DE863396C - Fluessigkeitsanschluss- und Verteiler-Koerper fuer einen Durchstromfluessigkeitserhitzer - Google Patents

Fluessigkeitsanschluss- und Verteiler-Koerper fuer einen Durchstromfluessigkeitserhitzer

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DE863396C
DE863396C DEA4457A DEA0004457A DE863396C DE 863396 C DE863396 C DE 863396C DE A4457 A DEA4457 A DE A4457A DE A0004457 A DEA0004457 A DE A0004457A DE 863396 C DE863396 C DE 863396C
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DE
Germany
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hot water
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DEA4457A
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Antonius Johannes Corn Derksen
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W App Nfabriek N V Automatic S
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K19/00Arrangements of valves and flow lines specially adapted for mixing fluids
    • F16K19/003Specially adapted for boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsanschluß- und Verteiler-Körper für einen Durchstromflüssigkeitserhitzer Heizvorrichtungen für durchströmende Flüssigkeiten, sogenannte Geiser, werden heute derart ausgebildet, daß sie einen Flüssigkeitsanschluß- und @'erteiler-Körper aufweisen. Bei den, üblichen Apparaten, die geheizte Flüssigkeit einer einzigen bestimmten Temperatur liefern, ist der genannte Körper mit einem Kaltwasseranschluß, einem Auslauf, einer Aufnahmestelle eines die, Verbindung zwischen Kaltwasseranschluß und Auslauf steuernden Ventils, einem Anschluß für die über eine Drosselstelle -zum Erhitzer führende Leitung (Erhitzerzufuhr), welcher, gegebenenfalls über Regelorgane, mit dem Kaltwasseranschluß in Verbindung steht, einem Anschluß für die von dem Erhitzer kommende Leitung (Heißwasserleitung), einer Aufnahmestelle für ein die Verbindung zwischen dieser Kaltwasserleitung und dem Auslauf steuerndes Ventil, und mitunter auch noch mit einem oder mehreren Zweiganschlüssen für die Lieferung von Flüssigkeit mit erhöhter Temperatur versehen. Durch den Auslauf fließt die Flüssigkeit druckfrei aus, entw@ed,zr in einen Waschtisch od. dgl. oder z. B. durch einen Schlauch zu einer Dusche. Durch die genannten Zweiganschlüsse kann Flüssigkeit unter Druck an -entfernt liegende Zapfstellen geleitet werden.
  • Es sind schon Durchstromlüssigkeitserhitzer obiger Gattung bekannt, die imstande sind, warme Flüssigkeit verschiedener Temperaturen zu liefern, z. B. Heißwasser für Abwaschzwecke von etwa 8o° C und Warmwasser für Badezwecke 'von etwa q.0° C. Bei diesen Apparaten ist der Flüssigkeitsanschluß- und Verteiler-Körper außerdem mit einer Bohrung versehen, die einerseits über :eine Aufnahmestelle für ein Rückschlagventil mit dem Heißwasserleitungsanschluß und andererseits über eine Aufnahmestelle für eine einstellbare Drosselvorrichtung mit dem Kaltwasseranschlüß verbunden ist, wobei der dazwischen gebildete Mischraum an Auslässe angeschlossen ist, die von einem Auslauf und/oder von Zweiganschlüssen gebildet werden.
  • Heißwasserapparate beider genannten Gattungen werden benutzt und müssen also bereitgestellt ,verden. Jede dieser Gattungen muß .dann noch in verschiedenen Ausführungen geliefert werden. Die erste Gattung wird z. B. mit freiem Auslauf oder mit Duschleitung, in beiden Fällen mit oder ohne Zweiganschluß, ausgeführt. Die zweite Gattung wird in folgenden Ausführungen hergestellt: Mit Warmwasser durch den Auslauf und gegebenenfalls durch einen Zweiganschlu-ß und mit Heißwasser durch einen anderen Zweigansc'hluß, oder mit , Heißwasser durch den Auslauf und Warm-. wasser durch einen Zweiganschluß, oder mit einer anderen Kombinatri.on von Zapfmöglichkeiten. Dies bedingt viele Ausführungsarten für den Flüssigkeits-ans.ch:luß- und, Verteiler-Körper.
