DE604130C - Elektrische Bestrahlungsanlage fuer Netzspannungsbetrieb - Google Patents

Elektrische Bestrahlungsanlage fuer Netzspannungsbetrieb

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DE604130C
DE604130C DES92594D DES0092594D DE604130C DE 604130 C DE604130 C DE 604130C DE S92594 D DES92594 D DE S92594D DE S0092594 D DES0092594 D DE S0092594D DE 604130 C DE604130 C DE 604130C
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DE
Germany
Prior art keywords
mains voltage
irradiation system
radiator
voltage operation
ultrared
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Expired
Application number
DES92594D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Edmund Germer
Dr Hans Joachim Spanner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Osram GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE604130C publication Critical patent/DE604130C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N5/00Radiation therapy
    • A61N5/06Radiation therapy using light

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Elektrische Bestrahlungsanlage für Netzspannungsbetrieb Es wurde bereits vorgeschlagen, den üblichen Vorschaltwiderstand von Quarzquecksilberdampflampen als Wärmestrahler auszubilden, um den von der Quarzquecksilberdampflampe ausgesandten ultravioletten Strahlen noch ultrarote Strahlen beizumischen und dadurch günstigere Bestrahlungswirkungen zu erzielen. Praktische Bedeutung hat dieser Vorschlag jedoch bisher nicht gefunden, da der Spannungsabfall von eine ausreichende Ultraviolettstrahlung ergebenden, Quarzquecksilberdampflampen im Vergleich zur Netzspannung derart groß ist, daß für den als Ultrarotstrahler dienenden Vorschaltwiderstand nur ein unzureichender Bruchteil der zur Verfügung stehenden Netzspannung übrigbleibt. Hierzu kommt ein weiterer wesentlicher Nachteil dieser bekannten Bestrahlungsanlagen. Es muß nämlich der Vorschaltwiderstand, wenn er in ausreichendem Maße als Ultrarotstrahler dienen soll, so schwach dimensioniert werden, daß er bereits bei der normalen Betriebsstromstärke der Quecksilberdampflampe hell glüht. Während der Zündperiode der in üblicher Weise durch Kippen in Betrieb zu setzenden Quecksilberdampflampe ist aber diese völlig kurzgeschlossen. Die gesamte Netzspannung liegt daher während der Zündperiode an dem noch kalten und nur einen geringen elektrischen Widerstand aufweisenden Ultrarotstrahler. Die Folge davon ist nicht nur ein äußerst hoher, die Netzsicherungen_gefährdender Einschaltstromstoß, sondern eine wenn auch kurzzeitige, so doch starke Überlastung- des Ultrarotstrahlers, die ein vorzeitiges Zerstören desselben herbeiführt.
  • Die Erfindung- bezweckt, eine einfache und betriebssichere Bestrahlungsanlage herzustellen, bei welcher ein als Ultrarotstrahler dienender, einem Ultraviollettstrahler vorgeschalteter Widerstand im Betriebe eine kräftige Ultrarotstrahlung liefert, ohne durch Einschaltströme gefährdet zu sein. Zu diesem Zwecke besteht die Bestrahlungsanlage nach der Erfindung aus einer mit einer ultraviolettdurchlässigen Hülle und aktivierten Glühelektroden ausgestatteten, höchstens die halbe Netzspannung aufnehmenden Quecksilberentladungsröhre und aus einem mit ihr in Reihe geschalteten, den übrigen Teil der 'Netzspannung aufnehmenden Ultrarotstrahler. Da bei derartigen aktivierte Glühkathoden aufweisenden Röhren, normale Abmessungen vorausgesetzt, die Betriebsspannung im Gegensatz zu gleichgroß beschaffenen Quarzquecksilberdampflampen leicht und sicher auf weniger als die halbe Netzspannung konstant gehalten werden kann, so verbleibt für