DE849429C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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Publication number
DE849429C
DE849429C DES12088D DES0012088D DE849429C DE 849429 C DE849429 C DE 849429C DE S12088 D DES12088 D DE S12088D DE S0012088 D DES0012088 D DE S0012088D DE 849429 C DE849429 C DE 849429C
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DE
Germany
Prior art keywords
relay
circuit arrangement
arrangement according
contact
current
Prior art date
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Expired
Application number
DES12088D
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Matthieu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE849429C publication Critical patent/DE849429C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/48Induced-current signalling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernspredianlagen mit Wählerbetrieb
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungs-
    anordnung für Fernsprechanlagen mit Wähler-
    betrieb und Stroinstoßübertragung. Es ist mehrfach
    bekannt, durch unterschiedliche Stromstöße ver-
    schiedene Schaltvorgänge einzuleiten. So ist es z. ß.
    auch für die induktive Stromstoßühertragung be-
    kannt. daß jeder Stromstoß einer Stromstoßmihe
    zur Einstellung der Wähler eines Verbindungs-
    weges aus zwei Stromstößen verschiedener Richtung
    besteht, die als positiver und negativer Stromstoß
    bezeichnet werden. Durch den lmsitiven Stromstoß
    wird ein I?nli>fangsrclais am ankommenden Ende
    des Verbindungsweges in die Arbeitslage und durch
    den negativen Stromstoß in die Ruhelage geschaltet.
    Für die Auslösung der Verbindungseinrichtungen
    wird nur ein positiver Stromstoß ülwr die abgerie-
    gelte Leitung iilwnragcn.
    1)ie Erfindung bezweckt nun, während einer be-
    stchendeii Verllndung auf einfache .'\rt und `Veise
    durch die zur Wählereinstellung benutzte Strom-
    stoßart auch besondere Anreize über eine Verbin-
    dungsleitung übertragen zii können, und erreicht
    dies dadurch, daß am ankommenden Ende einer
    Vcrlüiidmigsleitimg Schaltmittel angeordnet sind,
    wolcüe eine M'eiterleitung der \Vahlstron"töße jeder
    Stcomstoßreihe durch das Stromstoßeilil)faiir;si-clai5
    imr imcli zwei 1Vahlstronistößen ermöglichen, und
    durch eine lange Stromstoßpause zwischen den
    ersteh beiden Stromstößen Schaltmittel gesteuert
    erden, durch welche ein besonderer Schaltvorgang
    (Rncl<tragenmschaltnngen. Zeichengabe 7ur Beain-
    tiil) eingewitet wird.
    UM eine derartige Anordnung kann eine
    gleiche Stno;nstoßart für die «@ählereiustcllun g und
    für die Übertragung besonderer Anreize während einer bestehenden Verbindung benutzt werden. Der besondere Anreiz ist nur von der Länge der Stromstoßpause zwischen den beiden auf jeden Fall nicht auf Wähler des Verhindungsweges übertragenen Stromstößen abhängig. Von besonderer Bedeutung ist eine derartige Technik für induktive Stromstoßübertragungen, bei denen positive und negative Induktionsstöße für die Belegung und Wählereinstellung und nur ein positiver Stromstoß für die Auslösung der Verbindung benutzt werden und durch die lange Pause zwischen zwei zusätzlichen Stromstoßpaaren, die nicht auf die Wähler gelangen, auf einfache Art und Weise die Übertragung besonderer Anreize während einer bestehenden Verbindung ermöglicht wird.
  • Durch zwei Stromstöße mit langer Stromstoßpause kann z. B. eine vorübergehende Erdanschaltung an die weiterführenden Sprechleitungen herbeigeführt werden, durch welche im Verbindungsweg liegende Differenzrelais gesteuert werden, die den Anreiz auf Rückfrageumschaltmittel oder auf Schaltmittel übertragen, durch welche ein Flackerzeichen für die Beamtin eingeschaltet wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es handelt sich hierbei um eine Anordnung, bei der von einer Teilnehmerstelle T über die Leitung VL induktive Stromstöße zur Einstellung der Wähler des weiteren Verbindungsweges übertragen werden und von der Teilnehmerstelle T auch Anreize zur Einleitung von Riickfrageumschaltungen oder zur Zeichengabe für eine Beamtin über die abgeriegelte Verbindungsleitung übertragen werden. Die der Teilnehmerstelle zugeordneten Einrichtungen TE können in der Station selbst oder in einem besonderen Beikasten angeordnet sein. Die für die Teilnehmereinrichtung benutzte Batterie kann 'eine niedrige Spannung, z. B. 6 Volt, besitzen, während die Einrichtungen der Vermittlungsstelle AE mit einer Batterie höherer Spannung, z. B. 24 oder 6o Volt, arbeiten. Herstellung einer abgehenden Verbindung Hebt der Teilnehmer der Stelle T zur Herstellung einer abgehendenVerbindung den Hörer ab, so wird über +, Hakenumschalterkontakt HU i, Relais S, - das Relais S der Teilnehmereinrichtung TE erregt. Das Relais S hält sich unabhängig vom Hakenumschal terkontakt HU i über die Kontakte 87 s und 88c. Mer +, Kontakte ih, 2s, 3V2, 4c, Wicklung I des Transformators TR, Kontakt 5 h, -wird ein Stromkreis für die Primärwicklung I des Transformators TR geschlossen. Durch einen Stromkreis Tiber die Primärwicklung I wird jedesmal ein Stromstoß bestimmter Richtung in der Sekundärwicklung erzeugt, der als positiver Stromstoß bezeichnet wird. Der durch den- genannten Stromkreis erzeugte Stromstoß wird jedoch nicht über die Verbindungsleitung VL übertragen, da keine Durchschaltung über die Kontakte 6 v i bzw. 7V2 besteht.