  • Die Erfindung bezweckt eine solche Ausbildung dieses Körpers, daß man eine Grundform für viele der obengenannten Ausführungsarten erhält. Diese Grundform kann leicht als Körper für diese verschiedenen Ausführungsarten zurechtgemacht werden. So entsteht eine Einheitsausführung für die verschiedenen Fälle, was in bezug auf Herstellung und Lagerung sehr vorteilhaft ist.
  • Erfindungsgemäß sind dazu eine oder mehrere zusätzliche Aufnahmestellen für Rückschlagventile in der Bohrung des genannten Körpers angeordnet, derart, daß durch Verlegung des Rückschlagventils von einer Aufnahmestelle zu einer anderen der Mischraum an eine wechselnde Zahl von Auslässen angeschlossen werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zusammen mit Erläuterungsskizzen dargestellt.
  • Fig. i ist ein senkrechter Schnitt .durch den Anschlußkörper gemäß der Linie I-I in Fig. 2; Fig. 2 ist ein waagerechter Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. i ; Fig. 3 ist ein senkrechter Einzelschnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 2; Fig: q. ist ein senkrechter Schnitt in kleinerem Maßstabe des unteren Gußstüekes des Anschlüßkörpers gemäß der Linie IV-IV in Fig. 2; Fig. 5 bis 8 sind schematische Darstellungen der Verwendungsmöglichkeiten des Anschlußkörpers gemäß Fig. i bis q..
  • Der Anschlußkörper besteht aus einem Gußstück i, auf dem die Membran 2 liegt. Es wird von einer Kappe oder einem Deckel 3 abgedeckt, wobei die Membran 2 an ihrem Rande eingeklemmt wird. Die Membran 2 trägt in üblicher Weise die Ventilstange q., die durch eine Stopfbüchse geführt ist und das Gasventil des Heißwasserapparates öffnet, wenn die Membran 2 .durch einen Überdruck in der unteren Membrankammer 5 sich nach oben wölbt.
  • Der Kaltwasseranschluß ist mit 6 bezeichnet; er befindet sich auf der Rückseite des Anschlußkörpers. Gemäß der Zeichnung ist daran eine Kaltwasserzufuhrleitung7 angeschraubt. Von dem Kaltwasseranschluß 6 erstreckt sich ein Hauptkanal B. Dieser führt zu einer Aufnahmestelle 9.des auf der Vorderseite des Körpers anzuordnenden-, Kaltwasserventils, das aus den nachfolgenden Teilen besteht: Teller io mit Scheibe i i, beweglich befestigt in der Ventilspindel, 12 -mit Handgriff 13, welche durch die Stopfbüchse 14 läuft, die in .dem eingeschraubten Ventilgehäuse 15 angeordnet ist.
  • Die Kaltwasserventilaufnahmestelle9 steht hinter dem Ventilteller io in offener Verbindung mit dem Auslauf 16, in welchem sieh der Strahlregler 17 befindet. Wird also der Handgriff 13 zurückgedreht, so strömt Kaltwasser aus dem Auslauf 16.
  • Der Hauptkanal 8 für das Kaltwasser steht in der Mitte in Verbindung mit der zentralen Bohrung 2o (s. Fig. q.), die in, die untere Membrankammer 5 mündet. Das Kaltwasser kann diese Kammer 5 durch den Kanal 21 wieder verlassen (s. Fig. 3) und gelangt so in .den Anschlüß 22 für die zum Erhitzer (Heizwendel oder Heizmantel) führende Leitung 23. In dieser befindet sich die übliche Stauvorrichtung in Form eines eine Drosselstelle bildenden Venturirohres 2q.. Die Kehle dieses Venturirohres ist über Löcher 25 in dessen Wandung, den Rauire 26 außerhalb .des Venturirohres 2q., einen Kanal 27 in dem Gußstück i und einen sich anschließenden Kanal 28 in der Kappe 3 mit der oberen Membrankammer 29 verbunden. In dieser Weise -ist die Membran 2 dem Druckfall der Stauvorrichtung ausgesetzt und erhält einen Ausschlag, wenn Wasser durch die Leitung 23 zum Erhitzer fließt.
