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Flüssigkeitsanschluß- und Verteiler-Körper für einen Durchstromflüssigkeitserhitzer
Heizvorrichtungen für durchströmende Flüssigkeiten, sogenannte Geiser, werden heute
derart ausgebildet, daß sie einen Flüssigkeitsanschluß- und @'erteiler-Körper aufweisen.
Bei den, üblichen Apparaten, die geheizte Flüssigkeit einer einzigen bestimmten
Temperatur liefern, ist der genannte Körper mit einem Kaltwasseranschluß, einem
Auslauf, einer Aufnahmestelle eines die, Verbindung zwischen Kaltwasseranschluß
und Auslauf steuernden Ventils, einem Anschluß für die über eine Drosselstelle -zum
Erhitzer führende Leitung (Erhitzerzufuhr), welcher, gegebenenfalls über Regelorgane,
mit dem Kaltwasseranschluß in Verbindung steht, einem Anschluß für die von dem Erhitzer
kommende Leitung (Heißwasserleitung), einer Aufnahmestelle für ein die Verbindung
zwischen dieser Kaltwasserleitung und dem Auslauf steuerndes Ventil, und mitunter
auch noch mit einem oder mehreren Zweiganschlüssen für die Lieferung von Flüssigkeit
mit erhöhter Temperatur versehen. Durch den Auslauf fließt die Flüssigkeit druckfrei
aus, entw@ed,zr in einen Waschtisch od. dgl. oder z. B. durch einen Schlauch zu
einer Dusche. Durch die genannten Zweiganschlüsse kann Flüssigkeit unter Druck an
-entfernt liegende Zapfstellen geleitet werden.
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Es sind schon Durchstromlüssigkeitserhitzer obiger Gattung bekannt,
die imstande sind, warme
Flüssigkeit verschiedener Temperaturen
zu liefern, z. B. Heißwasser für Abwaschzwecke von etwa 8o° C und Warmwasser für
Badezwecke 'von etwa q.0° C. Bei diesen Apparaten ist der Flüssigkeitsanschluß-
und Verteiler-Körper außerdem mit einer Bohrung versehen, die einerseits über :eine
Aufnahmestelle für ein Rückschlagventil mit dem Heißwasserleitungsanschluß und andererseits
über eine Aufnahmestelle für eine einstellbare Drosselvorrichtung mit dem Kaltwasseranschlüß
verbunden ist, wobei der dazwischen gebildete Mischraum an Auslässe angeschlossen
ist, die von einem Auslauf und/oder von Zweiganschlüssen gebildet werden.
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Heißwasserapparate beider genannten Gattungen werden benutzt und müssen
also bereitgestellt ,verden. Jede dieser Gattungen muß .dann noch in verschiedenen
Ausführungen geliefert werden. Die erste Gattung wird z. B. mit freiem Auslauf oder
mit Duschleitung, in beiden Fällen mit oder ohne Zweiganschluß, ausgeführt. Die
zweite Gattung wird in folgenden Ausführungen hergestellt: Mit Warmwasser durch
den Auslauf und gegebenenfalls durch einen Zweiganschlu-ß und mit Heißwasser durch
einen anderen Zweigansc'hluß, oder mit , Heißwasser durch den Auslauf und Warm-.
wasser durch einen Zweiganschluß, oder mit einer anderen Kombinatri.on von Zapfmöglichkeiten.
Dies bedingt viele Ausführungsarten für den Flüssigkeits-ans.ch:luß- und, Verteiler-Körper.
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Die Erfindung bezweckt eine solche Ausbildung dieses Körpers, daß
man eine Grundform für viele der obengenannten Ausführungsarten erhält. Diese Grundform
kann leicht als Körper für diese verschiedenen Ausführungsarten zurechtgemacht werden.
So entsteht eine Einheitsausführung für die verschiedenen Fälle, was in bezug auf
Herstellung und Lagerung sehr vorteilhaft ist.
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Erfindungsgemäß sind dazu eine oder mehrere zusätzliche Aufnahmestellen
für Rückschlagventile in der Bohrung des genannten Körpers angeordnet, derart, daß
durch Verlegung des Rückschlagventils von einer Aufnahmestelle zu einer anderen
der Mischraum an eine wechselnde Zahl von Auslässen angeschlossen werden kann.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zusammen
mit Erläuterungsskizzen dargestellt.
