DE857079C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE857079C
DE857079C DES10348D DES0010348D DE857079C DE 857079 C DE857079 C DE 857079C DE S10348 D DES10348 D DE S10348D DE S0010348 D DES0010348 D DE S0010348D DE 857079 C DE857079 C DE 857079C
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DE
Germany
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relay
contact
line group
switching
connection
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Expired
Application number
DES10348D
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English (en)
Inventor
Ernst Horn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb
    Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprech-
    anlagen mit mehreren in 112efilie liegenden Vermitt-
    lungsstellen, in denen der Aufbau von Verbindung; n
    zu einer gewünschten Vermittlungsstelle bei Be-
    setztsein einer hierfür zu benutzenden Leitungs-
    gruppe über eine andere Leitungsgruppe mittels
    durch Speichereinrichtungen gemäß der zu be-
    nutzenden Leitungsgruppe steuerl>areVerbindungs-
    wälder mit freier Wahl erfolgt.
    Für diese _lnlagen wird angestrebt, nach Fest-
    stellung des ßesetztseicis sämtlicher für einen Ver-
    bindungsaufl>au zu einer gewünschten Vermitt-
    lungsstelle zur Verfügung stehender Leitungs-
    gruppen noch eine -#liigliclikeit zu geben, die
    geNN-iiiischte Verbindung ohne nochmalige Keimzeichnung der gewünschten Richtung durch die anrufende Stelle unter Umständen doch noch abzusetzen. _1n sich ist es bereits bekannt, bei Besetztsein aller für einen anrufenden Teilnehmer vorgesehenen Verbindungswege den Verbindungswähler in eine besondere Kontaktstellung zu bringen, aus der er selbsttätig fortgeschaltet wird, sobald ein Verbindungsweg frei wird. Hierbei handelt es sich aber um Verbindungswähler, welche sich nur in freier Wahl auf eine einzige Leitungsgruppe ein und derselben Richtung einstellen, so daß nach dem Freiwerden einer Leitung dieser Gruppe mir eine nochmalige selbsttätige Einstellung der, Verbindungswähler zu veranlassen ist. Ein solcher Schaltgedanke ist nicht anwendbar, wenn die Verbindungswähler durch Speichereinrichtungen auf die verschiedenen Leitungsgruppen einzustellen sind.
  • Erfindungsgemäß wird hierfür die Möglichkeit einer nochmaligen Einstellung der Verbindungswähler dadurch geschaffen, daß für die Steuerung der Verbindungswähler entsprechend der zu benutzendenLeitungsgruppe eingestellteWahleinrichtungen der Speichereinrichtungen, welche bei Besetztsein der ihrer Einstellung entsprechenden Leitungsgruppe eine einer anderen Leitungsgruppe entsprechende Einstellung zwecks entsprechender Steuerung der Verbindungswähler erfahren, durch bei Besetztsein der letzten zur Verfügung stehenden Leitungsgruppe wirksam werdende Schalteinrichtungen für eine nochmalige entsprechende Steuerung der Verbindungswähler eingestellt gehalten werden.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist ein Ausschnitt aus einer mit B bezeichneten Vermittlungsstelle aus einer Zahl von mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen gewählt, welcher einen ankommenden Übertrager Ue i mit einem über einen mit Hilfe von Auswertungseinrichtungen einstellbaren Wählerweg GW erreichbaren abgehenden Übertrager Ue 2, umfaßt. Die beiden Übertrager mit dem dazwischenliegenden Wählerweg sind im oberen Teil der Fig. i a gezeigt, während im unteren Teil der Fig. 1 a und in der Fig. i b eine Auswertungseinrichtung wiedergegeben ist. Von dem durch die Auswertungseinrichtung einstellbaren Wählerweg ist nur ein einziger Gruppenwähler GW gezeigt. Dieser Weg kann aber auch mehrere, z. B. zwei oder drei Wahlstufen umfassen. Von jeder dieser Wahlstufen können dem gezeigten abgehenden Übertrager Uea entsprechende abgehende Übertrager und von letzteren Verbindungsleitungen entsprechend der gezeigten Verbindungsleitung VL' zu einer anderenVermittlungsstelle erreicht werden. Die Einstellung der Wahlstufen erfolgt, wie schon gesagt, finit Hilfe von Auswertungseinrichtungen, von denen eine freie Auswertungseinrichtung bei Belegung eines ankommenden Übertragers Ue i über einen Anschaltwähler AS mit dem belegten Übertrager verbunden wird. Die angeschaltete Auswertungseinrichtung wird durch ein der gewünschten Vermittlungsstelle zugeordnetes dreiziffriges Zielkennzeichen beeinflußt, welches, da infolge der großen Zahl der in Reihe liegenden Vermittlungsstellen die Zahl der Zielkennzeichen größer als die Zahl der von der Vermittlungsstelle B abgehenden Verbindungswege (Leitungsgruppen) ist, in einer Speichereinrichtung in ein Leitungsgruppenkennzeichen umgesetzt wird. Das Leitungsgruppenkennzeichen steuert die Wahlstufen des Verbindungsweges auf die für den Aufbau der gewünschten Verbindung in Frage kommenden Leitungsgruppen, über welche der Verbindungsweg zur gewünschten Vermittlungsstelle gegebenenfalls über weitere Vermittlungsstellen aufzubauen ist. Hierbei stehen unter Umständen für den Verbindungsaufbau mehrere Leitungsgruppen zurVerfügung, von denen die eine zunächst als Hauptweg zur Verfügung gestellt wird und erst bei ihrem Besetztsein andere Leitungsgruppen als erste, zweite und dritte Umwege durch Aussendung eines anderen Leitungsgruppenkennzeichens über den Wählerweg erreichbar gemacht werden. Sind sämtliche zur Verfügung stehenden Leitungsgruppen besetzt, so kann die Einstellung der Wahlstufen auf einen Hilfsplatz erfolgen. Ist auch dieser Hilfsplatz besetzt, so kommt ein Alarm zustande, auf den hin die Verbindung zur Auslösung gebracht bzw. ein nochmaliger Aufbau zum Hilfsplatz veranlaßt werden kann.
  • Wird die im Ausschnitt gezeigte Vermittlungsstelle B von einer entsprechend ausgerüsteten, vorgeordneten, hier nicht gezeigten Vermittlungsstelle A belegt, so werden nach Erreichen des im oberen Teil der F'ig. i a gezeigten ankommenden Übertragers Ue i durch einen ankommenden Belegungsstromstoß folgende Schaltvorgänge veranlaßt: Über die Ader i kommt eine Erregung des Relais Vo zustande, an die sich nach Öffnen des Kontaktes 5 v o eine Erregung des Relais C o in Reihe mit dem Relais Vo anschließt. Durch Schließen des Kontaktes 6 v o wird unter Vermittlung hier nicht' gezeigter Bereitstellungseinrichtungen einschließen des Kontaktes 59an veranlaßt. Hierdurch kommt folgender Stromkreis zustande (Fig. ib):-, Wi31, 288c, sw4 in o, Ma (Fig. i a), hw 4 in o, 52 wuw, 53 wyw, 54 wew, 55 a i 59 an, +. Nach Schließen .des Kontaktes 184 ma (Fig. i b) wird der Antrieb Mas eingeschaltet, so daß der Anschaltwähler AS (Fig. i a) seine Schaltarme as i bis as 6 fortschaltet. Findet der Anschaltwähler AS den belegten Übertrager Ue i, so kommt folgender Stromkreis zustande: -, C io, I, 9 v o, 10 c o, 11d o, as 1, 61, i 2, Pa I, Il, 63 ma, Durch Schließen des Kontaktes 185 pa (Fig. 11>) wird der Antrieb 1Mas stillgesetzt. Durch Schließen des Kontaktes 62 pa (Fig. i a) kommt parallel zur Wicklung II des Relais Pa das Relais C zur Erregung. Das Relais C io spricht in dem eben aufgeführten Stromkreis ebenfalls an. Über die Kontakte 6 v o, 7 c io und die Ader 3 wird ein vorübergehender Anreiz zum Abruf des Zielkennzeichens in der vorgeordneten Vermittlungsstelle A ausgesandt; das durch Schließen des Kontaktes 2 c 10 kurzgeschlossene Relais Vo kommt verzögert zum Abfall: Nach Schließen des Kontaktes I53 c (Fig. .i b) spricht das Relais Vi über den Schaltarm sw i in Stellung o an. Kommt nun von der vorgeordneten Vermittlungsstelle das Zielkennzeichen 212, an, so wird hierdurch über die Ader 2 (Fig. l a) das Relais A o in entsprechender Weise beeinflußt, um d'ie aufgenommene Stromstoßreihe mittels des Kontaktes 17 a o auf das Relais A i zu übertragen. Durch öffnen des Kontaktes 29o a i (Fig. i b) kommt das Relais V 2 über den Widerstand Wi 31 zur Erregung, um während der Stromstoßreihe ununterbrochen erregt zu bleiben. Durch Schließen des Kontaktes 298 v 2 spricht das Relais FS über den Widerstand Wi 33 an; es hält sich unabhängig
    von dein Kontakt 298 v 2 über den Kontakt 299 fs.
