DE855654C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus Unter- und Oberteil bestehenden Schachteln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus Unter- und Oberteil bestehenden Schachteln

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DE855654C
DE855654C DEH1757D DEH0001757D DE855654C DE 855654 C DE855654 C DE 855654C DE H1757 D DEH1757 D DE H1757D DE H0001757 D DEH0001757 D DE H0001757D DE 855654 C DE855654 C DE 855654C
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DE
Germany
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folding
box
block
rail
folding block
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DEH1757D
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English (en)
Inventor
Heinrich Schwinger
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FR Hesser Maschinenfabrik AG
Original Assignee
FR Hesser Maschinenfabrik AG
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Publication date
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus Unter- und Oberteil bestehenden Schachteln
    Die Erfindung betrifft die Herstellung von aus
    Unter- tutd Oberteil bestehenden Schachteln, die
    ittslicsottdere zum Verpacken von Tiefkühlkonserven
    bestitnnit und geeignet sind. Die Schachteln sind an
    iltr.;n Uli: 1W a;@.w:n au?tr:im_t;clen lnr.enwänd.en
    vollkottuuen ",II2ttt -estaltet und derart verschlossen,
    dal.i clir hierin verpaclaen undtiefgefrorenenLebens-
    mittel tnannigfaclier Art eine lange Haltbarkeits-
    dauer behalten tutd "e"eti äußere nachteilige Ein-
    flüsse durch einett Luft- und feuchtigkeitsdichten
    Verschltt13 #"e.schiitzt sind.
    Bekannt ist eine Schachtel aus Pappe od. dgl. mit
    einem feticlttibkeitsdichten inneren Überzug, die
    aus @°inem atislecckteti Zuschnitt mit einem auf
    ihrer htttettseite beklebten V-berzugblatt besteht,
    dessen \-ier l:clcett z\\-isclieti den Schachtelseiten als
    Faltzipfel nach außen hindurchragen und flachliegend auf die -Außenfläche der Schachtelseiten geklebt sind, so daß sie die Schachtel zusammenhalten und an den Ecken feuchtigkeitsdicht abdichten. Das Verfahren zur Herstellung dieser Schachtel besteht darin, daß die die Eckenausschnitte des SchachtelzuschnItts überdeckenden Teile des überzugbla-ttes heim Aufrichten der Schachtelseiten so zusammengefaltet werden, daß sie zwischen deren Eckkanten hindurch nach außen ragen, um sodann auf die Schachtelseiten umgelegt und angeklebt zu werden. Nenn die Faltzipfel nach außen nicht sichtbar sein sollen oder -,nenn besonderer Wert auf große Festigkeit der Schachtel gelegt wird, wird noch ein Klebstreifen um die Außenflächen der Schachtelseiten herumgeklebt. In diesem Fall kann die sonst notwendige Beleimung der Faltzipfel unterbleiben, so daß der Klebstreifen sowohl die Seitenteile zusammenhält als auch die Faltzipfel fest an die Schachtelseiten andrückt.
  • Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf die Herstellung einer Luft- und feuchtigkeitsdichten Schachtel, deren Zuschnitt keine Eckenausstanzung besitzt und die Benutzung eines Überzugblattes zum Überdecken von ausgestanzten Ecken an den Schachtelseiten überflüssig macht. Der Schachtelzuschnitt ist in der üblichen Weise an den einzelnen Biegestellen mit Nuten oder Rillen versehen und besitzt zusätzlich in der Diagonale verlaufende Nuten an den Ecken. Außerdem ist der Zuschnitt an den beiden Stirnseiten mit Laschen nebst Einsteckzungen versehen.
  • Das zur maschinellen Herstellung der Schachtel dienende Verfahren, bei welchem der auf einen Falztisch aufgelegte Zuschnitt mittels eines Falzklotzes in einen unter dem Falztisch angeordneten Falzschacht gefördert wird, besteht gemäß der Erfindung darin, daß für die Herstellungdes Schachtelunterteils bei dem Niedergang des Falzklotzes zunächst die beiden Stirnseiten des Zuschnitts mit den daran anschließenden Ecken in eine schräge Lage nach oben abgebogen und hierauf die beiden Längsseiten beim weiteren Niedergang des Falzklotzes in den Falzschacht ebenfalls zunächst schräg nach oben abgebogen werden, wobei die benachbarten Ecken an in ihrer Diagonale verlaufenden Nuten nach außen durchknicken und dreieckige Faltzipfel bilden, die nach dem endgültigen Umfalzen aller Schachtelseitenteile gegen die Stirnseiten umgelegt werden, wonach die senkrecht nach oben ragenden Laschen mit ihren Einsteckzungen nach außen und unten ufgefalzt und die Einsteckzungen gleichzeitig nach innen durchgebogen sowie vor Beendigung des Falzvorganges in die Schlitze der die Stirnseiten überdeckenden Faltzipfel eingeschoben und flach angedrückt werden, während für die Herstellung dies Schachteloberteils beim Niedergang des Falzklotzes zunächst die Längsseiten des Zuschnitts: schräg nach oben abgebogen und hierbei die Ecken nach innen durchgeknickt werden, so daß sich beim weiteren Falzvorgang die entstehenden Dreieckzipfel gegen die Stirnseiten des Falzklotzes umlegen, und daß nach dem Entfernen des Falzklotzes aus dem Schachtelteil die Laschen der Stirnseiten mit ihren Einsteckzungen nach innen und unten umgefalzt und die Einsteckzungen in der gleichen Weise wie bei der Herstellung des Schachtelunterteils nach innen durchgebogen sowie in die Schlitze der die Stirnseiten überdeckenden Dreieckzipfel eingeschoben und flach gedrückt werden.
