DE733985C - Anordnung zur Beleuchtung von Raeumen - Google Patents

Anordnung zur Beleuchtung von Raeumen

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DE733985C
DE733985C DEV36227D DEV0036227D DE733985C DE 733985 C DE733985 C DE 733985C DE V36227 D DEV36227 D DE V36227D DE V0036227 D DEV0036227 D DE V0036227D DE 733985 C DE733985 C DE 733985C
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DE
Germany
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arrangement
lighting
brightness
lamp
lighting rooms
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Expired
Application number
DEV36227D
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English (en)
Inventor
Dr Hans Johann
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Voigt and Haeffner AG
Original Assignee
Voigt and Haeffner AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/62One or more circuit elements structurally associated with the lamp

Landscapes

  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

  • Anordnung zur Beleuchtung von Räumen Wird der Stromkreis einer elektrischen Beleuchtungsvorrichtung, z. B. einer Glühlampe, geschlossen, so brennt die Lampe fast augenblicklich mit ihrer vollen Lichtstärke. Die plötzlich auftretende Helligkeit blendet ein vorher an Dunkelheit. gewohntes Auge, was ganz besonders unangenehm in Schlafzimmern, Krankenhäusern, Kinos u. dgl. empfunden wird. Zur Vermeidung dieser Blendung ist es bekannt, die Lichtstärke dadurch allmählich ansteigen zu lassen, daß. der Lampenstrom durch Regelwiderstände zunächst geschwächt wird und die Widerstände dann langsam verringert und schließlich abgeschaltet werden. Bei Wechselstrom ist durch Verwendung eines Zwischentransformators veränderlichen übersetzungsv erhältnisses die gleiche Wirkung zu erzielen. Alle diese Vorrichtungen besitzen den Nachteil, daß die Bedienung eines zusätzlichen Organs erforderlich wird, was umständlich ist, oder daß ein Regelmechanismus vorgesehen sein muß, der die Anlage verteuert. Besonders ,gilt dies, wenn es sich um Einzelbeleuchtung handelt.
  • Die Erfindung betrifft gleichfalls .eine Anordnung zur Vermeidung .der Blendung durch plötzlich auftretende Helligkeit von Raumbeleuchtungen. Erfindungsgemäß werden zur Erzielung eines langsamen Anwachsens der Lichtstärke an sich bekannte elektrische Glühlampen mit eingebautem Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten verwendet Durch passende Wahl des anfänglichen Wertes des temperaturabhängigen Widerstandes wird erreicht, daß sofort eine zur ersten Orientierung bereits ausreichende, aber noch blendungsfreie Helligkeit erzielt wird, tind durch Wahl der Zeitkonstante (Erwärmungsgeschwindigkeit) des temperaturabhängigen Widerstandes; dar die Helligkeitszunahme nicht rascher erfolgt, als es dem Auge zuträglich ist: Die Verwendung einer derard'.. gen Anordnung als blendungsfrei wirkende Außenbeleuchtung ist ebenfalls möglich. Die Erfindung gestattet, die Wirkung der bekariti#.; ten Anordnungen in wesentlich bequemeref-# und wirtschaftlicherer Weise zu erreichen, so daß eine Verwendung auch bei Einzelbeleuchtung in Frage kommt.
  • Zwar sind bereits Beleuchtungsvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen ein Widerstandskörper, dessen Widerstandswert durch Erwärmung stark abnimmt, selbst als Leuchtorgan wirkt. Durch eine hier unbeabsichtigte, aber meist unvermeidliche größere Zeitkonstante der Erwärmung nimmt die Helligkeit ebenfalls verzögert zu, jedoch erfordert eine derartige Beleuchtungsvorrichtung einen verwickelten Aufbau, und die bisher bekannt-(Yewordenen Ausführungen sind durch hohen Leistungsverbrauch unwirtschaftlich. Auch besitzen die bekanntgewordenen Anordnungen die Eigenschaft, daß nach Einschalten des Stromes eine gewisse Zeit vergeht, bis die Erzeugung sichtbaren Lichtes überhaupt beginnt.
  • Es ist ferner bereits die Verwendung von elektrischen Widerständen mit negativer) Temperaturkoeffizienten zum selbsttätigen Anlassen von Stromverbrauchern bekanntgeivorden. Hierbei soll verhindert werden, daß die sonst auftretenden erhöhten Anfangsströme den Verbraucher schädigen oder den Netzbetrieb stören. Bisweilen ist es auch erforderlich, die Stromstärke beispielsweise im Anodenkreis von Glühkathodenröhren verzögert zum Endwert ansteigen zu lassen, wozu ebenfalls ein derartiger Widerstand in Reihe geschaltet wurde. Alle derartigere Anordn tuigen besitzen den ausschließlichen Zweck, Netz oder Verbraucher vor schädlichen Auswirkungen eines zu raschen oder zu hohen Stromanstieges zu schützen. Ein derartiges Bedürfnis liegt jedoch bei der erfindungsgemäßen Verwendung für Beleuchtungszwecke nicht vor. Vielmehr wird die Vermeidung von Blendung. d. h. eine psychologische Wirkung, angestrebt. Sollte es dennoch einmal wünschenswert erscheinen, die Einschaltstromstöße etwa von Metalldrahtlampen auf gleiche Weise abzudämpfen, so genügen hierfür Widerstände mit derartig kleinen Zeitkonstanten. daß die von der Erfindung bezweckte psycholische Wirkung nicht einzutreten braucht.
  • Weiterhin sind Einrichtungen zur Verdunkelung von Straßenbeleuchtungen durch Spannungssenkung des Netzes vorgeschlagen worden, bei denen die unwirksam zu machenden Glühlampen durch vorgeschaltete, auch in die Lampe selbst eingebaute Widerstände mit negativen Temperaturkoeffizienten versehen sind. Die Erfindung unterscheidet sich hiervon sowohl durch Zweck als auch durch Wirkungsweise. Bei der bekannten Anordnung wird eine Verdunkelungsmaßnahme erstrebt. Die Wirkung ist an eine Spannungssenkung des Netzes gebunden und soll deren Einfluh auf die Helligkeitsabnahme verstärken. Im vorliegenden Fall wird dagegen dit bereits erwähnte psychologische Wirkung erreicht. auch wenn die Lampen nach der Inbetriebnahme an gleichbleibender Spannung liegen. Zwar wird bei der bekannten Anordnung bei plötzlichem Einschalten der vollen Spannung der Helligkeitsanstieg auch etwas verzögert, jedoch ist dies weder erstrebt noch. erkannt und kann hier eher als Nachteil aufgefaßt werden. Es liegt vielmehr im Sinne dieser bekannten Anordnung, stromabhängige Widerstände mit möglichst kleiner Zeitkonstante zu verwenden, damit die zur Verdunkelung erforderliche Widerstandserhöhung bei Spannungssenkung möglichst rasch eintritt. Für den durch die Erfindung angestrebten Zweck ist dagegen ein gewisser Mindestwert der Zeitkonstante Vorbedingung.
  • Für die praktische Ausführung der Erfindung sind die betreffenden Vorividerstände in die Lampe eingebaut. Eine derartige Lampe kann in einer fertig verlegten Anlage beliebig an die Stelle einer gewöhnlichen Lampe gesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Beleuchtung von Räumen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines langsamen Anwachsens der Lichtstärke an sich bekannte elektrische Glühlampen mit eingebautem Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten verwendet werden.
DEV36227D 1939-10-11 1939-10-11 Anordnung zur Beleuchtung von Raeumen Expired DE733985C (de)

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