DE973760C - Verfahren zur Gewinnung von Edelmetallen aus Kupfer-Nickel-Stein - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Edelmetallen aus Kupfer-Nickel-Stein

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DE973760C
DE973760C DEP50375A DEP0050375A DE973760C DE 973760 C DE973760 C DE 973760C DE P50375 A DEP50375 A DE P50375A DE P0050375 A DEP0050375 A DE P0050375A DE 973760 C DE973760 C DE 973760C
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stone
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DEP50375A
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Inventor
George Alan Harcourt
William Kelvin Sproule
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Mond Nickel Co Ltd
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Mond Nickel Co Ltd
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B11/00Obtaining noble metals

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Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Edelmetallen aus Kupfer-Nickel-Stein Bei der Gewinnung von Nickel und Kupfer aus sulfidischen Erzen umfaßt das Verfahren die Umwandlung der Erze in Rohstein, der als Mischung von Sulfiden von Nickel, Kupfer und anderen unedlen Metallen in den Erzen angesehen werden kann. Bis zu welchem Ausmaß die unedlen Metalle an Kupfer gebunden werden, hängt vom Schwefelgehalt des Steins ab. Oft ist dieser Gehalt so, daß einige der unedlen Metalle ungebunden bleiben. Zur Gewinnung von Nickel und Kupfer wird der Rohstein nach dem Orford-, dem Mond- oder dem Hybinette-Verfahren weiterbehandelt.
  • Die Steine enthalten verhältnismäßig kleine Mengen von Edelmetallen (gewöhnlich Platin, Palladium und Gold). Falls die Steine nach dem Mond- (Carbonyl-) oder Hybinette- (elektrolytischen) Verfahren behandelt werden, werden diese Edelmetalle in den Rückständen aus diesem Verfahren konzentriert und so gewonnen, andernfalls gehen sie verloren.
  • Die vorliegende Erfindung besteht in einem neuartigen Verfahren für die Konzentration von in Kupfer-Nickel-Stein vorhandenen Platinmetallen (d. h. Metallen der Platingruppe) und von Gold sowie deren nachträgliche Gewinnung aus dem Stein. Sie beruht auf der Erkenntnis, daß bei genügend langsamer Ab- kühlung des Steins vom geschmolzenen in den festen Zustand die ungebundenen, unedlen Metalle unabhängig von den Sulfiden kristallisieren und von den Sulfiden getrennt werden können und daß die Platinmetalle und Gold in dem Stein weitgehend konzentriert in den Teilchen von ungebundenem Metall gefunden werden. Etwaiges im Stein vorhandenes Silber (das restliche Edelmetall) kann, aber wird nicht immer im ungebundenen Metall konzentriert. Um die Platinmetalle -und Gold in dem ungebundenen Metall zu konzentrieren, muß der Stein weniger Schwefel enthalten, als zur Bindung mit allen unedlen Metallen erforderlich ist. Um genügend ungebundenes Metall für eine nennenswerte Konzentration der Platinmetalle und Gold zu erreichen, müssen mindestens 5 "/, Schwefel fehlen, d. h., der Schwefelgehalt darf 9,5 0/0 dessen nicht übersteigen, der zur Bindung mit allen unedlen Metallen erforderlich ist. Andererseits darf der Schwefelgehalt nicht zu niedrig sein, da ein Stein mit sehr niedrigem Schwefelgehalt, z. B. etwa 10/" nach langsamer Abkühlung eine sehr große Menge von freiem Metall aufweist, in dem ein verhältnismäßig hoher Prozentsatz von Platinmetallen und Gold erscheint und die Menge von metallischen Partikeln so groß ist, daß die Konzentration von Platinmetallen und Gold in den Metallpartikän wenig höher ist als in dem Rohstein. Der Schwefelgehalt des Steins soll zwischen 8o und go 0/,) des Schwefels liegen, der theoretisch zur Bindung an Kupfer, Nickel und andere unedle Metalle erforderlich ist. In Stein mit hohem Gehalt an Platinmetallen und Gold kann ein niedrigerer Schwefelgehalt, d. h. bis zu 75 0/, der zur vollständigen Bindung erforderlichen Menge, vorteilhaft sein.