  • Durch Relais S wird das Relais V i über +, Kontakte 8h, 9s, ioc, Relais V i, - erregt. Über Kontakt i i v i wird das Relais V2 zum Ansprechen gebracht und durch Schließen des Kontaktes 12v2 wird das Relais V3 erregt. Die Relais V1, V2 und V3 werden also nacheinander erregt. Das Relais V2 öffnet am Kontakt 3V2 den Stromkreis über die Wicklung I des Transformators TR.
  • Es wird durch Relais V2 ein Stromkreis über +, Kontakte i h, 2 s, 13 v 2,14v 3, W icklung I I des Transformators TR, Kontakt 5 h, - für die Wicklung II des Transformators geschlossen. Durch die Ausschaltung derWicklung I desTransformatorsTRund die Einschaltung der Wicklung 11 des Transformators TR wird ein negativer Stromstoß in der Sekundärwicklung 11I des Transformators erzeugt. Da die Kontakte 6v1 und 7v2. geschlossen sind, wird dieser negative Stromstoß über die Verbindungsleitung VL übertragen und dient zur Bereinigung der Verbindungsleitung. Ist z. B. das Empfangsrelais J der Amtseinrichtung AE durch irgendeinen Störimpuls in Arbeitslage gebracht worden, so wird durch den negativen Belegungsimpuls das Empfangsrelais J in die Ruhelage zurückgeführt und die Amtsübertragung für die Belegung bereitgestellt. Während der Stromstoßübertragung über die Leitung VL ist eine Beeinflußung der Sprechstelleneinrichtung durch die Stromstöße durch Öffnen der Kontakte 87v und 88v2 verhindert.
  • Durch Ansprechen des Relais V 3 wird der Stromkreis für die Wicklung 11 des Transformators TR am Kontakt 14v3 unterbrochen, und durch Kontakt 15v3 ein Stromkreis für die Wicklung I des Transformators TR über +, Kontakte ih, 2s, 15v3, 4c, Wicklung I des Transformators TR Kontakt 5h, - geschlossen. Hierdurch wird in der Sekundärwicklung III des Transformators TR ein positiver Stromstoß erzeugt, der über die Verbindungsleitung VL übertragen wird. Durch diesen positiven Stromstoß wird das Empfangsrelais J erregt. Das Relais J legt den Kontakt 16i in die Arbeitslage um. Es wird das Relais J i erregt. Über +, Kontakte 17i1, 18e2, Relais Ei, Wicklung I des Relais E2, - wird ein Stromkreis für die Relais E i und E2 hergestellt. Über Kontakt 19e i wird ein Haltestromkreis für die Relais E i und E 2 gebildet. Das Relais E2 spricht verzögert an, öffnet am Kontakt 18e2 den Erregerkreis für die Relais E i und E2. Es wird das Relais F_ i über Kontakt 20C2 kurzgeschlossen. Über Kontakt 27 i i wird Relais V4 erregt.
  • Durch Ansprechen des Relais V 3 der Teilnehmereinrichtung TE wird das Relais C über +, Kontakte 811, g S, 21v3, Relais C, - erregt. Das Relais C hält sich unabhängig von Kontakt 21 v3 über Kontakt 22c. Das Relais C öffnet am Kontakt 4c den Stromkreis für die Wicklung I des Transformators TR, und es wird nunmehr durch Kontakt 24c ein Stromkreis für die Wicklung 1I des Transformators TR über +, Nummernscheibenimpulskontakt 23 nsi, Kontakte 24c, 25v3, Wicklung 1I des Transformators TR, Kontakt 5 h, - hergestellt und hierdurch ein negativer Stromstoß über die Verbindungsleitung VL übertragen. Relais C öffnet den Haltekreis für Relais S am Kontakt 88c. Die Übertragung der Belegungsstromstöße ist durch den
    Haltekreis von Rolais S auch dann gesichert, wenn
    der Teilnehmer der Stelle T nur kurze Zeit den
    Hörerlaken betätigt. Es kann dann die Auslösung
    in der gleichen Weise erfolgen wie bei Beendigung
    einer Verbindung. welche später beschrieben wird.
    Durch den negativen Stromstoß wird das Emp-
    fangsrelais J in die Ruhelage zurückgeführt, der
    Stronilrreis -für Relais J t am Kontakt 16i geöffnet.
    Der Kontakt Ui l wird in die Ruhelage zurück-
    geführt, bevor das Relais E 1 durch den Kurzschluß
    über die Kontakte 1 7 i 1 und 2o e 2 zum Abfall ge-
    biacht werden konnte. Durch Relais E 1 wird über
    Kontakt 26e l eine Schleife gebildet, durch die in
    bekannter Weise das Vorwahlorgan zur Herstellung
    einer Verbindung mit einem freien Gruppenwähler
    angelassen wird.