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Fig. i ist ein senkrechter Schnitt .durch den Anschlußkörper gemäß
der Linie I-I in Fig. 2; Fig. 2 ist ein waagerechter Schnitt gemäß der Linie II-II
in Fig. i ; Fig. 3 ist ein senkrechter Einzelschnitt gemäß der Linie III-III in
Fig. 2; Fig: q. ist ein senkrechter Schnitt in kleinerem Maßstabe des unteren Gußstüekes
des Anschlüßkörpers gemäß der Linie IV-IV in Fig. 2; Fig. 5 bis 8 sind schematische
Darstellungen der Verwendungsmöglichkeiten des Anschlußkörpers gemäß Fig. i bis
q..
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Der Anschlußkörper besteht aus einem Gußstück i, auf dem die Membran
2 liegt. Es wird von einer Kappe oder einem Deckel 3 abgedeckt, wobei die Membran
2 an ihrem Rande eingeklemmt wird. Die Membran 2 trägt in üblicher Weise die Ventilstange
q., die durch eine Stopfbüchse geführt ist und das Gasventil des Heißwasserapparates
öffnet, wenn die Membran 2 .durch einen Überdruck in der unteren Membrankammer 5
sich nach oben wölbt.
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Der Kaltwasseranschluß ist mit 6 bezeichnet; er befindet sich auf
der Rückseite des Anschlußkörpers. Gemäß der Zeichnung ist daran eine Kaltwasserzufuhrleitung7
angeschraubt. Von dem Kaltwasseranschluß 6 erstreckt sich ein Hauptkanal B. Dieser
führt zu einer Aufnahmestelle 9.des auf der Vorderseite des Körpers anzuordnenden-,
Kaltwasserventils, das aus den nachfolgenden Teilen besteht: Teller io mit Scheibe
i i, beweglich befestigt in der Ventilspindel, 12 -mit Handgriff 13, welche durch
die Stopfbüchse 14 läuft, die in .dem eingeschraubten Ventilgehäuse 15 angeordnet
ist.
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Die Kaltwasserventilaufnahmestelle9 steht hinter dem Ventilteller
io in offener Verbindung mit dem Auslauf 16, in welchem sieh der Strahlregler 17
befindet. Wird also der Handgriff 13 zurückgedreht, so strömt Kaltwasser aus dem
Auslauf 16.
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Der Hauptkanal 8 für das Kaltwasser steht in der Mitte in Verbindung
mit der zentralen Bohrung 2o (s. Fig. q.), die in, die untere Membrankammer 5 mündet.
Das Kaltwasser kann diese Kammer 5 durch den Kanal 21 wieder verlassen (s. Fig.
3) und gelangt so in .den Anschlüß 22 für die zum Erhitzer (Heizwendel oder Heizmantel)
führende Leitung 23. In dieser befindet sich die übliche Stauvorrichtung in Form
eines eine Drosselstelle bildenden Venturirohres 2q.. Die Kehle dieses Venturirohres
ist über Löcher 25 in dessen Wandung, den Rauire 26 außerhalb .des Venturirohres
2q., einen Kanal 27 in dem Gußstück i und einen sich anschließenden Kanal
28 in der Kappe 3 mit der oberen Membrankammer 29 verbunden. In dieser Weise -ist
die Membran 2 dem Druckfall der Stauvorrichtung ausgesetzt und erhält einen Ausschlag,
wenn Wasser durch die Leitung 23 zum Erhitzer fließt.
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Weiterhin ist der Körper i mit einem Anschluß 30 für die von
dem Erhitzer kommende Leitung 31 versehen. Hier strömt also erwärmtes, heißes Wasser.'
