DE849428C - Wechsellautsprechanlage - Google Patents

Wechsellautsprechanlage

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DE849428C
DE849428C DEL1878A DEL0001878A DE849428C DE 849428 C DE849428 C DE 849428C DE L1878 A DEL1878 A DE L1878A DE L0001878 A DEL0001878 A DE L0001878A DE 849428 C DE849428 C DE 849428C
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DEL1878A
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DE1618465U (de
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Heinrich Dipl-Ing Bodenschatz
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Publication of DE849428C publication Critical patent/DE849428C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/001Two-way communication systems between a limited number of parties

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Wechsellautsprechanlage
    Wechsellautsprechanlagen finit zwei oder meh-
    reren Teilnehmern werden so ausgeführt, daß der
    oder die im Zuge der Leitung befindlichen Verstär-
    ker nur nach ciiler lZichtung durchlässig sind. Ein
    Gcgenslirechlietriel> iin eigentlichen Sinn ist nicht
    möglich; wenn der -angerufene Teilnehmer ant-
    \\orten \\ i11, inuß der Sprechende seine Sprechtaste
    frcigel>cii, damit der andere Teilnehmer seinerseits
    seine Sprechtaste betätigen kann, wodurch die Rich-
    teiig der @crst<irl;er der Leitung umgekehrt wird
    tind er ant@@-@irten kann. Die bisherigen Anlagen
    dieser _\i-t waren so ausgeführt, daß die Tasten, mit
    <lcneii der .\nrufende den anerufenen Teilnehmer
    ausw:ihlte, aticli die Funktion, des Einschaltens der
    Versttirher in Sprechrichtung übernahmen. Die
    "faste mußte so lange niedergehalten werden, wie
    der @\tirlifende sprechen wollte. Beim Apparat des
    Angerufenen wurde ein Licht oder Schauzeichen
    sichtbar, an dem erkenntlich war, welcher Teiltiehmer angerufen hatte, und wenn der angerufene "Peilnehmer antworten wollte, so mußte er die entsprechende Taste niederdrücken.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß bei Wechsellautsprechanlagen mit mehreren Teilnehmern die Funktionen der Auswähltaste von den Funktionen der Umschaltung der Verstärker getrennt sind. Gemäß der Erfindung sind die Teilnehmerapparate der Wechsellautsprechanlage mit Auswähltasten versehen, die nach dem Niederdrücken eingerastet bleiben und die schaltungsni:ißig allein oder mit Hilfe von Relais in an sich bekannter Weise nur die gewünschte Verbindung herstellen. Außer diesen Au.swäGhltasten entsprechend der Anzahl der angeschlossenen Teillielinier sind auf den Apparaten zwei weitere Tasten \-orgeselien, von denen die eine die Auflösung einer l,estehenden Verbindung und Zurückführung in den iZtillezustand übernimmt, während die andere Taste die Richtungsumkehr der Verstärker in der jeweils bestehenden Verbindung übernimmt. Diese Taste ist im folgenden als Wendetaste bezeichnet und in den Figuren mit WT bezeichnet. Die Relaisschaltung, mit der durch Betätigung der Wendetaste die Verstärker umgepolt werden, ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß ein kurzes Nied:rdr@icken dieser "Gaste genügt, um die Verstärker in Sprechrichtung zu schalten. Beim Loslassen der Taste bleiben die Relais durch eine Haltewicklung in ihrer Schaltstellung so lange, bis sie durch eine Geenwicklung abge@xorfen werden. die Gegenwicklung wird dadurch betätigt, daß der angerufene Teilnehmer seine Sprechwendetaste kurzzeitig niederdrückt.
  • In den Fig. i bis 3 sind verschiedene Schaltungsanordnungen für die erfindungsgemäße Wechsellaut-Sprechanlage dargestellt. Die an sich bekannten Funktionen der Auswähltaste sind dabei nicht näher dargestellt, es ist der Einfachheit Halber nur gezeigt, wie clie Wendetaste in einer bestehenden Verbindung den bzw. die Verstärker in ihrer Richtung umkehrt.