  • Das nach diesem Verfahren hergestellte Schachtelunterteil ist an seiner inneren Fläche vollkommen glatt gestaltet und an den zusammenstoßenden Schachtelecken unibedingt dicht, ohne daß die Benutzung eines überzugblattes zum Überdecken von ausgestanzten Ecken an den Schachtelseiten erforderlich ist, so daß eine erhebliche Menge von Werkstoff gespart wird. Das mittels des Verfahrens hergestellte Schachteloberteil weist an seinen Außenflächen keine Erhöhungen auf, was für das Verpacken von Tiefkühlkonserven wesentlich ist, da im Tiefkühlverfahren alle gefüllten Schachteln dicht aneinandergereiht und zusammen in inniger Berührung stehen müssen. Die Schachtel ist billig, besitzt eine besondere Festigkeit und weist außer der Ersparung eines Cberzugblattes auch den besonderen Vorteil auf, daß sie vollkommen frei von jeglichem Klebstoff hergestellt ist, der bekanntlich bei nicht sorgfältiger Vorbereitung bei bestimmten Füllgütern zersetzende Einflüsse ausüben kann.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Abb. i den Zuschnitt für das Schachtelunterteil, wobei die einzelnen Biegestellen durch strichpunktierte Linien dargestellt sind, Abb. 2 das Schachtelunterteil in halbfertigem Zustand, Abb.3 das Schachtelunterteil in seiner endgiiltigen Form, Abb. q die Vorrichtung zur Herstellung des Schachtelunterteils in Seitenansicht, Abb. 5 die Vorrichtung im Grundriß, Abb. 6 die Vorrichtung in Vorderansicht, Abb. 7 bis io Einzelheiten des Falzvorganges, Abb. i i die Vorrichtung zur Herstellung des Schachteloberteils in Seitenansicht, Abb. ii a eine Einzelheit, Abb. r2 die Vorrichtung im Grundriß, Abb. 13 die Vorrichtung in Vorderansicht, Abb. 14 das Schachteloberteil in halbfertigem Zustand und Abb. 15 das Scliachtelol)erteil in seiner endgültigen Form.
  • Nach Abb. (i besteht der Zuschnitt aus der Bodenfläche a, den vier Schachtelseiten b, c, d, e, den zwischen den Seitenteilen stehenbleibenden Ecken f, g, h, i mit diagonalen Biegelinien und den an die Schachtelseiten c und e anschließenden Laschen k, L mit den zugehörigen Einsteckzungen hl, k2 und h, l'.
  • Der Zuschnitt Z wird in der üblichen Art auf den Falztisch i ;(Abb.4) gelegt, wo er von den Anschlagleisten 2, 3 genau ausgerichtet wird. In der Mitte des Falztisches ist die übliche Durc:litrittsöffnung 4 für den Zuschnitt beim Beginn des Falzvorganges mit gestrichelten Linien dargestellt. Unterhalb des Falztisches sind die Falzleisten 5, 6 befestigt, während nach Abb. 6 die weiteren Falzleisten 7, 8 im rechten Winkel zu den vorhergehenden angeordnet sind und mit diesen gemeinsam den Falzschacht bilden. Unterhalb dieses Falzschachtes ist in der gleichen senkrechten Ebene ein Hilfsfalzkasten angeordnet, der aus den Seitenwänden 9, io, i@i und 12 besteht, die gemeinsam an einem Tragkörper 13 befestigt sind. Dieser Tragkörper wird mittels der Führungshülsen 14, 15 in seiner Lage gehalten und ist durch den nichtdargestellten Maschinenantrieb senkrecht auf und ab bewegbar. Oberhalb des Falztisches i ist der Falzklotz 16 an einer Führungsstange 17 befestigt, die in einer Lagerbüchse,i8 in bekannter Weise auf und a1) bewegt werden kann, so daß der Falzklotz 16 die gleiche Bewegung aus-
    führt. Die den Zuschnitt in an sich bekannter Weise
    gegen die untere Fläche des Falzklotzes andrückende
    und gegen Verschiebung sichernde Platte r9 ist an
    den
    20, 21 befestigt, die in den
    Führungshülsen 14, 15 auf und ab bewegt werden
    können. Ati den Falzleisten 7, 8 sind zwei einander
    zugekehrte 1@ altweichen 22, 24 mit unteren An-
    sätzen 23, 25 vcrstellliar befestigt. Gleichartige
    Falz\weiclieti befinden sich an ,den gegenüberliegen-
    den Kanten der getiatinteti Falzleisten. Seitlich des
    unteren l?ndes des Tragkörpers 13 ist ein Lager 26
    für eine Schulstange 27 angeordnet, die an ihrem
    anderen Eide mit einem Hebel 28 gelenkig Ver-
    bunden ist. Dieser besitzt an seinem freien Ende
    eine gew-<ilhte Platte 29 und ist auf einer Achse 30
    schwingbar gelagert. Zu beiden Stirnseiten und
    unterhalb der l,' alzleisteti 5, 6 sind Falzwerkzeuge
    zum l'mfalzeti der an die Seiten c, e der Schachtel
    anschließenden Laschen k, L mit ihren Einsteck-
    zungen angeordnet. Die Falzwerkzeuge üben beide
    zti gleicher Zeit ihre Tätigkeit aus und sind gleich-
    gestaltet, so (laß nur der eine Teil beschrieben wird.
