DE8512C - Gasbrenner, genannt Vapor-Brenner, für Petroleum, Ligroin, Benzin, Gasolin und ähnliche Brennstoffe - Google Patents

Gasbrenner, genannt Vapor-Brenner, für Petroleum, Ligroin, Benzin, Gasolin und ähnliche Brennstoffe

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DE8512C
DE8512C DENDAT8512D DE8512DA DE8512C DE 8512 C DE8512 C DE 8512C DE NDAT8512 D DENDAT8512 D DE NDAT8512D DE 8512D A DE8512D A DE 8512DA DE 8512 C DE8512 C DE 8512C
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Germany
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burner tube
gasoline
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Application number
DENDAT8512D
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English (en)
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A. BOEHM und BRÜDER in Wien
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0026Vapour burners adapted for use in illumination devices

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

1879.
Klasse 26.
A. BÖHM & BRÜDER in WIEN.
Gasbrenner, genannt „Vaporbreniier", für Petroleum, Ligroin, Benzin, Gasolin und ähnliche
Brennstoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom II. März 1879 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf einen verbesserten Gas-, Dunst- oder sogenannten Vaporbrenner für Laternen, Tisch-, Hänge- und Wandlampen, durch welchen eine gleichmäfsige, ruhige und helle Flamme erzielt wird.
Dieser Brenner ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Darin zeigt Fig. 1 einen verticalen centralen Durchschnitt des Brenners mit dem umgebenden Gehäuse, wobei die Regulir- oder Verschlufsschraube unten und das Brennstoffzuführungsrohr an der Seite sich befindet;
Fig. 2 einen verticalen Durchschnitt des Brennerrohres;
Fig. 3 die obere Ansicht des Gehäuses;
Fig. 4 die untere Ansicht desselben;
Fig. 5 einen verticalen centralen Durchschnitt eines Brenners, bei welchem die Regulirschraube an der Seite und das Brennstoffzuführungsrohr unten sich befindet.
Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche Theile.
Dieser Brenner besteht zunächst aus dem Brennerrohre A, in dessen oberer, etwas konisch geformter Mündung der eigentliche Brenner a eingesteckt und dessen unteres Ende auf das Kniestück b dicht aufgeschraubt ist.
An seinem unteren Theile ist das Brennerrohr mit einer seitlich angebrachten Oeffnung c und dieser gegenüber an seinem oberen Theile mit einem Vorsprung B versehen. Dieser Vorsprung ist bis in das Innere des Brennerrohres A durchbohrt und am äufseren Ende mit einer Regulirschraube d verschlossen. An der unteren Seite derselben befindet sich eine Oeffnung, in welche ein kleines, nach abwärts gehendes und am unteren Ende offenes und gegen das Brennerrohr zu gebogenes Röhrchen e eingesteckt wird, durch welches die im Brennerrohr erzeugten Dämpfe zu den unteren äufseren Partien des letzteren geführt werden.
Dem Brennerrohr ist ferner ein Gehäuse C aufgesteckt, dessen untere Fläche mit einer Anzahl Luftöffnungen g, Fig. 4, versehen ist, um das nöthige Quantum Luft dem Luftloche c und der Heizflamme am Röhrchen e zuführen zu können, während gröfsere Oeffnungen g', Fig. 3, am oberen Theile des Gehäuses angebracht, zur Ausströmung des entzündeten Gases dienen. Aufserdem enthält das Gehäuse noch eine Durchbohrung für die Regulirschraube d.
Das Kniestück b dient zur Aufnahme des Brennerrohres A einerseits und zur. Aufnahme des Brennstoffzuführungsrohres D andererseits und stellt die Communication zwischen diesen beiden her. Eine Schraube / mit an die nadelfeine Oeffnung i passendem Riegel regulirt das Einströmen des Brennstoffes in das Brennerrohr und folglich auch die Leuchtflamme.
Am unteren Ende des Kniestückes b ist eine kleine Fangschale h angeschraubt, welche dazu dient, vor Zündung des Brenners ein wenig Brennstoff aufzunehmen, welcher darin entzündet wird, um das Brennerrohr vorzuwärmen.
Der in der beschriebenen Art construirte Brenner wirkt bei seiner Anwendung in folgender Weise:
•Nachdem durch Zündung und Verbrennung des wenigen Brennstoffes in der Fangschale h das Brennerrohr A erhitzt ist, bilden sich aus dem in das Brennerrohr mittelst der Regulirschraube f zugelassenen, einem beliebigen höher gelegenen Behälter entströmenden Brennstoffe fortwährend Gase (vapors), welche im Brennerrohr nach oben steigen und von da theils durch den Schlitz des eigentlichen Brenners a strömen und, angezündet, die Leuchtflamme bilden, theils durch das gebogene Röhrchen e nach dem unteren äufseren Theile des Brennerrohres geführt werden und daselbst von der Fangschale aus, entzündet, nach endlichem Verlöschen der letzteren, ein permanentes Heizflämmchen für das Brennerrohr bilden, somit den beschriebenen Vorgang, so lange dar Brenner functioniren soll, fortsetzen. Die Stärke der Heizflamme sowie die Menge des zu erzeugenden Gases hängt von der Stellung der Schraube d ab. Je mehr durch letztere das Röhrchen e im Vorsprung JB abgesperrt wird, desto geringer ist die Heizflamme und infolge der daraus resultirenden geringeren Wärmemenge auch eine geringere Gaserzeugung, daher auch eine schwächere Leuchtflamme.
Die Schraube d regulirt somit sowohl die Heiz- als auch die Leuchtflamme.
Dieses Heizflämmchen wird durch das auf das Brennerrohr aufgesteckte Gehäuse C gegen

Claims (1)

  1. starken Luftzug geschützt. Die von dem Heizflämmchen verzehrten Gase im Gehäuse entweichen nach oben durch die Löcher gx\ dagegen strömt durch Löcher g frische atmosphärische Luft in das Gehäuse ein, nährt einestheils das Heizflämmchen, gelangt anderentheils durch die Oeffnung c in das Brennerrohr und vermischt sich hier in geeignetem Verhältnisse mit den gebildeten Brennstoffgasen, wodurch Leuchtgas erhalten wird, welches im Brennerrohr nach oben steigt, durch die Brennerscheibe α ausströmt und hier angezündet eine helle Flamme bildet.
    Pa tenτ-AnSprüche:
    ι. Die Combination eines mit einer Luftöffnung c, einem Vorsprung B und der Einrichtung zur Aufnahme des Brenners a versehenen Brennerrohres A mit einem an der unteren OefFnung desselben vermittelst eines Kniestücks b verbundenen Brennstoffzuführungsrohres Ό, wobei die Speisung des Brennerrohres A mit Brennstoff durch einen Hahn, Stift oder eine Regulirschraube/ regulirt wird.
    Die Combination des beschriebenen Brennerrohres A mit einer im Vorsprung B angebrachten und zur Regulirung der oberen inneren OefFnung des Röhrchens e dienenden Schraube d.
    Die Combination des beschriebenen Brennerrohres A mit einem oben und unten mit OefFnungen g1 und g versehenen Gehäuse C. Das gebogene Röhrchen e, verbunden mit dem Vorsprung B; alles zu dem durch Zeichnung und Beschreibung erläuterten Zweck. :
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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