  • Weiterhin ist der Körper i mit einem Anschluß 30 für die von dem Erhitzer kommende Leitung 31 versehen. Hier strömt also erwärmtes, heißes Wasser.' Dieser Anschluß 31 steht durch einen Heißwasserhauptkanal32 mit der Aufnahmestelle 33 des Heißwasserventils in Verbindung, das symmetrisch in bezug auf das Kaltwasserventil angeordnet ist. Das Heißwasserventil besteht aus den gleichen Teilen, wie das Kaltwasserventil, nämlich einem Ventilteller 35 mit Scheibe 36, beweglich befestigt in der Ventilspindel 37, die mit einem Handgriff versehen und durch eine Stopfbüchse 39 geführt ist, die in dem eingeschraubten Ventilgehäuse q.o angeordnet ist. Die Heißwasserventilaufnabmestelle 33 steht hinter dem Ventilteller 35 in offener Verbindung mit `dem Auslauf 16 (s. Fig. r und 2). Öffnet man das Heißwasserventil, so strömt also das Wasser durch den Erhitzer und verläßt den Apparat durch den Auslauf 16. Das noch kalte Wasser passiert dabei, bevor es die untere Membrankammer 5 erreicht, in .der zentralen; Bohrung 20 das j Mengeregelventil 41 (Fig. i), ein frei hängendes Ventil, das bei ansteigendem Kaltwasserzufuhrdruck und ,also mit :ansteigender Zufuhrgeschwind igkeit das zuströmende Wasser drosselt.
  • An den Heißwasserhauptkanal3a ist noch ein nach außen führender und mittels einer Schraube abzuschließender Kanal 42 angeschlossen. (s. Fig. 2 und 4), durch welchen. der Heißwasserapparat nötigenfalls entleert werden kann.
  • Der Heißwasseranschluß 30 oder der Anfang des Heißwasserhauptkanals 322 steht durch einen Kanal -15 mit einem Anschluß 46 für eine Heißwasserzweigleitung in Verbindung. Diese Zweigleitung kann zu entfernten Entnahmestehlen führen. Öffnet man dort den Hahn, so strömt Heißwasser aus. Es ist klar, daß der Anschluß 46 nötigenfalls auch unbenutzt bleiben und dann durch einen Pfropfen abgeschlossen werden, kann.
  • Unten am Körper i hinter dem Auslauf 16 und etwas schräg nach hinten gerichtet, -befindet sich noch ein Zweiganschluß 5o. Dieser steht erstens mit dem Heißwasserhauptkanal32 in Verbindung über einen Kanal 51. Weiterhin steht er jedoch auch mit dem Kaltwasserteil in Verbindung, und zwar über einem von dem zum Erhitzer führenden Anschluß 22 abgezweigtem Kanal 52, ein Drosselventil 53 und einen Verbindungskanal 54. Das Drosselventil besteht aus einem Ventilkörper 53, einer Ventilspindel 55 mit Handgriff 56, welche durch eine Stopfbüchse 57 in dem Ventilgehäuse 58 geführt ist. In dem hinter dem Zweiganschluß 5o liegenden Raum findet die Mischung des durch den Kanal 51 zuströmenden Heißwassers und des durch den Kanal 54 zuströmenden Kaltwassers statt, so daß Mischwasser den, Zweiganschluß 5o verläßt und zu den Entnahmestellen der angeschlossenen Zweigleitung strömt. Das Mengenverhältnis bei der Mischung des Kalt- und Heißwassers wird durch die Stellung des Drosselventils 53 bestimmt. Mittels diesen Ventils ist also die Temperatur des zu entnehmenden Mischwassers regelbar. Es ist hierbei notwendig, dafür Sorge zu tragen, daß kein: Kaltwasser von der Mischstelle durch den Kanal 51 in den Heißwasserkanal 32 zurückfließen kann; denn in diesem Fall könnte der Erhitzer kurzgeschlossen werden, in dem Sinne, d-aß auf diesem Wege Kaltwasser statt He:ißwass,er den Auslauf 16 bei Öffnung des Ventils 35 erreichen würde und dieses Kaltwasser auch zum Heißwasserzweiganschluß 46 fließen könnte. Zu diesem Zweck ist in dem Warmwasserzweiganschluß 5o ein Rückschlagventil angeordnet, und zwar zwischen der Kaltwasserverbindung 54 und der Heißwasserverbindung 51. Dieses Rückschlagventil besteht aus einem Rohrkörper 6o, der am Ende 61 mit Gewinde versehen ist und damit in dem Körper i festgeschraubt wird. Am gleichen Ende ist der Raum 62 in dem Rohrkörper zu einem Sitz 63 für eine in dem Raum 62 liegende t'entilkugel 64 verengt. Der in der gezeigten Weise angeordnete Abschlußkörper gestattet also die Lizferung von i. K.altwusser durch den Auislauf 16, 2. Heißwasser (umvermischt) durch den Auslauf 16 bei dessen Verwendung über einem Waschtisch oder Küchenausguß, 3. Heißwasser (unvermischt) durch den Zweiganschluß 46 zu Entnahmestellen über Waschtischen oder Ausgüssen, 4. Warmwasser (gemischt) durch den Zweiganschluß 50, z. B. zu einer Dusche.