    Über den entsprechend der ersten Stromstoßreihe
    betätigten Kontakt 182 a i wird der Schaltmagnet
    Dhzu i gemäß der iooer-Ziffer 2 betätigt. Die
    Schaltarme liw i bis 117v .4 gelangen auf den Kon-
    takt 2. Am Ende der ersten Stromstoßreihe wird
    das Relais .°1 i (Fig. i a) wieder stromlos. Durch
    Schließen des Kontaktes 29o a i (Fig. i b) wird die
    Wicklung I des Relais U 2 kurzgeschlossen, so daß
    auch dieses Relais zur Aberregung kommt. Durch
    Schließen des Kontaktes 179 v 2 wird der Schalt-
    magnet Dsw i erregt, so daß die Schaltarme szer i
    bis szcw 6 in die Stellung i gelangen. Das Relais FS
    wird durch Öffnen des Kontaktes 297 dszo i ab-
    erregt. In der Fig. i a kommt nach Fortschaltung
    des Schaltarmessw6 in die Stellung i das Relais Ci
    über seine Wicklung I zur Erregung. Es hält sich
    nach Schließen des Kontaktes 131 c I mit seiner
    Wicklung II in Reihe mit der Wicklung II des Re-
    lais 1' i (Fig. i a). Durch Schließen des Kontaktes
    268 c i (Fig. i b) kommt das Relais S 3 über seine
    Wicklung I zur Erregung. Wird nunmehr durch
    das Relais .( o (Fig. i a) und in Abhängigkeit hier-
    von durch das Relais A i die zweite Stromstoßreille
    aufgenommen, so wird das Relais h 2 (Fig. 1 b)
    während dieser Stromstoßsendung wiederum nach
    Öffnen des Kontaktes 29o a i über den Widerstand
    Wi 31 erregt. Durch Schließen des Kontaktes 298v 2
    spricht das Relais FS über den Widerstand Wi 33
    an. Durch Schließen des Kontaktes 299 fs legt es
    sich unabhängig von dem Kontakt 298V2 in einen
    Haltekreis. Nach Schließen des Kontaktes 182 a 1
    spricht das Relais glas über seine Wicklung I an.
    Es legt sich nach Schließen des Kontaktes 145 mit
    ('Fig. i a) finit seiner Wicklung 1I in einen Halte-
    kreis. Durch Schließen des Kontaktes 175 ;na
    (Fig. i b) wird der Antrieb Niizu eingeschaltet, so
    daß der Wähler Ubh' mit den Schaltarmen uzet i bis
    iszu io gemäß der zweiten Stromstoßreihe fort-
    geschaltet wird. Diese Fortschaltung läuft in fol-
    gender `'eise ab: Nach der ersten Erregung des
    Relais A i kommt, da die Relais V 2 und illu erregt
    sind, eine Erregung des Relais Pis zustande über:
    -, V I I, 1530, sw I in I, 164a I" 163V2, ltW 1O
    auf o, Pis, 3o6niii, +. Demnach sind beide Schalt-
    magnete.ll i und :1l'2 des Antriebs.lluw erregt
    über: -, M i bzw..112, i,66 pit, 172M1, 175m", +.
    Wird das Relais A i nach dem ersten Stromstoß
    stromlos, so wird durch Öffnen des Kontaktes 164a i
    das Relais Pis ausgeschaltet. Infolgedessen bleibt
    nach Öffnen des Kontaktes I66 pit nur der Schalt-
    magnet .111 erregt. Durch diese Erregung des
    Schaltmagnets :l11 werden die Schaltarme uw i bis
    uzkj io um einen Schritt fortbewegt. Der Kontakt
    172 m 1 wird geöffnet und der Kontakt 174 m 2
    geschlossen. Der Schaltarm uw io erreicht den
    Kontakt x. Es kommt folgender Stromkreis zu-
    stande:-, V i I, 153 0, s701 in 1, 165 a i, uzv io auf x,
    Fis, 3o6irzit, +. In diesem Stromkreis spricht das
    Relais Pit an, so daß nach Schließen des Kontaktes
    166 pit wieder beide Schaltmagnete M i und M 2 er-
    regt sind; zunächst ist dadurch eine weitere Fort-
    schaltung verhindert. Trifft der zweite Stromstoß
    ein, so spricht das Relais A i wieder an. Durch Öffnen des Kontaktes I65 a i wird das Relais Pit stromlos, so daß nunmehr durch Öffnen des Kontaktes 166 pit der Schaltmagnet M i stromlos wird, während der Schaltmagnet M2, da der Kontakt 174m2 durch den voraufgehenden Schaltschritt mechanisch umgelegt ist, erregt bleibt über: -:112, 174rll2, L75 Mit, +. Die Schaltarme uzv i bis uw io werden um einen weiteren Schritt fortgeschaltet. Hierdurch wird der Kontakt 174 m 2 geöffnet und der Kontakt 172 m I geschlossen, so daß nunmehr an Stelle des Schaltmagnets 11T 2 der Schaltmagnet JJ i zur Erregung 'kommt. Die Schaltarme uw i bis uw io werden um einen weiteren Schritt fortbewegt. Hieran schließt sich die wechselweise Beeinflussung der Schaltmagnete M i und M 2 über die Kontakte 172m I und 174022 an. Wird hierbei der Kontakt 16 durch den Schaltarm uw io erreicht, und ist zu dieser Zeit der zweite Stromstoß noch nicht beendet, also der Kontakt 164a i noch geschlossen, so spricht das Relais Pu hierüber an, um vorübergehend beide Schaltmagnete zu erregen und den Antrieb Mitzo stillzusetzen. Ist aber der Kontakt 164 a i bereits geöffnet, so bleibt der Antrieb Mit-zu imWechselspiel der Schaltmagnete 1YI i und M 2 weiterhin wirksam. Die Schaltarme itw i bis itw io werden bis zum Erreichen des !Kontaktes io fortgesehaltet, worauf dann über diesen Kontakt, da der Kontakt 165 a i geschlossen ist, wieder das Relais Pit zur Erregung kommt, um den Antrieb !1TiczW auszuschalten. Durch jedeil weiteren Stromstoß gelangen die Schaltarme uw i bis uzu zo auf die Kontakte 20, 30 ... 9o. Da im vorliegenden Fall die zweite Stroinstoßreihe nur aus einem Stromstoß besteht, sind die Schaltarme uw i bis uw io nur so weit fortbewegt, daß der Schaltarm uw io auf dem Kontakt x steht. Da nach Beendigung der zweiten Stromstoßreihe das Relais Pu erregt bleibt, wird durch das lange Schließen des Kontaktes I44pu (Fig. i a) die Wicklung Il des Relais Mu kurzgeschlossen, so daß das Relais Mu zur Aberregung kommt. Durch Öffnen des Kontaktes 3o6mu (Fig. i b) wird auch das über den Schaltarm uw io (Kontakt x) erregte Relais Pit ausgeschaltet. Durch Schließen des Kontaktes 29o a i wird das Relais L'2 zur Aberregung gebracht, während durch Schließen des Kontaktes 179v2 der Schaltmagnet Dsw i erregt wird, um die Schaltarme sw i bis sw6 in die Stellung 2 zu bringen. Durch Öffnen des Kontaktes 297 dsw i wird das Relais FS ausgeschaltet. In Stellung 2 des Schaltarmes sw6 (Fig. i a) kommt das Relais U über seine Wicklung 1 in Reihe mit der Wicklung