    Fällt (las Relais V4 durch Öffnen des Kontaktes
    27i 1 in die Ruhelage zurück, so wird das Relais E3
    über +, Kontakte 28 e 1, 29 v 4, Relais E 3, - er-
    regt. Das Relais E 3 hält sich unabhängig von Kon-
    takt 29Z14 über Kontakt 30e3. Der Sprechweg
    wird über Kontakt 38e3 durchgeschaltet.
    Nach Ansprechen des Relais C der Teilne'hmer-
    einrichtutig TE wird der Stromkreis für das Relais
    V i ain Kontakt 1o c unterbrochen. Durch Kontakt
    11 z, 1 wird der Stromkreis des Relais V 2 und
    durch Öffnen (los Kontaktes 12V2 der Stromkreis
    (los Relais l'3 unterbrochen. Die Relais V i, V2
    l'3 fallen also nacheinander ab. Die Anschaltung
    der Sektin(lärwicklung III des Transformators TR
    wird durch Öffnen der Kontakte 6 v 1 und 7V2 auf-
    gehoben und hierdurch die Übertragung des nega-
    tiven Stromstoßes beendet. Der Stromkreis für die
    Wicklung I1 von TR wird am Kontakt 25v3 unter-
    brochen. Ein hierdurch entstehender positiver
    Stromstoß kann nicht mehr über die Leitung V7_
    übertragen werden, (la die Kontakte 6v1 und 7v2
    bereits geöffnet sind.
    Betiitigt nunmehr der Teilnehmer der Stelle T
    den Nummernschalter, so wird das Relais V1 über
    +, Nuniinertischalterkontäkt 31 itsa, Kontakt 32s,
    Relais V i, - erregt. Über Kontakt 11v 1 wird
    helais l"2 und über Kontakt 12v2 das Relais V3
    erregt. Durch Relais V 1 wird folgender Stromkreis
    für die \Vicklung 11 (los Transformators TR ge-
    schlossen : +, Kontakte 23 yisi, 24c, 33v 1, Wick-
    lung 1I des Transformators TR, Kontakt 5h, -.
    Da Relais 1,"i erregt ist, ist auch die Sekundärwick-
    lung 111 (los Transformators TR über Kontakt 6v 1
    an den Verbindungsweg angeschaltet. Durch den er-
    zeugten negativen 'Stromstoß kann aber am an-
    kommenden Ende der Verbindungsleitung eine
    Steuerung des Empfangsrelais J nicht stattfinden.
    Beim Ablauf der Nummernscheibe wird durch
    jeden Stromstoß über +, Stromstoßkontakt 34usi,
    Kontakte 35s, 36v3, 37t, Wicklung I des Trans-
    formators TR, Kontakt 511, - die Wicklung I des
    Transformators TR eingeschaltet und hierdurch ein
    positiver Stromstoß auf die Verbindungsleitung VL
    übertragcti. Bei jedem Stromstoß des Nummern-
    schalters ist der Kontakt 23 n si geöffnet. Die Wick-
    lung 1I des Transformators TR ist während dieser
    Zeit ausgeschaltet. In der Stromstoßpause des
    Nmninernschalters ist jedoch der Kontakt 34nsi ge- öffnet und der Kontakt 23 nsi geschlossen. In dieser Zeit ist also die Wicklung II des Transformators eingeschaltet. Durch Ausschalten der Wicklung I und Einschalten der Wicklung 1I des Transformators TR wird ein negativer Stromstoß über die Leitung VL übertragen. Es wird also für jeden vom Nummernschalter erzeugten Stromstoß ein positiver und ein negativer Stromstoß über die Verbindungsleitung VZ übertragen: Mit dem ersten positiven Stromstoß, den das Relais J empfängt, wird das Relais I1 erregt. über Kontakt 27i l wird das Relais V4 eingeschaltet. Durch Kurzschluß der Wicklung 1I des Relais V4 über Kontakt 40v4 erhält das Relais V4 Abfallverzögerung und bleibt während der Stromstoßreihe erregt. Während der Stromstoßreihe bleibt Relais E 2 auch über: +, Kontakte 76v4, 89e2, W iCklung 1I des Relais E2, - erregt gehalten.
  • Durch den nachfolgenden negativen Stromstoß werden die Relais Tund J 1 in die Ruhelage zurückgeführt. Es wird über +, Kontakte 41e 1, 42v4, 43 e 3, 44z, 45 i 1, 46z, 47 k, Relais Y, - ein Stromkreis für Relais Y hergestellt. Werden durch den zweiten positiven Stromkreis die Relais J und l i erregt, so wird folgender Stromkreis hergestellt: +, Kontakte 41e 1, 42v4, 43e3, 48y, Wicklung I des Relais Z, Kontakte 46z bzw. 49i1, 47k, Relais Y, -. Das Relais Z öffnet am Kontakt 4,6z den Erregerkreis und stellt über Kontakt 50z einen Haltekreis für Relais Z her. Am Kontakt 44z wird der Kurzschluß für Relais K aufgehoben: Erhält das Relais J den nachfolgenden negativen Stromstoß, so wird der Stromkreis für Relais Y am Kontakt 49i 1 geöffnet. Über +, Kontakte 41 e 1, 42 v 4, 43 e 3, Relais K, Kontakte 45i1, 50z, Wicklung II des Relais Z wird (las Relais K erregt. Das Relais K hält sich unabhängig von Kontakt 45 i 1 über Kontakt 51 7z. Das Relais K öffnet den Kurzschluß des Stromstoßkontaktes 52 i 1 am Kontakt 53 k. Durch Öffnen des Kontaktes 54k wird die obere Sprechader unterbrochen und über Kontakt 55 k die Wicklungen I und 11 des Relais AR 1 kurzgeschlossen. Der nächste positive Stromstoß, d. h. der dritte Stromstoß, der nunmehr durch das Relais I empfangen wird, wird durch Kontakt 52i i des Relais J 1 über die zum Vorwahlorgan führenden Leitungen auf einen nachfolgenden Stromstoßempfänger übertragen. Mit Ansprechen des Relais K wird der Stromkreis des Relais Y am Kontakt 47 k geöffnet, so daß eine Steuerung des Relais Y durch die nachfolgenden Stromstöße der Stromstoßreihe nicht erfolgt.