  • Es ist jedoch leicht möglich, den Anschlußkörper in anderer Weise zu montieren bzw. zu ändern, so daß er für andere Heißwasserapparate brauchbar wird. Dies wird an Hand der schematischen Darstellungen nach Fig. 5 bis 8 erläutert. Darin sind jeweils die drei Auslässe, nämlich der Auslaß 16 und die beiden Zweiganschlüsse 46 und 5o, dargestellt.. Weiterhin ist links der An-. schluß 31 für die von !d--;m Erhitzer kommende Leitung, die Heißwasserleitung, vorgesehen, während rechts dic Kaltwasserzusatzleitun.g, d. h. der von dem Kaltw,asserte@i.l über das Drosselorgan 53 führende Verbindungskanal 54, dargestellt ist. Zwischen Heißwasserleitung 31 mit Abzweigung 46 und dem Auslauf 16 mit Heißw.asserha!hn 35 befindet sich der Heißwasserhiauptkana132, während der von idiesem ,abgezweigte, zur Miischstelle führende Kanal 51 daran anschließend gezeichnet ist.
  • Schließt man die beiden Zweiganschlüsse 46 und 5o ab und bringt man auch das Drosselglied 53 nicht an, sondern montiert man an dessen Stelle einen Schließpfropfen, z. B. eine Schraube, welche die Zusatzleitung 54 abschließt, wobei keine Rückschlagventile angeordnet werden, so ergibt sich die Anlage nach Fig. 5. Der Apparat kann nur Heißwasser durch den Auslauf 16 liefern, und zwar durch Öffnen des Ventils 35, während natürlich durch Öffnen des Kaltwasserhahnes io Kaltwasser durch den. Auslauf 16 entnommen werden kann. Es entsteht ein reiner Küchen'heißwasserapparat. Die Temperatur ist von der Wasserlieferung abhängig, auf welche der Apparat dauernd oder zeitweise eingestellt ist.
  • Wenn man die Sperrung des Zweiganschlusses 50 aufhebt, kann man daran eine Heißwasserzweigleitung anschließen. Man erhält dann den Fall der Fig. 6. Dieser Apparat ist z. B. als Küchenheißwasserapparat mit Zweigleitung, z. B. für eine Duschzelle, zu benutzen. Auch hier ist die Temperatur von der Wasserlieferung abhängig: Sie kann z. B. von etwa 5o° C Warmwasser bis etwa 8o° C Heißwasser schwanken.