I des Relais C i zur Erregung. Das Relais U hält sich nach Schließen des Kontaktes 127ü mit seiner Wicklung 11. Trifft nun die dritte aus zwei Stromstößen bestehende Stromstoßreihe ein, so wird wiederum das Relais A i dementsprechend betätigt, während das Relais h2 während dieser Stromstoßreihe ununterbrochen erregt bleibt. Nach Schließen des Kontaktes 56 ai spricht das Relais A2 an über: A21, 5711, 56ai, 59an, +. Es hält sich unabhängig von dem Kontakt 56ai über seinen Kontakt 58 a 2. Das Relais FS (Fig. i b) wird durch Schließen des Kontaktes 298v2 über den Widerstand Wi 33 zur Erregung gebracht; es hält sich wieder über den Kontakt 299 fs. Da das Relais 11-17c nach Schließen des Kontaktes 182 ai wieder über seine Wicklung I zur Erregung gekommen ist und sich mit seiner Wicklung II (Fig. i ,a) gehalten hat, kommt über den Kontakt 175 m11 (Fig. i b) folgender Stromkreis zustande: -, M i bzw. M2/i68,u/ 169aI/A2II/i67u,- 172m1, 175m11, +. Die Schaltmagnete 1b1 i und M2 werden in diesem Stromkreis erregt. Ist der erste Stromstoß beendet, so wird das Relais A i stromlos. Durch öffnen des Kontaktes 169 a i wird der Schaltmagnet M 2 stromlos. Der Schaltmagnet M,i wird gehalten über: -, 1111, I72 m I bzw. 167u, 17o a 2, I73 a i, 175 mit, +. Die Schaltarme 11w i bis 11w io werden um einen Schritt fortbewegt. Hierbei wird der Kontakt 172 m I geöffnet und der Kontakt 174 m 2 geschlossen. Über den letztgenannten Kontakt wird jetzt der Schaltmagnet M 2 neben dem Schaltmagnet !11I zur Erregung gebracht, so d.aß infolge der Beeinflussung beider Schaltmagnete die Schaltarme stehenbleiben. Trifft der zweite Stromstoß ein, so wird das Relais A i wiederum erregt. Nunmehr wird nach Schließen des Kontaktes 169a i das Relais A2 mit seiner Wicklung Il gegen die Wicklung I gegenerregt. Dieser Stromkreis verläuft über: -, Mi/i67u/A2II/i69ai/i68u trzw. ,112, 174m2, 175 m-11, +. Das Relais A2 fällt ab. Wird das Relais A i nach dem zweiten Stromstoß stromlos, so wird durch Offnen des Kontaktes i69 a i der Schaltmagnet M i ausgeschaltet, während der SchaltmagnetM2über: -,1112,i68u/17-i,a2/173ai bzw. 174m.2, 175mal, + erregt bleibt. Die Schaltarme u-z#"i bis 11w io fuhren einen zweiten Schaltschritt aus. Da hierbei der Kontakt 17.1m2 geöffnet und der Kontakt 1721n I geschlossen wird, kommt auch der Schaltmagnet A1 i wieder zur Erregung, so daß die Schaltarme uzv i bis icw io infolge Beeinflussung beider Schaltmagnete stillgesetzt werden. Der Wähler UW ist damit auf den Kontakt 12 zur Einstellung gekommen. Da jetzt die dritte- Stromstoßreihe beendet ist, wird das Relais 1%"2 durch Schließen des Kontaktes 29o1 i nach Stromloswerden des Relais A r, wieder aberregt. Durch Schließen des Kontaktes 179v2 wird der Schaltmagnet Dsw i erregt, so daß die Schaltarme sw i bis sw6 in die Stellung 3 gelangen. Durch Offnen des Kontaktes 297 ds7o i wird dieWicklung I des Relais FS ausgeschaltet. Das Relais FS wird nach dem Stromloswerden des Schaltmagnets Dsw i von neuem erregt über: -, h I I, 153 c, szV I in 3, 294v I, 2,95 sr, 297 dsw i, FS I, +. Durch Schließen des Kontaktes 178 fs wird der Schaltmagnet Dsw i beeinflußt, so daß die Schaltarme sw i bis szu6 in die Stellung 4 gelangen. Durch öffnen des Kontaktes 297 dsw i wird das Relais FS wieder ausgeschaltet. Nunmehr kommt das Relais Mr (Fig. i, a) zur Erregung über: -, Wi7, 1o4wew, MrI, io8t, 110u, 113k2, sw 6 in 4, 103c, +. Das Relais Mr hält sich nach Schließen des Kontaktes 3o'9mr über seine Wicklung Il. Nach Schließen des Kontaktes 87 -mr spricht das Relais K i an Tiber: -, K i I, 87 mr, 88 a i, 89 c i, +. Inszwischen ist durch Schließen des Kontaktes 176mr, (Fig. i b) der Antrieb Mrw eingeschaltet worden, so d'aß der Wähler RW fortbewegt wird. Seine Fortschaltung erfolgt so lange, bis einer der Schaltarmen rw i bis rw 3 den durch den Wähler UW gekennzeichneten Kontakt erreicht. Im vorliegenden Fall kommt ein Stillsetzen zustande, wenn der Schaltarm rw i den Kontakt 2 erreicht. Folgender Stromkreis ist dann geschlossen: -, LVi ag, 151 k i, hw i auf 2, 11w 2 auf 12, LIK ioi, rw i auf 2, O I, 1'r, +. In diesem Stromkreis kommt zunächst das Relais Pr zur Erregung. Durch Schließen des Kontaktes 177 pr wird derAntrieb Mrw stillgesetzt. Hierdurch ist der Wähler RW gemäß dem aufgenommenen Zielkennzeichen eingestellt. Die vom Schaltarm r11, i erreichbaren Kontakte sind in den Zielkennzeichen entsprechender Weise zwecks Umsetzung in Leitungsgruppenkenn.zeichen mit den Adern UK ioi ... UK ioo verdrahtet. Bei Potentialanschaltung an einen dieser Kontakte über eine solche Verdrahtung spricht, wie eben gezeigt, das Relais Pr und später das Relais O I an. Der Schaltarm rw 2 bestreicht Kontakte, welche mit den Adern UK 2,oi/LIK4oI ... UK20o/UK 400 verdrahtet sind, um dem aufgenommenen Zielkennzeichen entsprechend das erforderliche Leitungsgruppenkennzeichen zu ermitteln. Bei Potentialanschaltung an einen dieser Kontakte entsprechend der Zielkennzeichenaufnaliine kommen bei Benutzung der Ader U K 2o1 1>zw-. UK 20o später die Relais O I und O 2 und bei Benutzung der Ader UK4oi bzw. UK4oo nur das Relais 62 zur Erregung. Der Schaltarm rzzf3 bestreicht Kontakte, welche mit den Adern UK 3oi/L?K5oi ... (K 3001 UK 50'o verdrahtet sind. Bei Potentialanschaltung an einen dieser Kontakte entsprechend derZielkennzeichenaufnahme kommen bei Benutzung der Ader UK 301 bzw. UK 30o die Relais O I und O 3 und bei Benutzung der Ader (,-K 5o1 1>zw. L%li 50o nur das Relais 63 zur Erregung. Durch die Erregung der Relais O I und O 3, einzeln oder in verscliiedenen Kombinationen, wird, w-ie später noch erläutert wird, über die Sclialtarine eZz' 2 bis eW 5, welche entsprechend der Einstellung des Wählers RW zur Einstellung gelangen, jeweils eine bestimmte von sechzehn Möglichkeiten 1ieziiglicli der Zahl und der Reihenfolge der zur Verfügung stehenden Umwege ausgewählt.