  • Nach dem letzten Stromstoß der Stromstoßreilie wird der Stromkreis für die Wicklung I des Transformators TR am Kontakt 34nsi unterbrochen. Über Kontakt 23nsi erhält die Wicklung 1I des Transformators TR Strom. Es wird ein negativer Stromstoß über die Leitung VZ übertragen, durch den die Relais J und l i in die Ruhelage gebracht werden. Hat der Nummernschalter der Stelle T die Ruhelage erreicht; so wird der Kontakt 31 nsa geöffnet und hierdurch der Stromkreis für Relais V 1 unterbrochen. Es fallen nacheinander die Relais V2 und V3 ab. Mit Abfall des Relais V2 wird der negative Stromstoß über die Leitung VZ durch Offnen des Kontaktes 7V2 beendet. Fällt das Relais l'3 <bi, so wird auch der Stromkreis für die Wicklung 1I des Transformators TR am Kontakt 25v3 unterbrochen. *Der hierdurch erzeugte positive Stromstoß kann nicht mehr über die Leitung L'L übertragen werden, da die Kontakte 6v i /7v2 geöffnet sind.
  • Nach beendeter Stromstoßreihe fällt das Relais V4 ah. Es wird der Haltestromkreis für die Relais K und Z am Kontakt 42v4 unterbrochen. Die Relais führen die Kontakte in die Ruhelage zurück. Für jede weitere Stromstoßreihe werden die gleichen Schaltvorgänge herbeigeführt wie bei der vorbeschriebenen ersten Stromstoßreihe. Rückfrageumschaltung und Zeichengabe zur Beamtin Ist während einer bestehenden Verbindung die Herstellung einer Rückfrageverbindung erforderlich, so betätigt der Teilnehmer der Stelle T vorübergehend die Taste Ta. Es wird über +, Taste Ta, Kontakte 35s, 56v3, Relais T, - das Relais T erregt. Das Relais T hält sich unabhängig von Kontakt s6713 über Kontakt 57 t. Es wird das Relais H über +, Kontakte 93 v 3, 61 t, 62 t i, Relais H, - ein- eschaltet. Für Relais 7' wird ein Haltekreis unahliängig von der Taste Ta über die Kontakte 9i 1i 1111d 92t hergestellt. Hierdurch ist eine sichere C?bertragung der Stromstoßpaare mi.t langer Pause auch bei einer ganz kurzen Betätigung der Taste Ta gewährleistet. Das Relais H unterbricht am Kontakt ölt den Haltestromkreis für Relais C. Das Relais C fällt ab. Es wird für Relais Ti ein Stromkreis über +, Kontakte 58c, 59t, Relais Ti, Widerstand l1'3, - hergestellt. Relais T i hält sich über Kontakt bot i.
  • Das Relais T i öffnet am Kontakt 62 t i den Stromkreis für das Relais H. Es wird jetzt das Relais 1'1 über: +, Kontakte 8h, 9s, ioc, Relais l,' i, - erneut erregt. Das Relais Vi bringt über Kontakt i 1 z, t das Relais V2 zum Ansprechen. Über Kontakt 12v2 wird das Relais V3 erregt. Spricht das Relais V3 an, so wird das Relais C erneut über Kontakt 21 v 3 zum Ansprechen gebracht. Das Relais C hält sich über Kontakt 22c.