  • Theoretisch enthält Stein, der ganz aus Kupfersulfiden (Cu, S) besteht, 20, 14 0/, Schwefel und 79,86 0/', Kupfer, Stein, der vollständig ans Nickelsulfiden (Ni,S.) besteht, ?,6,7o 0/, Schwefel und 73,30 oi , Nickel. Theoretisch enthalten Mischungen dieser Sulfide zwischen 20,14 0/, und 26,7o Ol', wechselnde Mengen von Schwefel. So hat z. B. Stein mit 58,8 0/0 Ni3 S2, 39,2 0/, Cii, S und 2 01!. Edelmetallen theoretisch einen Schwefelgehalt von 23,6 ()/,). Zur Gewinnung der Platinmetalle und Gold aus einem solchen Stein muß der Schwefelgehalt unter :23,6 0/1., vorzugsweise auf 18 bis 22 0/" herab-,gesetzt werden.
  • Nach der Abkühlung wird der Stein fein gemahlen und die Metallteilchen mit den darin hochkonzentrierten Platinmetallen und Gold von den Sulfidkristallen getrennt. Die in den Metallteilchen enthaltenen Edelmetalle können dann aus den unedlen Metallteilchen nach einem bekannten Verfahren gewonnen werden.
  • Um die Metallkörner von den Sulfidkristallen zu trennen, müssen sie verhältnismäßig groß sein. Die Grobkörnigkeit wird durch langsames Abkühlen, nicht nur bis zur Erstarrungsgrenze, sondern mindestens bis unter 5io' C erreicht. Die durchschnittliche Abküh- lungsgeschwindigkeit Soll 22' C/h nicht überschreiten und kann bis auf 1,7' C/h heruntergehen. Für die Konzentration von Platinmetallen und Gold ist -die Abkühlungsgesch,%i,indigkeit unter 5io' C unwesentlich. Das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung kann jedoch vorteilhaft mit einem vorgeschlagenen Verfahren zur Trennung von Nickel- und Kupfersulfiden verbunden werden. Dabei wird die Abküh- lungsgeschwindigkeit unter 5io' C durch die für die Sulfidtrennung in Frage kommenden Überlegungen bestimmt.
  • Ein weiterer Grund für die langsame Abkühlung aus dem flüssigen Zustand ist die Neigung der Platinmetalle und Gold, sich in den feineren Metallteilchen anzureichern. Wenn nun die Abkühlung schneller durchgeführt wird, etwa in i bis io Stunden, werden die während des letzten Teils der Abkühlung (von 6oo' C an) getrennten Metallteilchen so fein, daß sie später nicht genügend von den Sulfidteilchen abgesondert werden können. Der Prozentsatz an gewonnenen Platimnetallen und Gold wird durch das langsame Abkühlen wesentlich erhöht.
  • Wenn der Stein mit einer Geschwindigkeit von nicht über 22' C/h abgekühlt wird, dauert die Abkühlung von der höchsten während der Produktion erreichten Temperatur bis auf 5io' C im allgemeinen mehr als i Tag.
  • Die Feinzerkleinerung des abgekühlten Steins kann durch Brechen und Mahlen erfolgen. Die Feinheit, womit der Stein gemahlen wird, hängt von der durchschnittlichen Korngröße der Metallteilchen ab, die ihrerseits wieder von der Zusammensetzung des Steins und der Abkühlungsgeschwindigkeit abhängt. Im allgemeinen ist sie so, daß 5 bis 5o 0/, des Steins auf einem Sieb mit 13 Maschen pro Millimeter zurückgehalten werden.
  • Die Metallteilchen enthalten einen wesentlichen Anteil von magnetischen Elementen und können bequem magnetisch von den Sulfiden getrennt werden.
