DE856421C - Automatisch arbeitende Eintrommel-Flaschenreinigungsmaschine - Google Patents
Automatisch arbeitende Eintrommel-FlaschenreinigungsmaschineInfo
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- DE856421C DE856421C DEH7213A DEH0007213A DE856421C DE 856421 C DE856421 C DE 856421C DE H7213 A DEH7213 A DE H7213A DE H0007213 A DEH0007213 A DE H0007213A DE 856421 C DE856421 C DE 856421C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/20—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
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Description
- Automatisch arbeitende Eintrommel-Flaschenreinigungsmaschine Es sind automatisch arbeitende bürstenlose Flaschenreinigungsmaschinen bekannt, bestehend aus mehreren in axialer Richtung horizontal nebeneinander angeordneten starren Zellentrommeln, welche jede getrennt für sich in mit Reinigungsflüssigkeit gefüllten Bottichen drehbar so gelagert sind, daß sie mit ihrem unteren Teil in die Bottiche eintauchen und in ihrem oberen Teil durch ein Systetn von Spritzdüsen berieselt werden können. XIit Hilfe dieser Trommeln wandern die zu reinigenden Flaschen unter der Einwirkung bekannter Getriebeteile durch die Maschine. Dabei tauchen sie nacheinander in die Weichbottiche ein und werden zwischen je zwei Weichstationen im oberen Teil der Trommel innen und außen kräftig gespritzt. Man spricht hier von einem Reinigungsverfahren des abwechselnden Weichens und Spritzens. In den ersten Abteilungen der Maschine werden die Flaschen mit Laugen verschiedener Konzentration und Temperatur behandelt. In der letzten Abteilung werden die an der Flasche noch anhaftenden Laugenreste durch lauwarmes Wasser abgespült und die Flaschen dann mit kaltem Leitungswasser abgekühlt.
- Diese DIaschine hat sich sehr. bewährt und eine große Verbreitung gefunden. Sie hat aber den Nachteil, daß sie für kleinere Mengenleistungen oder Flaschen mit nur schwacher Verunreinigung in der Herstellung recht teuer wird. Dies ist darauf zurückzuführen, daß jede Trommel in einem besonderen Bottich gelagert ist und für sich gesondert angetrieben werden muß. Dies erfordert unverhältnismäßig viele Lagerungen und Getriebeteile, welche für kleinere Maschinenleistungen untragbar sind.
- Die Maschinen wurden bisher mit drei bis fünf selbständigen Trommelabteilungen, je nach dem Verschmutzungsgrad der Flaschen ausgerüstet.
- Für weniger hohe Anforderungen soll nun erfindungsgemäß eine Maschinenausführung gewählt werden, die im Aufbau wesentlich einfacher ist und doch den geforderten Reinigungseffekt bei entsprechender Mengenleistung gewährleistet. Wie aus den Abb. i bis 3 hervorgeht, ist die Lösung darin gefunden, daß nur einte Trommel benutzt wird, die aus zwei oder mehreren in: axialer Richtung aneinandergefügten Abteilungen mit beispielsweise je acht Flaschenzellen in der Reihe besteht. In dem Beispiel sind zwei Abteilungen vorgesehen und mit ja und 16 bezeichnet. Beide tauchen in den gemeinsamen Laugenbottich 2 mit ihrem Unterteil ein.. Jede Abteilung wird; durch die getrennten Spritzvorrichtungen 3a und 36 geführt, welche die Flaschen, nachdem sie aus dem Laugenbad aufgetaucht sind, innen und außen bespritzen. Durch die Vorrichtung 3a erfolgt das Spritzen mit heißer Lauge vermittels der Pumpe 4a aus dein Filterbehälter 5a, der zweckmäßig mit dem Bottich ja verbunden ist. Die Spritzvorrich, tung 36 besteht aus, einer Rohrgruppe 3c für Warm-und 3d für Kaltwasser. Das Warmwasser wird durch eine Pumpe 46 aus dem Filterbehälter 56 zugeführt, das kalte Wasser der Brunnenwasserleitung des Betriebes entnommen. Die Spritzflüssigkeiten werden dann in den Auffangschalen 6a und 66 gesammelt und fließen in die Behälter 5a und 56 zur Wiederverwendung zurück.
- Um den Reinigungseffekt der Maschine zu erhöhen, und die Flaschen vor dem Eintauchen in den Laugenbottich 2 etwas anzuwärmen, empfiehlt es sich, die Flaschen beim Einlegen in die :Maschine an der Aufgabestelle 8 durch überschüssiges Warmwasser aus dem Behälter 56 vorzuspritzen, eine Maßnahme, welche auch sonst gebräuchlich ist. Der Reinigungsverlauf in der Maschine ist demnach folgender: Vorspritzen mit vorgewärmtem Wasser an der Aufgabestelle 8, Eintauchen. in heiße Lauge, Beginn des Weichens, Spritzen mit heißer Lauge durch die Vorrichtung 3a, nochmals Eintauchen in heiße Lauge, Ende des Weichens, Spritzen mit warmem und kaltem Wasser durch die Vorrichtung 36.
- Das Prinzip dies abwechselnden Weichens und Spritzens der Flaschen ist also auch unter Verwendung von nur einer Trommel gelöst.
