DE864232C - Verfahren zur Aufbereitung von gediegenen Schwefel enthaltenden Mineralien - Google Patents
Verfahren zur Aufbereitung von gediegenen Schwefel enthaltenden MineralienInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Verfahren zur Aufbereitung von gediegenen Schwefel enthaltenden Mineralien Bekanntlich ist es zweckmäßig, die Aufbereitung von gediegenen Schwefel enthaltenden Mineralien in der Weise vorzunehmen, daß man die Mineralien in Wasser unter Druck oder in einer Flüssigkeit mit hohem Siedepunkt so weit erhitzt, daß der Schwefel zum Schmelzen kommt. Nach dem bekannten Verfahren geht man dann weiterhin so vor, daß man mit Hilfe eines Filters das ganze taube Gestein von dem flüssigen Schwefel abfiltriert. Das taube Gestein ist teils grobstückig, teils feinkörnig. Besonders ,dann, wenn der feinkörnige Anteil verhältnismäßig groß ist, verhindert dieser beim Abfiltern eine restlose Gewinnung dies Schwefels. Im Gegenteil, ein großer Teil des Schwefeln bleibt in dem tauben Gestein zurück. Erfindungsgemäß wird diesem Mangel nun dadurch abgeholfen, daß der Rohstoff zunächst in der Weise zerlegt wird, daß man -die größeren tauben Bestandteile von den infolge einer vor'herigeni Zerkleinerung des Rohstoffes und/oder durch Umrühren des Gemenges beim Schmelzen gebildeten kleinen Schwefelkugeln und den feinen tauben Bestandteilen abtrennt, worauf in einem. zweiten Arbeitsgang auch die Absonderung der feinen tauben Bestandteile des Rohstoffes von dem Schwefel erfolgt. Beim Schmelzen, des Schwefels entstehen infolge -der Oberflächenspannung bekanntlich kugelförmige Gebilde. Die Größe dieser Gebilde kann man z. B. auf folgende Weise beeinflussen: a) Die Schwefelkugeln werden um so. größer, je geringer der Anteil der Fremdstoffe im Verhältnis zum Schwefel-ist und je größere Abmessungen diese Fremdstoffe haben. Bei größerem Fremdstoffanteil und kleineren; Abmessungen der Fremds-toffe werden die Schwefelkugeln dagegen kleiner; b) -eine der Schmelzung voraufgehende Mahlung oder sonstige Zerkleinerung ,des Erzes vermindert die : Abmessungen dien Schwefeltropfen bei der Schmelzung; c) die geschmolzenen Schwefelkugeln, werden um so kleiner, je schneller und unregelmäßiger das Erz bei der Schmelzung umgerührt wird, und umgekehrt.
- Man hat es, also ;in der Hand, in dem. ersten Arbeitsgang für,die Bildung so `kleiner Schwefel= kugeln zu sorgen, -daß diese zusammen mit den feinere tauben Bestandteilen z..B.. durch,eixe-Sieb hindurchgehen; das die größeren tauben Bestandteile zurückhält. Die feinen tauben Bestandteile können dann den; Austritt des Schwefels aus- dem Erz nicht mehr hindern. Die Absonderung der feinen tauben Bestandteile von dem Schwefel im Verlauf des zweiten Arbeitsganges. kann z. B. in der Weise erfolgen, daß der Schwefel nach dem Abtrennen der größeren tauben Bestandteile nochmals ;in einer Flüssigkeit zum Schmelzen und alsdann in. Form, von Teilen größeren Durchmessers als dem feinen tauben Bestandteil zurr Erstarren gebracht und dann z. B. ebenfalls mit einem-Sieb von den feinere tauben Bestandteilen getrennt wird: Die Abtrennung der größeren tauben Bestandteile kann schon innerhalb der heißen Flüssigkeit erfolgen. Ferner kann die Abscheidung der feinen tauben Bestandteile nach vorauigegangener Behandlung in: dem ersten: Arbeitsgang durch Anwendung,des bekannten Schaumschwimmverfahrens (Schaumflotation) vorgenommen werden.
