DE868374C - Hochhaltevorrichtung (Drachen) fuer Schleppnetze - Google Patents

Hochhaltevorrichtung (Drachen) fuer Schleppnetze

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DE868374C
DE868374C DES23938A DES0023938A DE868374C DE 868374 C DE868374 C DE 868374C DE S23938 A DES23938 A DE S23938A DE S0023938 A DES0023938 A DE S0023938A DE 868374 C DE868374 C DE 868374C
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DE
Germany
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cylinder
attached
deck
rear end
buoyancy
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Expired
Application number
DES23938A
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English (en)
Inventor
John Smith Pearson
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K73/00Drawn nets
    • A01K73/02Trawling nets
    • A01K73/04Devices for spreading or positioning, e.g. control thereof
    • A01K73/05Devices for spreading or positioning, e.g. control thereof for vertical sheering

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung erstreckt sich auf Hochhaltevorrichtungen oder Drachen für Schleppnetze und insbesondere auf solche Drachen, die aus einem Bord oder Deck bestehen, unter dessen vorderem Ende sich ein nach unten gebogener Auftrieb ausübender Hebeteil befindet, der aus einem Metallschwimmer bestehen kann und an dessen hinterem Ende sich ein aufwärts gebogener Stabilisierung^ teil befindet, während unter dem besagten Deck ein zentrales Ruder vorgesehen ist. In der Anwendung nimmt das Bord durch den Auftrieb und die Hebewirkung seines Vorderendes eine schräge Lage ein, wobei das Vorderende höher Hegt als das Hinterende, und übt so eine positive Hebewir'kung auf die Kopfleine oder jeden anderen Teil eines Schleppnetzes, an dem es befestigt wird, aus.
Der Zweck der Erfindung ist, eine verbesserte Konstruktion zu schaffen, die auch in beträchtlicher Tiefe gebraucht werden kann und bei der der Auftrieb des vorderen Endes verstärkt wird, ohne das Gesamtgewicht übermäßig zu erhöhen oder die Handlichkeit beim Gebrauch zu verringern.
Eine Hebevorrichtung oder ein Drachen entsprechend der Erfindung hat einen Auftrieb gebenden Hebeteil, der vor dem Deck liegt und aus einem hohlen Metallgehäuse besteht, das in der Nähe seines hinteren Endes, wo es an einem quer angeordneten Verstärkungszylinder mit abgerundeten Ecken angebracht ist, Öffnungen aufweist. Innerhalb des Gehäuses kann vor dem erwähnten hinteren Zylinder ein zweiter quer angeordneter Zylinder mit abgerundeten Enden angebracht werden, Die
Seiten, des-Decks sind, vorzugsweise an einem U-förmigen, röhrenartig ausgebildeten Teil befestigt, dessen hinteres Ende nach oben gebogen ist und dessen Vorderenden an der Oberseite des hinteren Zylinders des Auftrieb.gebenden Teiles, befestigt sind. Das vordere Ende des zentralen, röhrenföiniig ausgebildeten Kiels ist an der Unterseite des • -erwähnten- Zylinders befestigt und ist an seinem ' hinteren Ende aufwärts gebogen und an dem hinteren Ende des U-förmigen Deckteiles befestigt, während ein Ruderblatt, das senkrecht zum Deck steht, zwischen diesem letzten und dem erwähnten Kiel angebracht ist. Das vordere Ende des Decks kann durch die Anbringung eines quer angeordneten Zylinders mit abgerundeten Eniden zwischen dem Deck und idem Kiel direkt hinter dem hinteren Zylinder des Auftrieb gebenden Teiles verstärkt wenden. Die Konstruktion wird vorzugsweise ganz" aus Metall hergestellt. ■
ao In der Zeichnung wird eine Ausführung einer Hochhaltevorrichtung oder eines Drachens nach der' Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen perspektivischen Aufriß1, der Vorrichtung in der Gebrauchsstellung; Fig. 2 und 3 zeigen eine Ansicht bzw. eine Draufsicht der Vorrichtung,.