  • Inzwischen ist durch Schließen des Wellenkontaktes 1o6 ze,rw des bVälilers RLl' das Relais Me (Fig. i a) zur Erregung gehraclit worden, um durch Schließen des Kontaktes 18o i-ne (Fig. i b) den Antrieb Meu, zur Fortsclialtung des Wählers EW einzuschalten. Das Relais _11e hält sich über seine Wicklung 1I (Fig. i a). Der \Vähler EW läuft so lange, bis er durch die Lrregung des Relais Pe (Fig. i b) (Kontakt 18 1 pes stillgesetzt wird. Das Relais Pe wird im folgenden Stromkreis zur Erregung gebracht: -, U21, r@gv i, r704 auf 2, ew1 auf i, Pe, +: In diesem Stromkreis kommt auch das Relais U 2 zur Erregung. Das Relais Ale (Fig. i a) wird durch Kurzschluß am Kontakt 147 PC ausgeschaltet. Sobald bei der Einstellung des
    `,N'älilers Ryf' das Relais Pr anspricht, wird durch
    Schließen des Kontaktes 14o pr die Wicklung 1I des
    Relais _1/r kurzgeschlossen, so daß das Relais Mr
    zur Aberregung kommt. Nach Schließen des Kon-
    taktes i88inr (Fig. i b) kommt, wie schon oben an-
    gedeutet, (las Relais O 1 in dem schon erwähnten
    Stromkreis über den Schaltarm rze, i zur Erregung.
    Durch die Allerregung des Relais .11e ist nach der
    Einstellung des Wählers E W- die Belegung des im
    olleren Teil der Fig. i a gezeigten Gruppenwählers
    (;lt" erfolgt, indem nach Schließen des Kontaktes
    8o nie das Relais Cgw zum Ansprechen kommt üll°r:
    -, 61'i 3, 29 kgzc', 2,7c97", Cgzel LI, 23 uo, as 6, K21,
    8ome, 85k1, 86nir, 88a1, 89ci, -1-. In diesem
    Stromkreis spricht auch das Relais h 2 an. Durch
    Offnen des Kontaktes 124k 2 wird die Wicklung 11
    des Relais (' ausgeschaltet. Durch Offnen des .Koli-
    taktes 83 k- 2 wird das Relais 1i i stromlos. 'Das
    Relais E 3 (Fig. i b) spricht nach Schließen des
    Kontaktes 25,2 k 2 an über: -, 252k 2, 253 mC,
    Wi37, 259e 1, 261e2, E.31, +. Sobald das Relais
    Cgzv (Fig. i a) im Gruppenwähler GW zur Er-
    regung gekommen ist, kommt über den Kontakt
    34cgW folgender Stromkreis zustande: -, O IIII,
    E I, 67 c 1, 68 k i, as 3, 18 VO, 34 cgze', 33 l0giÄ'
    (Wellenkontakt des GP), +. Durch Schließen des
    Kontaktes 2ooe (Fig. i b) kommt das Relais H i
    zurErregungüber:-, H11, 214112, 2161a3, 218h4,
    2201e 5, li'i 29, i99 pi, 200e, +. Es erfolgt nun-
    mehr die Stromstoßsendung zur Einstellung des im
    oberen Teil der Fig. i a gezeigten Gruppenwählers
    Gl-f'. .Die Stromstoßzahl wird durch den auf dem
    Kontakt v stehenden Schaltarm ew6, der durch
    Schließen des Kontaktes 281e3 bereitgestellt ist,
    bestimmt. Außerdem ist über den auf dem Kon-
    takt i stehenden Schaltarm CW 2 die Zahl und die
    Folge der Umwege bestimmt, die bei Besetztsein
    des zunächst zu benutzenden Hauptweges für den
    gewünschten `'erliindutigsaufllau zur Verfügung
    steht. Im vorliegenden Fall ist dies die Umweg-
    möglichkeit i, d. h. es sind drei Umwege einer be-
    stimmten Folge vorhanden. Der diesbezügliche
    Stromkreis verläuft, da das Relais O 1, über den
    Schaltann rw i erregt worden ist, über: -, S2111,
    225s3, 226v1, 227r;1(', 22Soi, 23002, 23203, e702
    auf i, Wi i i, Wi 12, Wi 13, +. Das Relais S 2
    spricht in dem erwähnten Stromkreis infolge Ein-
    schaltung (L-,r Widerstände Wi i i@ bis Wi,ii3 nicht
    an. Damit ist bestimmt, daß drei Umwege zur Ver-
    fügung stehen. 13('i der Möglichkeit 2 würde das
    Relais S 2 zur Erregung kommen, da nur die Wider-
    stände M "i 12 und W'1'13 eingeschaltet sind. Dies
    hat zur Wirkung, daß zwei Umwege zur Ver-
    fügung stehen. Schließlich würde bei der Möglich-
    keit 3, da die Widerstände Wi i i und Wi 12 aus-
    geschaltet sind, auch das Relais S i zur Erregung
    kommen, wodurch bestimmt wird, daß nur ein ein-
    ziger Umweg bereitzustellen ist. Die Umwegfolge
    ist hierbei die gleiche. Bei den Möglichkeiten 4
    bis 6 werden wie eben drei, zwei und ein einziger
    Umweg bereitgestellt; aber ihre Folge ist eine
    andere als vorher; es 'kommt nämlich hierbei das
    Relais l` i zur Erregung. Entsprechendes gilt für
    die weiteren Möglichkeiten, bei denen die Folge durch die verschiedene Beeinflussung der Relais F2, F3 usw. bestimmt wird. Ist keines dieser Relais erregt, so bleiben die Schaltarme sw i bis szr,6 in der Stellung 4 zunächst stehen. Von dieser Stellung aus wird der erste Umweg über den Schaltarm rw 5 bestimmt, da der Schaltarm SUI 2 in Stellung 4 steht. In Stellung 5 wird über den SchaltarM sze'2 der Schaltarm rw6 zur Bestimmung des zweiten Umweges bereitgestellt, während in Stellung 6 über den Schaltarm SW 2 der Schaltarm rw7 zur Bestimmung des dritten Umweges bereitgestellt wird.
  • Ist dagegen (las Relais F i erregt, so wird in der Stellung 4 das Relais FS über den Schaltarm szel i beeinflußt, da der Kontakt 154f i geschlossen ist. Die Schaltarme szc, i bis sw6 gelangen also in die Stellung ' ; als _@nfangsstellung, so d'aß rw6 den ersten, rzt' j den zweiten und rw 5, den dritten Umweg bestimmt. In entsprechender Weise ist dann für andere Umwegfolgen die Stellung6, 8, 9 oder io die .=,Xnfangsstellung.
