DE85136C - - Google Patents

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DE85136C
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boom
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/60Derricks
    • B66C23/605Derricks employing ships' masts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. Y&
Der Krahn nach vorliegender Erfindung ist in erster Linie zur Verwendung auf Schiffen bestimmt und so angeordnet, dafs der Kopf des Auslegers schnell und ungehindert von. mittschiffs nach beiden Seiten des Schiffes oder seiner Befestigungsstelle geschwungen werden kann, wodurch die Verladung der Güter von oder auf einen Kai, einen Kahn oder dergleichen erleichtert wird.
Ein Schiffskrahn nach vorliegender Erfindung kennzeichnet sich durch die Anordnung eines Auslegers, der sich auf und mit einem am Mast oder Ständer befestigten Zapfen drehen kann, so dafs der Kopf dieses Auslegers gehoben und gesenkt werden und sich von einer Seite zur anderen bewegen kann. Diese Bewegung erfolgt durch zwei Ketten, Seile oder dergleichen, welche am oberen Ende des Auslegers angehängt sind und deren freie Enden je über zwei zu beiden Seiten des Mastes oder Ständers gelagerte Seil- oder Kettenrollen und von diesen nach unten zu einer Ketten- oder Seiltrommel oder einer anderen Aufwindevorrichtung führen. Die Seile oder Ketten oder dergleichen werden durch genannte Aufwindevorrichtung so bewegt, dafs das an der einen Seite angezogene Seil bezw. die Kette an der anderen Seite abläuft, wodurch der Kopf des Auslegers in gewünschter Weise zur Seite bewegt oder geschwungen wird.
Um den Kopf zu heben oder zu senken, werden die Ketten oder Seile gemeinsam und gleichzeitig angezogen und nachgelassen. Eine Winde bewirkt das Heben und Senken der die Last tragenden Kette, die durch eine in oder am Kopfe des Auslegers gelagerte Kettenoder Seilrolle herumgeführt ist.
α ist der frei mit dem Zapfen b sich drehende Ausleger; genannter Zapfen ist bei d am Schiffsmast oder Ständer befestigt. In der Nähe des Kopfes des Auslegers sind Seile oder Ketten e e1 angehängt, deren freie Enden über die Leitrollen ff1 führen, die zu beiden Seiten des Mastes c am Querrahmen g hängen oder in anderer Weise befestigt sind. Von den Leitrollen ff1 werden die Ketten e el direct nach der Aufwindevorrichtung geführt; besser aber ist es, sie zunächst um die losen Rollen h h1 und dann um
Rollen
ζ 21 zu
die am Maste c angehängten führen. Zuletzt werden die Ketten an den Belegnägeln j j1 befestigt.
Die verschiebbaren Kettenrollen h h1 werden an eine um das Kettenrad / herumgeführte Kette k angehängt. Durch eine Schnecke m, ein Zahnrad, Dampf, Wasser oder einen anderen Motor kann das Kettenrad Z in Umlauf gesetzt werden. Geschieht dies in der einen oder anderen Richtung, so werden die Ketten e e1 auf der einen Seite angezogen, auf der anderen Seite dagegen nachgelassen, so dafs sich der Auslegerkopf in der gewünschten Richtung zur Seite bewegt. Wenn dagegen die bei j j1 belegten Kettenenden angezogen bezw. nachgelassen werden, so wird der Auslegerkopf gehoben bezw. gesenkt.
Die bei jj1 angehängten Ketten oder Seile können in geeigneter Weise ebenfalls durch einen Dampf- oder hydraulischen Cylinder oder durch beide zugleich angezogen werden.
η ist die Kette, die mittelst einer Winde
aufgewickelt wird und zum Anheben und Senken der angehängten Last dient.
Es ist nicht ausgeschlossen, die Ketten nach ihrem Herumführen um die Rollen ff1 nach anderen geeigneten Vorrichtungen, z. B. einer einfachen Rolle, zu leiten, wodurch sie ein Drehen oder Heben und Senken des Auslegerkopfes veranlassen.
Die vorstehend beschriebene Einrichtung bildet nach Ansicht des Erfinders das Verbindungsglied zwischen dem gewöhnlichen Krahnauslader mit der gewöhnlichen Hebewinde in der Weise, dafs ein äufserst praktischer Krahn entsteht, welcher beide Seiten eines Schiffes beherrscht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Krahn, hauptsächlich für. Schiffszwecke bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dafs der seitlich am Mast oder an der Krahnsäule drehbare Ausleger (a) von am Mast (c) befestigten Seilen (oder Ketten) (e el) derart getragen wird, dafs bei der durch ein Windewerk fm I k) bewirkten Verkürzung eines Theiles dieses Seiles zugleich eine Verlängerung des anderen Seilendes und damit ein seitliches Ausschwingen des Auslegers eintritt, während die verticale Bewegung des letzteren durch Anziehen oder Nachlassen der freien Enden der den Ausleger tragenden Seile (e e1) bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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