DE859577C - Strahlbrause - Google Patents
StrahlbrauseInfo
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- DE859577C DE859577C DEG417A DEG0000417A DE859577C DE 859577 C DE859577 C DE 859577C DE G417 A DEG417 A DE G417A DE G0000417 A DEG0000417 A DE G0000417A DE 859577 C DE859577 C DE 859577C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B1/00—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
- B05B1/14—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with multiple outlet openings; with strainers in or outside the outlet opening
- B05B1/16—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with multiple outlet openings; with strainers in or outside the outlet opening having selectively- effective outlets
- B05B1/1627—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with multiple outlet openings; with strainers in or outside the outlet opening having selectively- effective outlets with a selecting mechanism comprising a gate valve, a sliding valve or a cock
- B05B1/1663—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with multiple outlet openings; with strainers in or outside the outlet opening having selectively- effective outlets with a selecting mechanism comprising a gate valve, a sliding valve or a cock by relative translatory movement of the valve elements
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Description
- Strahlbrause Bei Ärzte-Waschtischarmaturen verwendet man vielfach Strahlbrausen, d. h. Vorrichtungen, aus welchen entweder über eine in der Mitte des Brausenbodeiis angeordnete Ausflußöffnung ein starker Wasserstrahl entnommen oder aber nach Abstellen dieses Strahles über den siebartig gelochten Boden gebraust werden kann. Die bekannt-en Brausen der obigen Art besitzen einen an der Wasserleitung an-Z, geschlossenen kückenartigen, zum Teil hohlen Kegelzapfen, auf welchem der Brausekörper mittels eines nach Art eines Mehrwegehahns ausgebildeten kegligen G#ehäuses drehbar gelagert ist. Das Kücken selbst besitzt am unteren Ende das Strahlrohr, dessen Durchflußkanal über eine entsprechende Ausnehmung des drehbaren Brausengehäuses an die Wasserzuleitung angeschlossen werden kann. Diese. Batiart besteht aus schwierig herzustellenden Gußkörpern, bei welchen die Nachbearbeitung der zu dichtenden Kegelflächen meistens ni-cht mit der erforderlichen Genauigkeit erfolgt. Ein festes Aneinanderpressen der kegligen Dichtflächen von kücken und Gehäuse würde zwar die Dichtung verbessern, jedoch das wahlweise Verstellen des dreh#baren Gehäuses erheblich erschweren.
- Erfindungsgemäß wird eine in der Herstellung einfache und außerdem leicht zu verstellende und zuverlässig dichtende Strahlbrause dadurch erzielt, daß ein den Brausenboden durchsetzendes Strahlrohr innerhalb des Brausenhohlkörpers mit Hilfe einer Verstellvorrichtung axial verschieblich auf einem Zuführungsrohr geführt ist, welches nur am Umfang Durchtrittsöffnungen besitzt. Diese sind durch eine ringförmige Dichtungsfläche des Strahlrohres jeweils in Abhängigkeit von der Endstell'ung des letzteren derart gesteuert, daß sie entweder zur Brause oder zur äußeren Strahlrohrmündung hin geöffnet sind. Das Verstellen der Brause erfordert mithin nichts weiter als eine Axialverschiebung des Strahlrohres auf leicht zu bearbeitenden und gut zu dichtenden zylindrischen Flächen des Zuführungsrohres.
- Zweckmäßig ist bei der Bauart nach der Erfindung das Braiisenggehäuse mit dem als Hohlzapfen ausgebildeten Zuführungsrohr fest verbunden. Das äußere, durch den Bratisenboden durchgeführte Ende des Strahlrohres ist vorteilhaft mit dem inneren auf der Zuführungsleitung geführten Ende fest verbunden und in dem Brausenboden axial verschieblich gelagert. Der beim Umschalten von Brause auf Strahl oder umgekehrt zu verschiebende Teil ist also in einfacher Weise an beiden Enden geführt, daß ein Verecken oder Festklemmen so - nicht erfolgen kann.
