DE869334C - Verfahren und Vorrichtung zum Niederschlagen von Staub in Wetterlutten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Niederschlagen von Staub in Wetterlutten

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DE869334C
DE869334C DEA13880A DEA0013880A DE869334C DE 869334 C DE869334 C DE 869334C DE A13880 A DEA13880 A DE A13880A DE A0013880 A DEA0013880 A DE A0013880A DE 869334 C DE869334 C DE 869334C
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DE
Germany
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filter
weather
flutes
filters
duct
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Expired
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DEA13880A
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English (en)
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Heinrich Nolting
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F5/00Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires
    • E21F5/02Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires by wetting or spraying

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Niederschlagen von Staub in Wetterlutten Es ist bereits bekannt, die im Grubenbetrieb sich entwickelnden Stäube und die in den Schießschwaden mitgeführten gefährlichen und gesundheitsschädlichen staubförmigen Bestandteile in den Wetterlutten durch Berieselung unschädlich zu machen. Obschon hierbei verhältnismäßig gute Erfolge erzielt wurden, sind diese jedoch noch nicht voll zufriedenstellend, auch ist der Wasserverbrauch hierbei sehr hoch. Letzteres ist jedoch in wirtschaftlicher Hinsicht von großem Nachteil, da das Wasser für vorliegenden Zweck zunächst in die Grube geleitet und dann unter hohem Energieverbrauch und erheblichen Kosten wieder aus der Grube nach oben gefördert werden muß. Ebenso ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Staubwolke an Lade- und übergabestellen im Grubenbetrieb durch Hauben abzusaugen und den Staub daraus durch Zerstäubung von Wasser oder auch mittels Filter aus Stoff abzuscheiden.
  • Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gemacht und darin beruht das vorliegende Verfahren, in Wetterlutten, insbesondere in saugenden Wetterlutten, die sich entwickelnden Stäube jeglicher Art durch Anwendung des Sprühnebels ,in sinngemäßer Verbindungmit zweckentsprechenden Filtern niederzuschlagen dierart, daß die Filter in Strömungsrichtung der Wetter von Wassernebeln durchspült werden. Dadurch wird nicht allein ein hundertprozentiger -Wirkungsgrad in der Niederschlagung der Stäube erreicht, sondern auch mindestens die Hälfte des bisher erforderlichen Wassers eingespart, wobei eine geringere Anzahl Düsen erforderlich sind als bei der bisher bekannten Berieselung.
  • Zur Durchführung des Verfahrens sind erfindungsgemäß in der Wetterlutte .ein oder mehrere zweckentsprechende Filter eingesetzt, gegen die in gewissem Abstand in Strömungsrichtung der Wetter Wasserzerstäubungsdüsen mit zweckmäßig axialer Sprühwirkung sprühen, so daß die Filter dauernd von Wassernebeln, gegebenenfalls unter Mitwirkung von Preßluft, durchspült werden, wodurch eine vollkommene Niederschlagung der Stäube jeglicher Art in der Wetterlutte erreicht wird. Von weiterer Bedeutung ist hierbei, daß die Filter von außen her ganz oder teilweise zur Freigabe des Luttenquerschnittes aus diesem gebracht werden können, zumal die Vorrichtung nur während des Schießvorgangs in Anwendung zu gelangen braucht und während dieser Zeit die normale Wettermenge durch Querschnittsverengung der Wetterlutte erheblich herabgesetzt wird.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens veranschaulicht. