DE869653C - Anordnung zur elektrischen Beleuchtung von Raeumen - Google Patents

Anordnung zur elektrischen Beleuchtung von Raeumen

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DE869653C
DE869653C DEM9524A DEM0009524A DE869653C DE 869653 C DE869653 C DE 869653C DE M9524 A DEM9524 A DE M9524A DE M0009524 A DEM0009524 A DE M0009524A DE 869653 C DE869653 C DE 869653C
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Germany
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resistance
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Application number
DEM9524A
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Inventor
Johann Michel
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B39/00Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources
    • H05B39/02Switching on, e.g. with predetermined rate of increase of lighting current

Landscapes

  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

  • Anordnung zur elektrischen Beleuchtung-von Räumen Beim Einschalten einer elektrischen Beleuchtung, z. B. einer Glühlampe, wird fast augenblicklich die volle Helligkeit erreicht, durch welche besonders das an Dunkelheit gewöhnte Auge mehr oderweniger stark geblendet wird. Zur Vermeidung dieser Blendung ist bereits bekannt, den Glühlampen Regelwiderstände vorzuschalten, die ein allmähliches Ansteigen der Leuchtkraft bis zur vollen Beleuchtungsstärke bewirken. Diese Regelwiderstände müssen jedoch von Hand bedient werden und verteuern im übrigen im erheblichen Maße die Anlagekosten elektrischer Beleuchtungsanlagen.
  • Man hat auch schon zur Erzielung eines langsamen Anwachsens der Lichtstärke vorgeschlagen, Glühlampen mit eingebautem Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten zu verwenden. Derartige Widerstände haben bekanntlich die Eigenschäft, daß ihr Widerstandswert mit steigender Temperatur mehr oder weniger stark abnimmt. Die Wirkungsweise derartig ausgebildeter Glühlampen besteht also im wesentlichen darin, daß der in dem Glaskolben eingebaute Widerstand beim Einschalten des Stromes zunächst sehr hoch ist, so daß der nachgeschaltete Glühfaden anfangs nur dunkel glüht und erst mit infolge des Stromdurchganges abnehmendem Widerstandswert des vorgeschalteten Widerstandskörpers seine normale Leuchtkraft erhält. Da sich dieser Vorgang über einen je nach Wahl des verwendeten Widerstandskörpers mehr oder weniger großen Zeitraum erstreckt, wird auf diese Weise beim Einschalten ein langsames Ansteigen der Beleuchtungsstärke selbsttätig erzielt und eine Blendung vermieden. Der Nachteil dieses Vorschlages besteht vor allen Dingen darin, daß seine Durchführung die Herstellung und Verwendung: entsprechend ausgebildeter Glühlampen erfordert; die Verwendung von normalen Glühlampen ist hierbei ausgeschlossen. Ein weiterer wesent-.licherNachteil dieserAnordnung liegt ferner darin, dä8 auch nach Erreichen der nach Maßgabe der gewählten Verhältnisse erreichbaren Lichtstärke ein Restwiderstand verbleibt, in welchem die Spitzenspannung verbraucht wird, so daßi am eigentlichen Glühdraht nur die Restspannung liegt. Da aber gerade diese im Widerstand vernichtete Spannungsspitze für die Temperatur des Leuchtfadens und .die zu erzielende Lichtausbeute `von besonderer Wichtigkeit ist, können derartige Glühlampen natur-. gemäß` nur mit einem sehr schlechten Wirkungsgrad arbeiten. Wie wesentlich die Spitzenspannung für die Lichtausbeute einer Glühlampe ist, zeigt sich bereits bei der normalen elektrischen Beleuchtung, die bekanntlich schon bei verhältnismäßig gering--fügigem Absinken der Betriebsspannung um nur wenige Volt erheblich-dunkler brennt: Zur Vermeidung der Nachteile der bisherigen Anordnungen, die ein langsames Anwachsen der Lichtstärke bewirken sollen, wird nun der Erfindung gemäß vorgeschlagen, Widerstandskörper mit negativem Temperaturkoeffizienten in den äußeren Speisestromkreis der Lampen einzuschalten und diese Widerstandskörper mit selbsttätig wirkenden -Mitteln zu ihrer Überbrückung auszurüsten. Zu diesem Zwecke werden die den Lampen vorgeschalteten Widerstandskörper vorzugsweise mit Bimetallschaltorganen baulich derart vereinigt, daß unter dem Einfluß! der Erwärmung des Widerstandskörpers durch den hindurchfließenden Strom _ ein Kurzschließen der Widerstände erfolgt.
  • Der weiterenErfindung gemäß;werden die Widerstandskörper mit ihren zu ihrer Überbrückung dienenden Bimetallschaltern mit bereits vorhandenen Schaltungselementen, wie z. B. Schaltern, Abzweigdosen, Lüsterklemmen od. dgl., zusammengebaut. Gegebenenfalls können aber auch die Widerstandskörper mit ihren Bimetallschaltern als besondere, unabhängig verwendbare Schaltungselemente, z. B. nach Art von Sicherungsstöpseln oder Sicherungsstreifen ausgebildet werden.
  • Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Anordnung werden"die Schwierigkeiten und Nachteile der bereits bekannten Vorschläge. restlos beseitigt.
  • Der im äußeren Speisestromkreis einer oder mehrerer Glühlampen angeordnete Widerstand bedingt beim Einschalten des Stromes zunächst nur ein Dunkelglühen der Glühlampen: Unter dem Einfluß-der infolge des Stromdurchganges eintretenden Erwärmung des Widerstandskörpers, der z. B. aus Urandioxyd oder einem ähnlichen Halbleiterwerkstoff bestehen kann, verringert sich entsprechend seiner negativen Widerstandscharakteristik bzw. Zeitkonstante sein Leitungswiderstand, so daß die an den Glühlampen liegende Spannung und damit die Stromstärke mehr oder weniger allmählich ansteigen; gleichzeitig beginnt unter dem Einfluß der Erwärmung des Widerstandskörpers der mit diesem zusammengebaute und zusammenwirkende Bimetallschalter in Tätigkeit zu treten, bis derselbe seine Einschaltungsstellung erreicht hat und den Widerstand kurzschließt bzw. überbrückt: Damit wird die volle Betriebsspannung an die infolge der Widerstandserwärmung bereits ziemlich hellbrennende Lampe gelegt, so daß nunmehr die volle Beleuchtungsstärke eintritt.
  • Durch entsprechende Bemessung des Bimetällschalters bzw. seines Bimetallstreifens wird derselbe in der Schließstellung infolge ausreichender Erwärmung desselben durch den hindurchfließenden Strom gehalten. Nach Ausschalten der Beleuchtung ist die Anlage in gleicher Weise wieder betriebsbereit, da der' Bimetallschalter sich nunmehr öffnet und der durch die Überbrückung kalt gewordene Widerstandskörper seinen höhen Anfangswiderstand wieder erhalten hat.