  • Fig. i zeigt eine Schaltungsanordnung unter Ver-«-endung nur eines zentralen Verstärkers; Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung, lies Gier jedem Teilnehmer ein Verstärker zugeordnet ist und hei der eine der Sprechadern für die Übertragung des Relaisstromes für die Aliwurfwiclclung des Relais des anderen Teilnehmers benutzt wird; Fig. 3 zeigt eine Schaltungsanordnung, die insbesondere dann von Vorteil ist, wenn die Sprecliaderii für aridere Zwecke mitverwendet werden und wenn für die Betätigung der Abwurfwicklung ein Impuls höherer Spannung verwendet werden soll. In diesem Fall liegt die Abwurfwicklung in an sich bekannter Weise in Serie mit einer Glimmlampe, die den Stromweg für die Abwurfwicklung nur dann freigibt, wenn ein Impuls ;höherer Spannung über die- betreftende Ader gegeben wird.
  • In Fig. i sind T1 und T2 zwei Teilnehmer einer \Vechsellautsprechanlage, 1V der Zentralverst'ii-I<er; die Leitungen aller Teilnehmer Li, L2 usw. sind über Umschaltkontakte m mit zwei Sammelschienen verbunden, die ihrerseits am Verstärkerein- und-ausgangliegen. Jeder Teilnehmer ist außerdem finit der Zentrale über Steuerleitungen S1, S2, .S'.; bzt@-. .Si', S2', S3' verbunden. Es soll angenommen «erden, daß der Teilnehmer T1 mit seiner Auswahltaste den Teilnehmer T2 ausgewählt hat. Mit dem Niederdrücken der Auswahltaste wird gleichzeitig auch das eigene M-Relais des Teilnehmers Ti kurzzeitig selbst erregt. Diese Wicklung des zum Teilnehmer T1 gehörenden M-Relais hält sich dann über den Eigenkontakt ml. Die Kontakte in, an der Sarninelschiene des Verstärkers schalten die Leitung 1.1 an den Eingang des Verstärkers. Wenn nun der Teilnchnier T, den Teilnehmer 1i unterbrechen will, #o druckt er kurzzeitig seine Wendetaste. Dadurch «;ininen fol,-rende Stromkreise zustande: Pluspol, \1'endetaste beim Teilnehmer T2, Steuerleitung S,'. Wicklung 1, 2 des zum Teilnehmer T2 gehörenden M-Relais, Minuspol. Das zum Teilnehmer T2 gehörende M-Relais zieht an und hält sich nach Loslassen der Wendetaste über seinen Eigenkontakt m-,. Außerdem kommt ein weiterer Stromkreis zustande: Pluspol, Wendetaste beim Teilnehmer T2, SteuerleitungS3', SteuerleitungS" Wendetaste beim Teilnehmer T2, Steuerleitung S.3', Steuerleitung S3, Wendetaste beim Teilnehmer T1', Steuerleitung S" Kontakt ml, Abwurfwicklung 5, 6 des zum Teilnehmer T1 gehörenden IU-Relais, Minuspol. Hierdurch wird das zum Teilnehmer 1l gehörende M-Relais abgeworfen und die zu den Sammelschienen am Verstärker gehörenden Kontakte lrcl und m2 schalten den Verstärker in die entgegengesetzte Richtung um, so daß nunmehr der Teilnehmer T2 sprechen kann.