    Ati einer Schiene 31 sind zwei rechtwinklig vor-
    stehende Biegeleisten 32, 33 befestigt. Die Schiene
    3, w-ird an ilirett beiden I?tideti von Hebelarmen 34,
    36 getragen, die auf Lagerbolzen 35, 37 drehbar
    gelagert sind. Unterhalb der Schiene 31 ist eine
    weitere Schiene 38 angeordnet, die mit Hebelarmen
    39, 4o auf den Lagerbolzen 35, 37 befestigt ist. Die
    Biegeleisten 32, 33 treten durch in der Schiene 38
    angebrachte Schlitze 41, 42 hindurch. Die beiden
    Schienen sind durch Zugfedern 43, 44 derart mit-
    einander verbunden, daß das eine Ende der Zug-
    federn in ati den Naben der Hebelarme 34, 36 an-
    gebrachten äsen und (las andere Ende an den
    äußeren Enden der Hebelarme 39, 4o eingehängt
    ist, also iti der unwirksamen Stellung der beiden
    Schienen die Schiene 3-1 federnd gegen die Schiene
    38 gezogen wird. Zwei auf den Lagerbolzen 35 und
    37 befestigte Zahisegtnente 45, 47 stehen mit Zahn-
    segnleriten 46, 48 im Eingriff, die gemeinsam auf
    der Achse 30 befestigt sind. Die Lagerbolzen 35, 37
    ruhen in den Lagern von zwei doppelarmigen und
    auf der .\clise 3o drehbar gelagerten Hebeln 49, 50,
    die an ihren freien I?tiden mit ,Anschlagflächen 5i,
    52 versehen sind. Diese können mit festen An-
    schlägen 53 (Abb. 4) in Anschlag gelangen. Um
    einen Teil der Naben der doppelarmigen Hebel 49,
    5o sind Zugfedern 54, 56 gewunden, die einerseits
    in Öseti 55, 57 (lieserNaben und andererseits in Ösen
    von seitlich vorstellenden Ansätzen auf den Naben
    der Zahnsegmente 46, 48 eingehängt sind. In Abb.4
    ist der Ansatz des Zahnsegments 48 mit 58 be-
    zeichnet, der durch den Zug der Feder 56 mit einer
    Schulter 59 des doppelarmigen Hebels 5o in An-
    schlag kommen kann. Die gleiche Einrichtung be-
    findet sich am gegenüberliegenden Teil des Zahn-
    segments 46 und des doppelarmigen Hebels 49. Auf
    der drehbar gelagerten Achse 30 ist ein Hebel 6o
    befestigt, der vorn \'laschinenantrie,b über eine
    Schubstange 61 auf und ab bewegt werden kann.
    An der Lagerbüchse 18 für die Führungsstange 17
    des Falzklotzes 16 sind zwei gegenüberliegende
    Lagerarme 62, 63 befestigt, in denen Spreizfalter 64, 65 schwingbar gelagert sind. Diese ragen mit ihren unteren Enden in den Hohlraum des Falzklotzes hinein und sind mit schräg verlaufenden Streichflächen 66, 67 versehen. An den anderen Enden der Spreizfalter sind Rollen 68, 69 angebracht. Die unteren Flächen der Spreizfalter können durch an den Stirnseiten des Falzklotzes angebrachte Schlitze nach außen bewegt werden. In den Abb. 6 ist ein Schlitz 7o erkennbar.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Sobald ein Zuschnitt Z auf den Falztisch gelegt und von den AnschlagleiSten 2, 3 ausgerichtet ist, bewegt sich der Falzklotz u6 nach unten, während zur gleichen Zeit die Gegendruckplatte igdurch die Führungsstangen 20, 21 bis in die öffnung 4 des Falztisches i bewegt worden ist und in gleicher Ebene mit der Tischfläche steht, so daß der über der öffnung liegende Zuschnitteil von der Platte gestützt wird. Die Platte t9 folgt der Abwärtsbewegung des Falzklotzes.i6. Beim Eintritt des Falzklotzes in die öffnung 4 des Falzschachtes werden zunächst die mit den Laschen k, l vers,e'henen Stirnseiten c, e mit den Ecken g, lt und f, i schräg nach oben aufgebogen, während beim weiteren Niedergang des Falzklotzes die Längsseiten b, d mit den daran angrenzenden Teilen der Ecken in der gleichen Weise schräg nach oben aufgebogen werden. Diese zeitliche Folge wird dadurch erzielt, daß zwischen den beiden Stirnkanten des Falzklotzes und der öffnungsweite ,des Falztisches ein verhältnismäßig schmaler Spalt gelassen ist, der ungefähr der Stärke des Schachtelzuschnitts entspricht, während die öffnungsweite des Falztisches im Verhältnis zu den Seitenkanten des Falzklotzes erheblich größer ist. Dadurch beginnt die Faltung an den Stirnseiten eher als an den Längsseiten des Zuschnitts. Da beim Aufbiegen der Stirnseiten auch die benachbarten Ecken davon betroffen werden, so wird beim nachfolgenden Aufbiegen derLängsseiten eineKnickung der diagonalen Nuten an den Ecken zwan=gläufig durchgeführt, wobei sich im weiteren. Verlauf der Faltung diese Ecken zu einem flachgelegten Dreieck formen, wie aus A'bb. 2 ersichtlich ist. Beim ,weiteren Niedergang des Falzklotzes 16 werden diese vorstehenden Faltzipfel durch die Falz-\"-eichen 22, 24 und die gegenüberliegenden gleichgestalteten Weichen von außen gegen die Stirnseiten des Schachtelteils umgefaltet, so daß durch diese Überdeckung Schlitze entstehen, die in -1)b. 3 mit m, n, o, p bezeichnet sind. Durch