Dieser Anschluß 31 steht durch einen Heißwasserhauptkanal32 mit der Aufnahmestelle
33 des Heißwasserventils in Verbindung, das symmetrisch in bezug auf das Kaltwasserventil
angeordnet ist. Das Heißwasserventil besteht aus den gleichen Teilen, wie das Kaltwasserventil,
nämlich einem Ventilteller 35 mit Scheibe 36, beweglich befestigt in der Ventilspindel
37, die mit einem Handgriff versehen und durch eine Stopfbüchse 39 geführt
ist, die in dem eingeschraubten Ventilgehäuse q.o angeordnet ist. Die Heißwasserventilaufnabmestelle
33 steht hinter dem Ventilteller 35 in offener Verbindung mit `dem Auslauf 16 (s.
Fig. r und 2). Öffnet man das Heißwasserventil, so strömt also das Wasser durch
den Erhitzer und verläßt den Apparat durch den Auslauf 16. Das noch kalte Wasser
passiert dabei, bevor es die untere Membrankammer 5 erreicht, in .der zentralen;
Bohrung 20 das j Mengeregelventil 41 (Fig. i), ein frei hängendes
Ventil,
das bei ansteigendem Kaltwasserzufuhrdruck und ,also mit :ansteigender Zufuhrgeschwind
igkeit das zuströmende Wasser drosselt.
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An den Heißwasserhauptkanal3a ist noch ein nach außen führender und
mittels einer Schraube abzuschließender Kanal 42 angeschlossen. (s. Fig. 2 und 4),
durch welchen. der Heißwasserapparat nötigenfalls entleert werden kann.
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Der Heißwasseranschluß 30 oder der Anfang des Heißwasserhauptkanals
322 steht durch einen Kanal -15 mit einem Anschluß 46 für eine Heißwasserzweigleitung
in Verbindung. Diese Zweigleitung kann zu entfernten Entnahmestehlen führen. Öffnet
man dort den Hahn, so strömt Heißwasser aus. Es ist klar, daß der Anschluß 46 nötigenfalls
auch unbenutzt bleiben und dann durch einen Pfropfen abgeschlossen werden, kann.
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Unten am Körper i hinter dem Auslauf 16 und etwas schräg nach hinten
gerichtet, -befindet sich noch ein Zweiganschluß 5o. Dieser steht erstens mit dem
Heißwasserhauptkanal32 in Verbindung über einen Kanal 51. Weiterhin steht er jedoch
auch mit dem Kaltwasserteil in Verbindung, und zwar über einem von dem zum Erhitzer
führenden Anschluß 22 abgezweigtem Kanal 52, ein Drosselventil 53 und einen Verbindungskanal
54. Das Drosselventil besteht aus einem Ventilkörper 53, einer Ventilspindel 55
mit Handgriff 56, welche durch eine Stopfbüchse 57 in dem Ventilgehäuse 58 geführt
ist. In dem hinter dem Zweiganschluß 5o liegenden Raum findet die Mischung des durch
den Kanal 51 zuströmenden Heißwassers und des durch den Kanal 54 zuströmenden Kaltwassers
statt, so daß Mischwasser den, Zweiganschluß 5o verläßt und zu den Entnahmestellen
der angeschlossenen Zweigleitung strömt. Das Mengenverhältnis bei der Mischung des
Kalt- und Heißwassers wird durch die Stellung des Drosselventils 53 bestimmt. Mittels
diesen Ventils ist also die Temperatur des zu entnehmenden Mischwassers regelbar.
Es ist hierbei notwendig, dafür Sorge zu tragen, daß kein: Kaltwasser von der Mischstelle
durch den Kanal 51 in den Heißwasserkanal 32 zurückfließen kann; denn in diesem
Fall könnte der Erhitzer kurzgeschlossen werden, in dem Sinne, d-aß auf diesem Wege
Kaltwasser statt He:ißwass,er den Auslauf 16 bei Öffnung des Ventils 35 erreichen
würde und dieses Kaltwasser auch zum Heißwasserzweiganschluß 46 fließen könnte.