  • In Fig. 2 sind Ti und T_., die beiden Teilnehmer, I_ die Verbindungsleitung, Vi und V2 die zu jedem Teilnehmer gehörenden Verstärker, deren Durchlaßrichtung in bekannter Weise gekennzeichnet ist. Es soll angenommen werden, daß Teilnehmer T1 den Teilnehmer T2 durch Niederdrücken der entsprechenden Auswähltaste seines Apparates ausgewählt hat. Die Schaltung ist dann so getroffen, daß beim ersten Niederdrücken der i'#us#,\ iililtaste auch die Wendetaste des anrufenden "1'c°ilnellmers betätigt wird. 1-V1 bringt das Relais .1I über die Wicklung 1, 2. Dadurch legen die Krnitakte in heim Teilnehmer T1 um, und die Wicklung 1, 2 li:ilt sich über den Kontakt m weiter nach Zurückgehen der Wendetaste (VT. Die Kontakte cri am Verstärker des Teilnehmers 7,1 schalten gleichzeitig lies diesem Teilnehmer den Verstärker L'1 auf Sprechrichtung, leim Teilnohiner T, liegt der Verst:irker in 7 liiri-ichtttng, und die Kontakte des :TI-Relais heim Teilnetinler T, liegen so, wie in Fig. 2 dargestellt.
  • Wenn der Teilnehmer T2 jetzt den Teilnehmer 1i unterbrechen will, dalin drückt er seine Wendetaste WT, dadurch kommt sein Il-Relais über die Wicklung 1, 2 zum Ansprechen; das Relais hält sich über den Kontakt in weiter. Der Verstärker h, wird durch die Kontakte in auf Sprecliriehtung geschaltet, außerdem kommt ein Stromkreis zustande: Pluspol beim Teilnehmer T2, WT beim Teiltietimer T" Ader i der Leitung l_, W1 beim Teilnehmer 7'1, Kontakt 1a beim Teilnehmer T" Abwurfwicklung q, 5 beim Teilnehmer T, Minuspol. Hierdurch wird beim Teilnehmer 1i das _1[-IZelais allgeworfen und die in-Kontakte an dein Verstärker hl schalten wieder um auf Hörrichtung.
  • Weilt für die Übermittlung des Alm-urfinipulse.s für das M-Relais keine Steuerader frei ist, weil sie für andere Zwecke (Auswahl, Prüfen usw.) schon verwendet wird', kann inan gemäß der weiteren Erfindung die Abwurfimpulse auch in Form von Überspannungsimpulsen über eine solche schon anderweitig benutzte Steuerader finit übertragen. Die Abwurfwicklung muß in diesem Fall durch ein Schaltelement mit Reizschwelle, z.13. einer Glimmlampe, mit bestimmter Zündspannung Not clei: anderweitigen Steuervorgängen, die mit normaler Spannung durchgeführt werden, abgetrennt bleiben. Zur Er- i zeugung eines Impulses mit höherer Spannung dient
    die in I@ ig. ,@ (largestelite EbondensatorschalttmgArin
    von (ler 1 @@eicllsl)ammug aufgeladener Kondensator
    wird durch I@(ntt<;i:tc der @\"endetaste in Reihe zu
    rlcr (_leirita>atlntlng geschaltet und da(Itll'Ch die
    Spalnnlug ill",1('Salllt etwa verdoppelt und gleich-
    zeitig alte die Steuereitler gcgel)en. 1)ie dargestellten
    Srhut;!\vi(l@rst;indc \\irketl beitn Schalten zwar als
    zusiitzl ic lle I @cla@ttlngc\-@ i(lerstün<le: sie kühnen aller
    sehr lt()cll@t!llni;@ (limetlsioniert werden und bewirken
    doller \\-;illretlcl der kurzetl _\1)\vurfzcit leine nennens-
    werte I.lltla<lutlg des h(m(letlsators.
    l)ie crlitltluilg:gcmüli(° Wechseilautsprechanlage
    ]tat erhebliche betriehliche Vorteile, da-der aiige-
    rtifetic 'heiltlchmer mit etwaigen Zwischenbenier-
    1<ungett flicht ininwr zu warten braucht, bis der an-
    rufende Teilnehmer seilte Sprechtaste freigibt.