Die dargestellte Vorrichtung hat an ihrem vorderen Ende einen Auftrieb gebenden Hebeteil, der aus einem Gehäuse a, wie dargestellt, besteht, während das hintere Ende des erwähnten Gehäuses an einem quer angeordneten Zylinder b derart angeschweißt ist, daß öffnungen a' für. das· Eindringen von Wasser in das Gehäuse frei bleiben, um zu verhindern, .daß. dies durch den Außendruck zus&mmengepreßt wird.Γ Ein'Parallelzylinder c von kleinerem Durchmesser ist innerhalb des Gehäuses α vor dem Zylinder b vorgesehen. Die Zylinder b und c sind dort, wo sie sich 'berühren, zusammengeschweißt und sind mit abgerundeten Enden b' und c' versehen. Die beiden Zylinder verstärken den den Auftrieb gebenden Teil.
Die vonderen Enden eines U-förmig gestalteten Teiles d sind an'die Oberseite des -größeren Zylinders· b und an-die Seitenränder eines flachen Decks e angeschweißt, das, wie bei e' angezeigt, in gewissen Abständen mit Versteifungsrippen versehen ist. Die hinteren Enden des Decks und des dies umgebenden Teiles d sind, wie 'bei / eingezeichnet, hochgebogen. Ein ,Ruderblatt g, das in gewissen Abständen Rippen g' besitzt, ist zentral unter dem Deck e und senkrecht zu demselben angebracht, und an seinem unteren Rand, ist ein röhrenförmiger Kiel h angeschweißt. Das vordere Ende des Kiels ist an die UnterBeite des Zylinders b angeschweißt, und sein hinteres·, über das Ruderblatt hinausgehendes Ende ist nach oben gebogen und an das hintere Ende / des Deckteiles angeschweißt.
Ein dritter, mit runden Enden versehener Zylinder j ist parallel zu und direkt hinter dem Zylinder b vorgesehen und daran und auch an die vorderen ' Teile 'des Deckteiles d und des Kiels h Und an die Vorderenden des Ruderblattes g angeschweißt. Der Zylinder / dient zur Verstärkung des· Vorderteiles der Deckplatte e, deren -Breite -zwischen den Enden des Teiles d abnimmt und die an die Oberseite'des Zylinders b angeschweißt ist.
Das Gehäuse a, die Zylinder b, c und /, die röhrenartig. ausgebildeten Teile ei und h und das Deck und die Ruderplatte e und g- bestehen alle aus Metall, z. B. aus Stahl oder Aluminium. Der dritte Zylinder/ verleiht der Vorrichtung erhöhten Auftrieb und gestattet die Anwendung von ziemlich dickem Metall, weil er für das zusätzliche Gewicht einen Ausgleich schafft; dadurch ist es möglich, die Vorrichtung in größeren Tiefen als bisher zu benutzen. Gleichzeitig wird das Gesamtgewicht niedrig gehalten, so daß der Drachen, wenn das Netz nach oben geholt wird, mit Hilfe der Fangleine k, die, ' wie aus Fig. 1 ersichtlich, am vorderen Ende des Deckteiles d befestigt ist, leicht mit einer Hand an Bord geholt werden kann. ■
Die parallelen. Zylinder & und c innerhalb des Gehäuses α des Auftrieb gebenden Teiles sind so angeordnet, daß die Achse des vorderen Zylinders c, wenn' die Vorrichtung, wie in Fig. 2 dargestellt, im wesentlichen eine horizontale Lage einnimmt, sich oberhalb der Achse des Zylinders b befindet; der Durchmesser des Zylinders c beträgt ungefähr zwei Drittel dessen, des Zylinders b. Die Größe des dritten Zylinders / entspricht ungefähr derjenigen des vorderen Zylinders c, und seine Achse liegt auf der gleichen Höhe, d. h. oberhalb der Achse des größeren Zylinders, Wie in Fig. 3 dargestellt, ist das Gehäuse α seitlich so gestaltet, daß es die abgerundeten Enden c' und V der Zylinder in seinem Inneren aufnehmen kann, und es geht in die Peripherie des größeren Zylinders b über, um die Gestalt des Auftrieb gebenden Teiles zu erhalten. . .