den vorgeschalteten Ultrarotstrahler .eine zum starken Aufglühen des letzterenausreichendehohe Spannung. Es wird daher nunmehr der Ultraviolettstrahlung in beträchtlichem Maße auch eine ultrarote Strahlung beigemischt und vermieden, daß die Ultraviolettstrahlung zum Nachteil der Ultrarotstrahlung überwiegt- Eine Überlastung des Ultrarotstrahlers durch Einschaltstromstöße kann hierbei nicht eintreten, weil die Glühkathodenentladungsröhre beim Zündvorgang.nicht kurzgeschlossen; wird, sondern im Gegenteil bei der Zündung sogar noch einen höheren Widerstand als beim nachfolgenden Brennen darstellt. Ein weiterer Vorteil der neuen Bestrahlungsanlage liegt sodann darin, daß, wie bekannt, bei ihr ohne Hilfsmittel, wie Kippeinrichtung und Transformator, das Zünden der Ultraviolettlichtquelle und der Betrieb beider Lichtquellen sowohl an Gleich- als auch an Wechselstrom nur durch Stromeinschalten erreicht werden kann. Von wesentlicher Bedeutung ist ferner die bekannte Eigenschaft der Quecksilberentla.dungsröhre mit aktivierten Glühelektroden, daß im Gegensatz zu einer Quecksilberdampflampe mit flüssigen Elektroden eine Dosierung der verdampfbaren Quecksilbermenge und damit eine Konstanthaltung des Quecksilberdampfdruckes bei wechselnder äußerer Temperatur oder wechselnder Spannung möglich ist. Dadurch ergibt sich aber naturgemäß eine wesentlich gleichmäßigere Ultraviolett-und auch Ultrarotstrahlungsintensität der Beleuchtungsanlage gegenüber solchen, bei welchen einer Quecksilberdampflampe mit flüssigen Elektroden ein Ultrarotstrahler vorgeschaltet ist. Die bei der neuen Bestrahlungsanlage verwendeten Quecksilberentladungsröhren mit aktivierten Glühelektroden sind zwar an sich bekannt, jedoch wurde bisher nicht erkannt, daß es besonders vorteilhaft ist, sie so zu bemessen, daß sie höchstens die halbe Netzspannung aufnehmen, und sie dann in Gemeinschaft mit einem vorgeschalteten Ultrarotstrahler zu benutzen.
  • Beide verschiedenartigen Lichtquellen werden vorzugsweise in bekannter Weise ineinem gemeinsamen Reflektor derart untergebracht, daß die .Strahlen beider Lichtquellen in einer Richtung ausgesendet werden. Als Ultrarötstrahler kann ein in Luft glühender, vorzugsweise auf einen Isolierkörper gewickelter Metalldraht oder auch ein. in Gasen mit hohem Wärmeleitungsvermögen, wie etwa Wasserstoff, eingeschlossener Metalldraht oder aber auch nur eine gewöhnliche elektrische Glühlampe, etwa Kohlefadenlampe, Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Bestrahlungsanlage für Netzspannungsbetrieb, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Verwendung .einer mit einer ultraviolettdurchlässigen Hülle und aktivierten Glühelektroden ausgestatteten, höchstens die halbe Netzspannung aufnehmenden Quecksilberentladungsröhre und eines mit ihr in Reihe geschalteten, den übrigen Teil der Netzspannung aufnehmenden Ultrarotstrahlers.
DES92594D 1929-07-02 1929-07-03 Elektrische Bestrahlungsanlage fuer Netzspannungsbetrieb Expired DE604130C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746201C (de) * 1936-03-18 1944-06-13 Osram G M B H Komm Ges Elektrische Bestrahlungseinrichtung mit einer als Ultraviolettstrahler dienenden Metalldampfhochdrucklampe und einem als Vorschaltwiderstand dienenden Gluehkoerper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746201C (de) * 1936-03-18 1944-06-13 Osram G M B H Komm Ges Elektrische Bestrahlungseinrichtung mit einer als Ultraviolettstrahler dienenden Metalldampfhochdrucklampe und einem als Vorschaltwiderstand dienenden Gluehkoerper

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