DE850532C - Trommel zur Feinzerkleinerung von Rueben u. dgl. - Google Patents

Trommel zur Feinzerkleinerung von Rueben u. dgl.

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Publication number
DE850532C
DE850532C DEG761D DEG0000761D DE850532C DE 850532 C DE850532 C DE 850532C DE G761 D DEG761 D DE G761D DE G0000761 D DEG0000761 D DE G0000761D DE 850532 C DE850532 C DE 850532C
Authority
DE
Germany
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drum
rings
shoulders
saw
segment
Prior art date
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Expired
Application number
DEG761D
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English (en)
Inventor
Philipp Gross
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N17/00Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
    • A23N17/02Fodder mashers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Trommel zur Feinzerkleinerung von Rüben u. dgl. Bei der Viehzucht, insbesondere bei der Schweinemast, verfüttert man bekanntlich in neuerer Zeit Rüben und ähnliche Früchte in immer steigendem Maße ungekocht, also in rohem Zustande. Zu diesem Zweck'müssen die Früchte naturgemäß weitgehend zerkleinert werden, was mit den meisten bekannten Rübenschneidern nicht möglich ist oder zum mindesten mit Schwierigkeiten verbunden ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Trommel zur Feinzerkleinerung von Rüben u. dgl., auf deren Mantel sägeartig gezahnte Schneidblätter schraubenförmig angeordnet sind. Der Erfindungsgedanke besteht im wesentlichen darin, daß die segmentförmigen Schneid- oder Sägeblätter mehrfach abgesetzt sind und auf dem TrommelmanteI rechts- und linksgängige, jeweils an den Absätzen überschneidende Schraubenwindungen bilden. Durch diese Ausbildung der Trommel wird eine weitgehende Feinzerkleinerung sowie eine ganz beträchtliche Leistungssteigerung gegenüber den bisher bekannten Feinzerkleinerungstrommeln erzielt, und zwar beträgt die Leistung der erfindungsgemäßen Trommel etwa das Dreifache der Leistung der bisher bekannten Zerkleinerungstrommel in gleicher Größe.
  • Die Absätze oder Lücken zwischen den einzelnen Segmenten bewirken ein tiefes Einschneiden der Früchte, was bei den bekannten Rübenschneidern vielfach nicht möglich ist. Ferner wird durch die sich überschneidenden Rechts- und Linkswindungen ein seitliches Ausweichen der Früchte unmöglich gemacht; letztere werden vielmehr beim Auftreffen auf die Trommel sofort erfaßt, in den Trichter gezogen und vollkommen zersägt. Durch die auf dem halben Trommelumfang um etwa 6o bis 70 mm nach rechts und links .ansteigenden Zahnsegmente wird ein gleichzeitiges Links- und Rechtsfräsen und damit eine große Leistung erzielt. Ein Rollen und Hochschleudern der Früchte auf der Trommel, welches bei den bekannten Rübenschneidern häufig zu beobachten ist, kommt hier nicht mehr vor.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine Seitenansicht der erfindungsgemäß ausgebildeten Trommel, Abb.2 eine Abwicklung des Mantels der Trommel nach Abb. i, Abb. 3 ein Zahnsegment in Seitenansicht, Abb. 4 einen der Ringe, aus denen die Trommel zusammengesetzt ist, Abb.5 einen Querschnitt durch die Trommel nach Abb. i.
  • Nach der Erfindung sind auf dem :Mantel der in einem Trichter drehbar gelagerten Trommel sägeartig gezahnte Segmente b derart angeordnet, daß sie mehrfach abgesetzte oder unterbrochene, links-und rechtsgängige Schraubenwindungen (vgl. Abb. i ) bilden, die sich jeweils an den Absätzen oder Lücken überschneiden oder kreuzen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die Befestigung der Segmente b in der Weise, daß die Trommel aus mehreren Ringen c und d besteht, die an ihren einander zugekehrten Stirnflächen nach Art einer Klauenkupplung mit Steigbahnen f und Absätzen g versehen sind. Zwischen den Steigbahnen f werden die Zahnsegmente b angeordnet. Die Befestigung der Zahnsegmente b zwischen den Ringen und die Verbindung der Ringe zu einer starren Trommel erfolgt durch Spannschrauben, die durch acht gleichmäßig auf den Umfang verteilte, im Innern der Ringe vorgesehene Augen h hindurchgeführt sind. Auch an der Innenseite der Zahnsegmente b sind zu diesem Zweck zwei entsprechend geformte Augen i vorgesehen.
  • Zur Erzielung von rechts- und linksgängigen Schraubenwindungen sind die Steigbahnen f jedes Ringes c auf einer Stirnseite nach rechts, auf der gegenüberliegenden Stirnseite dagegen nach links ansteigend ausgebildet. Ferner sind die Absätze g der einen Stirnseite gegenüber den auf der anderen Stirnseite vorgesehenen Absätzen g um eine halbe Segmentlänge, also in dem dargestellten Ausführungsbeispiel um 9o°, versetzt angeordnet. Dadurch wird bewirkt, daß sich die rechts- und linksgängigen Windungen gegenseitig überschneiden. Die beiden Endringe d, die naturgemäß nur einseitig mit Steigbahnen f und Absätzen g versehen sind, sind durch Arme k mit den auf der Trommelwelle na befestigten Naben n verbunden (Abb. 5).
  • Die Ringe c und d bestehen vorteilhaft aus Gra;t-oder Stahlguß, während die Zahnsegmente b zweckmäßig aus gehärtetem Stahlblech hergestellt sind. Die Zähne der Segmente b werden ebenso wie die einer Säge nach rechts und links geschränkt, damit sie sich selbsttätig freiarbeiten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trommel zur Feinzerkleinerung von Rüben u. dgl., auf deren Mantel sägeartig gezahnte Schneidblätter schraubenlinienförmig angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die segmentförmigen Schneid- oder Sägeblätter (b) mehrfach abgesetzt sind und auf dem Trommelmantel rechts- und linksgängige, sich jeweils an den Absätzen überschneidende Schraubenwindungen bilden.
  2. 2. Trommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch eine Anzahl Ringe (c und d) gebildet wird, die an ihren einander zugekehrten Stirnflächen nach Art einer Klauenkupplung mit Steigbahnen (f), zwischen denen die segmentförmigen Schneidblätter (b) angeordnet werden, sowie mit Absätzen (g) versehen sind.
  3. 3. Trommel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigbahnen (f) der Ringe (c) auf einer Stirnseite nach rechts, auf der gegenüberliegenden Seite dagegen nach links ansteigend ausgebildet und die Absätze (g) beider Stirnseiten um 9o° versetzt zueinander angeordnet sind.
  4. 4. Trommel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endringe (d) nur einseitig mit Steigbahnen (f) und Absätzen (g) versehen und durch Arme (k) mit auf der Trommelwelle (m) befestigten Naben (n) verbunden sind.
DEG761D 1941-03-28 1941-03-28 Trommel zur Feinzerkleinerung von Rueben u. dgl. Expired DE850532C (de)

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DE850532C true DE850532C (de) 1952-09-25

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