DE86046C - - Google Patents

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DE86046C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/06Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members with chains
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
WILLIAM SPEIRS SIMPSON in LONDON. Kettentriebwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ao. September 1895 ab.
Das Wesentliche der Erfindung der auf der Zeichnung dargestellten Kette nebst zugehörigem Kettenzahnrad liegt in der eigenartigen Form der Kettenglieder, indem die Kette aus Paaren von dreieckigen Scheiben besteht, in deren Dreieckswinkeln Stifte oder Stege zur Verbindung der. Scheibenpaare und zur Verbindung der Kettenglieder unter sich angebracht sind. Zu letzterem Zwecke dienen je zwei Stifte, oder Stege eines Paares, während der dritte Steg zu beiden Seiten der Scheiben nach aufsen verlängert ist und hier mit Röllchen versehen sein kann, die auf den Kanten von entsprechend geformten Scheiben des getriebenen Kettenrades gleiten oder rollen, während das treibende Kettenrad die übliche Form mit Zähnen hat, in deren Zwischenräume die unteren Stege der Kettenscheiben eingreifen.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 die Kette mit dem treibenden und dem getriebenen Rade; Fig. 2 ist eine Ansicht von oben, Fig. 3 ein Schnitt durch das getriebene Rad und Fig. 4 eine Doppelkette, beispielsweise für ein Tandem-Fahrrad, während die Kette der Fig. 1 für ein gewöhnliches Fahrrad gedacht ist.
Das Rad A ist ein gewöhnliches Kettenrad mit den Zähnen B. Das getriebene Rad besteht aus zwei Scheiben C C, die mit einer Nabe D durch die Schrauben EE verbunden sind. Diese Nabe bildet die Auflagefläche für den unteren Theil der Kettenglieder; sie nimmt den Zug der Kette beim Anspannen derselben auf.
Die Kettenglieder sind von unregelmäfsiger Dreiecksform; die Seite F des Dreiecks ist etwas länger als die Seite G. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Glieder F und'7 jedes Kettengliedes zunächst etwas nach innen und dann wieder parallel gebogen, um einen beiderseits abgesetzten Zapfen K zwischen sich aufzunehmen, der die Verbindung mit dem nächstfolgenden Kettengliede herstellt. An Stelle eines abgesetzten Zapfens K kann man auch eine Scheibe K verwenden, durch deren Loch ein Stift oder Zapfen J hindurchgeht, der mit den Hälften des nächsten Kettengliedes verbünden wird. Diese Scheiben K dienen als Führungen bei dem Lauf der Kette über das Antriebsrad A, indem die Scheiben sich in die · Zahnlücken L zwischen den Zähnen B des Rades legen. Die Kette läuft dadurch frei auf das Rad A auf und wieder ab.
An ihren Aufsenenden sind die Kettenglieder mit schmalen Röllchen NN versehen, die auf dem Zapfen M aufsitzen. Diese Röllchen kommen zunächst mit dem oberen Theil der Curve P der Scheiben C C in Berührung, und bei der Drehung dieser Scheiben gleiten die Röllchen längs der Curve abwärts und legen sich auf die Grundcurve Q. auf. Sie ruhen an diesem Punkt Q. so lange, bis sie das Rad verlassen; hierbei gleiten sie zunächst der Curve R entlang und endlich an der Curve 5, indem sie hierbei das Rad ebenso sanft und geräuschlos verlassen wie beim Eintritt an der Curve P. Da in der Regel drei bis fünf solcher Röllchen im Eingriff mit dem Rade sich befinden, so kann sowohl weder Kraftverlust noch ein Gleiten der Kette entstehen; die Zahl der im Eingriff stehenden Röllchen hängt von dem Winkel ab, den das auflaufende zu dem ablaufenden Trum der Kette bildet; dieser Winkel
ist wieder abhängig von der Gröfse des Antriebsrades. ^
Das getriebene Rad nimmt, wie schon erwähnt, mit seiner Nabe D den Zug der Kette auf, so dafs die Drehung dieses Rades ausschliefslich durch die Röllchen erfolgen kann, wodurch der sanfte und sichere Gang erzielt wird. Jeder Zahn des Rades besteht aus den drei Curven P, R und 5, von denen die erste beim Eintritt der Kette, die anderen beiden beim Austritt der Kette aus dem Rade zur Wirksamkeit kommen.
Fig. 4 zeigt die Anwendung zweier Ketten für eine doppelte Uebersetzung, beispielsweise bei einem Tandem-Fahrrade; doch ist die Benutzung solcher Ketten nicht auf Fahrräder beschränkt, sie können vielmehr überall dort verwendet werden, wo es auf eine möglichst sanfte und reibungslose Uebertragung ankommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Kettentriebwerk, bei welchem die Kette zusammengesetzt ist aus dreieckig geformten Gliedern, deren Grundlinie (I) sich auf die Nabe (D) des getriebenen Rades (C C) legt, so dafs die Nabe den Kettenzug allein aufnimmt, und deren Spitze mit Röllchen (NN) versehen ist, die über die curvenförmigen Kanten (P, Q, R und S) der Radscheiben (C C) kufen, so dafs eine sanfte, reibungslose und sichere Uebertragung ohne Gleitverlust erreicht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006011820A1 (en) * 2004-07-26 2006-02-02 Jerzy Andrzej Zbikowski Chain transmission

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006011820A1 (en) * 2004-07-26 2006-02-02 Jerzy Andrzej Zbikowski Chain transmission
US7780559B2 (en) 2004-07-26 2010-08-24 Jerzy Andrzej Zbikowski Chain transmission

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