DE86629C - - Google Patents
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
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Landscapes
- Printing Methods (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. W
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Die bisher im Malergewerbe im Gebrauch befindlichen Schablonen haben den Nachtheil,
dafs beim Ausschneiden derselben darauf Rücksicht zu nehmen ist, dafs nicht einzeln stehende
Theile der Schablone herausfallen und man zur Verhütung dessen schmale Stege in der Schablone
stehen lassen mufs, welche die Theile zusammenhalten. Die Stellen unter den Stegen
bleiben beim Schabloniren selbstverständlich frei und müssen, um die Figur, welche durch
die Schablone aufgetragen werden soll, vollständig zu machen, nachträglich aus freier Hand
nachgemalt werden.
Um diese zeitraubende Arbeit zu sparen, mufs man die Stege in der Schablone beseitigen,
und erfolgt dies am zweckmäfsigsten dadurch, dafs man die Schablone mit einem Drahtgewebe in Verbindung bringt und dadurch
die einzelnen Theile zusammenhält.
Zu berücksichtigen ist hierbei, dafs eine solche Malerschablone mit Drahteinlage möglichst
dünn ausfällt und weder oben noch unten das Drahtgewebe frei liegt, sondern dasselbe
zwischen zwei Papierschichten eingeschlossen ist.
Das Verfahren zur Herstellung derartiger Schablonen besteht darin, dafs man ein Drahtgewebe,
oben und unten mit je einer Schicht von einem in Wasser löslichen, papierartigen
Stoff versehen, durch zwei Wälzen laufen läfst und dadurch nach entsprechender Trocknung
ein Papier mit Drahteinlage erzeugt, welches das Material für die herzustellende Schablone
bildet. Auf das so erhaltene Papier werden nun die Schablonenmuster mittels einer aus
Buchdruckfarbe, Lack, OeI, Schellack oder dergleichen hergestellten Farbe in der Weise
aufgedruckt bezw. aufgemalt, dafs diejenigen Stellen, welche später aus der Schablone herausfallen
sollen, von der Farbe nicht bedeckt werden.
Die Farbe hat die Eigenschaft, den papierähnlichen Stoff vollständig zu durchtränken
und ihn, nachdem sie trocken geworden, gegen Aufnahme von Wasser widerstandsfähig zu
machen, so dafs, wenn man die so bedruckte Schablone in Wasser bringt, die bedruckten
bezw. bemalten Stellen stehen bleiben, die unbedruckten Theile sich aber im Wasser auflösen
und durch Ausbürsten beseitigen lassen. Hierdurch wird das eingelegte, weitmaschige
Drahtgewebe innerhalb der ausgewaschenen, das Schablonenmuster bildenden Stellen sichtbar,
so dafs beim Gebrauch der Schablone durch das Drahtgitter hindurch schablonirt wird.
Wenn sich auch das Gewebe später in der Zeichnung durch helle Linien bemerkbar
macht, so wird doch durch deren Regelmäfsigkeit der Zeichnung selbst kein Abbruch
gethan und ist daher eine Beseitigung der hellen Linien vollständig überflüssig. Nach
Auswaschung der Schablonenöffhungen kann man dem Ganzen durch eine Imprägnirung mit
Schellack und Firnifs eine gröfsere Festigkeit geben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Verfahren zur Herstellung von Malerschablonen, dadurch gekennzeichnet, dafs man ein in Wasser lösliches Papier, welches durch Zusammenwalzen einer papierähnlichen Masse mit einem Drahtgewebe als Einlage hergestellt wird, durch Bedrucken oder Bemalen mit unlöslicher Farbe in Wasser unlöslich macht, sodann die nicht überdruckten, also löslich gebliebenen Stellen mit Wasser auflöst und aus denselben den Papierstoff bis zum Freiwerden des Drahtgewebes auswäscht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86629C true DE86629C (de) |
Family
ID=358668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86629D Active DE86629C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86629C (de) |
-
0
- DE DENDAT86629D patent/DE86629C/de active Active
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