DE86349C - - Google Patents
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- DE86349C DE86349C DENDAT86349D DE86349DA DE86349C DE 86349 C DE86349 C DE 86349C DE NDAT86349 D DENDAT86349 D DE NDAT86349D DE 86349D A DE86349D A DE 86349DA DE 86349 C DE86349 C DE 86349C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/02—Details
- B60M1/10—Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle
- B60M1/106—Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle by track-mounted magnets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die nachstehend beschriebene Contactvorrichtung soll den Zwecken der unterirdischen
. Stromzuführung elektrischer Eisenbahnen dienen. Dieselbe wird durch Zweigstrom gesteuert, für
welchen hier beispielsweise nachstehend beschriebene Schaltung gewählt ist.
C ist das stromzuführende Kabel (Fig. 1). Von ihm zweigt sich in jeden Kasten A eine
Leitung D ab, die durch den in A eingeschlossenen Contactapparat mit der oberirdischen,
in der Mitte der Geleise B liegenden Theilschiene E (Fig. 1 und 2) mittels der aus
dem Kasten A tretenden Leitung F verbunden wird. Von dieser Schiene E wird der Strom
durch am Wagen angebrachte Bürsten in den Motor geführt. Die Rückleitung erfolgt durch
eine der beiden Geleiseschienen B.
Der Contactapparat (Fig. 3) besteht aus einem an seinem oberen und unteren Ende
scheibenförmig ausgebildeten Cylinder α, der sich auf einer im Kasten A befestigten und
von α durch die Isolationshülle b getrennten Spindel c in verticaler Richtung auf- und abbewegen
und sich aufserdem noch um c als Achse drehen kann. Die obere Scheibe des
Cylinders α trägt ringförmig angeordnete Contactstücke (Bürsten, Federn) d, die, wenn a gehoben
wird, sich an die concentrisch über a befestigte Contactscheibe e, deren untere Seite
entsprechend der Anordnung der Contaclstücke d zu Ringen ausgedreht ist, anpressen.
Der Cylinder α ist mit dem stromführenden Kabel C durch die Leitung D mittelst der
Schleiffedern f (oder auf andere Weise) verbunden. Die Leitung F stellt die Verbindung
der Scheibe e mit der Schiene E her.
Die Hebung und gleichzeitige Drehung des Cylinders α geschieht auf folgende Weise
(s. Fig. 3 und 4): g ist ein durch die Nebenschlufsleitung h von hohem Widerstand gesteuerter
Elektromagnet, der in Function tritt, sobald die vorderste Bürste G des Wagens
sich mit der Schiene E1 im Contact befindet. Er zieht einen Anker i an, der, an dem Hebel k
befestigt, um die am Kasten A isolirt angebrachte Achse / schwingt. An dieser Schwingung
nehmen zwei an je einem Hebel (m bezw. n) angebrachte Rollen 0 und ρ Theil. Auf ihnen
liegt stets der Cylinder α mit dem Rande seiner unteren Scheibe auf. Sobald also die
Hebel m und η mit ihren Rollen 0. und ρ
nach oben schwingen (durch den Elektromagneten g angetrieben), schleudern sie den Cylinder
α nach oben, pressen ihn mit seinen Contactstücken d an die Scheibe e an und
stellen dadurch die leitende Verbindung zwischen dem Kabel C und der stromabgebenden
Schiene E her.
Damit stets ein inniger Contact zwischen d und e gewährleistet ist, macht der Cylinder a
aufser seiner verticalen Bewegung noch eine Drehung, die ihm von der Rolle ρ ertheilt
wird (Fig. 3 und 4). Diese ist nämlich mit einem Sperrrade fest verbunden, in das eine
an η befestigte Sperrklinke eingreift. Die Rolle vermag sich daher nur nach einer Richtung zu
drehen, nach der anderen (derjenigen, in welcher sie sich beim Aufwärtsschwingen infolge
der Reibung am Cylinder α drehen würde) ist sie arretirt und gezwungen, dem Cylinder a
eine drehende Bewegung zu ertheilen. Sobald durch die Nebenschlufsleitung h kein Strom
mehr fliefst, fällt α herab und die Verbindung
zwischen Kabel C und Schiene E ist unterbrochen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstthätige Stromschlufsvorrichtung für elektrische Bahnen mit Theilleiter- und Relaisbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dafs die durch Zweigstrom gehobene Contactfläche d sich drehend an die feste Contactfläche e anpreist, indem der Ankerhebel i des Relais eine Rolle ρ steuert, welche beim Heben des Contactstückes gesperrt wird, während sie beim Senken desselben sich drehen kann, zum Zweck', die Contactflächen d und e stets rein zu erhalten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86349C true DE86349C (de) |
Family
ID=358408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86349D Active DE86349C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86349C (de) |
-
0
- DE DENDAT86349D patent/DE86349C/de active Active
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