    A111.4,1-denl ist es \vesentlich bequemer, (nie Sprech-
    taste tli;!ti \v;ihrend des ganzen Sprechens nieder-
    halten ztt miissen. _\lgesehen v(» i diesen betheln
    lichell \'t>rteilclt ergehen sielt auch kmistrul<tiv und
    :cllttltttllg:gemül.i wesentliche Vereinfachungen, da
    für alle v()rk(»nnicndclt \'erltiu(lultg:müglic.lll:eiten
    )licht \-erscltic(icnc S1)rech\vcn<letasten, sondern nur
    eilw einzige S1lrecit\\(n(lctastc benötigt wird. Auf
    (niese Weise \\erdcn (nie verschiedenen =litzeige-
    Ol-galle era)art. (nie hisher I1()t\v('tl(lig waren, u111 (lein
    angerufenen "Ieilit.'itmcr zu zeigen, welcher Teil-
    lehnner allgerufen harte. l-nallll;iltgig (lavon. welcher
    'I-c'illlchnler angerufcll hat, genügt ein kurzer ))ruck
    auf (nie \\-ellclctaxte und der allgerufene Teilnehmer
    ist sl)ruchl)ercit für jede (Irr Ini@glichen v(>rl:onnt@cn-
    (Ieil Verbindungen.
    13urch (nie erlitl(lullgsgeln<i@le Trentlun;g (1e1- Funk-
    tionen .\11s\\'iihltastetl \'()1L der N',lchtungstlnlkehr
    (1('r Verst;irker ist es 111()gllch, getnafi den" weiteren
    I@.rGlt(lultg die Schaltung S() anzuordnen, (laß (nie
    Teilnehmer einer hestehunden Verbindung \viihrend
    des @l)recltetls 11()c11 beliebige dritte und vierte Teil-
    nehmer zuschaltest und ein Konferenzgespräch zwi-
    schen hcliebig vielen Teilnehmern führen l:ütlliell,
    bei dem alle Teilnehnicr gleichberechtigt sind und bei
    (lern Jeder Teilnehmer durch Niederdrücken seiner
    Sl»ccll\vett(letaste seinen \%crst:irl:er auf Sprech-
    nnd all(' anderen @crst;irl:cr auf laörrichtung um-
    schallen kann.
    l"mgel:eltrt ist ])ei der ertin<lungsgentüßetl Anlage
    (lafür Sorge getragen. dafi (Tritte Teilnehmer von
    sich aus leicht ist edle bestellende Verbindung ein-
    treten lciillllell. Wenn ein Teilnehmer die Auswähl-
    taste eines Teilnehmers niederdrückt,dersichgerade
    in Splcchverbiudung ntit eilrein anderen Teilnehmer
    befindet, s(> ci-t()itt in an sich 1)ekannter Weise ein
    Sttiittliert()11 als @i<':etztzeichett.
    Eine v(Illst:iltdige Schaltung einer erfindungs-
    geiiiiil.tcit 11-L-Sl»cchstelle ist in I# ig. a dargestellt.
    ):s handelt :ich um eine Anlage mit sechs Teil-
    ii(#linic'i-ii. bei der jedem Teilnehmer ein besonderer
    Verstiii-kur zugeordnet ist. Verstärker und Relais-
    eilii-iclittiiig sind in (lcr Fig. .I nur für einen der Teil-
    nehmer dargestellt. 1)ie leistungsseitigen Mtten der
    (11>ertrager sind durch Kondensatoren aufgetrennt;
    (nie a-Adern dienen zur L`l>crtl-agung der Einschalt-
    un(1 I,el('gtzeiclleti. Die /,-Adern zur gegenseitigen
    Steuerung der AI-Relais mit Hilfe der \Vendmaste.