  • Die Stromstoßsendung zur Einstellung der Wahlstufen geht nun in folgender Weise vor sich: Zunächst kommt nach der Erregung des Relais F_ (Fig. i a) durch Schließen des Kontaktes 92 e eine Erregung des Relais Ji zustande über: -, Wi6, J i, 92e, 9 i sr, 307k2, 3o8 c, +. Durch Schließen des Kontaktes ; 7 i 1 kommt der erste Stromstoß zur Aussendung, welcher das Relais Agze' zur Erregung bringt über: -, Agw, 25 pgw, ass, 77i1, 76e, +. Das Relais Agu' überträgt den Stromstoß auf den nicht gezeigten Antrieb des Gruppenwählers G W. Nach Schließen des Kontaktes 3105 agw spricht das Relais Vgve an; es bleibt während der Stromstoßreihe erregt. Nach Schließen des Kontaktes 237 i 1 (Fig. i b) prüft das Relais Pi mit seiner Wicklung 1 über den Widerstand W4 I und den Kontakt 245 1a 1, ob an die Ader i ein Minuspotential angelegt ist. 'Da dieses nicht der Fall ist, kommt eine Erregung des Relais Pi nicht zustande. Ein an die :1der 2 angelegtes Minuspotential könnte das Relais Pi nicht beeinflussen, da die Widerstände W132 und iVi41 in einem solchen Stromkreis liegen würden. Durch Schließen des Kontaktes 99i i (Fig. i a) kommt das Relais J2 zur Erregung über: -, J 21, 101i 3, 99 a 1, 92 e, gi sr, 307 k 2, 308 e, +. Durch Schließen des Kontaktes 94i2 wird das Relais J i über die Kontakte 94i 2 und 95i3 kurzgeschlossen. Nach der Aberregung des Relais J i wird durch Schließen des Kontaktes 98i i das Relais J 3 zur Erregung gebracht über: -, J 2, I, J 3 I (W18), 100i2, 9i8 i1, 92e, 91s;, 307k2, 308e, +. Das Relais 12 bleibt in dem eben aufgeführten Stromkreis erregt. Durch Offnen des Kontaktes 95i 3 wird der @Kurzschluß des Relais Ti wieder aufgehoben, so daß es wieder zur Erregung kommt. Über den Kontakt 77 i i kommt der zweite Stromstoß zur Aussendung. Da nunmehr die Kontakte 23'j i 1 und ,236i3 (Fig. i b) geschlossen sind, prüft das Relais 1'i mit seiner Wicklung I ohne Einschaltung des Widerstandes U'i41 über den Kontakt 245111, ob über den Widerstand Wi32 an die Ader 2 ein Minuspotential angelegt ist. Da dieses nicht der Fall ist, kommt das Relais Pi nicht zur Erregung. Inzwischen ist durch Öffnen des Kontaktes 98i i (Fig. i a) das Relais J2 stromlos geworden, während sich das Relais J3 mit seiner Wicklung I3 über die Kontakte ggi i und io21i3 weiter hält. .Das Relais J i wird nach Schließen des Kontaktes 93 i 2 über diesen Kontakt und den Kontakt 96i3 kurzgeschlossen. Nach der Aberregung des Relais J i spricht das Relais H2 (Fig. i b) an über: -,H2I,HiII, 2o5 h1, 204i3,203 i2,2oßi1, 1,99p1, 2ooe, +. .Das Relais H i hält sich in diesem Stromkreis über seine Wicklung 1I. Durch Öffnen des Kontaktes 99i i (Fig..i,a) wird das Relais J3 stromlos, so daß nunmehr durch öffnen des Kontaktes 204 i 3 (Fig. i b) das Relais H i ausgeschaltet wird, während sich das Relais HZ weiter hält über: -, H21, 215h2, 2116h3, 2V8h4, 2,20h5, W1'29, iggpi, 2ooe, +. Nach der Aberregung des Relais J 3 wird durch öffnen des Kontaktes 96i 3 (Fig. i a) der Kurzschluß des Relais J i wieder aufgehoben, so daß das Relais J i wieder anspricht und über den Kontakt 77 i i den dritten Stromstoß zur Aussendung bringt. Das Relais Pi (Fig. i b) prüft nunmehr mit seiner Wicklung 1 nach Schließen des Kontaktes 237 i 1 über den Widerstand Wi 11' die über den Kontakt 246 h a bereitgestellte Ader 3. Da diese Ader mit dem Kontakt i verbunden ist, auf den der über den Kontakt 281e 3 bereitgestellte Schaltarm ew6 eingestellt ist, so kommt folgender Stromkreis zustande: -, W1'39, 281e3,ew6auf i, 3, 246h2, 23901, 237i1, Wi4l, PiI, +. Das Relais Pi 'hält sich mit seiner Wicklung 1I über: -Wi 28, Pi Il, 198 p1', 20o e, +. Nach Schließen des Kontaktes 254 p1' erfolgt eine Erregung des Relais E2 über: -, 252k2, 253 me, 254 p1', 257e3, E 3 11, E21, +. In diesem Stromkreis hält sich das Relais E3 über seine Wicklung Il. Da das Relais Agze, (Fig. i a) nach dieser Stromstoßsendung infolge Offenhaltens des Kontaktes 77 i 1 längere Zeit aberregt bleibt, wird auch das Verzögerungsrelais Vgw nach einiger Zeit stromlos. Es veranlaßt in üblicher, hier nicht gezeigter Weise die freie Wahl des Gruppenwählers GW. Durch Öffnen des Kontaktes 32 vgzx) wird, da der Wellenkontakt 33 wgw geöffnet ist, das Relais E stromlos, so daß durch öffnen des Kontaktes 2ooe (Fig. i b) die Relaisei und H 2 ausgeschaltet werden, während das Relais E3 durch Öffnen des Kontaktes 254p1' zur Al>-erregung kommt. Das Relais E2 wird mit seiner Wicklung I weiter gehalten über: - 252 k 2, 253me, u'1'37, 2'59e1, 260e2, E21, +. Findet der Gruppenwähler GbV einen freien nachgeordneten Gruppenwähler, der hier nicht gezeigt ist, so kommt in bekannter Weise das Relais PgzO (Fig. iia) über den Schaltarm gw 5 zur Erregung, um die weitere Fortschaltung des Gruppenwählers GIV zu unterbinden und die verschiedenen Adern des Verb» ndungsweges auf den nächsten Gruppen Nvähler über die pgw-Kontakte durchzuschalten. Unter anderem kommt durch Schließen des Kontaktes 3.9pgw nach dem Belegen des freien nachgeordneten Gruppenwählers über den Kontakten 34cgw und 33'zvgw entsprechende Kontakte das Relais E wieder zur Erregung. Nach ,Schließen des Kontaktes 200e (Fig. i b) kommt das Relais H i mit seiner Wicklung I in dem schon erwähnten Stromkreis wieder zur Erregung. Es erfolgt die Einstellung des dem Gruppenwähler GW nachgeordneten Gruppenwählers, wobei die Zahl der Stromstöße der hierbei auszusendenden Stromstoßreihe durch den auf dem Kontakt i stehenden Schaltarm ezV7 bestimmt wird, welcher inzwischen durch Schließen des Kontaktes 282e2 bereitgestellt ist. Die Relais J i; bis l3 (Fig. i a) arbeiten in entsprechender Weise, wie dies bei der ersten Stromstoßsendung beschrieben ist, wobei auch das Relais Pi die einzelnen Adern nacheinander prüft. Durch den Kontakt 77 i 1 wird hierbei jeweils ein Stromstoß zur Aussendung gebracht. Sind wie bei der ersten Stromstoßsendung drei Stromstöße zur Aussendung gekommen, so kommt letzt das Relais P-1' Tiber die Ader 3 nicht zur Erregung, da diese Ader nicht durch den Schaltarm ew7 gekennzeichnet ist. Es kommt also ein vierter Stromstoß zur Aussendung, bei dem die Relais J i, l2 und J 3 in der Weise beeinflußt werden, wie dies für den zN"-eiten Stromstoß bei der ersten Stromstoßsendung beschrieben ist, d. h. zunächst kommt das Relais J 1 zur Ertegung, dann wird das Relais 12 zur Aberregung gebracht, worauf das Relais J i ausgeschaltet wird, um auch das Relais 13 zur Aberregung zu bringen. Das Relais Pi prüft nach der Aussendung des vierten Stromstoßes vor der Aberregung des Relais l3 bei kurzgeschlossenem Widerstand u'i4i die über den Kontakt 216h2 bereitgestellte, mit dem Widerstand W1'34 ausgerüstete Ader 4. Da auch diese Ader nicht gekennzeichnet ist, kommt das Relais Pi nicht zur Erregung. Nunmehr spricht wie beim ersten Stromstoß der ersten Stromstoßsendung das Relais J i wieder an, um über den Kontakt 77 i 1 den fünften Stromstoß zur Aussendung zu bringen. Da nach dem vierten Stromstoß über den Kontakt 202 i i das Relais H 3 zur Erregung gekommen ist, prüft nunmehr das Relais Pi unter Einschaltung des Widerstandes Wi4i (Kontakt 236i3 offen) die über den Kontakt 247113 angeschaltete Ader 5. Da diese Ader nicht tnit einem Minuspotential versehen ist, spricht (las Relais Pi. nicht an. Das an die Ader 6 angeschaltete Potential beeinflußt das Relais Pi nicht, da die Widerstände W1'36 und Wi4i eingeschaltet sind. Erst nach der Aussendung des sechsten Stromstoßes kommt das Relais PI» zur Erregung, da seine Wicklung 1 dann infolge des erregten Relais l3 nach Kurzschluß des Widerstandes W i41 über den Kontakt 247113 die mit dem Widerstand W1'36 ausgerüstete Ader 6 prüft. Es kommt folgender Stromkreis zustande: -, W1'39, 282 e 2, ew7 auf 1, 6, Wi 36, 217113, 239 c 1, 237 i 1, 236i3, Pi I, +. Da,s Relais J'i legt sich nach Schließen des Kontaktes 198 p1' mit seiner Wicklung 1I in einen Haltekreis. Durch Schließen des Kontaktes 254 p1' kommt das Relais E i zur Erregung Tiber: -252k2, 25.3~n2, 25-1p1', 256e3, 255e2, E211, E i, +. Das Relais 1? 2 hält sich in diesem Stromkreis über seine Wicklung 11. In dem dem Gruppen-
    wähler G!1" nachgeordneten, hier nicht gezeigten
    Gruppenwidder ist durch die zweite Stromstoß-
    sendung ein (lern Relais A--,L, (Fig. i a) ent-
    sprechendes Relais betätigt worden. Hierbei ist
    auch wieder ein (lern Relais 1"g7" entsprechendes
    Relais 1>eeinfhiLit worden. l,.s wird nun nach All-
    lauf der eben beschriebenen Stronistol3s2ndiin@, in
    dem eingestellten Gruppenwähler. nachdem ein dem
    Relais V'"w entsprechendes Relais ausgeschaltet
    ist, die freie Wahl eines nicht gezeigten dritten
    Gruppenwählers veranla13t. Vorübergehend wird
    hierbei wieder (las Relais !: stromlos, so d'aß durch
    Öffnen des Kontaktes 200C (Fig. i b) die Relais P-i
    und H i bis 113 ausgeschaltet werden. Durch Öff-
    nen des Kontaktes 25I pi wird das Relais E 2
    stromlos, während sich (las Relais E i weiter hält
    über: - 2,52k2, 253111e, 11-i372 258e i, Ei, +.
