DE3625C - Einrichtung an einem Fahrtmesser für Eisenbahnwagen behufs Anwendung desselben für beliebige rotirende Achsen oder Wellen - Google Patents

Einrichtung an einem Fahrtmesser für Eisenbahnwagen behufs Anwendung desselben für beliebige rotirende Achsen oder Wellen

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DE3625C
DE3625C DE18783625D DE3625DD DE3625C DE 3625 C DE3625 C DE 3625C DE 18783625 D DE18783625 D DE 18783625D DE 3625D D DE3625D D DE 3625DD DE 3625 C DE3625 C DE 3625C
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h. dorpmüller, Ingenieur der Berg.-Märk. Eisenbahn in M. Gladbach
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Description

PATENTSCHRIFT
1878.
Klasse 20.
HEINRICH DORPMÜLLER in M.-GLADBACH.
Einrichtung an einem Fahrtmesser für Eisenbahnwagen behufs Anwendung desselben für
beliebige rotirende Axen oder Wellen.
Zusatz-Patent zu No. 2802 vom 28. Februar 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Mai 1878 ab. Längste Dauer: 28. Juni 1892.
Der unter No. 2802 patentirte Apparat (Fahrtmesser für Eisenbahnwagen) vereinigt in einem einzigen Instrumente einen Rotationszähler, einen Geschwindigkeitsmesser und eine Einrichtung zur Erkennbarmachung und Darstellung des Vorwärts und Rückwärts einer rotirenden Axenbewegung. Derselbe mifst die Axrotation sowohl für die Zeit ihrer Dauer, als auch in Rücksicht ihrer Intensität und auch in Rücksicht ihrer Richtung.
Es ist deshalb dieser Apparat zunächst als Fahrtmesser am zweckmäfsigsten verwendet, weil es bei Messung' einer Fahrt auf die drei Factoren der Axen - bezw. Räderbewegung, nämlich: ihre Dauer, Intensität und Richtung ganz besonders ankommt.
Das Instrument läfst sich jedoch auch zur Messung der rotirenden Bewegung jeder anderen beliebigen Axe öder Welle nutzbar verwenden, auch da, wo es sich nicht um einen infolge der Axrotation abgerollten Weg handelt, sondern wo meistens, wie bei jeder Welle einer stationären Maschine, für das Bewegungsmaafs, die Tourenzahl in Rechnung kommt.
Zu diesem Zwecke wurde nun das Instrument verbessert und hierbei ausschliefslich auf eine leichte Ermittelung der Umdrehungszahl Werth gelegt. Aus den Diagrammlinien des Fahrtmefsapparats allein läfst sich nämlich die Rotationszahl nur in umständlicher und zeitraubender Weise mit Hülfe des Zirkels nach einem verhältnifsmäfsig kleinen Maafsstabe und deshalb nicht ganz scharf feststellen, namentlich wenn die Linien nicht durch ein volles Auf- oder Absteigen des Schreibstiftes entstanden sind.
Um diese Arbeit zu vermeiden und die Zahl sofort am Apparate erkennbar zu machen, ist nun nachstehend beschriebene Einrichtung getroffen.
Aufser der Herzscheibe η des Fahrtmessers, welche den Schreibstift bewegt, steht auf deren Axe /, Fig. 3 und 4 der Zeichnungen, noch eine zweite herzförmige Scheibe η \ Fig 1 und 4, welche, auch excentrisch arbeitend, einen Zeiger Zg auf einer eingetheilten Scala Sc derart bewegt, dafs durch diese Bewegung genau die Rotation der Axe oder Welle wiedergegeben wird. Die Herzscheibe η' rotirt um den Mittelpunkt m über den Zeiger Zg hinweg, greift aber dabei an den kropfartig nach oben vorstehenden Knaggen N desselben, Fig. 1, 2 u. 4, ,und bewegt diesen mit dem Zeiger bogenförmig hin und her um den Drehpunkt d, Fig. 1, weil durch den Gegendruck der Feder F die Spitze des Knaggens. N stets aim Umfange der Herzscheibe ηl erhalten wird. Die eigentümliche Bewegung des Zeigers hängt nun, wie sich leicht einsehen läfst, von der Form des Umfanges der excentrischen Herzscheibe ab und ist diese so gewählt, dafs sie bei gleichen Drehungswinkeln (wenn sie um m rotirt) den Zeiger Zg um gleiche Stücke auf der Scala bogenförmig hin- und herbewegen mufs.
Für ihre Umfangscurven ist daher eine besondere Construction gewählt, welche in Fig. 1 näher dargestellt ist.
Durch den Hin- und Hergang des Zeigers sind aber infolge der Umsetzung (1 : 1000) tausend Rotationen gezählt, durch den Hingang also 500. Ist die Scala nun genau eingeteilt, so kann man die Umdrehungszahl bis zu 500 direct ablesen. Diejenigen Rotationen, welche ein Vielfaches von 500 sind, werden durch den Hin-' und Hergang des Schreibstiftes in den vollen Auf- und Absteigungen der Diagrammlinie genau markirt, so dafs beispielsweise die Umdrehungszahl 3567 durch ein siebenmaliges Auf- bezw. Absteigen der Diagrammlinie und durch die Stellung des Zeigers bei der Zahl 67 auf der Scala angegeben wird.
Die Einrichtung für die Schreibstiftbewegung functionirt sonach hierbei mit als Zähhmgsmechanismus, wenigstens als ein Theil desselben, welcher durch die Einrichtung für die Schreibstiftbewegung ergänzt, das. Instrument zu einem vollkommenen Rotationszähler macht, gleichzeitig aber auch zu einem Geschwindigkeitsmesser, weil für jede bestimmte Zahl Rotationen auch die Zeit, innerhalb welcher dieselben
erfolgten, durch das Instrument festgestellt wird. Tritt ein Wechsel sowohl in der Zeiger- als auch der Schreibstiftbewegung innerhalb eines Auf- oder Absteigens beider Bewegungen ein, so erkennt man daraus auch den Richtungswechsel der Wellenbewegung, wobei dann auch gleichzeitig die Rotationszahl und Zeit für die eine oder andere Bewegungsrichtung angegeben wurde.
Der Apparat wird demnach durch diese Vervollkommnung zu einem completen Bewegungsmesser für jede rotirende Axe oder Welle und besonders hierzu geeignet, wo zur Ermittelung des Bewegungsmaafses die genau ermittelte Rotationszahl in Rechnung kommen mufs.

Claims (1)

  1. Pa tent-An spruch:
    Die Einrichtung an einem Fahrtmesser für Eisenbahnwagen behufs Anwendung desselben für beliebige rotirende Axen oder Wellen, wie beschrieben und gezeichnet.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.'
DE18783625D 1878-02-28 1878-05-14 Einrichtung an einem Fahrtmesser für Eisenbahnwagen behufs Anwendung desselben für beliebige rotirende Achsen oder Wellen Expired DE3625C (de)

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DE3625T 1878-05-14

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