- Zur Abtrennung können an Stelle von Sieben z. B. Spritzkästen od. d,-l. Verwendung finden. Nachfolgend. seien nun einige Durchführungsbeispiele für die beiden Arbeitsgänge des Verfahrens gemäß der Erfindung angegeben. I. Arbeitsgang Entfernung des groben tauben Gesteins, i. Beispiel: Das Erz wird nach värheriger Zerkleinerung bis ungefähr auf Nuß:größe ihn Wasser hevter-Drück@öder iiv einer Flüssigkeit mit -hohem Siedepunkt auf 'eine -Temperatur,- erhitzt, die die Sch@rnelzt,dtnperätürt des Schwefels übersteigt. Der geschmolzene Schwefel fließt alsdann aus: dem Poren des Minerals und rrsmmü -_ die Form von kleinen Kugeln an. Die Kleinheit der Kugeln- ergibt sich äii.s dem geringerü Schwefelanteil- gegenüber dem Anteil an taubern Gestein und- infolge eines. der Art des Minerals angepäßten genügend kräftigen UmrühIens. Die Schwefelkugeln erhä'lten auf d'ies@ Weise z. B. ,einer; Durchmesser, :der kleiner ist -als i mm. De-Heizung -wird. nun eingestellt, wähnend das Umruhren .während -der Abkühlung bis. zur voltständigen Verfestigung .des Schwefels. fortgesetzt wird. Von: dem in Kugeln mit einem Durchmesser von weniger als i mm erstarrtere Schwefel und den ebenfalls kleinen, geringere Abmessungen als r mm aufweisenden, Körnern des tauben Gestei@ns wenden in -kaltem Zustand die größeren Stücke tauben Gesteins, die keinen Schwefel. mehr enthalten, z. B. durch ein Sieb oder .auf andere Weise abgetrennt.
- z. Beispiel: Das Erz wird nach vorheriger Zerkleinerung bist ungefähr auf Nußgröße in einer Flüssigkeit mit einem den Schmelzpunkt des Schwefels übersteigenden Siedepunkt erhitzt. Innerhalb dieser Flüssigkeit wird das Mineral einer Siebung mit Hilfe eines Siebes unterworfen, das z. B. Öffnungen von ungefähr i mm Durchmesser hat. Durch dieses Sieb gehen die Teile des tauben Gesteins, die kleiner sind als i mm, hindurch, ebenso wie der- gesamte geschmolzene Schwefel, der nach 'Freiwerden der 'Zwischenräume zwischen den größeren Stücken tauben Gesteins austreten kann. Auf dem Sieb bleiben alle größeren Stücke tauben Gesteins, die nun keinen Schwefel mehr enthalten, zurück: II. Arbeitsgang Entfernung des feinen tauben Gesteins i. Beispiel: Das im ersten Arbeitsgang auf die eine oder andere Weise ,gewonnene Gemisch aus Schwefel und feinem, taubem Gestein wird gegebenenfalls zunächst gewaschen, urn das sehr feine Gesbeinspuliver zu entfennen, das ebenfalls nicht Schwefel in beachtlicher Menge enthält, und alsdann erneute :in einer Flüssigkeit zum Schmelzen gebracht. Nach der Schmelzung läßt mann das: Ganze in- Ruhe öder unter langsamem, und regelmäßigem Rühren abkühlen.. Der durch die frühere Entfernung des groben tauben.Gesteins stark angereicherte Schwefel -bildet dabei auch infolge des langsamen Umrührene bzw. dies Verzichts sogar auf dieses kugelförmige Körper von einem Durchmesser, der den Durchmesser der feinen tauben Gesteinsstoffe übersteigt. Ire der Form dieser Kugeln kommt der - Schwefel zum Erstarren, und er kann nun: selbst von :denn feineren tauben- Gesteinsstoffen durch Siebung im kalten Zustand oder auf andere Weise mit Leichtigkeit getrennt werden. Auf diese Weise erhält man: die Gesamtheit des. Schwefels.
- _ z. Beispiel: An Stelle der Behandlung nach dien vorstehenden Beispiel i kann: im Anschluß an die voraufgegangene Behandlung desi Schwefelerzes im Arbeitsgang I mach Beispiel i oder 2 als Arbeitsgang II eia an sich bekanntes Schaumschwimmverfahren treten, durch das. die feinen tauben Bestandteile abgetrennt wer--den.-
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren, zurAufbereitungvon gediegenen Schwefel. enthaltendenMineraliän unter Schmelzen des Schwefels in Wasser unter Druck oder ,in, einer Flüssigkeit mit-hähem Siedepunkt; dadurch gekennzeichnet, daß der Rohstoff zunächst in der Weise zerlegt wird, daß man die größeren tauben. Bestandteile von den infolge einer vorherigen; Zerkleinerung des Rohstoffes und/oder durch Umrühren des Gemenges beim. Schmelzen gebildeten kleinen Schwefelkugeln und den feinen. tauben Bestandteilen abtrennt, worauf meinem zweiten, Arbeitsgang auch die Absonderung der feinen, tauben Bestandteile des Rohstoffes von dem Schwefel erfolgt. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß die Abtrennung der größeren tauben Bestandteile schon innerhalb der heißen Flüssigkeit erfolgt. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwefel nach Abtrennen der größeren. tauben Bes:tan.dteile noehmals in einer Flüssigkeit zum Schmelzen. und alsdann in Form von Teilen größeren Durchmessers als dem der feinen tauben Bestandteile zum Erstarren gebracht und von, diesen feinen tauben Teilen getrennt wird. 4. Verfahren nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwefel nach Abtrennen der größeren tauben Bestandteile durch ein bekanntes Schaumschwimmverfahren von den feinen taubenBestandteillenbefreit wird.
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1938
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