- Eine weitere zweckmäßi 'ge Ausbildung der Erfindun besteht darin, daß,das innere Ende des Strahlrollres zu einem topfartigen Hohlkörper erweitert ist, der nur nahe seiner oberen Üffnung das Zuführungsrohr miteinem Dichtungsring bzw. mit einer Manschette unischließt. Die Erweiterung des Strahlrohres zu dem topfartigen Hohlkörper hat den Vorteil, daß das Wasser ohne wesentliche Verluste aus den Durchtrittsöffnungen des Zuführungsrohres austreten kann und in das Strahlrohr geleitet wird. Die Dichtfläche zur Abdichtung zwischen Strahlrohr und dem Zulührungsrohr lie-t am Zuführungsrohr. Sie ist daher verhältnismäßig klein und erfordert nur geringe Bearbeitungskosten. Die Montage ist einfach -, da der topfartige Hohlkörper ineinfacher Weise von unten über das Zuführungsrohr geschoben wird. Die Verwendung von Manschettendichtun-,gen auch für die Lagerung des Strahlrohres im Brausenboden bietet erhebliche Vorteile, da Ungenauigkeiten in der Bearbeitung auf die Dichtlialtun- nur geringen Einfluß hahen. Der Verschleiß der'Dichtungen ist infolge der geringen und nur in axialer Richtung erfolgenden Bewegung imbedeutend.
- Zur Verstellung des Strahlrohres können verschiedene Mittel vorgesehen werden, die zweckmäßig an der Gehäusewand des Brausenkörpers gelagert sind, und zwar so, da?) sie dem selbsttätigen Verstellen des Strahlrohres einen Widerstand ent-,gegensetzen. Eine einfache Lösung besteht in der Verwendung einer an dem Hohlkörper außen angez# en brachten achsparallel-en Zalinstange, in die ein Ritzel eingreift, welches auf einer im Brausenkörper gela-W =ten, die Holilkörperachse rechtwinklig kreuzenden Welle mit Handgriff angeordnet ist.
- Der Hohlkörper bzw. die in diesem angeordnete Dichtung kann so ausgebildet sein, daß die Mittelstellung des Hohlkörpers einen vollständigen Abschluß der Ausflußöffnungen des Hohlzapfens b-ewirkt. Auf diese Weise könnte das bisher übliche, zusätzliche, der Brause vorgeschaltüteAbsperrventil in Fortfall kommen.
- Die Brause nach Ader Erfindung kann selbstverständlich auch bei Armaturen für Badeeinrichtungen und auch in Waschräumen von industriellen Betrieben usw. Verwendung finden.
- Inder Zeichnung istein Ausführungsbeispiel der Erfindun - dargestellt.
- Das mit dem siebartig durchlochten Boden i versehene Gehäuse:2 der Brause ist mit dem an eine Wasserzuleitu#ng anschließenden Hohlzapfen 3 fest verbunden. Der Hohlzapfen 3 ist am unteren Stirnende geschlossen und besitzt auf seinem Umfang in gleicher Flöhe liegende Austrittsöffnungen4. Der Hohlzapfen 3 wird auf seinem in das Brausengehäuse hineinragenden Teil von einem topfartigen Hohlkörper _q mit größerem Spiel umschlossen. Am oberen Ende ist in, dem Hohlkörper 5 eine aus Manschetten gebildete Dichtung 6 vorgesehen, welche sich auf beidseitig der Ausmündungen4 des Hohlzapft'ns 3 vorgesehenen, Dichtflächen verschieben läßt. Am unteren Ende ist der Hohlikörper 5 mit einem Strahlrohr 7 versehen, welches durch den Boden j. der Brause, und zwar unter Zwischenschaltun- einer Dichtung8, hindurchgeführt ist.
- Auf der Außenseite des Hohlkörpers 5 ist eine verzahnte Leiste 9 befestigt, in welche das Ritzel io eingreift, das auf einer etwa radial zum Hohlkörper verlaufenden und im Gehäuse 2 der Brause drehbar gelagerten Achse i i befestigt ist. Das Drehen, des Ritzelserfolgt mittels des Bedienungsgrfffes 12. Die Achse i i wird durch einen Sprengring (Federring) 13 in der Bohrung des. Cxehäuse,s:2 gegen Herausziehen gesichert. Die Dichtung erfolgt mittels der in einer Ring-kammer angeordneten Manschette 14.