  • Durch Abfall des Relais C und erneutes Ansprechen der Relais Vi, V2, V3 und C wird in der bereits beschriebenen Weise die Aussendung der Belegungsstromstöße veranlaßt. Der durch Kontakt 4 c "erzeugte positive Stromstoß wird infolge der noch geöffneten Kontakte 671 i und 7v2 nicht über die Leitung VL übertragen. Der durch die Kontakte 3712 und 13V2 erzeugte negative Stromstoß wird zwar über die Leitung VL übertragen, übt aber !;einen Einfluß auf das Empfangsrelais J aus. Im Anschluß hieran wird durch Steuerung der Kontakte 14v 3 und 15v 3 ein positiver Stromstoß ausgesandt, durch den das Relais J in die Arbeitslage gebracht wird. Mit Ansprechen des Relais C wird durch Öffnen des Kontaktes 4c und Schließen des Kontaktes 24c ein negativer Stromstoß über dic Leitung VL übertragen, der das Empfangsrelais J wieder in die Ruhelage zurückführt. Durch Ansprechen von Relais C wird der Kreis für V i am Kontakt ioc unterbrochen. Am Kontakt i i v i wird der Kreis für V2 und am Kontakt 12v2 der Kreis für V3 geöffnet. Die Relais V I, V2 und V3 fallen wieder nacheinander ab. Relais C wird über Kontakt 22c gehalten. Der durch Öffnen des Kontaktes 25713 erzeugte positive Stromstoß kann nicht über die Leitung VL übertragen werden, da die Kontakte 6v1/7v2 bereits geöffnet sind. Die mit Beginn des Tastendruckes ausgesandten Stromstöße wirken sich in der Übertragung AE wie folgt aus: Der erste negative Stromstoß hat, wie bereits beschrieben, keinen Schaltvorgang zur Folge. Der positive Stromstoß bringt die Relais J und J i in Arbeitslage. Über Kontakt 27i 1 wird das Relais V4 zum Ansprechen gebracht. Werden durch den nachfolgenden Minusstromstoß die Relais J und J i in die Ruhelage zurückgeführt, so wird vor Abfall des Relais V4 das Relais Y über +, Kontakte 41 ei, 4,2v4, 43 e3, 44z, 45 i 1, 46z, 47 k, Relais Y, - zum Ansprechen gebracht. Relais Y hält sich unabhängig von den Kontakten 41 e i und 42 v 4 über die Kontakte 28e1, 63y. Fällt nunmehr das Relais V4 in die Ruhelage zurück, so wird über +, Kontakte 4 i e i, 64v4, 65y, Wicklung 1I des Relais AR i bzw. Kontakt 26 e i, Wicklung I des Relais AR i, Kontakt 52i i Erdpotential an beide Sprechadern angeschaltet. Durch dieses Erdpotential wird in bekannter, nicht dargestellter Weise ein Differenzrelais betätigt, durch welches der Anreiz auf die Rückfrageumschalteinrichtungen übertragen wird.
  • Läßt der Teilnehmer der Stelle T die Taste Ta los und ist auch das Relais H in der Ruhelage, so fällt das Relais T ab. Ist weiterhin das Relais V3 nach der Aussendung des ersten Stroinstoßpaares in der Ruhelage, so wird das Relais H über: +, Kontakte 93v3, 66t, 67 t i, Relais H, - erregt. Das Relais H öffnet am Kontakt 8h den Stromkreis des Relais C. Über +, Kontakte 58c, 68t, 69t i wird das Relais T i kurzgeschlossen. Das Relais T i kommt verzögert zum Abfall. Relais Ti öffnet am Kontakt 67 t i den Stromkreis des Relais H. Das Relais H führt die Kontakte wieder in die Ruhelage zurück. Die Zeit zwischen Ansprechen und Abfall ist so bemessen, daß zwischen dem ersten und zweiten Stromstoßpaar eine Pause entsteht, die ausreicht, um das Relais V4 sicher zum Abfall zu bringen. Mit Abfall des Relais H werden nacheinander die Relais Vi, V2, V3 und C in der beschriebenen Weise wieder wirksam und veranlassen die Übertragung eines negativen, eines positiven und eines negativen Stromstoßes über die Leitung VL. Es erfolgt dies wieder durch Steuerung der Kontakte 3712/13v2, 14713/15v3 und 4e/24c. Mit Ansprechen der Relais C fallen wieder die Relais Vi (ioc wird geöffnet), V2 und V3 nacheinander ab. Relais C wird über Kontakt 22c gehalten.
  • Der negative Stromstoß löst keine Schaltvorgänge aus. Erst durch den positiven Stromstoß werden in der Übertragung AE die Relais J, I i und V4 zum Ansprechen gebracht. Über +, Kontakte 28e1, 63y, 43e3, 48y, Wicklung I des Relais Z, Kontakte 49i 1, 47 k, Relais Y, - wird das Relais Z erregt. Relais Z_ hält sich über Kontakt 50z. Am Kontakt 44z wird der Kurzschluß für Relais K aufgehoben. Folgt nun der negative Stromstoß, so gelangen die Relais 1, I i und nach Abfallverzögerung V4 in die Ruhelage. über Kontakt 45 i i wird Relais K erregt. Relais K unterbricht den Stromkreis für Relais Y am Kontakt 47k; das Relais Y öffnet den Kontakt 63y. Es werden die Relais K und Z nach Abfall von V4 in die Ruhelage zurückgeführt. Die Erdanschaltung an die Sprechadern wird durch Ansprechen des Relais V4 am Kontakt 64v4 unterbrochen.
  • Die Erdanschaltung ist, wie dies aus vorstehender Beschreibung hervorgeht, davon abhängig, wie lange der Teilnehmer der Sprechstelle T die Taste Ta betätigt. Ist dies nur kurze Zeit, so erfolgt hierdurch eine 'kurzzeitige Erdansehaltung über Kontakt 64v4 und hiermit die Einleitung einer Rückfrageumschaltung. Betätigt derTeilnehmer der Stelle T hingegen die Taste Ta längere Zeit, so wird eine längere Erdanschaltung über Kontakt 64v4 erfolgen und hierdurch in bekannter, nicht dargestellter Weise die Einschaltung eines Flackerzeichens für eine Beamtin veranlaßt werden.
