden Zerstäuber einen besonderen Behälter anordnen.
    Ein derartiger Apparat genügt vollkommen zur Zerstäubung von Blei, Zinn, Zink und der leicht schmelzbaren Legirungen. Für schwer schmelzbare Metalle, oder Legirungen wird der ' Apparat zweckentsprechend abgeändert und mit einer Heizvorrichtung . versehen, welche einen der Schmelztemperatur des betreffenden Metalles oder der Legirung angepafsten Hitzegrad.hervorbringt. Ueberhaupt kann die Beheizung des Bades α in jeder geeigneten Weise geschehen, sie ist an und für sich für das Wesen der vorliegenden Erfindung ohne Bedeutung.
    Diesem Zwecke dienen in der Regel Düsen von runder Form, wie Fig. 4 zeigt, so dafs der zerstäubende Strahl Dampf, Druckluft oder geprefstes Gas einen ringförmigen (kreisrunden) Querschnitt annimmt. Selbstverständlich kann' das ,Verfahren, falls es erforderlich oder erwünscht sein .sollte, auch mit Hülfe von zerstäubenden Strahlen ausgeübt werden, welche im Querschnitt eine ovale, halbrunde, bogenförmige, quadratische oder rechteckige u. s. w, Form besitzen. Fig. 5 zeigt beispielsweise einige Düsen/3/4/5/"/7 .mit solchen Querschnittsformen. Auch kann es für gewisse Fälle genügen, anstatt eines rings die Ausllufsdüse umgebenden geschlossenen Strahles einen nur von zwei Seiten wirkenden Strahl anzuwenden. Z. B. genügt es bei rechteckigen Düseiimündungen mit langem, feinem Spalt/, den zerstäubenden Strahl getheilt in zwei breite Strahlen anzuwenden, welche auf den beiden Breitsuiten der Düsenmündung zugeführt werden bezw. von zwei Seiten wirken, wie Fig. 6 veranschaulicht.
    Statt der rings geschlossenen oder wenigstens von zwei Seiten geschlossen wirkenden zerstäubenden Strahlen können auch mehrere, einzelne, die Ausflufsdüse für das flüssige Metall rings umgebende Strahlen benutzt werden,, einerlei, welche Querschnittsform die Ausflufsdüse besitzt, wie z. B. die Fig. 7 und 8 in zwei Ausführungsformen zeigen. Hierbei ist die Ausflufsdüse für das flüssige Metall mit g- bezeichnet, während die einzelnen Rohre bezw. Düsen für die Zuführung der zerstäubenden Strahlen mit /° bezeichnet sind und /10 die Düse ist, aus welcher das flüssige Metall in fein zertheiltem Zustand herausgedrückt wird. Die Düse /10 kann auch weggelassen werden und tritt dann eine Saugwirkung wie bei dem Verfahren des Haupt-Patentes ein.
    Das zur Zerstäubungsstelle gehende Ausflufs-■rohr kann auch am Boden des Schmelzbehälters angesetzt sein, wie Fig. 9 zeigt. Auch kann der Boden des Schmelzbehälters nach dem Rohre hin geneigt sein, damit auch die letzten Reste des geschmolzenen Metalles zur Zerstäubungsstelle gelangen können.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c H ic:
    ι. Eine zur Ausführung des durch das Patent Nr. 70348 geschützten Verfahrens dienende
    Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs
    '·.■■■. die Düse, aus der das Metall herausflielst, von einer oder mehreren Zerstäubungsdüsen.
    γ umgeben ist, so dafs die zerstäubenden
    . Strahlen von Dampf, Druckluft. oder geprefstem Gas von allen oder von zwei oder
    "mehreren Seiten in schrägen oder sich ·■.;■'■■ kreuzenden Richtungen in das Metall ein-.'.·' dringen.
  2. 2. ,Ausführungsform der unter ι. geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet^ dafs ν. die die Metallauslafsdüse umgebenden Zerstäubungsdüsen von einem alle Düsen üni-„ gebenden Ausflufsmundstück ■(/.'",■■ F.ig.'7)-· .umschlossen werden. . ,' '
    ■<\V
    ■ Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176976B (de) * 1953-05-19 1964-08-27 Valley Metallurg Proc Company Einrichtung zum Herstellen von Vorspruenge und Einbuchtungen aufweisendem Pulver aus verhaelt-nismaessig leicht schmelzbaren Metallen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176976B (de) * 1953-05-19 1964-08-27 Valley Metallurg Proc Company Einrichtung zum Herstellen von Vorspruenge und Einbuchtungen aufweisendem Pulver aus verhaelt-nismaessig leicht schmelzbaren Metallen

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