- Bei der in der Zeichnung dargestellten Stellung des Hofilkörpers 5 tritt das Wasser aus dem Hohlzapfen 3 durch,die Bohrungen 4 und den vom Hohlkörper # eing eschlossenen Raum 1.9 über das Strahlrohr 7 aus. Wird mittels des Bedienungsgriffes 12 über das Zahnrad io unddie verzahnte Leiste 9 der Hohlkörper 5 in axialer Richtung nach abwärts bewegt, so gelangt die Dichtung6 in den Bereich unterhalb der Mündungen 4. Das Wasser fließt minmehr oberhalb der Dichtungen über den Rand des topfartigen Hohlkörpers in das Gehäuse 2 der Brause und tritt durch den siebartig geflochtenen Boden i aus.
- Der zwischen dem Hohlkörper 5 und dem Hohlzapfe113 gebildete Raum 15 kann so ausgebildet sein, daß keine Druckdifferenzen zwischen den oberen und unteren Flächen auftreten' welche ein selbsttätiges Verstellen des Hohlkörpers5 hervorrufen könnt-en. Durch entsprechenden Widerstand in der Lagerung des Bedienungsliebels 12 kann aber auch dieses selbsttätige Verstellen verhindert werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Strahlbrau#se, insbesondere für Ärzte-Waschtischarmaturen, gekennzeichnet durch ein den Brausenboden (i) durchsetzendes Strahlrohr (5, 7), das innerhalb des Brausenhohlkörpers (2) mit Hilfe einer Verstellvorrichtung axial verschieblich auf einem Zuführungsrohr (3) geführt ist, welches nur am Umfang Durchtrittsöffnungen (4) besitzt, die durch eine ringförmige Dichtungsfläche des Strahlrohres jeweils in Abhängigkeit von der Endstellung des letzteren gesteuert sind, derart, daß sie entweder zur Brause oder zur äußeren Strahlrohrmündung hin geöffnet sind.
- 2. Strahlbrause nach Anspruch i,dadurch gekennzeichnet, daß das Brausengehäuse mit dem als Hohlzapfen ausgebildeten Zuführungsrohr (3) fest verbunden ist. 3. Strahlbrause nach den Ansprüchen i und 2, da-durch gekennzeichnet, daß das äußere, durch den Brausenboden durchgeführte Ende (7) des Strahlrchres mit dem inneren, auf der Zuführungsleitung (3) geführten Ende (5) fest verbunden und in dem Brausenboden (i) axial verschieblich gelagert ist. ,4. Strahlbrause nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Ende des Strahlrohres zu einem topfartigen Hohlkörper (5) erweitert ist, welcher nur nahe seiner oberen Öffnung das Zuführungsrohr (3) miteinem Dichtungsring (6) bzw. einer Manschette umschließt. 5. Strahlbrause nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hohlkörper (5) außen eine achsparallele Zahnstange (9) angeordnet ist, in die ein Ritzel eingreift, welches auf ein-er im Braus,enkörper (-;,) gelagerten, die Hohlkörperachse rechtwinklig krenzenden Welle mit Handgriff angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG417A DE859577C (de) | 1949-11-17 | 1949-11-17 | Strahlbrause |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG417A DE859577C (de) | 1949-11-17 | 1949-11-17 | Strahlbrause |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE859577C true DE859577C (de) | 1952-12-15 |
Family
ID=7115795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG417A Expired DE859577C (de) | 1949-11-17 | 1949-11-17 | Strahlbrause |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE859577C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009364B (de) * | 1952-07-21 | 1957-05-29 | Wella Ag | Wascheinrichtung fuer Frisiersalons |
| DE3206273A1 (de) * | 1982-02-20 | 1983-09-08 | Friedrich Grohe Armaturenfabrik Gmbh & Co, 5870 Hemer | Duese fuer sanitaerbrausen |
-
1949
- 1949-11-17 DE DEG417A patent/DE859577C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009364B (de) * | 1952-07-21 | 1957-05-29 | Wella Ag | Wascheinrichtung fuer Frisiersalons |
| DE3206273A1 (de) * | 1982-02-20 | 1983-09-08 | Friedrich Grohe Armaturenfabrik Gmbh & Co, 5870 Hemer | Duese fuer sanitaerbrausen |
| EP0087117A3 (en) * | 1982-02-20 | 1984-09-12 | Friedrich Grohe Armaturenfabrik Gmbh & Co | Sanitary shower head |
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