    IN \-erstärkerschaltung befindet sich in der Rtthe-
    stelltutg in Ialpfangsschaltung, d. h. der Verstärker
    ist als Lautsprecherverstärker geschaltet, jedoch
    aufer Betrieb; eingeschaltet wird er durch (las
    l--Relai@ auf jeder der beteiligten Stationen. Durch
    die Kontakte des dI-Relais wird derVerstärker von
    der Empfangsschaltung auf Sendeschaltung uni-
    geschaltet und wirkt dann als illikrophollverstärker.
    l:; kann vorteilhaft sein, im Sprech\veg einen
    Sperrkreis (mit Drossel Dr) so einzuschalten, daß er
    hre(luenzteile, (nie durch Resonanzstellen des Tauch-
    spulinikrophons oller des Gehäuses für Mikrophon
    oder Lautsprecher überbetont sind, auf ihr normales
    Mal,') zurückfiihrt.
    Wenn der dargestellte Teilnehmer eine der Lei-
    tungstasten 1_7-t bis LT5 niederdrückt, wird zu-
    n:ichst seine a, 1)-Doppelleitung mit der a, b-Doppel-
    lelung des gewünschten Teilnehmers %erl>unden.
    AttGerdent werden innerhalb seiner Station drei
    LT-Kontalae betätigt, die als Sammelkontakte aus-
    gebildet sind, (1. lt. claß sie immer betätigt werden,
    gleicll-iiltig, welche Leitungstaste er drückt. Durch
    den 1_7'-Kontala wird die Wicklung V" beim rufen-
    den "feihichiner von der a-Ader abgetrennt. Durch
    den 1"T"-Kontakt wird beim rufenden '.l'eillichnler
    die Wicklung .1/' erregt Tiber den Stromkreis:
    @-. I_7"-Kontakt, Sir, v111° in Ruhestellung, dI',
    \achdetn das AI-Relais angezogen hat, konult
    über (lest 1-7"'-Kontakt ein weiterer lZelaisstroni-
    kreis zur Wirkung:
    -!-, IVK. I-T"'-I#,otitakt, in 1'I, b'', v1° in Ruhe-
    stellung, a-Ader beim rufenden Teilnehmer,
    a-Ader heim angerufenen Teilnehmer, L 7"-Koli-
    takt leim angerufenen Teilnehmer, V"" beim an-
    gerufenen "Peilnehmer, Si beim angentfetten Teil-
    nehmer. -- beim angerufenen Teilnehmer.
    Beim angerufenen Teilnehmer kommt demnach
    itur (las T'-Relais, nicht aber das 11-Relais, während
    beim anrufenden Teililehmer sowohl das AI-Relais
    als auch (las V-Relais anziehen. Nachdem leim
    rufenden "Peilnehmer das h-IZelais angezogen hat,
    legt Kontakt v 1° um, und der Stromkreis der Wick-
    lung Z" ist unterbrochen. Dafür hält sich dann aber
    (las
    lwitn rufenden TeilneInner über den
    Stromkreis:
    -1 -, It'h, L 7""-Kotltakt, vtu, TI", Sie, -.
    Außerdem liegt über M in Arbeitsstellung LT"'-
    Kontakt und TVK die volle -i- = Spannung an der
    a-Ader, so daß die V'-Wicklung beim angerufenen
    Teihtehmer nach wie vor angezogen lAeibt.
    Nachdem (las TI-Relais angezogen !tat ist auch
    der ursprüngliche Stromkreis des AI-Relais beim
    rufenden Teilnehmer unterbrochen; das dt-Relais
    lt:ilt sich jedoch weiter über den Stromkreis:
    1-. in 11 ,', .SL, z,111 ° in Arbeitsstellung, _Il', Si,
    Die Schaltung wird dabei zweckmiißigerweise,
    wie dargestellt, so getroffen, daß bei demjenigen
    Teilnehmer, dessen Verstärker als Mikrophonver-
    stiirl:er geschaltet ist, eine Signallampe aufleuchtet,
    und daß (niese Signallampe einen unerläßlicheti
    Bestandteil des Stromkreises des .)-Relais bildet.