die unteren Ansätze 23, 25 der Falzweichen 22, 24 werden die umgelegten Faltzipfel beim weiteren Niedergang des Falzklotzes so lange in ihrer Lage gehalten, bis die Seitenwände 9, io des Hilfsfalzkasttns diese Sicherung übernehmen. Bevor der Falzklotz finit dem Schachtelteil seine untersteLage eingenommen hat, wie für den letzteren in Abb. 4 strichpunktiert angedeutet, wird nämlich der Hilfsfalzkasten aus seiner in Abb. 4 dargestellten unteren Stellung durch die Führungshülsen 14,15 so weit nach oben bewegt, daß die oberen Kanten der Seitenwände 9, io, i i und 12 sich in gleicher Höhe mit den oberen Kanten des Schachtelteils befinden, wenn dieser seine tiefste Stellung erreicht hat. Kurz vor Erreichen dieser Endstellung treffen die an den äußeren Enden der Spreizfalter 64, 65 sitzenden Rollen 68, 69 auf dem Falztisch i auf und bewirken ein Ausschwe:iken der unteren Streichflächen 66, 67 der Spreizfalter, so daß die rin ihrem Bereich stehenden Laschen k, ; schräg nach außen abgebogen werden, wie aus Abb. 7 ersichtlich ist. Da mit der Aufwärtsbewegung des Hilf sf alzkastens auch das Lager 26 mit der gelenkig in ihm gelagerten Schubstange 27 mitgenommen wird, erfolgt gleichzeitig eine Schwenkbewegung des Hebels 28 mit der daran angebrachten gewölbten Platte 29, die unterhalb der ausgeschwenkten Lasche zur Ruhe kommt. Nunmehr treten die Falzwerkzeuge zum vollständigen Ilerumfalzen der Laschen k, l um die Stirnseiten des Schachtelteils mit der Durchbiegung der Einsteckzung°n k1, k2, 1l, l= und deren Einführung in die durch die Faltzipfel gebildeten Schlitze o, p, m, n in Tätigkeit. Diese Falzwerkzeuge sind während der Bildurig des Schachtelteils im Falzschacht nach oben ausgeschwenkt, wie dies in Abb. 4 durch die strichpunktierten Kreise angedeutet ist. Durch eine Aufwärtsbewegung der Schubstange 61 wird auch der Antriebshebel 6o entsprechend bewegt, so daß die Falzwerkzeuge aus ihrer oberen unwirksamen Lage so weit nach abwärts geschwenkt werden, daß sie die in Abb. 4 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage einnehmen. Die festen Anschläge 53 können jeweils nach der Höhe der Schachtelteile so eingestellt werden, daßbeim Anschlag der Flächen 51, 52 der Drehpunkt der Falzwerkzeuge genau in Richtung der Biegekanten der Laschen mit den Einsteckzungen fixiert wird. In dieser Lage können die auf der Achse 30 verstifteten Zahnsegmente 46, 48 durch die weitere Drehung der Achse 3o eine Abwärtsbewegung ausführen und verschwenken dadurch auch die Zahnsegmente 45, 47, welche die auf den Lagerbolzen 35, 37 fest gelagerten Hebelarme 39, 40 mit der Schiene 38 und über die beiden Zugfedern 43, 44 auch die Hebelarme 34, 36 mit der Schiene 3'i und den daran befestigten Biegeleisten 32, 33 kraftschlüssig um die Biegekante der Lasche herum nach unten verschwenkt. Hierbei kommen zunächst die Biegeleisten 32, 33 mit den Einsteckzungen k1 und k2 in Berührung und biegen diese unter Mitwirkung der an dem Hebel 28 sitzenden gewölbten Platte 29 nach innen durch, wie aus den Abb.8 und io ersichtlich ist. Bei der weiteren Schwenkbewegung der Falzwerkzeuge müssen sowohl die Seitenwand 9 wie auch die gewölbte Platte 29 entfernt werden, was dadurch erfolgt, daß der Hilfsfalzkasten in seine untere Lage und damit auch die Platte 29 mit dem Hebel 28 unter Vermittlung der Stange 27 in die in Abb. 4 dargestellte Lage zurückgeführt wird. Da die Schiene 38 unmittelbar den Biegeleisten 32, 33 nachfolgt und hierbei die Lasche k um ihre Biegekante nach unten umfalzt, besteht keine Gefahr für das Zurückspringen der dreieckigen Faltzipfel, wenn die Seitenwand 9 des Hilfsfalzkastens mit diesem in die untere Lage zurückgeführt wird. Bei der weiteren Schwenkbewegung der Falzwerkzeuge stoßen die Biegeleisten 32, 33 gegen die Stirnwand des Schachtelteils und werden dadurch entgegen dem Zug der Federn 39, 40 in ihrer weiteren Bewegung gehemmt, während die Schiene 38 ihre Bewegung fortsetzt und hierbei die durchgebogenen Einsteckzungen zwangläufig in die durch die Dreieckzipfel gebildeten Schlitze einführt und schließlich am Ende ihrer Schwenkbewegung flach andrückt, wobei die Stirnwand des Falzklotzes 16 als Gegenhalt dient. Die Endstellung ist in Abb.9 dargestellt. Da bei der Sc'iiweul:laewegung der Falzwerkzeuge die Zugfedern 54, 56 eine :Anspannung erleiden, kommt bei der nunmehr erfolgenden Rückbewegung in die Ausgangsstellung zuerst der Anschlag 58 mit der Schulter 59 in Berührung, wobei beide doppelarmigen Hebel 49, 5o die Aufwärtsbewegung mitmachen, nachdem vorher schon die Falzwerkzeuge durch ,die Abwärtsbewegung des Antriebshebels 6o über die Zahnsegmente 46, 48 in ihre frühere Lage zurückgeführt worden sind.