  • Weiter kann man auch die Sperrung des Zweiganschlusses 46 aufheben, so daß man zwei Zweigleitungen für Heißwasser anschließen kann. Dies hat jedoch im allgemeinen keinen Sinn. Man kann dann jedoch in dem Heißwasserhauptkanal 32 das Rückschlagventil 6o bis 64 aus dem Anschluß 5o herausnehmen und in den Anschluß 30 montieren, und zwar an der Abzweigung, 45 vorbei zum Zweiganschluß 46, jedoch in umgekehrter Richtung, weil das Wasser in der Leitung 31 in Richtung des Körpers i fließt. Der genannte Hauptkanal 32 und der Anschluß 3o der von dem Erhitzer kommenden Leitung 31 sind hierzu geeignet, d. h. sie weisen eine Aufnahmestelle 8o für das Rückschlagventil auf; u. a. ist ein Schraubgewinde vorgesehen. Man erhält dann die Sachlage gemäß Fig. 7, wo das genannte Rückschlagventil in dem Anschluß 30 oder der Aufnahmestelle 8o (s. auch Fig. 2) mit 6:5 bezeichnet ist. In diesem Fall muß aber auch die Kaltwasserzusatzvorrichtung angeordnet werden, d. h. das Drosselventil 53 bis 58 in Fig,2 müß anmontiert werden. jetzt entsteht hinter dem Rückschlagventil 65 (rechts von 65 in Fig. 7) ein Mischgebiet, weil .das aus dem Erhitzer durch die Leitung 3i- zufließende Heißwasser sich vermischen kann mit dem durch die Leitung 54 über das Ventil 53 und den Kanal 51 eintretende Zusatzkaltwasser. Demgemäß kann man durch den Auslauf 16 und den Zweiganschluß 5o Mischwasser entnehmen, während ;an dem Zweiganschluß 46 Heißwasser (unvermischt) zur Verfügung isteht. Einderartiger Heißwasserapparat ist sehr praktisch in einem Badezimmer, wobei der Auslauf 16 über dem Bade oder einem Waschtisch mündet 'und die Warmwaisserzweigleitung zur Dusche führt, während außerdem die Heißwasserzweigleitung 46 zur Küche geführt werden kann.
  • Öffnet man bei diesem Apparat den Auslauf 16 und die Zweigleitung 5o gleichzeitig, so strömt das Heißwasser aus dem Hauptkanal 32 durch. die Verbindung 5.r zum Zwie!iganschlu:ß 5o. Es kann aber nicht gleichzeitig eine kalte Gegenströmung durch die Verbindung 5 T auftreten. Dies bedeutet, daß an dem Auslauf 16 nur heißes, unvermischtes Wasser vo.rbeiströmt, so. @daß auch nur dieses Wasser dort entnommen werden kann. Wenn man dies vermeiden will; so ist es nötig, einten zusätzlichen Kanal von, der Wasserzusätzvorrichtung zum Auslauf 16 anzuordnen, d. h. den Kanal 54 zu verdoppeln. jeder der Mischwasserauslässe hat dann seine eigene Mischstelle.
  • Im Hinblick auf die konstante Wasserlieferung durch den Erhitzer hat eine gleichzeitige Wasserentnahme an verschiedenen Stellen natürlich immer eine Verringerung der ausströmenden Wassermenge je Entnahmestelle zufolge. Wenn über den . Anschluß 46 Heißwasser entnommen wird, so wird das Mischwasser, das gegebenenfalls gleichzeitig bei 16 oder 5o entnommen wird, in- der Temperatur sinken, es sei denn, daß man das Drosselventil herabregelt, d. h. weiter eindreht: Entfernt man das Rückschlagventil65 aus dem Anschluß 3o und bringt man :dieses, oder ein anderes Rückscihlragventil 61 in den von dem Heißwaäserhauptkanal 32 abzweigenden: Kanal 5 z, d. h. innerhalb des Zweiganschlusses 5o; an, so entsteht der Zustand der Fig. r und 2, ,der nicht näher beschrieben zu werden braucht. Im allgemeinen wird man dabei einer Heißwasserzwei.gleitung nicht bedürfen, weil man diesen Apparat als Küchenheißwasserapparat verwendet, wobei Heißwasser aus dem Auslauf 16 zur Verfügung steht und- eine Zweigleitung 5o für Warmwasser (Mischwasser für das Badezimmer) genügt. Man schließt deshalb den Zweiganschluß 46 ab und hat dann den Zustand nach Fig. B.