  • Die Erfindung kann auf alle Kupfer-Nickel-Steine angewendet werden, angefangen von denen mit einem sehr niedrigen (weniger als 111,1,» Kupfergehalt bis zu jenen mit einer ähnlich kleinen Menge Nickel. Das Vorhandensein von Kobalt- und Eisensulfiden scheint keine schädliche Wirkung zu haben. Bleisulfid ist aber schädlich; der im Stein zulässige Höchstgehalt hierfür beträgt 2o 1),;,. Die Erfindung ist insbesondere anwendbar auf die Behaiidlun"g von Bessemer-Stein, der beim Erzschmelzen mit verhältnismäßig niedrigem Kupfer-und Nickelgehalt erzeugt und zur Eisenentfernung im basischen Konverter oxvdiert wird. Bessemer-Stein enthält gewöhnlich 2o bis 40 0/', Kupfer, 4o bis 6o 0,', Nickel, 17 bis 2_3"/, Schwefel, o,2- bis 21,1, Eisen, 3 bis -go 0 Platinmetalle und Gold sowie Spuren von Silikaten und anderen Verunreinigungen. In vielen Fällen muß der Schwefelgehalt des Steins herabgesetzt werden zur Erhöhung der Menge ungebundener unedler Metalle, die zur Anreicherung von Platinmetallen und Gold im Stein vorhanden sind. Allgemein gesprochen ist die Ausbeute aus handelsüblichen Sorten zufriedenstellend, wenn das Verhältnis der Kupfer-Nickel-Legierung zu den vorhandenen Gold- und Platinmetallen größer ist als 5oo: i.
  • In einem Verfahrensbeispiel wurden 15 t Kupfer-Nickel-Bessemer-Stein verwendet für eine Charge, deren Analvse 18,8 1; , Kupfer, 57,5 0,', Nickel, 22,8 0/0 Schwefel, 0,7',/, Eisen, 7o g/t Platinmetalle und Gold, Rest Silikate und andere Verunreinigungen aufwies. Die der zur Menge vollständigen des vorhandenen Ausschwefelung Schwefels des betrug Steins 87,5 theo- 0 ; ' 0 retisch erforderlichen Menge. Ausgehend von einer Anfangstemperatur von 1085' C wurde der Stein langsam über einen Zeitraum von etwa 15 Tagen auf eine Temperatur von 450' C abgekühlt, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 1,74' C/h, und danach verhältnismäßig rasch auf Zimmertemperatur abgekühlt. Die langsam abgekühlte Masse wurde gebrochen und gemahlen, bis die feineren Metallteilchen durch ein Sieb 0,075 mm hindurchgingen, und die Metallteilchen magnetisch von den Sulfiden getrennt. Die erzielten Produkte wurden in Gruppen der folgenden Korngrößen aufgeteilt: größer als 3 mm, kleiner als 3 mm, aber größer als 0,3 mm, und kleiner als 0,3 mm. Die nachstehende Tabelle zeigt, daß 95,11 ' ;', der Platinmetalle und Gold im magnetischen Teil getrennt wurden, trotzdem dieser Teil nur 13,7 0,f, des Gesam ' tgewichts ausmachte. Platinmetalle und Gold waren in dem feineren metallischen Korn weit höher konzentriert als im groberen Korn.
    Siebnummer Gewicht in 0 f, Probe g/t Gewinnung Gewicht in 0/, Probe g/t Gewinnung
    von Gold- und von Gold- und
    in mm von Gesamt Gold- und Platinmetallen von Gesamt- Gold- und Phatinmetallen
    stein Platinmetalle stein Platinmetalle 0
    3 .......... 0,4 171,0 1,0 0 0
    -3 +0,3 .... 7,8 386,o 43,7 0 0 0
    -0,3 ......... 515 6333 50,4 86 3 4 4,9
    Gesamt ....... 117 9511 86,3 4,9
    Insgesamt ..... 479,0
    Die Aufteilung des Steins in Anteile verschiedener Korngröße wurde nur zur Veranschaulichung durchgeführt. In der Praxis zieht man es vor, den abgekühlten Stein zu zerkleinern und dann einer Mühle zuzuführen, die im geschlossenen Kreislauf mit einer Sortiervorrichtung arbeitet und ein Material ergibt, von dessen Korn gewichtsmäßig 380.1, größer ist als 0,045 mm. Zur Entfernung magnetischer Teile des aus der Mühle kommenden Materials kann ein magnetischer Abscheider verwendet werden.
