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schieben längs dieser Rohrwinkelstückschenkel kann die Batterie in eine Lage gebracht werden, bei welcher der Wandanschluss spannungsfrei durchführbar ist.
Gemäss einer andern Ausführungsvariante der Erfindung kann aber der Batteriekörper auch mittels eines oder mehrerer weiterer, zusätzlicher Exzenter in bezug auf die ihm zugeordnete Achse eines Wandanschlussexzenters verstellbar sein. Dem in bekannter Weise als Wandanschluss vorgesehenen Exzenter wird in diesem Falle ein zusätzlicher Exzenter hinzugefügt, wobei der dem Batteriekörper zugewendete Teil dieses zusätzlichen Exzenters in eine Stellung verdrehbar ist, in welcher er koaxial mit der entsprechenden Anschlussöffnung des Batteriekörpers verläuft. Auch durch diese Massnahme wird es möglich, die Lage des Batteriekörpers mehr als zwei vorhandenen Wandanschlüssen anzupassen.
Einem weiteren, sehr wesentlichen Erfindungsmerkmal zufolge können die von der Batterie in die dem Batteriekörper zugeordneten Teile der Anschlussexzenter mündenden Anschlussstücke der Batterie in diesen Exzenterteilen verschiebbar lagern. Dadurch lässt sich dieBatterie bei der Montage in diese Wandanschluss exzenter einschieben und der richtige Wandabstand der Batterie, der beispielsweise von einer von oben oder unten her in den Batteriekörper mündenden Leitung bestimmt wird, stellt sich spannungsfrei selbsttätig ein.
Schliesslich sind im Rahmen der Erfindung die im Batteriekörper vorgesehenen Ventilsitze für die beiden der Regelung der Warm- und Kaltwasserzufuhr dienenden Ventile in der Einbaustellung der Batterie unterhalb deren Mischkammer angeordnet. Dies ist insofern von wesentlicher Bedeutung, als der Batterie dadurch eine besonders schmale, gedrungene Form vermittelt werden kann und der Raumbedarf in waagrechter Ebene sehr gering wird. Insoweit bietet es dann keinerlei Schwierigkeit, der Batterie eine Verschiebbarkeit in einer solchen waagrechten Ebene zu gewähren, wie dies nach dem eingangs erwähnten Erfindungsmerkmal vorgesehen ist.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. Die Fig. 1 dieser Zeichnungen zeigt eine erfindungsgemässe Mischbatterie in einer Draufsicht bzw. teilweise im Schnitt. In der Fig. 2 ist die gleiche Batterie in einer Vorderansicht veranschau-
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findungsgemäss erzielbar ist.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Batterie handelt es sich um eine für einen Überlaufheiss- wassererzeuger bestimmte Batterie, welche zu diesem weck mit einem Kaltwasserauslauf 1 der Wasserversorgungsleitung verbunden ist und ausserdem an eine zum Speicher führende, ebenfalls unter Putz liegende Kaltwasserleitung 2 angeschlossen ist. Das vom Speicher zuströmende Heisswasser gelangt über eine Anschlussleitung 3 in die Batterie zurück, wo es nach Bedarf mehr oder weniger mit dem aus dem Kaltwasserauslauf 1 der Versorgungsleitung stammenden Wasser vermischt und abgegeben wird.
Die dargestellte Batterie besitzt jedoch darüber hinaus noch einen vierten Wand anschluss 4 ; dieser kann beispielsweise dazu dienen, bedarfsweise Mischwasser über eine Unterputzleitung zu einer Standbrause od. dgl. zu bringen, wenn es dort gebraucht wird.
Um nun den eigentlichen Batteriekörper 5, nämlich das die Mischkammer 6 enthaltende Gehäuse mit seinen vier Anschlussöffnungen, nämlich den beiden seitlichen Öffnungen 7 und 8 sowie der rückseitigen Öffnung 9 und der unterseitigen Öffnung 10, an die Wandanschlüsse l, 2,3 und 4 auch dann in richtiger Lage anschliessen zu können, wenn diese Wandanschlüsse 1-4 nicht ganz den Achsabständen der Batterieanschlüsse entsprechen, sind im Rahmen der Erfindung verschiedenerlei Massnahmen vorgesehen :
Vorerst sind in den Wandanschlüssen sogenannte Exzenter angeordnet. Diese üblichen Exzenter bestehen jeweils im einzelnen aus zwei axial gegeneinander versetzten rohrförmigen Teilen, von denen der wandseitige Teil an das Rohrleitungsende des Wandanschlusses angefügt wird und deshalb mit seiner Achse mit der Achse des Wandanschlusses fluchtet.
Das der Batterie zugewendete, von der Wand ausragende Rohrstück des Exzenters kann nun durch Drehen um den erstgenannten, in der Wand steckenden Teil in jene Stellung gebracht werden, in welcher es mit der ihm zugeordneten Anschlussöffnung der Batterie koaxial ist. Solche Exzenter sind in dieser Verwendung bereits seit langem bekannt und bilden kein Merkmal der eigentlichen Erfindung.
Die den Wandanschlüssen 2,3 und 4 zugeordneten, in der Wand 11 steckenden Teile der Exzenter sind mit 12,13 und 14 bezeichnet, ihre der Batterie zugewendeten, von der Wand 11 ausragenden Teile tragen die Bezugszeichen 15,16 und 17. Die Anschlüsse 1-4 selbst sind mit üblichen Rosetten 18, 19,20 und 21 abgedeckt. Die Rohrleitungsenden der Unterputzleitungen sind, weil sie für die Erfindung nicht von Bedeutung sind, nicht dargestellt.
Die dem Batteriekörper zugewendeten Teile 15,16 und 17 der Anschlussexzenter haben die Achsen 22,23 und 24 ; der Kaltwasserzulauf 1 hat die Achse 25. Um mit seinen Anschlüssen diesen Ach-
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Im Rahmen der Erfindung sind mannigfache Varianten ausführbar, je nachdem es sich darum han- delt, Mischbatterien mit drei, vier oder mehr Anschlussöffnungen an entsprechend zahlreiche Wandan- schlüsse (Rohrleitungsenden) anzuschliessen. Wesentlich ist für die erfindungsgemässen Lösungen weder die Anzahl solcher Wandanschlüsse noch auch die jeweilige Wahl der für die Verstellbarkeit der Lage des Batteriekörpers erforderlichen konstruktiven Massnahme, sondern primär ist die Erfindung durch den Ge- danken verkörpert, die Batterie selbst mit ihren den Wandanschlüssen zugeordneten Anschlussöffnungert so verstellbar zu gestalten, dass die Läge der Batterie den durch Exzenterteile gebildeten Wandanschlüssen auch bei Vorhandensein von Abmessungsdifferenzen in den Achsabständen dieser Wandanschlüsse bzw.
Anschlussöffnungen angepasst werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Mischbatterie zum Wandanschluss bei Badewannen, Waschbecken u. dgl. mit zum Ausgleich von
Massdifferenzen bestimmten zweiachsigen Anschlussexzentern, deren jeweils der Wand zugewendete Ach- se'mit dem Rohrleitungsende (Wandanschluss) koaxial ist und deren andere Achse dem Batteriekörper zu- geordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage des Batteriekörpers (5) in bezug auf mindestens eine der ihm zugeordneten Achsen (22-25) dieser Anschlussexzenter verstellbar ist.