    Nach Erreichen eines freien dritten Gruppen-
    wählers kotnnit das Relais E (Fig. i a) über seine
    Wicklung 1 wieder zur Erregung und veranlaßt
    nach Schließen des Kontaktes 92.e die dritte Strom-
    stoßsetidung. Die Strornstoßzahl dieser dritten
    Stronistoßsendung wird, da nuiunehr an Stelle des
    Kontaktes 282 e 2 (Fig. i b) der Kontakt 2#S,3 e 1 ge-
    schlossen ist, über den auf dein Kontakt i stehenden
    Schaltarm ezc,R bestimmt. Mittels dieses Schalt-
    armes wird an die Ader 15 ein ':Minuspotential an-
    gelegt, so (laß nach 1?rreichen derselben im Zug-
    des folgezeitigen Prüfvorganges durch das Re-
    lais Pi das genannte Relais zur Erregung kommt
    und die Stromstoßsendung beendet. Zunächst
    werden in ohne weiteres aus der vorausgehenden
    Beschreibung abzuleitenden Weise zehn Strom-
    stöße zur Aussendung gebracht, da an 'keine der
    Adern i bis io ein Minuspotential angelegt ist.
    Diese Adern werden nacheinander durch Schließen
    der Kontakte 245 lt 1 bis 2I91( 5 abwechselnd mit
    oder ohne Widerstand 11'i 4i geprüft. Nach dein
    Prüfen der Adern i 1>1s io kommt, da die Relais H i
    bis 11 4 ausgeschaltet sind, (las Relais I?H zur Er-
    regung über: -, EH, H, 212114, 210113, 20R h 2,
    20611 1, 204 i 3, 203, i 2, 202 i 1, 199 pi, 200 e, +. Die
    Relais EH und H sprechen in diesem Stromkreis
    an. Durch Öffnen des Kontaktes 22211 wird das
    Relais 11 5 stromlos. Das Relais EH hält sich über
    den Kontakt 213 eh, während das Relais H nach
    Öffnen (les KontakteS 204 i 3 am Ende des zehnten
    Stromstoßes zur Allerregung kommt. Über die
    Kontakte 2,50 ('h/251 eh und weitere eh-Kontakte
    werden die :1(lern i i bis 20 zur weiteren Prüfung
    durch (las Relais Pi bereitgestellt. Ihr nachein-
    ander erfolgendes Ausprüfen geht in der gleichen
    Weise wie das Prüfen der Leitungen i bis 1o vor
    sich. Somit wird nach weiteren fünf Stromstößen
    das Relais M über die :\der r 5 zur Erregung ge-
    bracht find damit wie vorher die dritte Stromstoß-
    reihe, die also insgesamt fünfzehn Stromstöße um-
    faßt, beendet. Damit ist dann der dritte nicht ge-
    zeigte Gruppenwähler durch fünfzehn Stromstöße
    zur Einstellung gekommen. Er sucht anschließend
    einen freien Cl)ertrager, z.13. Ue2, mit der ab-
    gehenden Verbindungsleitung VV. Durch die Be-
    legung der Übertragung Je- vom vorgeordneten,
    hier nicht gezeigten dritten Gruppenwähler aus kommt das Relais Cice,2 zur Erregung. Außerdem erfolgt die Durchschaltung der Leitungsadern wie in den voraufgehenden Gruppenwahlstufen. Da der Kontakt 47 auf irgendeine hier nicht interessierende Weise bei betriebsbereiten Übertragern geschlossen ist, kommt das Relais Ue (I) zur Erregung. Durch Schließen des Kontaktes 240u wird der Verbindungsaufbau gehalten, während durch Offnen des Kontaktes 23 ico das Relais K 2 ausgeschaltet wird. Nach Schließen des Kontaktes 113 k 2 kommt das Relais SR zur Erregung über: -, SR, 112 k 1, 111 11, 113 k 2, sw 6 in 4, 103 c, +. Durch Schließen des Kontaktes 296sr (Fig. i b) spricht (las Relais FS über den Widerstand Wi 33 an. Durch Schließen des Kontaktes 299 fs hält es sich. Der Schaltmagnet Dszw i erhält nach Schließen des Kontaktes 1781s einen Stromstoß, so daß die Schaltarme s7(, i bis sw6 in die Stellung 5 fortgeschaltet werden. Im entsprechenden Wechselspiel zwischen dem Relais FS und dem Schaltcnagneten Dsw i werden die Schaltarme sw i bis sze,6 so lange fortgeschaltet, bis der Schaltarm sw6 (Fig. i a) den Kontakt 13 erreicht. Dann 'kommt das Relais SR durch Öffnen seines Stromkreises am Schaltarm sw6 zur Aberregung. Über den in Stellung 13 stehenden Schaltarm sw i (Fig. i b) wird der auf dem Kontakt 2 stehende Schaltarm 11702 für die @\'iederholung des Zielkennzeichens bereitgestellt. Ist nämlich inzwischen ein Abruf des Zielkennzeichens von einer hier nicht gezeigten nachgeordneten Vermittlungsstelle eingetroffen, so ist in der Übertragung Ue 2 der Kontakt 51 za geschlossen worden, so daß das Relais E über seine Wicklung I wieder zur Erregung gekommen ist. Es hält sich nach Schließen des Kontaktes 12I C über: -, E11, 121e, 12.2 t, -124 k22 120c, +. Durch Schließen des Kontaktes 130 e wird die Wicklung 1I des Relais 0 1 kurzgeschlossen, so daß das Relais O i zur Allerregung kommt. Nach Schließen des Kontaktes 90c i wird ein Wechselspiel der Relais I i bis I3 zur Stromstoßsendung, wie dies vorher schon beschrieben ist, veranlaßt. .Das Relais 1'i (Fig. i b) prüft nun abwechselnd mit oder ohne Einschaltung des Widerstandes Wi41 die nacheinander über die Kontakte 24ola i bis 2441c5 bereitgestellten Adern; im vorliegenden Fall kommt das Relais Fi nach zwei Stromstößen zur Erregung. Dieser Stromkreis verläuft über: -, TV" 1 1, 153 c, szo i auf 13, hw 2 auf 2, Wi 52, 24o h i, 238 c 1, 237 i i, 236 i 3, Pi I, +. Das Relais Pi hält sich wieder über seine Wicklung 1I. Nach Schließen des Kontaktes 116p1 (Fig. i a) kommt über den auf dein Kontakt 13 stehenden Schaltarm sw6 die Wicklung II des Relais h2 zur Erregung, so daß nach Schließen des Kontaktes 298,v 2 (Fig. i b) das Relais-FS über den Widerstand Wi36 erregt wird. Durch Öffnen des Kontaktes i t _L fs (Fig. i a) wird das Relais h2 wieder ausgeschaltet, so daß nach Schließen des Kontaktes 179v 2 (Fig. i b) der Schaltmagnet Dsw i einen Stromstoß zur Fortschaltung der Schaltarme sw i bis szc,6 in die Stellung 1.4 erhält, Durch Öffnen des Kontaktes 297 dsw i wird das Relais FS stromlos. Das Relais Pi wird durch Ku.rzschluß seiner