  • Die Anschaltung von Erdpotential kann auch dadurch herbeigeführt werden, daß der Teilnehmer der Stelle T zweimal die Ziffer i wählt. Durch die erste i wird ein Stromstoßpaar über die Leitung VL übertragen, Relais V4 und Y erregt und Relais V4 nach kurzer Zeit zum Abfall gebracht. Jetzt wird Erde über Kontakt 64v4 an die weiterführende Leitung angelegt. Wird die zweite i gewählt, so werden die Relais V4, Z und K vorübergehend erregt und die Erdansclialtung aufgehoben. Die Länge der Pause zwischen den beiden Ziffern i bestimmt die Länge der Erdanschaltung. Auslösen der Verbindung Ist das Gespräch beendet und legt der Teilnehmer der Stelle T den Hörer auf, so fällt das Relais S ab. Es wird für das Relais Vi ein Stromkreis über +, Kontakte 8h, 66s, 67c, Relais V i, - hergestellt. Über Kontakt i i v i wird Relais V2 und über Kontakt 12V2 das Relais V3 erregt. über +, Kontakte 70s, 24c, 33V1, Wicklung 1I des Transformators TR, Kontakt 5 h wird die Wicklung 1I des Transformators TR eingeschaltet und somit ein negativer Stromstoß über die Leitung VL übertragen, der keinen Einfluß ausübt. Durch Öffnen des Kontaktes 9s wird der Haltekreis für Relais C unterbrochen. Das Relais C fällt verzögert ab. Der Stromkreis für die Wicklung II des Transformators TR wird am Kontakt 24c geöffnet. Durch Abfall des Relais C wird bei erregtem Relais V3 die Wicklung I des Transformators TR über +, Kontakte 39v3, i 5 v 3, 4c, Wicklung I des Transformators TR, Kontakt 51c, - eingeschaltet. Es wird ein positiver Stromstoß über die Leitung VZ übertragen. Fällt Relais C ab, so wird der Erregerkreis für Relais V i am Kontakt 67c unterbrochen. Relais Vi öffnet am Kontakt i t v i den Stromkreis des Relais V2. Am Kontakt 12V2 wird der Stromkreis für das Relais V3 geöffnet. Die Relais Vi, V2 und V3 fallen nacheinander in die Ruhelage zurück. Der mit Öffnen der Kontakte 15V3/39V3 erzeugte negative Stromstoß wird nicht über die Leitung VL übertragen, da die Kontakte 6v r/7v2 geöffnet sind.
  • 1@ iii- die Auslösung wird also zuerst ein negativer Stromstoß und im Anschluß hieran ein positiver Stromstoß über die Leitung VL übertragen. Der negative Stromstoß hat keinen Schaltvorgang zur Wirkung. Durch den einen positiven Stromstoß wird das Empfangsrelais I in die Arbeitslage gebracht. Über Kontakt 16i wird das Relais I i und über Kontakt 27 i i das Relais V4 eingeschaltet. Ober die Kontakte 17 i i und 2o e 2 wird die Wicklung I des Relais E i kurzgeschlossen. Relais E i f;illt ab. Es wird die V!'icklung 1I des Relais I über +, Kontakte 71"1, 72C2, Wicklung 1I des Relais 1, - eingeschaltet. Die Wicklung 1I ist eine Gegenwicklung, durch die der Anker des Relais I in die Ruhelage zurückgeführt wird. Relais I öffnet den Stromkreis des Relais I i am Kontakt 16i. Durch Öffnen des Kontaktes 17 i i wird der Kreis für die Wicklung I des Relais E_ 2 und durch Kontakt 27i 1 der Kreis für Relais V4 unterbrochen. Das Relais l'4 öffnet den Haltekreis für Relais E2 am Kontakt 76V2, so daß auch dieses Relais die Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Am Kontakt 26e i wird die Schleife geöffnet und somit der Auslöseanreiz auf die nicht dargestellten Verbindungseinrichtungen übertragen. Durch Abfall des Relais E i wird der Haltekreis für Relais E3 am Kontakt 28e1 geöffnet. Es sind somit sämtliche in Benutzung genominenen Schaltmittel wieder in der Ruhelage. Ankommender Anruf für die Sprechstelle T Durch den vom Leitungswähler ankommenden Rufwechselstrom wird das Relais AR i erregt. Über +, Kontakte 73e2, 74ar i, Wicklungen 1I und I des Relais V4, -wird das Relais V4 erregt. Durch Schließen des Kontaktes 75v4 wird der Stromkreis zur Anschaltung des Rufwechselstromes vorbereitet. Über +, Kontakte 76 v 4, 77 e 2, 78 i i, Relais R, -wird das Relais R erregt. Durch Öffnen der Kontakte 79r/8or werden die Sprechleitungen unterbrochen. Über die Kontakte 81r/82r wird Rufwechselstrom an die Verbindungsleitung VL angelegt. Hierdurch wird das Relais AR der Teilnehmereinrichtung TE zum Ansprechen gebracht. Über Kontakt 83 ar wird das Relais H erregt. über +, Kontakte 84s, 85h, Anrufeinrichtung G, - wird die Anrufeinrichtung G in Tätigkeit gesetzt. Durch Öffnen des Kontaktes 861a ist eine Beeinflussung des Sprechapparates der Stelle 1' durch den Rufwechselstrom verhindert.