  • Der fertiggestellte Schachtelteil wird, nachdem auch gleichzeitig der Falzklotz 16 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird, durch Fördermittel aus der Maschine entfernt.
  • Die Vorrichtung zur ,Trierstellung des Schachteloberteils, die auf den Abb. i i, i i a, 12 und 13 dargestellt ist, besitzt im wesentlichen die gleichen Einrichtungen wie diejenige zur Herstellung des Schachtelunterteils. Es sind lediglich Änderungen insofern vorhanden, als beim Schachteloberteil die Dreieckzipfel sowie die Laschen mit ihren Einsteckzungen nach innen gegen die Stirnflächen des Schachtelteils umgefalzt werden.
  • Der Zuschnitt Z wird auf den Falztisch 71 abgelegt, auf dem die Anschlagleisten 72, 73 zum genauen Ausrichten des Zuschnitts angeordnet sind. Die mit gestrichelten Linien angedeutete Durchtrittsöffnung 74 für den Zuschnitt ist in der Art abgeändert, daß zwischen den beiden gegenüberliegenden Längskanten des Falzklotzes 93 und der Öffnungsweite ein schmaler Spalt gelassen ist, der etwa der Stärke des zu verarbeitenden Schachtelzuschnitts entspricht, während die Öffnungsweite im Verhältnis zu den Stirnseiten des Falzklotzes erheblich größer ist. Unterhalb der Eintrittsöffnung sind beiderseits Falzleisten 75, 76, 77 und 78 befestigt, die gemeinsam den Falzschacht bilden. Die Falzleisten 75, 76 sind nach oben stark abgeschrägt, während dies bei den im rechten Winkel zu diesen angeordneten Falzleisten 77, 78 nicht in diesem Maße der Fall ist. Unterhalb der Durchtrittsöffnung 74 sind an der Unterseite des Falztisches je zwei leicht in den Falzschacht vorspringende bogenförmig gestaltete Nocken 79, 80 und 81, 82 befestigt. Diese Nocken stehen außerhalb der Reichweite der Längsseiten des Falzklotzes. An den Falzschacht schließt sich wieder ein Hilfsfalzkasten an. Dieser besteht aus den Seitenwänden 83, 84, 85 und 86, die an einen, Tragkörper 87 befestigt sind. Der Tragkörper kann durch zwei Führungshülsen 88, 89 auf und ab bewegt werden. Die den Zuschnitt gegen die untere Fläche des Falzklotzes andrückende und gegen Verschiebung sichernde Platte 9o ist mit Führungsstangen 91, 92 verbunden, die in den Führungshülsen 88, 89 auf und ab bewegt werden können. Der Falzklotz 93 ist all einer Führungsstange 94 befestigt, die in einer Lagerbüchse 95 geführt ist. Der Falzklotz ist an seinen beiden Stirnflächen mit halbkreisförmigenAussparungen 96,97 versehen, deren Scheitelpunkte in Höhe der Stirnflächen liegen (Abb. 12).