Wicklung 1I über die Kontakte 197v2 und 196fs zur Aberregung gebracht. Durch öffnen des Kontaktes 97 pi (Fig. i a) wird das vorher hierüber aberregte Relais I i wieder erregt, so daß das Wechselspiel mit den Relais l2 und l3 wieder in Gang kommt. Es erfolgt jetzt die Aussendung der zweiten, durch den Schaltarm uu,9 bestimmten Ziffer des Zielkennzeichens, nämlich der Ziffer i. Es kommt ein Stromstoß zur Aussendung, wonach das Relais Pi 'wieder anspricht und in entsprechender Weise die Fortschaltung der Schaltarme szv i bis sw,6 in die Stellung veranlaßt. Hierdurch ist der auf dem Kontakt 12 stehende Schaltarm uzv io für das Abgreifen durch das Relais, Pi bereitgestellt, so daß als dritte Stromstoßreihe zwei Stromstöße zur Aussendung kommen. Nach dieser dritten Stromstoßsendung gelangen d'ie Schaltarme sw i bis sw 6 in die Stellung 1.6. In dieser Stellung kommen über den Schaltarm sw6 (F.ig. i a) die Relais T und So zur Erregung. Durch öffnen des Kontaktes 122 t wird die Wicklung II des Relais E ausgeschaltet. Das Relais Do kommt zur Erregung über: -, DO I, 22 uo, as 4, 73 k 2, 74 t, 75 e, +. Das Relais Do legt sich mit seiner Wicklung 1I in einen Haltekreis. Es erfolgt die Durchschaltung des Verbindungsweges, wobei dann durch öffnen des Kontaktes (r i du .die im unteren Teil der Fig. i a und in der Fig. i b gezeigte Auswertungseinrichtung freigegeben wird.
  • Sollten sämtliche Leitungen der den Hauptweg bildenden Leitungsgruppe, deren Anschaltung eben beschrieben wurde, besetzt sein, so kommt von der Wahlstufeneinstellung das Relais G, da dann der Kontakt abh geschlossen ist, zur Erregung über: -, Wi 4;3, abh, ew io auf i, G I, 279 u 1, 2,78 k i, 276v 1, 277 k 2, +. Da die Relais O 1 und S3 erregt sind, kommt die Umwegfolge i mit drei Umwegen in Frage. Durch öffnen des Kontaktes 128g wird das Relais V i, (Fig. i a) ausgeschaltet, während sich das Relais G mit seiner Wicklung 1I über den Kontakt 129g weiter hält. Durch öffnen des Kontaktes 189v i (Fig. i b) wird das Relais Pe stromlos. Das Relais Me (Fig. i,a) kommt nach öffnen des Kontaktes i47 pe über seine Wicklung II zur Erregung, da der Wellenkontakt i46zvew des Wählers EW bzw. der Kontakt 1499 geschlossen ist. Durch Schließen des Kontaktes 18o me (Fig. i b) wird der Antrieb Mew eingeschaltet, so daß der Wähler EW fortgeschaltet wird, und zwar so lange, bis der Schaltarm ew i den über den auf dem Kontakt 2 stehenden Schaltarm rw 5 gekennzeichneten Kontakt 4 erreicht. Der erste Umweg wird nämlich im vorliegenden Verbindungsfall durch die Stellung des Schaltarmesew2 in Stellung 4 über den Schaltarm rw5, der zweite Umweg durch die Einstellung des Schaltarmes sw2 in Stellung 5 über den Schaltarm rw6 und der dritte Umweg durch die Einstellung des Schaltarmes SW 2 in Stellung 6 über den Schaltarm rw7 bestimmt. Im vorliegenden Fall kommt also zur Bestimmung des Leitungsgruppenkennzeichens für den ersten Umweg das Relais Pe zur Erregung über: -, U z I, L 9O g, 19,1 so, szv 2 in 4, rw 5 auf 2; ew i auf :4,, 1'e, +. In diesem Stromkreis kommt auch das Relais U 2 zur Erregung. Durch Schließen des Kontaktes 181 pe wird der Antrieb Mew stillgesetzt, während das Relais Me durch Kurzschluß der Wicklung 1I (Fig. r a) über den Kontakt i47 pe ausgeschaltet wird. Nunmehr erfolgt die entsprechende Stromstoßsendung durch nacheinander erfolgende Bereitstellung der Schaltarme ew6 bis ezv8 über die Kontakte 28i e 3 bis 283 e i. Diese Bereitstellung erfolgt aber nur, wenn in der für den ersten Umweg vorgesehenen Leitungsgruppe noch eine freie Leitung vorhanden ist. Zu diesem Zweck prüft das Relais FS, ob der Kontakt abu i geöffnet ist. Ist dies nicht der Fall, weil keine freie Leitung mehr vorhanden ist, so kommt eine Erregung des Relais FS zustande über: -, Wi45, abui, rw8 auf 2, sw 3 in 4, 303 so, 3 0 2 t, 292g, 293 v 1, 29 1 5 Sr, 297 dsw i, FS I, +. Durch Schließen des Kontaktes 178 fs wird der Schaltmagnet Dszv i beeinflußt, um die Schaltarme szv i bis szv6 in die Stellung 5 zu bringen. Außerdem kommt das Relais S2 zur Erregung über. -, S21, S311, 269S3, 274 dszv i, z,75 v 1, 2'77k2, +. Nach Öffnen des Kontaktes 274dsw i hält sich das Relais S2 unter Ausschaltung des Relais S3 über den Widerstand Wi35. In der Stellung 5 wird über den Schaltarm rw9 ge- prüft, ob der zweite Umweg frei ist. Es kommt dann eine neue Einstellung des Wählers EW zu- stande, die durch den in Stellung 5 stehenden Schaltarm s2CI 2 und den auf dem Kontakt 2 stehenden Schaltarm rzv6 bestimmt wird. Nach der Einstellung des Wählers EW erfolgt dann eine entsprechende Stromstoßsendung.
  • Sollte das Relais F S den ersten Umweg zunächst noch als frei festgestellt haben, also infolge des geöffneten Kontaktes abu i nicht erregt worden sein, so erfolgt keine Forts,chaltung der Schaltarme sw ii bis sw6 in die Stellung 5, sondern durch den in Stellung 4 stehenden Schaltarm sw 2 wird über dien Schaltarm rzv 5 die Einstellung des Schaltarmes ezv i und damit die Stromstoßsendung ew6 bis ew8 für den ersten Umweg bestimmt. Sind nun während dieser Einstellung sämtliche über den Gruppenwähler erreichbaren Leitungen des ersten Umweges besetzt worden, so dreht der diese Leitungen suchende Gruppenwähler durch. Durch einen dein Kontakt 3,6 dk entsprechenden Durchdrehkontakt wird die Wicklung III des Relais FS beeinflußt, so daß jetzt eine Fortschaltung der Schaltarme suu i bis sw-6 in die Stellung 5 erfolgt, um den zweiten Umweg zu prüfen und bei seinem Freisein eine neue Einstellung des Wählers Ew zu veranlassen. Der Wählerweg ist inzwischen ausgelöst (8ome) worden.