    An dein Leuchten der Signallampe erkennt der betreffende Teilnehmer, falls er vergessen hat eine Verbindung aufzulösen, daß er von anderen Teilnehmern belauscht werden kann.
  • `Fenn der angerufene Teilnehmer nun seine Sprechwendetaste ST niederdrückt, kommt folgender Stromkreis zustande: -beim angerufenen Teilnehmer, Si beim angerufenen Teilnehmer, ST'-Kontakt beim angerufenen Teilnehmer, vlI° beim angerufenen Teilnehmer, b-Ader beim angerufenen Teilnehmer, b-Ader beim rufenden Teilnehmer, v Ilu beim rufenden Teilnehmer, M", m110, Die Wicklung M" ist eine Abwurfwicklung, welche beim rufenden Teilnehmer das M-Relais abwirft und damit dann dessen Verstärker auf Einpfangschaltung zurückschaltet. Nachdem beim rufenden Teilnehmer das M-Relais abgefallen ist, erlischt auch bei ihm die Signallampe SL, da der Stromkreis an dem Kontakt m110 unterbrochen ist. Dagegen leuchtet jetzt beim angerufenen Teilnehmer die Signallampe auf, das M-Relais des angerufenen Teilnehmers hat nämlich über den Stromkreis: +, ST"-Kontakt, vIllo in Arbeitsstellung, M', Si, - angezogen.
  • Ein besonderes Merkmal der vorstehend beschriebenen Schaltung besteht darin, daß während des Bestehens einer Sprechverbindung an einer der Adern (hier der a-Ader) die volle + = Spannung liegt. Wenn ein Teilnehmer einen anderen Teilnehmer anruft, der gerade mit einem Dritten in Sprechverbindung ist, so verhindert diese an der a-Ader liegende + = Spannung das Zustandekommen der Verbindung. Bei Niederdrücken der LT-Taste wird nämlich zunächst seine h"-Wicklung von der a-Ader abgetrennt, und die Wicklung M' wird über den unteren LT-Kontakt erregt. Es ist jedoch nicht möglich, daß die Wicklung 1l' erregt wird; denn die Wicklung TI' liegt einerseits bei i (über m 1u, LT' -Kontakt und WK) an + = Spannung, andererseits aber auch mit dem Wicklungsende 2 (über v1°) an der Spannung der a-Ader. In diesem Fall kann also das TI-Relais bei dem Teilnehmer, der in eine bestehende Sprechverbindung eintreten will, nicht ansprechen. Der Kontakt v111° bleibt daher in Ruhestellung; der Stromkreis: +, LT"-Kontakt, SIC, v111° in Ruhestellung, M', Si, - bleibt aufrechterhalten, und der Sommerton des Summers Su zeigt dem rufenden Teilnehmer an, daß der von ihm gewünschte Teilnehmer besetzt ist.
  • Wenn der in Fig. 4 dargestellte Teilnehmer zunächst den Teilnehmer T3 angerufen hat und während des Gespräches noch den Teilnehmer T2 hinzuziehen will, drückt er die dazugehörende Atiswähltaste 1_T2. Dadurch erhält die a-_1der des Teilnehmers T., + = Spannung, und das Relais V" beim Teilnehmer T2 wird erregt über den Stromkreis: a-Ader, LT' beim Teilnehmer T2, V", S', -- Der Teilnehmer T2 ist dann in gleicher Weise an denn Gespräch beteiligt wie der Teilnehmer T.;. Falls jedoch der Teilnehmer T= bereits ein Gespräch mit einem anderen Teilnehmer führt, ist noch ein Kriterium dafür erforderlich, daß der rufende Teilnehmer dieses auch im Fall eines Konferenzgespräches erkennt. Hierzu dient der Wischkontakt WK, der jedesmal bei Betätigung irgendeiner der Leitungstasten kurzzeitig öffnet und dann wieder schließt. Wenn der dargestellte Teilnehmer ein Gespräch mit dem Teilnehmer T3 führt und den Teilnehmer T2 hinzuwählt, wird zunächst für einen kurzen Augenblick durch das Öffnen des Kontaktes WK die + = Spannung von der a-Ader weggenommen und die TI-Wicklung zum Abfall gebracht. War der Teilnehmer T2 unbelegt, so liegt an seiner a-Ader keine Spannung und das TI-Relais kann über die Wicklung i, 2 erneut anziehen.
