DE614282C - Moertelbehaelter mit einer durch Druckluft zu speisenden Foerderduese - Google Patents

Moertelbehaelter mit einer durch Druckluft zu speisenden Foerderduese

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DE614282C
DE614282C DEP67024D DEP0067024D DE614282C DE 614282 C DE614282 C DE 614282C DE P67024 D DEP67024 D DE P67024D DE P0067024 D DEP0067024 D DE P0067024D DE 614282 C DE614282 C DE 614282C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/06Implements for applying plaster, insulating material, or the like
    • E04F21/08Mechanical implements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Mörtelbehälter mit einer durch Druckluft zu speisenden Förderdüse Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufspritzen von Mörtel mittels Druckluft. Die Vorrichtung besteht aus einem Mörtelbehälter mit nach dem Boden zu sich verengendem Unterteil, in dessen Grund vor der Mörtelaustrittsöffnung eine durch Druckluft zu speisende rohrförmige Förderdüse liegt.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wurde der Mörtel durch den aus der Förderdüse austretenden Druckluftstrahl aus dem Behälter herausgesaugt. Ein solches Ansaugen war nur bei einem ziemlich dünnflüssigen Mörtel angängig, und ein etwas trockner Mörtel mußte daher zum Aufspritzen mittels der bekannten Vorrichtung vorher verdünnt werden. Beim Erfindungsgegenstand wird das Aufspritzen von ziemlich trocknem Mörtel dadurch ermöglicht, daß das Düsenrohr außer :der Endöffnung noch weitere in seiner Seitenwandung angeordnete und in das Innere des Mörtelbehälters gerichtete Luftauslaßöffnungen aufweist. Die aus diesem austretende Druckluft vermischt sich mit dem Mörtel und bildet mit ihm eine dünnflüssige Emulsion, die leicht von dem aus der Endöffnung austretenden Druckluftstrahl in die Austrittsöffnung des Behälters mitgerissen werden kann.
  • Zweckmäßig sind die Seitenöffnungen des Düsenrohres gegen die Seitenwände des Mörtelbehälters gerichtet. Die Luft löst dadurch den Mörtel von den Seitenwänden ab und bringt dabei ständig neue Mengen des Mörtels vor die Endöffnung der Düse.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Mörtelaufspritzvorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es ist darin: Fig. z eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung, Fig. a ein senkrechter Längsschnitt.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem' im Querschnitt etwa dreieckigen Behälter r, in den der aufzuspritzende Mörtel hineingefüllt wird. Während der Arbeit wird dieser Behälter durch einen von Federn festgehaltenen, in der Zeichnung nicht mit dargestellten Dekkel verschlossen, der ein Herausspritzen des Mörtels nach oben verhindert. Durch ein in der Nähe ,des Bodens verlaufendes Rohr wird Druckluft in das Innere des Behälters eingeleitet. Das Rohr 5 ist an seinem Ende 6, das der Mörtelaustrittsöffnung z gegenÜberliegt, offen, so daß die bei 6 austretende Druckluft den Mörtel in die Austrittsöffnung hineinreißt. Erfindungsgemäß befindet sich an dem Rohr 5 eine Anzahl von Öffnungen 7, aus denen die Druckluft in der durch Pfeile angedeuteten schrägen Richtung austritt. Die Luftströme sind sowohl schräg gegen die senkrechte Mittelebene des Behälters wie auch schräg ,gegen die Schnittebene der Fig. z gerichtet, so daß die Druckluft nach beiden Seiten des Rohres 5 gegen die schrägen Wände des Behälters austritt und ständig .den an den Wänden haftenden Mörtel ablöst und ihn verflüssigt, so daß er durch den Rohransatz austreten kann. Das in der- Nähe des Bodens verlaufende Düsenrohr 5 liegt in der gezeichneten Ausführungsform etwas tiefer als das in den Behälter eintretende Druckluftrohr und ist mit diesem durch eine $-förmige Krümmung verbunden, die ebenfalls noch mit einer oder mehreren Öffnungen 8 versehen ist.
  • Die Mörtelaustrittsöffnung a trägt einen kurzen Rohransatz, der von einer kleinen Ringkammer 3 umgeben ist. In diese wird durch ein Rohr q. Druckluft eingeleitet, die durch eine den Rohransatz umgebende Ringöffnung austritt und den austretenden Mörtel ,veiter beschleunigt.
  • Der Behälter ruht auf drei Füßen 9 und trägt an den Seiten Handgriffe io. Einer dieser Handgriffe dient zum Steuern eines in der Luftleitung 5 angeordneten Hahnes. i i für die Zuführung der Druckluft. Der Rohransatz ist so weit bemessen, daß durch ihn Mörtel hinidurchtreten kann, der Kieselsteine von entsprechender Größe enthält. Soll aber aus demselben Mörtel austreten, der nur kleine Bestandteile enthält, so kann der Rohransatz dadurch verengert werden, daß man in ihm von der Innenseite des Behälters aus eine Muffe mit einem Flansch einsetzt, der sich an die Innenwand des Behälters anlegt. Da die Muffe die lichte Weite des Rohransatzes verringert, ermöglicht sie ein kräftigeres Aufspritzen des Mörtels.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mörtelbehälter mit nach dem Boden zu sich verengendem Unterteil, in dessen Grund vor -der Mörtelaustrittsöffnung eine durch Druckluft zu speisende rohrförmige Förderdüse liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse außer ihrer Endöffnung (6) in ihrer Seitenwandung noch weitere, in das Innere des Mörtelbehälters gerichtete Luftauslaßöffnungen (7) aufweist. Mörtelbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in das Innere des Mörtelbehälters gerichteten Luftauslaßöffnungen (7) zu dem Zweck, den an den Seitenwänden. des Behälters haftenden Mörtel abzulösen, gegen diese Seitenwände gerichtet und vorzugsweise nach der D,üsenendöffnung (6) geneigt sind.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2700535A (en) * 1951-06-29 1955-01-25 Russell J Harrington Apparatus for applying a cement coating
DE1005427B (de) * 1954-02-25 1957-03-28 Lauterberger Blechwarenfabrik Zuteilvorrichtung fuer Zement, Kalk u. ae. Bindemittel
DE1011610B (de) * 1951-10-02 1957-07-04 Teresa Pertengo Geb Ossola Druckluft-Spritzvorrichtung
US2964302A (en) * 1956-06-14 1960-12-13 Tombu Georges Alexander Victor Apparatus for plastering walls by means of compressed air
US3402916A (en) * 1965-12-02 1968-09-24 W A Kates Company Fluid mixing device

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