  • -All einer Schiene 98 sind zwei rechtwinklig vor-.stehende Biegeleisten 99"ioo befestigt. Die Schiene stellt durch zwei seitliche Rippen loT, rot mit einer Querstange 103 in Verbindung, die mittels ihrer Hebelarme 104, io6 auf Lagerbolzen 105, 107 schwingbar gelagert ist. Die Biegeleisten 99, ioo können durch Schlitze io8"iog einer Schiene i io liindurchtreten, welche durch zwei seitliche Rippen 1 1 1, 112 mit einer Querstange 113 verbunden ist, die mittels ihrer Hebelarme 114, 115 auf den Lagerbolzen 105, 107 befestigt ist. Die beiden Schienen sind derart miteinander verbunden, daß zwei Zugfedern i 16, 117 einerseits in an den Naben der Hebelarme 114,'l 15 angebrachten äsen und andererseits an den Außenenden der Querstange 103 eingehängt sind. Auf dem Lagerbolzen fio5 ist weiterhin ein Zahnsegment 118 befestigt, das mit einem Zahnsegment i ig im Eingriff steht, welches auf der Achse i2o verstiftet ist. Desgleichen ist auf dem Lagerbolzen 1o7 ein Zahnsegment 121 befestigt, welches mit einem Zahnsegment 122 im Eingriff stellt, das ebenfalls auf der Achse 120 verstiftet ist. Die Bolzen io5, 107 sind in Lagern von doppelartnigen Hebeln 123,125 gelagert, die auf der Achse 120 frei schwingbar angeordnet sind und an ihren freien Enden Anschlagflächen 124, 126 besitzen. Diese können nach Abb. vi mit festen Anschlägen 127 in Anschlag kommen. Die Hebel 123, 125 sind finit einer Querstange 128 verbunden, auf der eine Schubstange 129 gelagert ist, die an ihrem anderen Ende drehbar in einem am Tragkörper 87 befestigten Lagerbäckchen 130 gelagert ist. Außerdem ist all dem einen Ende der drehbar gelagerten Achse 120 ein Antriebshebel 131 befestigt, an den eine Schubstange 132 gelenkig angreift.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Sobald ein Zuschnitt Z auf den Falztisch 71 gelegt und durch die Anschlagleisten 72, 73 ausgerichtet ist, bewegt sich der Falzklotz 93 abwärts, während zur gleichen Zeit die Andrückplatte 9o bis in Höhe des Falztisches durch die Führungsstangen gT, 92 aufwärts bewegt wird, so daß beim Auftreffen der unteren Fläche des Falzklotzes auf den Zuschnitt dieser durch die Andrückplatte 9o angedrückt wird, worauf die Platte 9o der Abwärtsbewegung des Falzklotzes folgt. Beim Eintritt des Falzklotzes in den Falzschacht werden zunächst die beiden Längsseiten b', d' (Abt. 14) schräg nach oben aufgebogen, wobei die anschließenden Ecken f', g', h', ä durch die vorstellenden Nocken 79, 80, 81, 82 nach innen durchgedrückt und in ihren diagonalen Nuten eingeknickt werden. Beim weiteren Niedergang des Falzklotzes werden darauf die Stirnseiten c', e' mit den daran anschließenden Ecken nach und nach durch die schrägen Flächen der Falzleisten 75, 76 senkrecht nach oben umgefalzt, wobei die bereits eingeknickten Ecken Gelegenheit haben, sich vollends nach innen gegen die Stirnflächen des Falzklotzes flach anzulegen, um schließlich die Form nach Abb. 14 anzunehmen. Bevor der Falzklotz seine tiefste Stellung erreicht hat, wird der Hilfsfalzkasten aus seiner unteren, nicht dargestellten Lage nach oben in die mit ausgezogenen Linien gezeichnete Lage durch die Führungshülsen 88, 89 bewegt, während zur gleichen Zeit die Falzwerkzeuge aus .der oberen, in Albb. @i i durch strichpunktierte Kreise angedeuteten Stellung über die Schubstange'i29 so weit abwärts geschwenkt werden, bis die Anschlagflächen 124, 126 mit den festen Allschlägen 127 in Anschlag kommen und die Drehpunkte der Falzwerkzeuge genau in Richtung der Biegekanten der Laschen mit den Einsteckzungen ausgerichtet werden. Durch die Schubstange 132 wird über den Antriebshebel 13-i die Achse i2o im Uhrzeigersinn gedreht, so daß die Zahnsegmente 1 1g. 122 nach oben verschwenkt werden und die damit im Eingriff stehlenden Zahnsegmente 118, 121 eine Linksdrehung vollführen. Hierbei werden die leiden Biegeleisten 99, ioo über die Schienen 98, i io mit ihren Hebelarmen und den Zugfedern i r6, i 17 nach innen verschwenkt, wobei die Biegeleisten 99, ioo gegen die Einsteckzungen der senkrecht hochstehenden Laschen stoßen und diese um die halbkreisförmigen Aussparungen 96, 97 im Falzklotz 93 nach innen durchbiegen. Der Falzklotz 93 wird hierbei aus Odem fertigen Schachtelteil nach oben zurückbewegt, so daß die Biegeleisten ihre Bewegung nach innen so lange fortführen können, bis sie. mit den Innenflächen der Schachtelstirnseiten in Berührung kommen und an einer weiteren Bewegung gehemmt werden. Die Schiene i io führt jedoch ihre Bewegung weiter aus und schiebt hierbei die Einsteckzungen in die Schlitze m.', n' sicher ein, um am Ende ihrer Bewegung die Lasche mit den Einsteckzungen flach zu drücken, wobei die Seitenwand 83 des Hilfsfalzkastens als Gegenhalt dient. Nunmehr werden die Falzwerkzeuge durch eine entgegengesetzte Bewegung der Schubstange 132 und des Antriebshebels 131 in ihre frühere Stellung zurückgeschwenkt, während der Hilfsfalzkasten in seine untere, nicht dargestellte Lage durch die Hülsen 88, 89 und ebenso unter Vermittlung der Schubstange 12.9 die Falzwerkzeuge in ihre obere Ausgangsstellung zurückgeführt werden. Das fertige Schachtelteil kann nunmehr aus der Maschine entfernt werden.