  • Hört die Rufstromsendung in der Rufpause vorn Leitungswähler auf, so fällt das Relais AR i ab. Durch Öffnen des Kontaktes 74ar i wird der Stromkreis des Relais V4 unterbrochen. Der Stromkreis des Rufwechselstromes wird am Kontakt 75v4 geöffnet. Nach Abfall des Relais V4 wird der Kreis für Relais R am Kontakt 76v4 unterbrochen. Das Relais R fuhrt die Kontakte in die Ruhelage zurück. Die Relais AR und H werden auch in die Ruhelage gebracht. Durch die Abschaltung des Rufstromes durch Kontakt 75v4 vor der Durchschaltung der Sprechleitung über die Kontakte 79r/8or wird eine Beeinflussung des Stromstoßempfangsrelais l durch einen eventuellenRückstoßvonderLeitunghL vermieden.
  • Durch erneuten Rufstromfluß vomLeitungswähler werden die gleichen Schaltvorgänge wiederholt. Meldet sich derTeilnehmer der Stelle T, so sprich über den Hakenumschalter HU i das Relais S an. Relais S hält sich unabhängig vom Hakenumschalter HU i über +, Kontakte 87s, 88c, Relais S, -. Nur in der Rufpause, in der das Relais H in der Ruhelage ist, wird das Relais hr über +, Kontakte 8h, 9s, ioc, Relais 1i, erregt. Es werden nacheinander in der bereits beschriebenen Weise die Relais h2, h3 und C zum Ansprechen und durch Relais C die Relais hi, h2 und V3 nacheinander wieder in die Ruhelage gebracht.
  • Durch Schließen des Kontaktes 13v2 wird zuerst ein negativer Stromstoß erzeugt und über die Leitung hL übertragen, der keinen Schaltvorgang auslöst. Durch Kontakt 14v.3 wird die Wicklung 11 des Transformators TR ausgeschaltet und über Kontakt 15v3 die Wicklung I des Transformators TR eingeschaltet. Es wird ein positiver Stromstoß über die Leitung VL übertragen. Durch diesen in der Rufpause angelegten positiven Stromstoß wird das Stromstoßempfangsrelais l betätigt, und über Kontakt 16i das Relais I i eingeschaltet. Über Kontakt 27 i i wird Relais h4 erregt. Über die Kontakte 17i 1 und i 8 e 2 werden die Relais E i und F 2 zum Ansprechen gebracht. Durch Kontakt 26 e i wird eine Schleife hergestellt, durch die in bekannter Weise die Abschaltung des Rufstromes im Leitungswähler veranlaßt wird'.
  • Im Anschluß an den positiven Stromstoß wird durch die Kontakte 4c/24c ein negativer Stromstoß erzeugt, der über die Leitung TL übertragen wird. Das Empfangsrelais I wird in die Ruhelage geschaltet; die Relais I i und V4 fallen ab. Die Relais E i und E 2 bleiben über Kontakt i9 e i erregt gehalten. Während der ankommenden Verbindung können Rückfrageanreize und Anreize zur Einschaltung eines Flackerzeichens in der gleichen Weise wie bei abgehenden Verbindungen übertragen werden.
  • Ist die ankommende Verbindung beendet, so erfolgt die Auslösung in der gleichen Weise wie bei abgehenden Verbindungen beschrieben.

Claims (24)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Stromstoßübertragung, dadurch gekennzeichnet, daß am ankommenden Ende einer Verbindungsleitung Schaltmittel (Y, Z, K) angeordnet sind, welche eine Weiterleitung der Wahlstromstöße jeder Stromstoßreihe durch das Stromstoßempfangsrelais (l) nur nach zwei Wahlstromstößen ermöglichen, und durch eine lange Stromstoßpause zwischen den ersten beiden Stromstößen Schaltmittel (h4) gesteuert werden, durch welche ein besonderer Schaltvorgang (Rückfrageumschaltungen, Zeichengabe zur Beamtin) eingeleitet wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am ankommenden Ende einer Verbindungsleitung mit induktiver Stromstoßübertragung Schaltmittel (Y, Z, K) angeordnet sind, welche den durch das erste und zweite Stromstoßpaar erzeugten Wahlstromstoß unterdrücken und bei langerPause zwischen den Stromstoßpaaren Schaltmittel (1V4) gesteuert werden, durch die ein besonderer Schaltvorgang eingeleitet wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Nummernschalter an der anrufenden Stelle zur Ein-Stellung der Wähler des Verbindungsweges auch zwei zusätzliche Stromstöße erzeugt werden, welche durch die am ankommenden Ende der Verbindungsleitung angeordneten Schaltmittel (Y, Z, K) unterdrückt werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussendung von zwei Stromstößen mit langer Stromstoßpause durch Drücken einer Taste an der anrufenden Stelle eingeleitet wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Taste gesteuerten Relais (T, H, T i) und die Relais (V1, V2, V3, C) zur Erzeugung der beiden Stromstoßpaare mit langer Stromstoßpause einer anrufenden Stelle zugeordnet sind.
