DE97879C - - Google Patents

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DE97879C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/16V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts
    • F16G5/18V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts in the form of links

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
ADRIEN ALEXIS AMAN SAINTE in PARIS. Durch Reibung wirkende Treibkette.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. September 1897 ab.
.Gegenstand der Erfindung ist eine Treibkette, um die Bewegung von einer Achse zur anderen ohne Anwendung von Zahnrädern zu übertragen, wie solches bei der GalIe'sehen Kette und ähnlichen erforderlich ist.
Die GalIe'sehe Kette, zur Kraftübertragung angewendet, bewährt sich stets anfangs gut, nach und nach verlängert sich dieselbe jedoch; die einzelnen Glieder stimmen infolge dessen nicht mehr genau mit der Zahntheilung überein, und die Folge ist in der Regel ein Zerreifsen der Kette oder ein Abbrechen der Zähne auf den Zahnrädern.
Diese Uebelstände sollen durch die auf der Zeichnung dargestellte Kette beseitigt werden.
Fig. ι zeigt die Kette in Seitenansicht über zwei Rollen gelegt nebst einer Spannrolle;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 1-2
(Fig. i);
Fig. 3 zeigt im Grundrifs die Art und Weise der Befestigung der Rollen auf der Kette;
Fig. 4 zeigt eine solche Kette, bei der drei Rollen auf derselben Achse sitzen;
Fig. 5 zeigt eine Kette mit versetzten Rollen;
Fig. 6 zeigt eine Kette, in der je drei Rollen neben einander auf einer Achse befestigt sind;
Fig. 7 zeigt eine Rolle mit Nuth, in die' sich die keilförmige Felge der Scheibe B einpafst.
Die Kette besteht aus einer gewöhnlichen Gelenkkette (Fig. 1 und 2), auf deren Achsen keil- -förmige Rollen A mit sanfter Reibung gelagert sind. Diese Rollen, die auf sämmtlichen Achsen befestigt sein können oder auch auf jeder zweiten Achse, um einen gröfseren Zwischenraum zwischen sich zu lassen, greifen in die keilförmigen Nuthen der Scheiben B C (Fig. 2) ein. Die Glieder D der Kette können, wie bei der Galle'schen Kette, einfach ausgeführt sein, wie solches in den Figuren der Zeichnung ausgeführt ist, oder man kann doppelte Glieder verwenden. Wie Fig. 4 zeigt, können aut derselben Achse drei Rollen gelagert werden, deren jede sich in eine entsprechende Nuth der Scheiben B und C legt. Bei Fig. 4 können die Enden der Achsen F ebenfalls durch Glieder D gehalten werden. Man kann auch die Rollen A zu einander versetzt anordnen, wie Fig. 5 zeigt; auch lassen sich dieselben direct neben einander anbringen (Fig. 6), und es können dann sämmtliche auf einer Achse sitzenden Rollen aus einem Stück hergestellt werden.
Es ist leicht einzusehen, dafs man auch eine aus mehreren Reihen von Gliedern zusammengesetzte Kette anwenden und in derselben eine entsprechende Zahl von Rollen anbringen kann.
Die Rollen A greifen in die keilförmigen Nuthen am Umfange der Scheiben B und C und bewirken den Antrieb derselben durch die Reibung nach Art der Reibräder mit Keilnuthen. Der Antrieb erfolgt mithin ohne Slofs, und wenn auch die Kette sich dehnt und verlängert, so wird der Antrieb nicht unterbrochen, vorausgesetzt, dafs die Kette straff gespannt bleibt. Eine Spannrolle E, die durch eine Vorrichtung irgend welcher Art gegen die Kette gedrückt wird-, gestattet, die-
selbe stets in der nöthigen Spannung zu erhalten. Man kann indessen zur Spannung der Kette jedes beliebige andere Mittel anwenden, indem man z. B. die Achsen der beiden Scheiben B C weiter von einander entfernt.
Die Rollen A können auch mit keilförmiger Nuth versehen sein, in die dann umgekehrt die keilförmige Felge der Scheibe B pafst (Fig. 7). Diese Rollen A mit keilförmiger Nuth können ebenso befestigt sein wie die anderen, ohne, dafs im Princip wie in der Ausführung etwas geändert wird.
Wird die Kette schlaff, so findet kein Antrieb der Scheibe statt, sondern die Rollen werden sich einfach auf ihren Achsen F beim Berühren der Scheiben drehen. Sobald man jedoch die Kette anspannt, sei es durch die Spannrolle Έ, sei es auf andere Weise, keilen sich die Rollen A in die Nuthen der Scheiben B und C ein und die Drehung derselben findet statt.
Spannt man also die Kette allmählich straffer und straffer an, so werden auch die Rollen A nach und nach fester in die Nuthen sich einkeilen und die Bewegungsübertragung von einer Scheibe zur anderen nach und nach zunehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Treibkette, dadurch gekennzeichnet, dafs auf die Bolzen einer Gelenkkette Rollen von, keilförmigem Querschnitt gesteckt sind, welche durch Reibung das zahnlose Kettenrad drehen. .-.■'■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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