Zu diesem Zweck ist in dem Warmwasserzweiganschluß 5o ein Rückschlagventil angeordnet,
und zwar zwischen der Kaltwasserverbindung 54 und der Heißwasserverbindung 51. Dieses
Rückschlagventil besteht aus einem Rohrkörper 6o, der am Ende 61 mit Gewinde versehen
ist und damit in dem Körper i festgeschraubt wird. Am gleichen Ende ist der Raum
62 in dem Rohrkörper zu einem Sitz 63 für eine in dem Raum 62 liegende t'entilkugel
64 verengt. Der in der gezeigten Weise angeordnete Abschlußkörper gestattet also
die Lizferung von i. K.altwusser durch den Auislauf 16, 2. Heißwasser (umvermischt)
durch den Auslauf 16 bei dessen Verwendung über einem Waschtisch oder Küchenausguß,
3. Heißwasser (unvermischt) durch den Zweiganschluß 46 zu Entnahmestellen über Waschtischen
oder Ausgüssen, 4. Warmwasser (gemischt) durch den Zweiganschluß 50, z. B. zu einer
Dusche.
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Es ist jedoch leicht möglich, den Anschlußkörper in anderer Weise
zu montieren bzw. zu ändern, so daß er für andere Heißwasserapparate brauchbar wird.
Dies wird an Hand der schematischen Darstellungen nach Fig. 5 bis 8 erläutert. Darin
sind jeweils die drei Auslässe, nämlich der Auslaß 16 und die beiden Zweiganschlüsse
46 und 5o, dargestellt.. Weiterhin ist links der An-. schluß 31 für die von !d--;m
Erhitzer kommende Leitung, die Heißwasserleitung, vorgesehen, während rechts dic
Kaltwasserzusatzleitun.g, d. h. der von dem Kaltw,asserte@i.l über das Drosselorgan
53 führende Verbindungskanal 54, dargestellt ist. Zwischen Heißwasserleitung 31
mit Abzweigung 46 und dem Auslauf 16 mit Heißw.asserha!hn 35 befindet sich der Heißwasserhiauptkana132,
während der von idiesem ,abgezweigte, zur Miischstelle führende Kanal 51 daran anschließend
gezeichnet ist.
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Schließt man die beiden Zweiganschlüsse 46 und 5o ab und bringt man
auch das Drosselglied 53 nicht an, sondern montiert man an dessen Stelle einen Schließpfropfen,
z. B. eine Schraube, welche die Zusatzleitung 54 abschließt, wobei keine Rückschlagventile
angeordnet werden, so ergibt sich die Anlage nach Fig. 5. Der Apparat kann nur Heißwasser
durch den Auslauf 16 liefern, und zwar durch Öffnen des Ventils 35, während natürlich
durch Öffnen des Kaltwasserhahnes io Kaltwasser durch den. Auslauf 16 entnommen
werden kann. Es entsteht ein reiner Küchen'heißwasserapparat. Die Temperatur ist
von der Wasserlieferung abhängig, auf welche der Apparat dauernd oder zeitweise
eingestellt ist.
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Wenn man die Sperrung des Zweiganschlusses 50 aufhebt, kann man daran
eine Heißwasserzweigleitung anschließen. Man erhält dann den Fall der Fig. 6. Dieser
Apparat ist z. B. als Küchenheißwasserapparat mit Zweigleitung, z. B. für eine Duschzelle,
zu benutzen. Auch hier ist die Temperatur von der Wasserlieferung abhängig: Sie
kann z. B. von etwa 5o° C Warmwasser bis etwa 8o° C Heißwasser schwanken.
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Weiter kann man auch die Sperrung des Zweiganschlusses 46 aufheben,
so daß man zwei Zweigleitungen für Heißwasser anschließen kann. Dies hat jedoch
im allgemeinen keinen Sinn. Man kann dann jedoch in dem Heißwasserhauptkanal 32
das Rückschlagventil 6o bis 64 aus dem Anschluß 5o herausnehmen und in den Anschluß
30 montieren, und zwar an der Abzweigung, 45 vorbei zum Zweiganschluß 46,
jedoch in umgekehrter Richtung, weil das Wasser in der Leitung 31 in Richtung des
Körpers i fließt. Der genannte Hauptkanal 32 und der Anschluß 3o der von dem Erhitzer
kommenden Leitung 31 sind hierzu geeignet, d. h. sie weisen eine Aufnahmestelle
8o für das Rückschlagventil auf; u. a. ist ein Schraubgewinde vorgesehen. Man erhält
dann die Sachlage gemäß Fig. 7, wo das genannte
Rückschlagventil
in dem Anschluß 30 oder der Aufnahmestelle 8o (s. auch Fig. 2) mit 6:5 bezeichnet
ist. In diesem Fall muß aber auch die Kaltwasserzusatzvorrichtung angeordnet werden,
d. h. das Drosselventil 53 bis 58 in Fig,2 müß anmontiert werden. jetzt entsteht
hinter dem Rückschlagventil 65 (rechts von 65 in Fig. 7) ein Mischgebiet, weil .das
aus dem Erhitzer durch die Leitung 3i- zufließende Heißwasser sich vermischen kann
mit dem durch die Leitung 54 über das Ventil 53 und den Kanal 51 eintretende Zusatzkaltwasser.