  6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beginn und bei Beendigung des Tastendruckes ein wirksames Stromstoßpaar (positiver und negativer Stromstoß) über die abgeriegelte Verbindungsleitung (1L) übertragen wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromstoßpaare durch eine Relaiskette (h i, V2, h3, C) erzeugt werden, welche auch die für die Belegung erforderlichen, über die Leitung (VL) übertragenen Stromstöße erzeugt. B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß durch Tastendruck zwei Relais (T, H) gesteuert werden, von denen das eine (H) bei ankommenden Verbindungen (las Anruforgan (G) einschaltet.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das eine durch Tastendruck gesteuerte Relais (T) unabhängig von der Taste über einen Kontakt des anderen vom Tastendruck abhängigen Relais (H) erregt gehalten wird (über Kontakte 9i h, 92 t). io.
  10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Tastendruck abhängige Relais (H) den Abfall- des letzten Relais (C) der Relaiskette_-(Vi, h2, I'3> C) herbeiführt. i i.
  11. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß durch Abfall des letzten Relais (C) der Relaiskette (Vi, V2, V3, C) für das beim Abnehmen des Hörers zur Wirkung kommende Relais (S) ein Haltestromkreis hergestellt wird, der vom Hörerhaken der anrufenden Stelle unabhängig ist.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß durch Abfall des letzten Relais (C) der Relaiskette (Vi, V2, V3, C) ein Hilfsrelais (T i) zur Wirkung kommt, durch welches das vom Tastendruck abhängige Relais (H) zum Abfall gebracht wird.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abfall des vom Tastendruck abhängigen Relais (H) erneut die Relaiskette (V 1, V2, V3, C) zur Wirkung kommt und die Cbertragung eines wirksamen Stromstoßpaares veranlaßt.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Relaislette (V1, f,"2, V3) nur vorübergehend erregt wird, während das letzte Relais (C) der Relaiskette auch nach Aussendung des wirksamen Stromstoßpaares erregt gehalten bleibt.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beendigung des Tastendruckes das vom Tastendruck abhängige Relais (H) erneut zum Ansprechen gebracht wird und hierdurch den Abfall des letzten Relais (C) der Relaiskette und im Anschluß hieran das erneute Ansprechen der Relaiskette (171, V2, V3, C) herbeiführt.
  16. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das bei Beendigung des Tastendruckes zu steuernde Relais (H) nur dann anspricht, wenn das letzte, nur vorübergehend erregte Relais (V3) der Relaiskette in der Ruhelage ist (Kontakt 93v3).
  17. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abfall des letzten Relais (C) der Relaiskette (V1, V2, l'3, C) <las Ililfsrelais (Ti) in die Ruhelage gebracht wird.
  18. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das erste auf das Stromstoßempfangsrelais (1) am ankommenden Ende der Leitung (VZ) einwirkende Stromstoßpaar Schaltmittel (.1 i, V4, Y) beeinflußt, welche die Steuerung der durch das zweite Stromstoßpaar zu betätigenden Schaltmittel (Z, K) vorbereiten. i9.
  19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das durch das erste Stromstoßpaar gesteuerte Relais (V4) nach Ablauf einer bestimmten Zeit in die Ruhelage gebracht wird und hierdurch Erdpotential an die weiterführendeLeitung zur Einleitung von Rückfrageumschaltungen oder Flackerzeichengabe anlegt.
  20. 20. Schaltungsanordnung nach Anspruch i9, dadurch gekennzeichnet, daß das durch das erste Stromstoßpaar gesteuerte kelais (V4) als Verzögerungsrelais ausgebildet ist und während der Stromstoßreihe zur Einstellung von Wählern erregt gehalten bleibt.
  21. 21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das durch das zweite Stromstoßpaar gesteuerte Relais (K) einen Kurzschluß des Stromstoßübertragungskontaktes (52 i i) aufhebt.
  22. 22. Schaltungsanordnung nach Anspruch i9, dadurch gekennzeichnet, daß das durch. das zweite Stromstoßpaar gesteuerte Relais (K) während der Stromstoßreihe erregt bleibt und eine Wahlstromstoßschleife (Kontakt 55k) herstellt.
  23. 23. Schaltungsanordnung nach Anspruch i9, dadurch gekennzeichnet, daß das durch das erste Stromstoßpaar gesteuerte Relais (V4) auch bei ankommenden Verbindungen erregt wird und die Rufstromanschaltung an die Sprechleitung steuert (über Kontakt 75 v 4).
  24. 24. Schaltungsanordnung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das bei ankommenden Verbindungen erregte Relais (V4) den Rufstrom in der Rufstrompause abschaltet, bevor das weitere Rufanschalterelais (R) die Sprechleitung wieder durchschaltet (über die Kontakte 79 r/8o r).
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009670B (de) * 1956-06-29 1957-06-06 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Waehlerbetrieb und induktiv abgeriegelten Leitungen
DE1041106B (de) * 1957-09-10 1958-10-16 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Schleifen- und Erdimpulsen ueber abgeriegelte Leitungen in Fernsprech-anlagen, insbesondere ueber abgeriegelte Teilnehmeranschlussleitungen mittels Induktionsstromstoesse

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DE1041106B (de) * 1957-09-10 1958-10-16 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Schleifen- und Erdimpulsen ueber abgeriegelte Leitungen in Fernsprech-anlagen, insbesondere ueber abgeriegelte Teilnehmeranschlussleitungen mittels Induktionsstromstoesse

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