DE86291C - - Google Patents
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- DE86291C DE86291C DENDAT86291D DE86291DA DE86291C DE 86291 C DE86291 C DE 86291C DE NDAT86291 D DENDAT86291 D DE NDAT86291D DE 86291D A DE86291D A DE 86291DA DE 86291 C DE86291 C DE 86291C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G3/00—Water roundabouts, e.g. freely floating
Landscapes
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT^
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Wasserringelspiel, bei welchem die Gondeln,
während sie im Kreise herumgeführt werden, gleichzeitig eine schaukelnde, das Vergnügen
der Fahrt erhöhende Bewegung ausführen, welche für jeden Kahn nach Belieben stärker
oder geringer gewählt oder eventuell ganz aufgehoben werden kann und vom Kahn selbst
aus gesteuert, wird.
Das Ringelspiel kann sowohl im Freien, als auch in geschlossenen Räumen Aufstellung
.finden. Beide Ausführungsarten sind auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein verticaler Schnitt durch das im
Freien aufgestellte Ringelspiel,
Fig. 2 eine obere Ansicht.
Fig. 3 und 4 sind entsprechende Darstellungen
eines transportablen Ringelspieles.
Fig. 5, 6, 7 und 8 sind Einzelheiten.
- In dem Gondelteich sind die aus Mauerwerk und Eisenconstruction bestehenden Aufsenpfeiler A und Mittelpfeiler B aufgebaut, von denen die ersteren ein Dach zum Schutz gegen Regen zu tragen bestimmt sind. Durch den Mittelpfeiler B hindurch geht eine vertical in ihm drehbar . gelagerte Achse C, welche oben ein konisches Rad D trägt. In dieses greift ein kpnisches Getriebe E ein, das auf der horizontalen Achse F aufgekeilt ist, welche von irgend einer Transmission aus, die ihrerseits durch einen passenden Motor bewegt wird, mittelst Riemenantriebs in Drehung versetzt wird.
- In dem Gondelteich sind die aus Mauerwerk und Eisenconstruction bestehenden Aufsenpfeiler A und Mittelpfeiler B aufgebaut, von denen die ersteren ein Dach zum Schutz gegen Regen zu tragen bestimmt sind. Durch den Mittelpfeiler B hindurch geht eine vertical in ihm drehbar . gelagerte Achse C, welche oben ein konisches Rad D trägt. In dieses greift ein kpnisches Getriebe E ein, das auf der horizontalen Achse F aufgekeilt ist, welche von irgend einer Transmission aus, die ihrerseits durch einen passenden Motor bewegt wird, mittelst Riemenantriebs in Drehung versetzt wird.
Am unteren Ende, der Achse C ist vertical verschiebbar ein mit ihr sich drehender Schuh G-aufgesetzt,
welcher ,.?in der Horizontalen mit
radialen Bohrungen ausgerüstet ist, in denen Eisenstangen H befestigt sind. Um diese sind
Rohre I gelegt, die einerseits durch eine zweitheilige Muffe K mit dem Schuh G, andererseits
durch geeignete Streben L mit den Gondeln zusammenhängen. Diese sind durch
Ketten M unter sich verbunden und werden, wenn die Achse C sich dreht, im Kreise herumgeführt.
Der vertical verstellbare Schuh gestattet den Gondeln, tiefer zu sinken öder dem
Auftrieb des Wassers zu folgen, während gleichzeitig ein Schwanken oder Schaukeln der
Gondeln infolge der erläuterten Verbindung mit dem Schuh ermöglicht wird.
Damit dieses Schaukeln nun beliebig stark bewirkt oder ganz aufgehoben werden kann,
ist folgende den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung getroffen (Fig. 6, 7 und 8).
Um die Achse C wird ein Rohr N gelegt (Fig. 6), das oben einen Hebel O drehbar trägt,
der durch eine auf der Achse F sitzende Nuthenscheibe in hin- und herschwingende
Bewegung versetzt wird. Unter dem Hebel sind zwei über einander liegende Sperrräder
k k1 mit entgegengesetzt stehenden Zähnen auf
dem Rohr N befestigt, in welche am Hebel O
befindliche Klinken /11 abwechselnd eingreifen und derart eine schwingende Bewegung des
Rohres N bewirken. Dicht über dem Schuh G, auf welchem das Rohr auch aufsteht, ist es
mit einer Scheibe P versehen, die mit radialen Schlitzen ausgerüstet ist. In die Schlitze greifen
die oberen Enden zweiarmiger, mit den Rohren verbundener Hebel Q, welche, für gewöhnlich
durch eine Schraubenfeder R beeinflufst, mit der Scheibe in Contact gehalten werden, durch
Zug mittelst einer Leine S vom Kahn aus aber von ihr entfernt werden können. Im ersteren
Falle bewirkt die mit dem Rohr N schwingende Scheibe P durch die Hebel Q. ein Schaukeln
des Kahnes, welches desto gröfser wird, je mehr die Winkelgeschwindigkeit der Scheibe
ausgenutzt, je mehr also der Hebel ihrem Rande genähert wird. In letzterem Falle wird
er ganz aufser Contact mit der Scheibe gebracht und die Drehung des Rohres um die
Stange, somit auch das Schwanken des Kahnes mittelst eines durch beide hindurchgesteckten
Splintes verhindert. Zur bequemen Regulirung der Schaukelbewegung ist im Boot ein radial
verschieden einstellbarer Hebel s (Fig. 7) an Stelle des Steuers am Hintertheil des Bootes
angebracht und mit dem Hebel Q. durch die Leine S verbunden, die, um nicht ins Wasser
zu fallen, in Oesen am Rohr und Rollen geführt wird.
Die Fig. 3 und 4 stellen das im Allgemeinen ähnlich construirte transportable Ringelspiel dar.
Die Kähne schwimmen in einem zerlegbaren Bassin T, das zur Mitte hin stufenförmig gebaut
ist, zur Aufnahme des Triebwerkes. Dasselbe besteht wie vorhin aus der verticalen
Achse C1, die das konische Rad D, jetzt unten, trägt.
Mit ihm steht das Kegelrädchen E in Eingriff, es sitzt auf der horizontalen, durch das
Bassin hindurchgehenden Achse F, die auf irgend eine bequeme Weise angetrieben wird.
Die Schaukelvorrichtung ist hier natürlich auch unten angebracht, um in eben derselben
Weise, wie vorher beschrieben, zu wirken. .
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Ein Wasserringelspiel, bei- welchem die Schaukelbewegung der Kähne um ihre Querachse dadurch bewirkt wird , dafs eine Scheibe (P) ihre Schwingungen auf Hebel (QJ überträgt, welche an den Kähnen bezw. an den die Kähne mit der Ringelspielnabe schwingbar verbindenden Rohren (I) angelenkt sind, wobei die Hebel. (QJ vom Kahn aus in oder aufserEingrifF mit der schwingenden Scheibe (P) gebracht werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86291C true DE86291C (de) |
Family
ID=358353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86291D Active DE86291C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86291C (de) |
-
0
- DE DENDAT86291D patent/DE86291C/de active Active
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