Hinten unten an den Seiten der abgerundeten Enden V des größeren Zylinders sind ösen m vorgesehen, mit denen die Vorrichtung, wie in Fig. r dargestellt, mit Hilfe von Leinen η an der Kopfleine p eines Schleppnetzes r festgebunden wird, und eine Schwanzleine s verbindet das aufwärts gebogene Ende des Kiels h mit einem geeigneten Teil "des Schleppnetzes, um zu verhindern, daß sich die Vorrichtung beim Auswerfen des Netzes über der Kopfleine überschlägt.
Die Erfindung ergibt somit einen Ganzmetalldrachen für Schleppnetze, der über eine -stärkere Hebewirkung verfügt als die der Schwimmdrachen, hohlen Glas- oder Metallkugeln oder anderer Hochhaltevorrichtungen, die bisher an der Kopfleine be: festigt wurden. Wenn ein Schleppnetz, an dessen Kopf leine eine Reihe von Drachen nach der Erfindung in geeigneten Abständen und wie hier beschrieben befestigt ist, ins Meer geworfen wird, nehmen die erwähnten Drachen, weil ihre Hinterenden schwerer sind als ihre Auftrieb gebenden Vorderenden, sofort einen Winkel von etwa 415° gegenüber der Horizontale an. Die Unterflächen der in ein Gehäuse eingeschlossenen, Auftrieb gebenden hebenden Teile a, b, c vor den Decks e der Drachen reagieren so auf den Druck des Wassers, durch das das Netz geschleppt wird, daß die Sicherheit für eine hinlängliche Unterstützung der Kopf leine des Netzes
beim Schleppen geboten wird. Außerdem kann man die Schleppgeschwindigkeit erheblich herabsetzen und bis auf die geringe Geschwindigkeit von I1Ii Knoten heruntergehen, wodurch Brennstoff erspart und die Wahrscheinlichkeit guter Fänge erhöht wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ίο -i. Hochhaltevorricbtung (Drachen) für
    Schleppnetze mit einem vor dem Deck (e) der Vorrichtung liegenden, Auftrieb gebenden Hebeteil, der aus einem hohlen, in der Nähe seines hinteren Endes mit öffnungen (α') versehenen Metallgehäuse (α) besteht, das an seinem hinteren Ende an einem quer angeordneten VerstärkuTigszylinder (b) befestigt ist.
  2. 2. Hochhaltevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Längsachse der Vorrichtung ein zweiter Zylinder (c) mit runden Enden (c') innerhalb des hohlen Metallgehäuses vor dem erwähnten hinteren Zylinder (b) angeordnet ist.
  3. 3. Hochhaltevorrichtung nach Anspruch 1
    oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten des Decks (e) der Vorrichtung an einem U-förmigen, als Rohr ausgebildeten Teil (d) befestigt sind, der an seinem hinteren Ende nach oben gebogen ist und dessen Vorderenden an der Oberseite des hinteren Zylinders (&) des Auftrieb gebenden Teiles (α) befestigt sind.
  4. 4. Hochhaltevorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen zentralen, als Röhre ausgebildeten Kiel Qi), dessen Vorderende an der Unterseite des hinteren Zylinders (b) des Auftrieb gebenden Teiles (α) befestigt ist und dessen hinteres Ende nach oben gebogen und an dem hinteren Ende des U-förmigen Deckteiles befestigt ist, während ein Ruderblatt (g) senkrecht zum Deck (e) zwischen diesem und dem erwähnten Kiel (h) befestigt ist.
  5. 5. Hochhaltevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch^ gekennzeichnet, daß das vordere Ende des Decks {e) durch die Anbringung eines quer angeordneten Zylinders (7) mit abgerundeten Enden zwischen dem Deck und dem Kiel unmittelbar hinter dem hinteren Zylinder (b) des Auftrieb gebenden Teiles (α) verstärkt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES23938A 1950-07-24 1951-07-13 Hochhaltevorrichtung (Drachen) fuer Schleppnetze Expired DE868374C (de)

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