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt, die Filter in Arbeitsstellung, Abb. 2 einen Längsschnitt, die Filter außer Betrieb, Abb. 3 einen Querschnitt nach A-A .der. Abb. i, Abb. 4 einen Querschnitt nach B-B der Abb. 2. In einem Wetterluttenrohr oder -strang i sind ein oder mehrere Filter 2 von geeigneter Ausführung und mit zweckentsprechender Füllung eingesetzt, wobei bei mehreren Filtern diese in gewissem Abstand hintereinander angeordnet sind. Vor jedem Filter,-, ist in gewissem Abstand eine Düse 3, zweckmäßig eine Axialdüse, angeordnet, die an einer in das Innere der Wetterlutte i geführten Rohrleitung 4 angebracht ist. Letztere steht sowohl mit einem Wasseranschluß 5, als auch mit einem Preßluftanschluß 6 in Verbindung, um gegebenenfalls dem Wasser noch Preßluft zusetzen zu können. Mittels der Düsen 3 findet eine dauernde Durchspülung der Filter 2 während der Inbetriebsetzung in Strömungsrichtung der Wetter durch feinste Wassernebel statt.
  • Da die Vorrichtung nur während des Schießvorganges in Anwendung gebracht zu werden braucht und durch dieselbe eine Querschnittsverengung der Wetterlutte herbeigeführt wird, die die normale Wettermenge erheblich herabsetzt, können die Filter, * nachdem eine Berieselung nicht mehr erforderlich ist, ganz oder teilweise aus dem Querschnitt der Lutte gebracht werden: Die Lutte i ist an der Einbaustelle der Filter 2 zweckmäßig erweitert, um die durch die Filter, besonders. bei deren Außerbetriebstellung hervorgerufene Verengung des Luttenquerschnittes, die eine Drosselung des normalen Wetterstromes zur Folge haben würde, nach Möglichkeit wieder auszugleichen. Dlie Freigabe oder Freimachung des Luttenquerschnittes nach .dem Schießvorgang kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß die Filter 2 von außen her mittels Handgriffes um go° um senkrechte Zapfen 7 oder um waagerechte Zapfen gedreht werden. Ebenso können die Filter auch in eine in der Luttenwandung angebrachte Mulde oder Versenkung um- und eingelegt, auch sonstwie verstellt oder gänzlich entfernt werden. Das Halten und Feststellen der Filter in beiden Stellungen erfolgt durch Anschläge oder sonstige Feststellvorrichtungen. Zum Ein- und Ausbau der Filter sind in der Wandung der Lutte an den sEinbaustellen verschließbare Öffnungen vorgesehen, oder es können die Filter auch an der Stoßstelle zweier Luttenschüsse eingesetzt werden. Mit 8 ist ein Wasserabfluß in der Luttenwandung bezeichnet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Niederschlagen von Stäuben jeglicher Art in Wetterlutten, insbesondere in saugenden Wetterlutten, im Grubenbetrieb unter Tage, gekennzeichnet durch Anwendung des Wassersprühnebels in Verbindung mit Filtern, und zwar durch Durchspülung der Filter in Strömungsrichtung der Wetter mit Wassernebeln während des Schießvorganges.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Wetterluttenrohr (i) ein oder mehrere Filter (2) eingesetzt sind und vor jedem Filter eine an eine Wasserleitung und gegebenenfalls auch Preßluftleitung (4, 5, 6) angeschlossene Düse (3), zweckmäßig Axialdüse, vorgesehen ist, die während des Schießvorganges die Filter (2) in Strömungsrichtung der Wetter mit feinsten Wassernebeln durchspült, wobei die Filter nach dem Schießvorgang von außen her ganz oder teilweise aus dem Luttenquerschnitt gebracht werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Luttenrohr (i) an den Einbaustellen der Filter (2) zweckmäßig erweitert ist und die Filter um senkrechte Zapfen (7) oder auch waagerechte Zapfen um g0° gedreht oder in in der Luttenwandung vorgesehene Mulden oder Einsenkungen um- und eingelegt oder sonstwie verstellt, auch gänzlich. herausgenommen werden können, wobei die Filter in beiden Stellungen durch Arischläge oder sonstige Einrichtungen feststellbar sind. Angezogene Druckschriften: »Schlägel und Eisen« 195o, S. 12g.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033615B (de) * 1955-08-04 1958-07-10 Erich Karl Schmidt Filtervorrichtung zur Grubenwetterreinigung
US3173771A (en) * 1962-04-16 1965-03-16 Joy Mfg Co Gas and liquid contact method and apparatus

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033615B (de) * 1955-08-04 1958-07-10 Erich Karl Schmidt Filtervorrichtung zur Grubenwetterreinigung
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