  • In der Probe war die vorhandene Schwefelmenge groß genug zur Bindung von etwa go 0/, des Kupfers und etwa 8707, des Nickels zu Cu.S und Ni.S,. Dementsprechend Nickel theoretisch waren im etwa metallischen io "..;, Kupfer Zustand und vorhanden. etwa 13 0 0 Dieser Anteil an metallischem Kupfer und Nickel war groß genug für die Gewinnung von etwa 68,4 9/t Platinmetallen und Gold, d. h., das Verhältnis von Kupfer-Nickel-Metall zu den Platinmetallen und Gold betrug ungefähr iioo: i. In einem Stein mit einem höheren Gehalt an Platinmetallen und Gold können Sulfide mit einem so niedrigen Gehalt an Edelmetallen wie in dein Beispiel nur erzeugt werden durch Erhöhung des Anteils der Metallegierung im Stein. Bei Stein mit sehr hohem Platin- und Goldgehalt, d. h. mit mehr als etwa 31 bis 310 9; "t Platinmetallen und Gold, ist es in vielen Fällen wirtschaftlicher, zwei oder mehrere aufeinanderfolgende Behandlungen des Steins durchzuführen. Bei jeder Behandlung ist daher der Schwefelgehalt zu regulieren, um zu erreichen, daß das ungebundene Metall io bis 2o"/, des Steins beträgt. In niedrigprozentigem Stein, d. h. in Stein mit weniger als 15 g/t Platinmetall und Gold, beträgt die gewünschte Menge metallischer Bestandteile im Stein nur 5 oder sogar nur 301",.
  • Gewisse Steine mit verhältnismäßig hohem Kupfer-und niedrigem Nickelgehalt bilden zwei unmischbare, flüssige Phasen und erstarren in einer sulfidischen Kopfschicht und einer metallischen Bodenschicht. Steine, die fast ganz aus Kupfer und Schwefel bestehen, zeigen die Unvermischbarkeit zwischen 3 und 18 0/, Schwefel. Bei steigendem Nickelgehalt nimmt der Schwefelbereich zur Erzielung die,-er Unvermischbarkeit ab und verschwindet bei 26 bis 28 1/, Nickel und etwa 1:2 ö!. Schwefel. Falls ein Stein eine solche Zusammensetzung aufweist, daß die metallische Bodenschicht im flüssigen Zustand unmischbar mit der sulfidischen Kopfschicht wird, werden einige der Platinmetalle und Gold in der metallischen Bodenschicht konzentriert. Falls die Abkühlung, wie vorstehend beschrieben, langsam durchgeführt wird, enthält die sulfidische Kopfschicht noch einen metallischen Teil, worin der Rest der Platinmetalle und Gold weitgehend konzentriert ist, und diese Kopfschicht kann dann fein zerkleinert und zur Gewinnung der in dem metallischen Teil enthaltenen Edelmetalle weiterbehandelt werden. Die metallische Bodenschicht kann von der sulfidischen Kopfschicht entweder im flüssigen Zustand vor der langsamen Abkühlung oder im festen Zustand nach der langsamen Abkühlung getrennt werden.
  • Wenn ein Kupfer-Nickel-Stein arm an Platinmetallen und Gold ist und eine metallische Bodenschicht bildet, kann genügend Edelmetall in der metallischen Bodenschicht gewonnen werden, um die Behandlung der sulfidischen Kopfschicht nach der vorliegenden Erfindung unwirtschaftlich zu machen. Bei der Behandlung von Stein, der so reich an diesen Metallen ist, daß eine zufriedenstellende Gewinnung und ein befriedigendes Konzentrationsverhältnis nicht in einem einzelnen Arbeitsvorgang nach dem Bottoms-Prozeß erreicht wird, kann die vorliegende Erfindung dagegen mit Erfolg angewendet werden.
  • Es wurde festgestellt, daß die nach der vorliegenden Erfindung angewendete langsame Abkühlung die Bildung von unmischbaren flüssigen Schichten beeinträchtigt und daß Stein mit mehr als 20'/, Schwefel bei langsamer Abkühlung solche Schichten bildet, wenn der Nickelgehalt geringer ist als 15 0/,. Normalerweise (d. h. ohne langsame Abkühlung) ist der Bottoms-Prozeß nur anwendbar bei Stein von 1 bis 1807 "0 Schwefelgehalt.