  • Auch bei dieser Vorrichtung sind lediglich diejenigen Teile zur Herstellung der Schachtel beschrieben, die sich rechtsseitig des Falzschachtes befinden, da die gegenüberliegenden Teile gleichgestaltet sind und die gleiche Funktion ausüben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur maschinellen Herstellung von aus Unter- und Oberteil bestehenden Schachteln, insbesondere zum Verpacken von Tiefkühlkonserven, aus einem an den beiden Stirnseiten mit Laschen nebst Einsteckzungen versehenen Zuschnitt ohne Eckenausschnitte, wobei der auf einen Falztisch aufgelegte Zuschnitt mittels eines Falzklotzes in einen unter dem Falztisch angeordneten Falzschacht gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung des Schachtelunterteils beidem Niedergang des Falzklotzes zunächst die beiden Stirnseiten des Zuschnitts mit den daran anschließenden Ecken in eine schräge Lage nach oben abgebogen und hierauf die beiden Längsseiten beim weiteren Niedergang des Falzklotzes in den Falzschacht ebenfalls zunächst schräg nach oben abgebogen werden, wobei die benachbarten Ecken an in ihrer Diagonale verlaufenden Nuten nach, außen durchknicken und dreieckige Faltzipfel bilden, die nach dem endgültigen Aufrichten aller Schachtelseitenteile gegen die Stirnseiten umgelegt werden, wonach die senkrecht nach oben ragenden Laschen mit ihren Einsteckzungen nach außen und unten umgefalzt und die Einsteckzungen gleichzeitig nach innen durchgehogen sowie vor Beendigung des Falzvorganges in die Schlitze der die Stirnseiten überdeckenden Faltzipfel eingeschoben und flach angedrückt werden, während für die Herstellung des Schachteloberteils beim Niedergang des Falzklotzes zunächst die Längsseiten des Zuschnitts schräg nach oben abgebogen und hierbei die Ecken nach innen durchgeknickt werden, so daß sich beim weiteren Falzvorgang die entstehenden Dreieckzipfel gegen die Stirnseiten des Falzklotzes umlegen, und daß nach dem Entfernen des Falzklotzes aus dem Schachtelteil die Laschen der Stirnseiten mit ihren Einsteckzungen nach innen und unten umgefalzt und die Einsteckzungen in der gleichen Weise wie bei der Herstellung des Schachtelunterteils nach innen durchgebogen sowie in die Schlitze der die Stirnseiten überdeckenden Dreieckzipfel eingeschoben und flach gedrückt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 für die Herstellung des Schachtelunterteils, dadurchgekennzeichnet, daß die Stirnflächen des Falzklotzes (16) mit der Durchtrittsöffnung (4) des Falztisches (1) einen nur etwa der Stärke des Zuschnitts entsprechenden Spalt bilden, während die Weite der Durchtrittsöffnung in bezug auf die Längsflächen des Falzklotzes erheblich größer ist, wobei die Längswände -(7, 8) des Falzschachtes (5, 6, 7, 8) mit schrägen Flächen in die Längskanten der Du@rchtrittsöffnung (4) übergehen, und daß das Umfalzen der infolgedessen beim Durchgang des Falzklotzes durch den Falzschacht entstehenden dreieckigen Zipfel (f, i, g, h) des Schachtelzuschnitts gegen däe Stirnseiten des Schachtelteils durch Falzweichen (22, 24) erfolgt, die an 'den Endkanten der beiden Längswände (7, 8) des Falzkastens, angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (k, l) der Stirnseiten durch zweiarmige, die Auf- und Abwärtsbewegung des Falzklotzes (i6) mitmachende Spreizfalter (64, 65) schräg nach außen abgebogen werden, deren mit den Streichflächen (66, 67) versehene Arme in den Falzklotz ragen und vor Erreichen der Tiefstellung des Falzklotzes zwischen Schlitzen (70) des Falzklotzes dadurch nach außen geschwenkt werden, daß die anderen, mit Rollen (68,69) versehenen :'lrme der Spreizfalter auf den Falztisch (i) auftreffen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlegen der Laschen und Einstecken ihrer Zungen durch je zwei federnd aufeinander gehaltene und von oben gemeinsam gegen die Laschen einschwenkbare Schienen (31, 38) erfolgt, deren obere Schiene (31r) mit zwei durch Schlitze der unteren Schiene (38) ragenden Biegeleisten (32, 33) versehen ist, derart, daß beim Einschwenken der 'beiden Schienen die Biegeleisten (32, 33) die Einsteckzungen (h, 12, ki, 7z'=) utn eine unter die Lasche schwenkbare gewölbte Platte (29) nach innen durchbiegen, und daß nach dem Rückgang dieser Platte die Einsteckzungen durch die fortgesetzte Schwenkbewegung der unteren Schiene (38) in die von den Dreieckzipfeln (f, g, i, h) gebildeten Schlitze eingeschoben und gegen die Stirnseiten des Falzklotzes (16) als Widerlager flach gedrückt werden, während die Schiene (31) nach dem Anstoßen ihrer Biegeleisten (32, 33) gegen die Stirnwand des Schachtelteils federnd zurückbleibt.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i für die Herstellung des Schachteloberteils, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsflächen des Falzklotzes (93) mit -der Durchtrittsöffnung (74) des Falztisches (71) einen nur etwa der Stärke des Zuschnitts entsprechenden Spalt bilden, während die Weite der Durchtrittsöffnung in bezug auf die Stirnflächen des Falzklotzes erheblich größer ist, wobei die Stirnwände (75, 76) des Falzschachtes (7.5, 76, 77, 78) mit schrägen Flächen in die Stirnkanten der Durchtrittsöffnung (74) übergehen, und daß das Durchknicken der Ecken (f', g', i', h'), die an die infolgedessen zunächst schräg nach oben abgebogenen Längsseiten (b', d') des Schachtelzuschnitts anschließen, beim Eintritt des Falzklotzes in den Falzschacht durch bogenförmige Nocken (79, 80 und 81, 82) erfolgt, die unterhalb der nach innen durchzudrückenden Ecken an der Unterseite des Falztisches (71) außerhalb des Bereichs des Falzklotzes angeordnet sind. .
