DE86288C - - Google Patents

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DE86288C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/28Machines for treating leather combined with devices for measuring and printing
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • G01D5/14Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1895 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, bei welcher der jeweilige Stand des Zeigers von Mefsinstrumenten auf einem sich abrollenden Papierstreifen aufgezeichnet wird. Die bisher zu diesem Zwecke gebräuchlichen Instrumente hatten, mit Ausnahme der auf photographischem Wege registrirenden, welche hingegen im Gebrauche ziemlich umständlich und kostspielig sind, den Nachtheil, dafs der Zeiger, welcher an der Spitze eine Schreibfeder trägt, selbst auf dem Papier gleitet und dadurch an seiner freien Einstellung gehindert wird, ein Umstand, der den Werth derartiger Registrirungen sehr herabmindert.
Bei vorliegender Erfindung erfolgt die Aufzeichnung auf dem sich abrollenden Papierstreifen durch einen Hebel, welcher, durch eine beliebige Kraft angetrieben, den Bewegungen des Zeigers folgen mufs.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht des zu registrirenden Instrumentes J mit dem die Schreibfeder f tragenden Hebel h, welcher gabelförmig ausläuft und zwei von einander isolirte Contacte c und c' trägt, zwischen welchen der Zeiger mit geringem Zwischenraum frei spielt. Fig. 2 zeigt die Seitenansicht mit dem Mechanismus, welcher die Bewegung des Hebels bedingt. Auf der Hauptachse A, welche vorn den Hebel h trägt, befinden sich zwei konische Zahnräder C und E. Dieselben sind lose angeordnet und können sich, durch die beiden Gewichte Q. angetrieben, in entgegengesetzter Richtung bewegen. Um ein zu rasches Ablaufen zu verhindern, stehen beide mit je einem gesonderten Laufwerk mit Windflügeln F in Verbindung. Jedes dieser Laufwerke wird gesperrt durch vor den Magneten m und m' liegende Anker α und a', welche mit ihren Stiften s und s' in den Windfang greifen. Die Achse B steht rechtwinklig auf der Achse A und trägt beweglich das konische Rad D, welches in die beiden Räder C und E greift. Es wird sich nun die Hauptachse A mit dem Hebel h nach rechts oder links bewegen, je nachdem das rechte oder linke Laufwerk ausgelöst wird. Dieses Auslösen geschieht durch folgende Stromlaufverbindung, welche Fig. 3 zeigt. Ein Pol steht mit dem Zeiger des Instrumentes in Verbindung; der Strom geht dann entweder über den Contact c nach den Magneten m oder über den Contact c' nach den Magneten m' ■ und von da nach dem anderen Pol. Um den auftretenden Inductionsfunken zu beseitigen, welcher den Contact schädigen könnte, befinden sich noch zwischen Zeiger und den .beiden Contacten inductionsfreie Widerstände n> und w\ welche jedoch so hoch sind, dafs der über dieselben nach den Magneten fliefsende Strom die Anker nicht auszulösen vermag.
Die Wirkungsweise ist danach folgende. Bewegt sich der Zeiger nach rechts, so schliefst er den rechten Contact. Der Anker a' löst das rechte Laufwerk aus, der Hebel folgt der Bewegung des Zeigers so lange, bis der Zeiger wieder frei wird; der Anker a' wird wieder losgelassen, sperrt das.Laufwerk und es tritt Stillstand in der Bewegung des Hebels ein. Bewegt sich der Zeiger nach links, so tritt das linke Laufwerk in Function. Die Bewegung
des Hebels zeichnet sich nunmehr, wie schon
erwähnt, auf dem sich abrollenden Papierstreifen PP auf.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüch:
    Vorrichtung zur Aufzeichnung der Angaben
    von Zeiger - Mefsinstrumenten, gekennzeichnet
    durch ein bewegliches Doppelcontactstück (c c'J,
    welches den Schreibstift (f) trägt und dadurch den Bewegungen des Zeigers (\) zu folgen vermag, dafs bei Herstellung von Stromschlufs durch den zwischen den Contacten (c c') spielenden Zeiger das rechte oder linke Laufwerk eines Getriebes ausgelöst wird, dessen Bewegungen durch das Planetenrad (DJ, Achse A und Hebel h auf das Contactstück übertragen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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