DE8578C - Gesteinbohrmaschine mit Federwirkung für den Betrreb durch komprimirte Luft oder Dampf - Google Patents

Gesteinbohrmaschine mit Federwirkung für den Betrreb durch komprimirte Luft oder Dampf

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DE8578C
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C. BREITENBACH in Sieghütte bei Siegen
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/12Percussion drilling with a reciprocating impulse member
    • E21B1/24Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure
    • E21B1/30Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure by air, steam or gas pressure

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Description

1879.
Klasse 5.
CARL BREITENBACH in SIEGHÜTTE bei SIEGEN. Gesteinbohrmaschine mit Federwirkung für den Betrieb durch comprimirte Luft oder Dampf.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1879 ab.
Bei vorliegender Bohrmaschine bewirkt Dampf oder Luft den Rückgang des Bohrers, wogegen die Schlagkraft dnrch eine Feder erzeugt wird.
Die Maschine ist mit Ausnahme des Cylinders und Kolbens in Schmiedeisen oder Stahl construirt und ruht auf einem starken Eisenblech mit umgebördeltem Rand.
Das Bohrgezähe ist mit der Bohrstange a, welche sich in einer Hülse bewegt, fest verbunden. Diese Hülse dient als Kolbenstange und ist wiederum mit dem Kolben fest verbunden. Die Kolbenstange trägt zwei Federknaggen b b' und hat unten einen Stift »4, welcher in einen Schlitz der Sohlplatte hineinreicht und der Kolbenstange eine gerade Führung giebt.
Auf den Cylinder sind zwei Arme c geschraubt, welche in zwei rechtwinklig hierzu stehende Federscharniere endigen, es drehen sich dabei die Theile s, jedoch nur in einer Richtung um t; sie werden durch Spiralfedern u in ihre Anfangslage zurückgedrängt. Beim Gange des Kolbens stöfst die am Knaggen b befestigte Feder tu gegen das Scharnierstück, die Feder tu wird hierdurch gespannt, bis in einer bestimmten Stellung dieselbe abgleitet und die Steuerstange d so weit vorwirft, bis die Stellringe derselben gegen die Cylinderwände stofsen. Die Bewegung dieser Steuerstange d wird vermittelst eines Hebels Y auf einen Hahn übertragen, der dem Cylinder den Dampf zuführt bezw. freien Ausgang . gewährt; der Theil s gewährt den Knaggen freien Retourgang, wobei die Feder u gespannt wird. Die Umsteuerung kann auch dadurch bewirkt werden, dafs die Knaggen direct die Steuerungsstange d verschieben; zweckmäfsig ist es jedoch, die Härte des Schlages durch eine an der Stange angebrachte Feder zu reguliren. Auf der hinteren Seite der Kolbenstange zwischen dem Knaggen b' und einem festen Stellring χ sitzt eine drehbare Zange e, deren Schenkel q einen stetigen Druck gegen die Bohrstange durch die an der Zange angebrachten Federn ausüben und beim Retourgang der Kolbenstange in die verzahnte Vertiefung der Bohrstange α eingreifen und diese mitnehmen. Dadurch spannt a die oberhalb des Gestelles angebrachte Feder /. In einem gewissen Punkt stofsen die äufseren Enden der auswärts stehenden Zangenschenkel gegen die Federhalter i; die Zange löst sich und die Feder wirft die Bohrstange a, welche jetzt unabhängig vom Kolben geworden ist, gegen das Gestein. Nachdem der Kolben seinen Lauf beendet, geht er leer zurück. Die Kraft der Feder ist also durch1 den Kolbenhub bedingt; der Vorschub, welcher nicht regelmäfsig zu sein braucht, wird durch die im Untergestell angebrachte Schraube durch Hand hervorgebracht; infolge dessen kann ein Mann die Maschine bedienen. Die Schlagfeder/ kann durch ein an einer Spindel befestigtes Sperrrädchen verstärkt oder geschwächt werden.
Die Kolbenstange ist aus zwei Hülsen zusammengesetzt; der weitere Theil gewährt der Bohrstange α an der entsprechenden Seite einen gröfseren Durchmesser und daher eine gröfsere Fläche zum Eingreifen der Zange.
Auf beiden Seiten der Bohrstange sind zwei schräg gegen einander stehende Leisten g g angebracht, worüber die Zangenschenkel gleiten und eine bestimmte Drehung erleiden; diese Drehung ist derart, dafs bei jedem Kolbenhub die Zange in eine andere Vertiefung der Bohrstange greift, deren Eintheilung der Drehung entspricht. Das an der oberen Seite der Bohrstange angebrachte Lager mit Sperrrad, läfst durch die in die Bohrstange eingehobelte Nuth beim Niederschlagen ein Retourdrehen der Bohrstange nicht zu.
Die ganze Bohrmaschine wird durch den Bolzen h in ein Gufsstück befestigt und läfst dasselbe ihre Anwendung nach jeder Richtung hin zu.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die dargestellte Construction einer Gesteinbohrmaschine, bei welcher durch den Betrieb mit Dampf oder comprimirter Luft eine Feder gespannt wird, deren Schlag nicht auf den Kolben oder die Kolbenstange, sondern direct auf den Bohrer wirkt.
    z. Die dargestellte Anordnung der Steuerung des Betriebscylinders mit der Einrichtung für die Umsteuerung der Maschine.
    Hierzu .1 Blatt Zeichnungen.
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