DE101600C - - Google Patents

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DE101600C
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chain
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains
    • F16G13/04Toothed chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Rollenkette für Fahrräder u. dergl., bei welcher die schildförmig ausgebildeten und mit Durchbrechungen versehenen Zahnglieder, welche das Kettenrad beiderseitig umfassen, die die Kraftübertragung bewirkenden Rollen tragen und deren Gelenkaugen und Zwischenglieder (sofern letztere nicht in das Kettenrad eingreifende Stücke tragen) auf der Kopfseite des Rades aufliegen. Um letzteres erreichen zu können, müssen diese Gelenkaugen mit ihren Verbindungen aufserhalb des Kettenrades liegen.
Bei den bisherigen Antriebvorrichtungen umgreifen entweder sämmtliche Kettenglieder das Kettenrad (s. z. B. das deutsche Patent Nr. 93624 sowie das amerikanische Patent Nr. 545214) und die Uebertragung der Kraft findet durch die in den Ausnehmungen des Kettenrades liegenden Verbindungsbolzen statt, wobei die die Zähne umfassenden Kettenglieder das Abgleiten der Kette verhindert, oder aber die Verbindungsbolzen befinden sich über dem Kettenrade (wie z. B. bei dem englischen Patente Nr. 6786 vom Jahre 1897 oder dem amerikanischen Patente Nr. 515004), wobei jedoch zwecks Verhinderung des Abgleitens der Kette seitliche Führungsscheiben angeordnet sind. Hierbei ruhen jedoch die eingreifenden Rollen oder Nasen in den Ausnehmungen des Kettenrades und nicht die Augen der Verbindungsbolzen auf dem Umfange des Rades auf. Durch die Vereinigung dieser beiden grundsätzlichen Constructionen, sowie den Umstand, dafs die Kette das Rad wie ein Band umfafst, wird einerseits eine Verminderung des Gewichtes der gesammlen Antriebvorrichtung, andererseits ein richtiger Eingriff und Antrieb erzielt, der die Reibungsverluste und Abnutzung auf ein Minimum beschränkt. Diese Art Kette, bei welcher sowohl ein Eingreifen der Kette in Zähne wie ein Umspannen und Aufliegen der Zwischenglieder auf dem Umfange des Kettenrades stattfindet, sichert — und das ist der wesentlichste Vortheil — einen ä'ufserst leichten Gang der Kette.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt
Fig. ι eine Ausführungsform dieser Rollenkette auf den dazugehörigen Kettenrädern, während die
Fig. 2 bis 7 diese Anordnung bezw. zwei Ausführungsformen derselben in Seiten- und Oberansicht veranschaulichen.
Das Getriebe besteht bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform aus zweierlei Gliedern, die stets paarig und symmetrisch angeordnet sind und welche abwechseln. Die Glieder α sind mit spitzen Zähnen versehen, deren Seitenflächen aus convexen Kreisbogen gebildet sind und deren Mittelpunkte sich in den Drehungspunkten der Glieder befinden. Diese Glieder bilden den mittleren Theil und sind durch die schildförmig gestalteten Glieder b mit einander verbunden. In diesen letzteren befindet sich die in das Kettenrad eingreifende Rolle c. Die Schilder selbst sind mit Durchbrechungen f versehen. Jedes Glied ist zweimal vorhanden. Der Durchmesser des Kettenrades ist derart bemessen, dafs die Augen der Kettenglieder, in denen die Verbindungsbolzen d gelagert sind, gerade auf dem Umfange des Kettenrades aufliegen. In Fig. 1 ist bei I und II der Ein- und Austritt der Zähne bezw. Rollen
aus dem Rade ersichtlich. Da bei der Führung der Kette um ein Rad von geringerem Durchmesser sich die eingreifenden Theile der Kettenglieder mehr nähern als bei der Führung um ein gröfseres Rad, so ist auch die Theilung des kleineren Rades eine kleinere als jene des gröfseren. Daher müssen die Kettenräder für jedes Uebersetzungsverhältnifs besonders getheilt werden. Auch erhält bei gleicher Länge der Kettenglieder das kleinere Rad eine gröfsere Anzahl Zähne als bei Anwendung der bisher üblichen Ketten (gleiche Durchmesser vorausgesetzt). Dieser Unterschied der Theilung ist in Fig. ι deutlich ersichtlich, woselbst die Stege h zwischen zwei Ausnehmungen an dem gröfseren Rade bedeutend breiter sind als an dem kleineren Kettenrade.
Die das Kettenrad seitlich umgreifenden schildförmigen Glieder b dienen dazu, das Abgleiten der Kette zu verhindern, so dafs seitliche Führungsringe nicht erforderlich sind.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform sind die Glieder α durch die Glieder b übergreifende, event, schmalere Glieder e ersetzt und die Zähne ebenfalls durch Rollen c ersetzt.
Auch hier sind die seitlichen Schildglieder b und e mit Durchbrechungen f versehen.
In den Fig. 6 und 7 ist eine weitere Ausführungsform dieser Rollenkette dargestellt, welche sich von den in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsformen insofern unterscheidet, als die die Zähne (Fig. 1 bis 3) bezw. die kürzeren Rollen tragenden Kettenglieder a bezw. e durch Verbindungsglieder i ersetzt sind, die gleichfalls auf dem Keltenrade aufliegen, so dafs demnach nur die Rollen c eines jeden zweiten Kettengliedes b in die Ausnehmungen des Kettenrades eingreifen. Bei einer grofsen Anzahl Zähne des Kettenrades kann demnach auch die Zahl derselben kleiner und die Herstellung derselben billiger werden. Auch bei dieser Ausführungsform umgreifen die äufseren Kettenglieder b das Kettenrad, um ohne eine seitliche Scheibe das Abgleiten der Kette zu verhindern.
Durch die Durchbrechungen/ wird bei jeder dieser Ausführungsformen erreicht, dafs der in der Kette bezw. den Ausnehmungen des Kettenrades sich ansammelnde Schmutz etc. bei dem Eingreifen der Zähne und Rollen in die Ausnehmungen bei Seite gedrängt und durch dieselben entfernt wird, so dafs die Kette daher stets rein und der Eingriff richtig erhalten wird.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine Rollenkette für Fahrräder, bei welcher die die Rollen tragenden Zahnglieder schildförmig ausgebildet und mit Durchbrechungen (f) versehen sind, beiderseits das Kettenrad umfassen und mit ihren Gelenkaugen (d) sowie mit ihren Zwischengliedern auf der Kopfseite des Rades aufliegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19629602A1 (de) * 1996-07-23 1998-01-15 Mannesmann Sachs Ag Kettentrieb für Fahrräder
WO2014006179A1 (de) * 2012-07-06 2014-01-09 Simertis Gmbh Antriebssystem mit einer über einen zahnkranz geführten antriebskette

Cited By (3)

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US9631699B2 (en) 2012-07-06 2017-04-25 Simertis Gmbh Drive system with a drive chain guided over a sprocket

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