  • Sollte auch der zweite Umweg besetzt sein, so kommt das Relais FS über den dann geschlossenen Kontakt abu 2 zur Erregung, um die Schaltarme sw@i bis sw6 in die Stellung 6 zu bringen. Über den Kontakt 274 dsw 1 spricht jetzt das Relais S i an, um sich dann unter Ausschaltung des Relais S2 zu halten. In der Stellung 6 prüft (las Relais FS über
    den Schaltarm s,("3, ob der dritte Umweg frei ist,
    d. 1i. ob der Kontakt abu 3 geöffnet ist. Ist dies der
    Fall, so erfolgt eine neue Einstellung des Wählers
    EW, die durch den in Stellung 6 stehenden Schalt-
    arm sW2 und den auf dem Kontakt 2 stehenden
    Schaltarm rW7 bestimmt wird. Nach der Ein-
    stellung des Wählers LW erfolgt eine entsprechende
    Stromstoßsendung. Sollte auch der dritte Umweg
    besetzt sein, so wird bei der weiteren Fortschaltung
    der Schaltarme sw i bis sw6 durch Schließen des
    Kontaktes 27,1 ds7t, i das Relais So zur Erregung ge-
    bracht über: -, S01, S111, 273s1, 2172s2, 270s3.
    274 (IM' 1, 275 v 1, 277 k 2, +. Durch Schließen des
    Kontaktes 267 so legt sich das Relais So über den
    Widerstand @f'i35 in einen Haltekreis. Durch Öff-
    nen des Kontaktes i91 so wird nunmehr eine Be-
    reitstellung eines anderen Umweges verhindert.
    Durch Schließen des Kontaktes 192s0 wird un-
    mittelbar der voin Schaltarm ew i erreichbare Kon-
    takt 2 gekennzeichnet, so daß nach der abermaligen
    Ingangsetzting des Wählers EW das Relais Fe auf
    diesen Kontakt aufpriifen kann. Damit ist eine
    bestimmte Stromstol-3sendung (Schaltarme ew6
    bis eu,8 auf 2) ermittelt, die einem Hilfsplatz ent-
    spricht. Die Wahlstufen werden demgemäß durch
    diese Stromstoßsendung auf einen Hilfsplatz zur
    Einstellung gebracht. Sollten hier sämtliche
    Plätze besetzt sein, so wird je nachdem, in welcher
    Wahlstufe (erster GIV, zweiter GW oder dritter
    GW) der Hilfsplatz angeschlossen ist, durch den
    Kontakt 36dk oder durch einen dem Kontakt 36dk
    entsprechenden Kontakt einer der folgenden Wahl-
    stufen ein Pluspotential angelegt, so daß folgender
    Stromkreis zustande kommt: -, AL I, 79 so, 71 v 1,
    72k2, as4, 21110, 35cgzr', 36dk, W14, +. Durch
    Schließen des Kontaktes 301 a i (Fig. i b) legt sich
    das Relais AL mit seiner Wicklung 11 in einen
    Haltekreis. Durch Öffnen des Kontaktes 88a1
    (Fig. i a) werden die eingestellten Wahlstufen aus-
    gelöst, cla hierdurch die entsprechenden Belegungs-
    relais Cg7o stromlos werden. :Durch das Relais AL
    wird außerdem ein Alarin eingeschaltet.
    Soll eine nochmalige Einstellung auf den Hilfs-
    platz herbeigeführt werden, so wird die Taste T2
    gedrückt, so daß das Relais K2 über seine Wick-
    lung IL von neuem erregt wird und durch Schließen
    des Kontaktes 82 k72 (Fig. i a) nach Aberregung
    des Relais AL (Taste T2) und Schließen des Kon-
    taktes 88 a i eine neue Belegung des Gruppenwählers
    GIi' veranlaßt. Da der Wähler LW nicht zur Aus-
    lösung gekommen ist, wird nun eine nochmalige
    Stromstoßsen-dung in der gleichen Zusammen-
    setzung wie vorher veranlaßt, um den Verbindungs-
    aufbau auf den Hilfsplatz noch einmal zu ver-
    suchen.
    Soll die I?instellung auf den Hilfsplatz nicht
    wiederholt werd:n, so wird die Taste T i an Stelle
    der Taste l@2 gedrückt; dadurch kommt das Re-
    lais I 2 über seine Wicklung II zur Erregung und
    veranlaßt durch Öffnen des Kontaktes 61 i 2
    (Fig. i a) eine Freigabe der Auswertungseinrich-
    tung und außerdem die Aussendung eines Besetzt-
    zeichens. Da ii<imlich das Relais C io ebenfalls
    durch Öffnen des Kontaktes 6i i 2 ausgeschaltet wird, wird ein solches Besetztzeichen über die Kontakte i6 vo, i 5 c i,o und 14 co an die Ader angelegt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen, in denen der Aufbau von Verbindungen in einer gewünschten Vermittlungsstelle bei Besetztsein einer hierfür zu benutzenden Leitungsgruppe über eine andere Leitungsgruppe mittels durch Speichereinrichtungen gemäß der zti benutzenden Leitungsgruppe steuerbare Verbindungswähler mit freier Wahl erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Steuerung der Verbindungswähler, z. B. Gruppenwähler (GW), entsprechend der zu benutzenden Leitungsgruppe eingestellten Wahleinrichtungen (EW) der Speichereinrichtungen, welche bei Besetztsein der ihrer Einstellung entsprechenden Leitungsgruppe eine einer anderen Leitungsgruppe entsprechende Einstellung zwecks Steuerung der Verbindungswähler erfahren, durch bei Besetztsein der letzten zur Verfügung stehenden Leitungsgruppe wirksam werdende Schalteinrichtungen (AL) für eine nochmalige entsprechende Steuerung der Verbindungswähler eingestellt gehalten werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wahleinrichtungen (EW ), welche nach Besetztprüfung einer Leitungsgruppe eine erneute Einstellung erfahren, bei Einstellung in eine der vorletzten zur Verfügung stehenden Leitungsgruppe entsprechende Einstellage durch bei Besetztsein dieser Leitungsgruppe wirksam werdende Schaltmittel (So) in eine die letzte Verbindungsrichtung kennzeichnende Lage eingestellt werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als letzte zur Verfügung stehende Verkehrsrichtung ein Beaintinnenplatz angeschaltet wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Besetztsein der als vorletzte Leitungsgruppe zur Verfügung stehenden Leitungsgruppe wirksam werdenden Schaltmittel (So),Stromkreise (Kontakt 79s0 - Relais AL) vorbereiten, die bei Besetztsein der letzten zur Verfügung stehenden Leitungsgruppe ein Auslösen der vergeblich eingestellten Verbindungswähler ermöglichen.
  5. Schaltungsanordnung ,nach Anspruch 4, 1 dadurch gekennzeichnet, daß nach Wirksamwerden der Auslösestromkreise Schaltmittel (K211) unter den Einfluß der anrufenden Stelle gebracht werden, bei deren Betätigung (z. B. durch Taste T2) ein erneutes Wirksam- i werden der eingestellt gehaltenen Wahleinrichtungen (EW) zum erneuten Aufbau einer Verbindung in der als zuletzt besetzt gefundenen Leitungsgruppe veranlal3t wird'.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (Taste T i) vorgesehen sind, die bei Verzicht auf eine erneute Verbindungsherstellung betätigt werden, wodurch eine Auslösung und Freigabe der angeschalteten Auswertungseinrichtung erfolgt. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach vergeblicher Anschaltung des Beamtinnenplatzes durch die die Wahleinrichtungen (EW) eingestellt haltenden Einrichtungen (AL) ein Alarm gegeben wird. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auslösung der Auswertungseinrichtung ein Besetztzeichen zur anrufenden Stelle zur Aussendung gelangt.
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