- Die geschilderte Anordnung hat den Vorteil, daß für die eine Trommel nur zwei Trommeltragringe mit den zugehörigen Lagerböcken, ein Antriebsmechanismus für die Trommelbewegunig und ein Weichbottich benötigt werden, während bei Maschinen mit mehreren getrennten Trommelabteilungen ein Mehrfaches dieser Bestandteile vorhanden sein muß. Der Gestehungspreis der neuen Maschine wird dadurch wesentlich verringert. Bei dien bisher bekannten Ausführungen wird darüber hinaus der Kraftverbrauch für die größere Zahl der Getriebeteile und deren Unterhaltungsaufwand -erheblich höher.
- Der Transport der Flaschen durch die Maschine beginnt in bekannter Weise durch Auflegen der schmutzigen Flaschen auf Auflagetisch B. Vom hier werden sie automatisch auf den hin und her gehenden Flasch,enträgertiisch 9 geschoben. Dieser befördert sie vor die Trommelabteilung ja, worauf sie mit der Mündung zur Trommel in die Zellen eingeschoben werden. Sie machen mit der Trommel eine volle Umdreheng durch den Weichbottich und vorbei an der Spritzvorrichtung 30. Dann werden sie wieder auf dien Flaschenträgertisch ausgestoßen, vom Flaschenträgertisch in die Zellen der Trommelabteilung i6 übergeführt, in diese eingeschoben und nach nochmaliger Umdrehung der Trommel dem Abgabetisch io zugeleitet. Hier werden die Flaschen aufgerichtet und auf das Transportband i i geschoben, mit welchem sie zum Füller wandern.
- Ältere Eintrommel-Reinigungsinaschinen unterscheiden sich von der beschriebenen Ausführung dadurch, daß ihre Trommel ungeteilt ist. Es findet bei diesen Maschinen nur ein einmaliges Eintauchen der Flaschen in eine Laugenfli.issigkeit statt, dann erfolgt das Abspritzen und Kühlen der Flaschen mit Wasser. Die wirksame Behandlung des abwechselnden Weichens und Spritzens ist dabei nicht möglich. Außerdem verlassen bei der älteren Eintrommelmaschine die gereinigten Flaschen die Trommel an derselben Stelle,, wo die schmutzigen eingeführt werden. Die reinen Flaschen sind also einer Nachinfektion, durch die Bakterienflora der schmutzigen Flaschen in besonders hohem Maße ausgesetzt. Bei der neuen geteilten Eintrommehnaschine gemäß der Erfindung ist diese Gefahr wesentlich verringert, da der Aufgabetisch 8 für die schmutzigen Flaschen und der Abgabetisch io für die reinen Flaschen an den entgegengesetzten Enden der Trommel liegen, die schmutzigen und reinen Flaschen also nicht so nahe zusammenkommen.
- Das Ausführungsbeispiel ist zur Vereinfachung der Darstellung auf zwei Abteilungen einer Trommel abgestellt. Es liegt aber durchaus im Bereich der Möglichkeit, noch eine weitere Unterteilung der Trommel beispielsweise in drei Abteilungen vorzunehmen, wobei dann die beiden ersten Abteilungen ausschließlich zur Laugenbehandlung dienen, während die dritte in ihrem oberen Teil die Wassernachbehandlung übernimmt. Die Lagerung der Trommeln innerhalb des Weichbottichs sowie die Getriebeteile zum Bewegen der Trommeln und der Flaschen sind im einzelnen nicht wiedergegeben, da sie zum Stande der Technik gehören und allgemein bekannt sind:
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Automatisch arbeitende Eintrommel-Flaschenreinigungsmaschine zum Weichen und Spritzen von Flaschen, gekennzeichnet durch eine aus zwei oder mehreren axial aneinanderstoßenden Abteilungen (ja, i6) bestehende Zellentrommel, welche mit ihrem unteren Teil in einen Flüssigkeitsbottich (2) eintaucht, wobei jede Flasche durch jede Abteilung geführt wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 488 072; Dt.,Jng. F e h r m a n n, Karl, Phönix-Handbuch, Abt. 1, Brauerei, 6. Auflage, Nürnberg 1947, S. 84, Abb. 27.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH7213A DE856421C (de) | 1951-01-11 | 1951-01-11 | Automatisch arbeitende Eintrommel-Flaschenreinigungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH7213A DE856421C (de) | 1951-01-11 | 1951-01-11 | Automatisch arbeitende Eintrommel-Flaschenreinigungsmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE856421C true DE856421C (de) | 1952-11-20 |
Family
ID=7144980
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH7213A Expired DE856421C (de) | 1951-01-11 | 1951-01-11 | Automatisch arbeitende Eintrommel-Flaschenreinigungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE856421C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1206751B (de) * | 1963-02-25 | 1965-12-09 | Helmut Silberzahn | Vorrichtung zum Reinigen von insbesondere stark verschmutzten Flaschen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE488072C (de) * | 1927-06-25 | 1929-12-19 | Naamlooze Vennootschap Willys | Flaschenreinigungsapparat |
-
1951
- 1951-01-11 DE DEH7213A patent/DE856421C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE488072C (de) * | 1927-06-25 | 1929-12-19 | Naamlooze Vennootschap Willys | Flaschenreinigungsapparat |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1206751B (de) * | 1963-02-25 | 1965-12-09 | Helmut Silberzahn | Vorrichtung zum Reinigen von insbesondere stark verschmutzten Flaschen |
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