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlegen der Laschen (k', L') und Einstecken ihrer Zungen durch je zwei federnd aufeinander gehaltene und von innen gemeinsam gegen die Laschen einschwenkbare Schienen (98, 11o) erfolgt, deren äußere Schiene (98) mit zwei durch Schlitze der inneren Schiene (mo) ragenden Biegeleisten (99, uoo) versehen ist, derart, daß bei dem in der unteren Stellung des Falzklotzes (93) vor sich gehenden 1?inschwenken der leiden Schienen die Biege- leisten (99, ioo) die Einsteckzuna n um halb- kreisfiirmige Aussparungen (96, 97) des Falz- klotzes nach innen durchbiegen und nach dem Rückgang des Falzklotzes ihre SchNvenk- 1>ewegung bis zum .Anschlag gegen die Stirn- seiten des Schachtelteils fortsetzen, worauf die Schiene (98) zurückbleibt und durch die fort- gesetzte Schwenkbewegung der Schiene (iio) die l-,insteckzungen in die Schlitze der Dreieck- zipfel (f', i'. It') eingeschoben und gegen die Stirnseiten des Schachtelteils flach gedrückt w( rden. 7. \'orriclitung nach Anspruch 2 bis 6, da- durch gekt°nnzeiclinet, daß ein unterhalb des l,'alzscliaclites (5, 6, 7, 8 1)zw. 75, 76, 77, 78) auf und ab lrewegl>ar angeordneter Hilfsfalzkasten (9, 1o, 1 i, 12 1 ) -w. 83, 84. 85 ,86) während des I)urcligangs des Falzklotzes (16 bzw. 93) bis unter den I'#alzscliaclit angehoben und der Schachtelteil durch den Falzklotz aus dem Falz- scliaclit in diesen Kasten eingeschoben wird, und (1a13 ciacli (lein nunmehr erfolgenden Fertig- stellen des Schachtelteils der Hilfsfalzkasten wieder gesenkt und der Schachtelteil über der in dem Kasten geführten bekannten Andrück- platte (iobzw. 9o) seitlich abgeschoben wird.
    B. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis @6, da- durch gekennzeichnet, daß die Schiene (38 bzw. li io) fest und die durch Federn (43,44 bzw. 116, 117) gegen diese Schiene angezogene, mit den Biegeleisten (32, 33 bzw. 99, Zoo) versehene Schiene (31 bzw. 98) frei drehbar auf Lager- bolzen (35, 37 bzw. 105, 107) von zweiarmigen Heheln (49, 50 bzw. 123, 125) angeordnet und letztere auf einer hin und her schwingbaren Achse (3o bzw. 120) frei drehbar gelagert sind, wobei auf dieser .Achse befestigte Zahnsegmente (46, 48 bzw. i i9, 122) mit auf den Lagerbolzen (35, 3'7 bzw. 105, 107) befestigten Zahnsegmen- ten (45, 47 bzw. 118, 121) im Eingriff stehen, und daß die zweiarmigen Hebel (49, 50 bzw. 123, 125) an ihren freien Enden Anschlagflächen (51, 52 bzw. 124, 12,6) besitzen, die bei der Schwingbewegung der Achse (3o bzw. 12o) aus der unwirksamen in die wirksame Stellung der Schienen (31, 38 bzw. 98, iio) gegen einstell- bare feste Anschläge (53 bzw. 127) treffen, so daß bei der weiteren Schwingbewegung der Achse (30 lzw. 120) der Schiene (38 bzw. iio) unter federnder Mitnahme der Schiene (31 bzw. 98) durch die Zahnsegmentpaare (46, 45 und 48, 47 bzw. i i9, 1(18 und 122, 121) und Lagerbolzen (35, 37 bzw. 105, 107) die für den Falzvorgang erforderliche SchwitigbeNvegung erteilt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2640935A1 (en) * 1988-12-23 1990-06-29 Siemco Sa Method of automatically setting the volume of trays (boat-shaped containers) having sealed corners and machine for implementing it

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2640935A1 (en) * 1988-12-23 1990-06-29 Siemco Sa Method of automatically setting the volume of trays (boat-shaped containers) having sealed corners and machine for implementing it

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