DE134256C - - Google Patents

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DE134256C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/62Mixing devices; Mixing tubes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2203/00Gaseous fuel burners
    • F23D2203/002Radiant burner mixing tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Neuerung bezweckt, die Nachtheile des hohen Bunsenrohres, welche in der Hauptsache in der grofsen Reibung zu suchen sind, aufzuheben und eine Gasglühlichtlampe zu schaffen, bei welcher durch einen bedeutend geringeren Zug und mit bedeutend niedrigerem Zugrohr die gleiche Wirkung erreicht werden kann, wie bei der besten Gasintensivlampe.
Zu diesem Zweck wird das Gas nicht mehr durch eine geschlossene Röhre zum Brenner geleitet, sondern durch die freie Atmosphäre der Verbrennungsstelle zugeführt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der neuen Lampe, während Fig. 2 eine Einzelheit in schematischer Darstellung veranschaulicht.
Das Gas entströmt der Düse α und breitet sich naturgemäfs nach seinem Austritt nach allen Richtungen in der freien Atmosphäre aus, wodurch es auch in den kleinsten Theilen mit der Luft innig in Berührung kommt. Die natürliche Auftriebskraft des Gases gelangt auf diese Weise zu einer a'ufserst günstigen Wirkung, da von keiner Seite eine Reibungsfläche dem Auftrieb hemmend im Wege steht, wodurch das Gas mit einer weit gröfseren Geschwindigkeit zur Verbrennungsstelle strömen kann, als durch ein langes Bunsenrohr. Um jedoch das Gas, welches durch die Auftriebskraft den seitlichen Weg einschlägt, wieder unter die Verbrennungsstelle zu bringen, ist eine trichterförmige Scheibe b mit Sieb c in bestimmter Entfernung über der Düse α angebracht. Durch die Entfernung und Gröfse der Scheibe b von der Düse α kann die Zusammensetzung des Gasluftgemisches geregelt werden, und zwar zeigt Fig. 2, wie es möglich ist, den Gehalt des Gasluftgemisches an Gas oder Luft zu steigern. Das Gas breitet sich je nach dem Druck beispielsweise in seiner äufsersten Grenze, wie in den strichpunktirten Linien angedeutet, nach oben aus. Wird nun in der Höhe e eine Scheibe aufgesetzt, so ist es klar, dafs das Gas hier nicht mit so viel Luft in Berührung kommt, als wenn es in der Höhe f von einer Scheibe aufgefangen würde. Mit der Entfernung der Scheibe von der Brennerdüse wird, wenigstens Anfangs, die Geschwindigkeit des Gasstromes nicht wesentlich verringert, da der natürliche Auftrieb das Gas schnell aufsteigen läfst. Das Wesentliche dieser Erfindung besteht also darin, dafs das Gas bei seinem Emporsteigen seitlich gar keine Reibung erfährt und nicht durch ein Rohr zur Verbrennungsstelle geleitet wird, sondern in seiner ganzen durch den Leitungsdruck bedingten Ausbreitung nach Austritt aus der Düse α direct bis unter die Verbrennungsstelle strömt.
Der Glühstrumpf ist in üblicher Weise von einem Cylinder bezw. einem Zugrohr d umgeben, welches erforderlichenfalls noch mit einer besonderen Verlängerung versehen sein kann.
Zwischen der Düse α und der trichterförmigen Scheibe b kann eine aus geeignetem Material (Blech, Glas oder dergl.) bestehende Windschutzglocke g eingeschaltet werden ; doch ist eine solche in Räumen, wo ein Zug nicht vorhanden ist, entbehrlich.

Claims (1)

  1. Patent-An sprüch e:
    Gasglühlichtlampe, dadurch gekennzeichnet, dafs das der Brennerdüse (a) entströmende Gas durch die freie Atmosphäre der Verbrennungsstelle (c) zuströmt.
    Gasglühlichtlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs das der Brennerdüse (a) entströmende Gas durch eine über der Düse angebrachte tellerförmige Scheibe (b) gesammelt und der Verbrennungsstelle (c) zugeführt wird.
    GasglUhlichtlampe nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die Scheibe (b) je nach der gewünschten Zusammensetzung des Gasluftgemisches unter entsprechender Aenderung ihres Durchmessers der Düse (a) genähert bezw. von derselben entfernt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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