Demgemäß kann man durch den Auslauf 16 und den Zweiganschluß 5o Mischwasser entnehmen,
während ;an dem Zweiganschluß 46 Heißwasser (unvermischt) zur Verfügung isteht.
Einderartiger Heißwasserapparat ist sehr praktisch in einem Badezimmer, wobei der
Auslauf 16 über dem Bade oder einem Waschtisch mündet 'und die Warmwaisserzweigleitung
zur Dusche führt, während außerdem die Heißwasserzweigleitung 46 zur Küche geführt
werden kann.
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Öffnet man bei diesem Apparat den Auslauf 16 und die Zweigleitung
5o gleichzeitig, so strömt das Heißwasser aus dem Hauptkanal 32 durch. die Verbindung
5.r zum Zwie!iganschlu:ß 5o. Es kann aber nicht gleichzeitig eine kalte Gegenströmung
durch die Verbindung 5 T auftreten. Dies bedeutet, daß an dem Auslauf 16 nur heißes,
unvermischtes Wasser vo.rbeiströmt, so. @daß auch nur dieses Wasser dort entnommen
werden kann. Wenn man dies vermeiden will; so ist es nötig, einten zusätzlichen
Kanal von, der Wasserzusätzvorrichtung zum Auslauf 16 anzuordnen, d. h. den Kanal
54 zu verdoppeln. jeder der Mischwasserauslässe hat dann seine eigene Mischstelle.
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Im Hinblick auf die konstante Wasserlieferung durch den Erhitzer hat
eine gleichzeitige Wasserentnahme an verschiedenen Stellen natürlich immer eine
Verringerung der ausströmenden Wassermenge je Entnahmestelle zufolge. Wenn über
den . Anschluß 46 Heißwasser entnommen wird, so wird das Mischwasser, das gegebenenfalls
gleichzeitig bei 16 oder 5o entnommen wird, in- der Temperatur sinken, es sei denn,
daß man das Drosselventil herabregelt, d. h. weiter eindreht: Entfernt man das Rückschlagventil65
aus dem Anschluß 3o und bringt man :dieses, oder ein anderes Rückscihlragventil
61 in den von dem Heißwaäserhauptkanal 32 abzweigenden: Kanal 5 z, d. h. innerhalb
des Zweiganschlusses 5o; an, so entsteht der Zustand der Fig. r und 2, ,der nicht
näher beschrieben zu werden braucht. Im allgemeinen wird man dabei einer Heißwasserzwei.gleitung
nicht bedürfen, weil man diesen Apparat als Küchenheißwasserapparat verwendet, wobei
Heißwasser aus dem Auslauf 16 zur Verfügung steht und- eine Zweigleitung 5o für
Warmwasser (Mischwasser für das Badezimmer) genügt. Man schließt deshalb den Zweiganschluß
46 ab und hat dann den Zustand nach Fig. B.
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Eine Mischung von Heiß- und Kaltwasser findet immer in dem Gebiete
zwischen dem Rückschlagventi165 (rechts davon) und der Wasserzusatzleitung 54 statt.
Dieses Mischgebiet ist in Fig. 7 größer als in Fig. B. In Fig. 7 sind zwei Auslässe,
nämlich der Auslaß 16 und der Zweiganschluß 5o, an das Mischgebiet angeschlossen,
während in Fig 8 nur der Zweiganschluß mit diesem Gebiet in Verbindung steht.