  • Eine Mischung von Heiß- und Kaltwasser findet immer in dem Gebiete zwischen dem Rückschlagventi165 (rechts davon) und der Wasserzusatzleitung 54 statt. Dieses Mischgebiet ist in Fig. 7 größer als in Fig. B. In Fig. 7 sind zwei Auslässe, nämlich der Auslaß 16 und der Zweiganschluß 5o, an das Mischgebiet angeschlossen, während in Fig 8 nur der Zweiganschluß mit diesem Gebiet in Verbindung steht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Flüssigkeitsanschluß-und Verteiler-Körperfür einen Durchstromflüssigkeitserhitzer mit einem Kaltwasseranschluß, einem Auslauf, einer Aufnahmestelle für ein die Verbindung zwischen Kaltwasseranschluß und Auslauf steuerndes Ventil, einem Anschluß für die über eine Drosselstelle zum Erhitzer führende Leitung (Erhitzerzufuhr), welcher, gegebenenfalls über Regelorgane, mit dem. Kaltwasseranschluß in Verbindung steht, einem Anschluß für .die von dem Erhitzer kommendeLeitung, dieHeißwasserleitung, einer Aufnahmestelle für ein die Verbindung zwischen dieser Heißwasserleitung und dem Auslauf steuerndes Ventil, einem oder mehreren Zweiganschlüssen für die Abfuhr von Flüssigkeit erhöhter Temperatur, und endlich mit einer Bohrung, die einerseits über eine Aufnahmestelle für ein Rückschlagventil mit dem Heißwasserleitungsanschluß und andererseits über eine Aufnahmestelle für eine einstellbare Drosselvorrichtung mit dem Kaltwasseranschluß verbunden ist, wobei der dazwischen gebildete Mischraum angeschlossen ist an; durch den Auslauf und/oder einen oder mehrere Zweiganschlüsse gebildete Auslässe, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere zusätzliche Aufnahmestellen (8o) für Rückschlagventile (6) in der genannten Bohrung (32, 51, 50) derart angeordnet sind, daß durch Verlegung des Rückschlagventils vors einer Aufnahmestelle zu seiner anderen der Mischraum an eine wechselnde Zahl von Auslässen angeschlossen werden kann.
  2. 2. Flüssigkeitsanschluß- und Verteiler-Körper nach Anspruch z, .dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Drosselvorrichtung (53) ab- j schließbar ist oder durch ein Abschlußglied ersetzt werden kann, wenn kein Mischwasser verlangt wird.
  3. 3. Flüssigkeitsan:schluß- und Verteiler=Körper nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeich- i net, daß der Mischraum über mehr als einen Wasserzusatzkanal mit der einstellbaren Drosselvorrichtung verbunden ist.
  4. 4: Flüssigkeitsanschluß-undVerteiler-Körper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in oder in der Nähe von jedem der an den Mischraum angeschlossenen Auslässe einWasserzusätzkanal ausmündet.
  5. 5. Flüssigkeitsanschluß- und Verteiler-Körper nach Anspruch r bis 4, gekennzeichnet,durch die Anlässe a) einen üblichen Auslauf, vorzugsweise vorn in der Mitte (z6), einen Zweiganschluß (5o), b) unten, vorzugsweise hinter dem Auslauf und etwas schräg nach hinten gerichtet mit einer Aufnahmestelle für ein Rückschlagventil, bzw. eineru Schraubpfropfen, wobei der Anschluß hinter der Aufnahmestelle mit dem Heißwasserleitun.gsanschluß und vor der Aufnahmestelle mit dereinstellbarenDrosselvorrichtung verbunden ist, c) einen Zweiganschluß (46) für Heißwasser, seitlich, vorzugsweise in waagerechter Richtung, welcher nur mit einer Aufnahmestelle für einen Schraubpfropfen versehen und mit dem Heißwasserleitungsanschluß (3i) verbunden ist.
  6. 6. Flüssigkeitsanschluß-undVerteiler-Körper nach Anspruch r bis 5, .dadurch gekennzeichnet, daß der Heißwasserleitungsanschluß (3o) eine hinter der Verbindung (45) mit dem (den) Heißwasserzweiganschluß (-anschlüssen) (46) und vor der Verbindung mit Auslauf und Mischraum angeordnete Aufnahmestelle für ein Rückschlagventil aufweist, so daß .der Anschluß (46) ausschließlich Heißwasser liefert.
DEA4457A 1943-08-23 1950-09-30 Fluessigkeitsanschluss- und Verteiler-Koerper fuer einen Durchstromfluessigkeitserhitzer Expired DE863396C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5668322A (en) * 1996-06-13 1997-09-16 Rosemount Inc. Apparatus for coupling a transmitter to process fluid having a sensor extension selectively positionable at a plurality of angles

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5668322A (en) * 1996-06-13 1997-09-16 Rosemount Inc. Apparatus for coupling a transmitter to process fluid having a sensor extension selectively positionable at a plurality of angles
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