DE866325C - Trocknen von granulierter Hochofenschlacke - Google Patents

Trocknen von granulierter Hochofenschlacke

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DE866325C
DE866325C DET4496A DET0004496A DE866325C DE 866325 C DE866325 C DE 866325C DE T4496 A DET4496 A DE T4496A DE T0004496 A DET0004496 A DE T0004496A DE 866325 C DE866325 C DE 866325C
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DE
Germany
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slag
blast furnace
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slag sand
furnace slag
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Expired
Application number
DET4496A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Kuhn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thyssen AG
Original Assignee
August Thyssen Huette AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B5/00Treatment of  metallurgical  slag ; Artificial stone from molten  metallurgical  slag 

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Trocknen von granulierter Hochofenschlacke Es ist bekannt, daß hydraulische Bindemittel, wie z. B. Mischbinder und Hochofenzement, bis zu 85 % schnell abgekühlte feingemahlene Hochofenschlacke enthalten. Die schnelle Abkühlung der Schlacke wird zumeist durch Eingießen der flüssigen Schlacke in Wasser bewirkt, wobei ein grobkörniger, vorwiegend glasig erstarrter Schlackensand anfällt. Für die Zementherstellung muß der nasse Schlackensand in bekannter Weise in Drehöfen getrocknet und anschließend zusammen mit anderen Stoffen vermahlen werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist es nun, den nicht unbeträchtlichen Energiebedarf an Strom, Kohle oder Gas für das Trocknen des Schlackensandes, der selbst nach längerem Lagern noch ro bis r5 °/o `Nasser enthält, dadurch einzusparen, daß flüssige Hochofenschlacke als kostenlose Wärmequelle benutzt wird. Zu diesem Zweck wird z. B. der in einen Tiefbunker eingebrachte nasse Schlackensand mit flüssiger Hochofenschlacke etwa im Gewichtsverhältnis 5 : r bis 6 : r übergossen. Die aufgegossene Schlacke bläht sich bei der Berührung mit dem nassen Schlackensand etwas auf, und es bildet sich gleichzeitig eine Wasserdampfschicht zwischen Schlackensand und aufgegossener Schlacke, wodurch eine Überhitzung und damit eine unerwünschte Kristallisation des glasig erstarrten Schlackensandes vermieden wird. Zur Beschleunigung des Trocknungsvorganges wird das Schlackengemisch mit einem Greifer einige Male umgesetzt. Es wird dann ein Produkt erhalten, das einen restlichen Nässegehalt unter r 1/o hat und ohne Nachtrocknung gut in einer Rohrmühle vermahlen werden kann. Es ist lediglich erforderlich, daß die grobstückig erstarrte aufgegossene Schlacke vom Schlackensand abgetrennt wird. Dies kann in bekannter Weise mittels einer Siebvorrichtung, z. B. Siebtrommel oder Rüttelsieb, oder noch einfacher und wirtschaftlicher dadurch bewirkt werden, daß das Material auf dem Wege zur Rohrmühle über einen schräg gestellten Rost gekippt wird. Die Stäbe dieses Rostes sind so weit voneinander entfernt, daß der Schlackensand durchfällt und die vorwiegend grobstückig erstarrte Schlacke über den Rost abgleitet. Der geringe Anteil an kristallisierter Schlacke, der zusammen mit dem Schlackensand mit zur Vermählung und Herstellung von Schlackenzement gelangt, beeinträchtigt praktisch die Qualität des Zementes nicht, was durch zahlreiche Versuche nachgewiesen werden konnte. So wurden bei der Herstellung von Hochofenzement, der nach den Vorschriften der Zementnormen eine Druckfestigkeit von mindestens 225 kg/cm2 nach 28tägiger Lagerung haben soll, Festigkeitswerte von über 325 kg/em2 ermittelt. Die als Nebenprodukt anfallende aufgeblähte, stückige Schlacke eignet sich wegen ihrer guten Vermahlbarkeit sehr gut zur Herstellung von Hüttenkalkdünger für die Landwirtschaft.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Trocknen von Schlackensand, dadurch gekennzeichnet, daß der bei der Wassergranulierung anfallende nasse Hochofenschlackensand durch Übergießen mit flüssiger Hochofenschlacke getrocknet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischprodukt aus nassem Schlackensand und heißer Schlacke mittels eines Greifers oder einer anderen zweckentsprechenden Vorrichtung während des Trocknungsvorganges umgesetzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtrennung des Schlackensandes von der erstarrten aufgegossenen Schlacke dadurch erfolgt, daß- das Mischprodukt über einen schräg gestellten Rost gebracht wird, dessen Roststäbe so weit voneinander entfernt sind, daß der Schlackensand durchfällt und die vorwiegend grobstückig erstarrte Schlacke über den Rost abgleitet.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099684B (de) * 1955-05-17 1961-02-16 Babcock & Wilcox Dampfkessel Verfahren und Vorrichtung zum Nutzbarmachen der Waerme fluessiger Schlacke von Schmelzfeuerungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1099684B (de) * 1955-05-17 1961-02-16 Babcock & Wilcox Dampfkessel Verfahren und Vorrichtung zum Nutzbarmachen der Waerme fluessiger Schlacke von Schmelzfeuerungen

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