DE856805C - Radizierung bei Mengenmessern nach dem Differenzdruckverfahren - Google Patents
Radizierung bei Mengenmessern nach dem DifferenzdruckverfahrenInfo
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- G—PHYSICS
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- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F1/00—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
- G01F1/05—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
- G01F1/34—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure
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- G01F1/37—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction the pressure or differential pressure being measured by means of communicating tubes or reservoirs with movable fluid levels, e.g. by U-tubes
- G01F1/377—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction the pressure or differential pressure being measured by means of communicating tubes or reservoirs with movable fluid levels, e.g. by U-tubes using a ring-balance as indicating element
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Description
-
- Um z. B. hei Menlgenmessern, die nach dem Differenzdruckverfahren arbeiten, und in ähnlichen anderen Fällen eine lineare Skaleneinteilung zu erhalten, tritt häufig die Aufgabe auf, eine nach einem bestimmten Gesetz verlaufende Drehbewegung in eine andere nach einem anderen Gesetz verlaufenlde Bewegung mit Hilfe einer Kurvenscheibe, der sog.
- Radizierkurve, und einer Rolle zu verwandeln und diesen umgewandeltenAulsschlag durch einen Zeiger oder eine Schreibfeder antzuzeigen. Das Zusammenarbeiten von Kurvenscheibe und Rolle kann kraftschlüssig oder formschiüssig sein. In der Hauptsache werden kraftschlüssige Verbinldungen angewendet. Hierbei treten stets mehr oder weniger große Reibungswiderstände auf, die gegen das Drehmoment des Meßwerkes wirken und so die Anzeige und die Registrierung verfälschen. Weitere Reibungsfehler werden durch die besondere Form und die Lage der Radizierkurve verursacht. Bei den Ringwaagen z. B. ist der Ringwaagenausschlag proportional dem Quadrat der Menge, die Ausschläge des Zeigers sollen jedoch auf der Skaleneinteilung linear zur Menge sein. Bei der Venvirk-1 irhung dieser quadratischen Übersetzung ergeben sich nun je nach Art der gewählten Konstruktion Formen für die Radizierkurve, die in der Anfangslage entweder einen Höcker oder eine Einbuchtung aufweisen. Dadurch werden die Reibungsverhältnisse gerade am Anfang desAusschlages ungünstig, was sich als erschwertes Herausgehen des Zeigers aus der Anfangslage oder umgekehrt als schlechtes Zurückkehren auswirkt.
- Diese zusätzlichen Rei;bungsfehler, die durch die Form und Lage der Radizierkurve verursacht werden, werden, erfindungsgemäß dadurch auf ein Mindestmaß herabgesetzt, daß in der Nullage der Rolle der Achsendrehpunkt A des Meßgerätes, der Drehpunkt B der Radizierkurve und die Achse C der Rolle in einer Linie liegen, wobei die beiden Achsenabstände A-B, B-C ein Verhältnis von 4 : I oder größer aufweisen. Auf diese Weise erhält man eine Radizierkurve, die vom Anfang bis zum Ende weder Ein- noch Ausbuchtungen aufweist und einen durchweg gleichmäßigen (monotonen) und wenig gebogenen Verlauf hat. Diese Anordnung hat noch einen besonderen Vorteil, daß das von dem Meßelement her auf die Kurve übertragene Drehmoment im Anfang oder den angrenzenden Meßpunkten der Kurve von jeder Kurvenneigung unabhängig ist. Bei verschiedenem Kurvenneigungen, die kleinere Ausschläge der Kurvendrehachse als Ursache haben, bleiben daher in Nullnähe dieselben Drehmomentgrößen erhalten. I)ieser Vorteil wirkt sich praktisc'h bei gleichbleibendem Reibungsdrehmoment dahingehend aus, daß man z. B. für I20 und 200 mm Schreibl)reite eines schreibenden Gerätes kräftemäßig in Nullnähe dieselben Größen besitzt und in beiden Fällen sich dieselben Ansprechgrenzen und die gleichen Stellungsfehler ergeben.
- Die Anordnung der Kurvenlagerung und der Rolle im Nullpunkt ermöglicht es, auf der g,genüberliegenden Seite eine zweite Kurvenscheibe anzuordnen, die das Spiegelhild der ersten Radizierkurve sein muß. Diese zweite Radizierkurve gestattet die Messung von l)urchfltlßmeng,en in Rohrleitungen mit wechselnder Durchflußrichtung.
- In den Abb. I und 2 ist eine Radiziereinrichtung dargestellt, bei der die Reibungsfehler in der Nullpunktlage in der oben lieschrielenen Weise auf das Mindestmaß herabgesetzt sind. Au der Ringwaage I, die sich um die Achse 4 dreht, ist der Steg 2 befestigt, der die um die Achse C drehbar Rolle 3 trägt. Beim Ausschlagen der Ringwaage 1 und somit der Rolle 3 gleitet die Rolle 3 an derRadizierkurve 4 entlang, die sich dadurch um die Achse B so dreht, daß der Ausschlag des daran befestigten Zeigers 5 der geforderten linearen Skaleneinteilung entspricht. Beim Anwendungsbeispiel der Abb. 2 sind beiderseits domes Nullpunktes zwei einander spiegelbildlich gleiche Radiziedurven' 4 und 4' angeordnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anordnung zur Verwandlung von Drehbewegungen, die nach einem bestimmten Gesetz verlaufen, in eine andere nach einem anderen Gesetz verlaufende Drehbewegung, insbesondere zur Radizierung bei Mengenmessern nach dem Differenzdruckverfahren, mit Hilfe von Kurvenscheibe und Rolle, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nullage der Rolle derAchsendrehpunktA des Meßgerätes, der Drehpunkt B der Kurvenscheibe und die Achse C der Rolle in einer Linie liegen, wobei die Achsenabstände A-B, B-C ein Verhältnis von 4 : 1 oder größer aufweisen und wobei eine Radizierkurve ohne Aus- oder Einbuchtungen benutzt wird, die einen gleichmäßigen (monotonen) und wenig gebogenen Verlauf hat, wodurch die Reibungsfehler am Anfang verringert werclen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH1619D DE856805C (de) | 1943-01-10 | 1943-01-10 | Radizierung bei Mengenmessern nach dem Differenzdruckverfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH1619D DE856805C (de) | 1943-01-10 | 1943-01-10 | Radizierung bei Mengenmessern nach dem Differenzdruckverfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE856805C true DE856805C (de) | 1952-11-24 |
Family
ID=7142689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH1619D Expired DE856805C (de) | 1943-01-10 | 1943-01-10 | Radizierung bei Mengenmessern nach dem Differenzdruckverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE856805C (de) |
-
1943
- 1943-01-10 DE DEH1619D patent/DE856805C/de not_active Expired
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