Claims (5)

  1. ,PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur elektrischen -Beleuchtung von Räumen, vorzugsweise mittels Glühlampen, bei welcher zur Erreichung eines langsamen Anwachsens der Lichtstärke Widerstände mit negativem Temperaturkoeffizienten verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Widerstandskörper durch Anordnung in dem Speisestromkreis den Lampen vorgeschaltet sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Widerstandskörper mit selbsttätig wirkenden Mitteln zu ihrer Überbrückung ausgerüstet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandskörper mit Bimetallschaltorganen derart vereinigt sind, daß unter dem Einfluß, der Erwärmung des Widerstandes durch den hindurchfließenden Strom ein Kurzschlieiß'en der Widerstände erfolgt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, -dadurch gekennzeichnet, datß die Widerstandskörper mit ihren zu ihrer Überbrückung dienenden Bimetallschaltern mit bereits vorhandenen Schaltungselementen, wie z. B. Schaltern, Abzweigdosen, Lüsterklemmen od. dgl:, zusammengebaut sind.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i"bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandskörper mit ihren Bimetallschaltern als besondere Schaltungselemente z. B. nach Art von Sicherungsstöpseln ausgebildet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120013B (de) * 1960-07-28 1961-12-21 Carl Braun Schaltungsanordnung zur Verringerung des Anlaufstromes von Gluehlampen, insbesonderevon Lichtwurflampen
US3493670A (en) * 1968-09-24 1970-02-03 Us Army Cable connector

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120013B (de) * 1960-07-28 1961-12-21 Carl Braun Schaltungsanordnung zur Verringerung des Anlaufstromes von Gluehlampen, insbesonderevon Lichtwurflampen
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