  • Bei der Gewinnung der Edelmetalle aus dem metallischen Teil des abgekühlten Steins kann dieser Teil vorteilhafterweise mit Schwefel oder schwefelhaltigem Material behandelt werden zwecks Umwandlung eines Teils, vorzugsweise 8o bis go "/" des Kupfers und Nickels in Sulfide. Dies kann durch Schmelzen des metallischen Teils des Steins und Beigabe von Schwefel erfolgen. Es empfiehlt sich jedoch, als Schwefelquelle Rohstein zu verwenden, der direkt aus dem Flammofen kommt, und ihn zusammen mit dein metallischen Teil einer Bessemer-Behandlung zu unterziehen zwecks Entfernung von Eisen.
  • Das Produkt ist ein an Edelmetallen reicher Stein als der ursprüngliche und kann in der gleichen Weise behandelt werden wie dieser, d. h., er wird langsam aus dem Schmelzzustand abgekühlt und fein zerkleinert und der metallische Teil magnetisch getrennt. Dieser Teil enthält gewöhnlich eine genügend starke Konzentration von Platinmetallen und Gold für eine wirtschaftliche Gewinnung. Wenn jedoch die Konzentration dieser Metalle nach der zweiten Behandlung noch nicht hoch genug ist, kann der metallische Teil nochmals ausgeschwefelt, langsam abgekühlt und so behandelt werden, wie es in Verbindung mit der Behandlung des Rohsteins beschrieben wurde.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Gewinnung von Platinmetallen und Gold aus einem Kupfer-Nickel-Stein mit einem genügenden Schwefelgehalt zur Abbindung von mindestens 7504, jedoch nicht ioollf, der vorhandenen unedlen Metalle, dadurch gekennzeichnet, daß der Stein mit einer Geschwindigkeit von nicht über 2:z' C/h aus dem Schmelzfluß bis auf 510' C herab gekühlt wird, um die ungebundenen unedlen Metalle getrennt von den Sulfiden zu kristallisieren, der Stein alsdann zerkleinert wird und die Metallteilchen mit der darin befindlichen hohen Konzentration an Platinmetallen und Gold von den Sulfidkristallen getrennt und danach die Edelmetalle aus ihnen extrahiert werden.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Edelmetall angereicherten Metallteile teilweise in Sulfide umgewandelt und erneut einer langsamen Abkühlung, Zerkleinerung und Trennung von den Sulfidkristallen unterworfen werden, bevor das Edelmetall extrahiert wird. 3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwandlung in Sulfide durch Bessemer-Behandlung der Metallteilchen mit Rohstein aus dem Flammofen geschieht. 4. Verfahren gemäß den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung des Steins derart eingestellt wird, daß das Verhältnis der nicht verbundenen unedlen Metalle zu dem Gold und den Platinmetallen größer als 5oo: i ist. 5. Verfahren gemäß jedem der voraufgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die unverbundenen, einen erheblichen Anteil magnetischer Elemente enthaltenden unedlen Metalle magnetisch von den Sulfiden getrennt werden. 6. Anwendung eines Verfahrens gemäß jedem der voraufgehenden Ansprüche auf die abgezogene Oberschicht eines bei der Abkühlung in eine sulfidische Oberschicht und eine metallische Unterschicht getrennten Rohsteins. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 211 895, 316 o63, 6o2 ogo; USA.-Patentschrift Nr. 2 419 973; Zeitschrift für Elektrochemie, Bd. 46, 1940, S. 135, 136, 137; Metall und Erz, XI, 1914, S. 79 bis 88, 16o bis 2oo; Columbia Schools of Mines, 1910, S. 364 bis 388; Report of the Royal Ontario Nickel Commission, igi7; Trans. Americ. Soc. Mining Engineers, 1914, S. 152-
DEP50375A 1945-02-28 1949-07-29 Verfahren zur Gewinnung von Edelmetallen aus Kupfer-Nickel-Stein Expired DE973760C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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