  • War der Teilnehmer T2 jedoch belegt, so liegt an seiner a -Ader + = Spannung und damit auch über die Leitungstaste LT, an der Ader des rufenden Teilnehmers; die h'-Wicklung kann nicht erneut anziehen, es ertönt daher in diesem Fall der Summer Su. Der rufende Teilnehmer muß dann zunächst die Auslösetaste betätigen und kann dann erst die ursprüngliche Verbindung mit dem Teilnehmer T3 wieder herstellen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wechsellautsprechanlage mit mehreren Teilnehmern, die durch Tastendruck beim rufenden Teilnehmer ausgewählt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten, mit denen der oder die Teilnehmer ausgewählt werden, nur die Herstellung der gewünschten Verbindung bewirken und während der ganzen Gesprächsdauer eingerastet bleiben, bis sie bei Beendigung durch eine für alle Verbindungen einheitliche Auslösetaste wieder ausgerastet werden, und daß für die Umschaltung der Sprechrichtung des oder der Verstärker bei jedem Teilnehmer nur eine für alle Verbindungen einheitliche Wendetaste vorgesehen ist, die nur durch einen kurzzeitigen Tastendruck die gewünschte Umschaltung bewirkt.
  2. 2. Wechsellautsprechanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wendetaste jedes Teilnehmers ein Umschaltrelais (M) mit mindestens zwei Wicklungen zugeordnet ist, von denen eine nach Drücken der `,N'endetaste den Anzug des DIT-Relais bewirkt, das sich dann mit einem Eigenkontakt hält und eine andere Wicklung als Abw-urfw-icklung dient, die durch die Wendetaste eines der angeschlossenen Teilnehiner betreffenden Gesprächs\ @rhindung eingeschaltet werden kann.
  3. 3. Wechsellautsprechanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lntpulse zur Betätigung der i\h,N-ul-fwicklung des M-Relais über besondere Steueradern oder beide Sprechadern in Parallelschaltung oder eine der Sprechadern unter Trennung der leitungsseitigen übertragerhälften mittels eines Kondensators übertragen werden.
  4. 4. Wechsellautsprechanlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, claß die Teilnehtner eitles Gespräches (während des Gespräches) noch weitere Teilnehmer zuschalten können, unbeteiligte Teilnehmer aber nicht von sich aus in eine bestehende Verbindung eintreten können, sondern in an sich bekannter Weise ein Besetztzeichen erhalten.
  5. 5. Wechsellautsprechanlage nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß im Sprechweg ein Sperrkreis mit solcher Dämpfung eingeschaltet ist, daß er Frequenzteile, die durch Resonanzstellen des Mikrophons oder des Gehäuses überbetont sind, entzerrt.
  6. 6. Wechsellautsprechanlage nach Anspruch bis d, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dein Relais (TI-Relais), das den Teilnehmerverstärker als Mikrophonverstärker schaltet, eine Signallampe geschaltet ist.
  7. 7. Wechsellautsprechanlage nach Anspruch ? bis d, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Kontakte, die lmi dein wählenden Teilnehmer die Einschaltung der Relais bewirken, unabhängig von der Anzahl der Teilnehmertasten nur einmal vorhanden und als Sammelkontakte ausgebildet sind. B. Wechsellautsprechanlage nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß während der ganzen Dauer des Gespräches diejenige Ader, über die das Einschalten des gewünschten Teilnehmers erfolgt, unter Spannung steht und daß durch diese Spannung anderen Teilnehmern ein Belegtkriterium vermittelt wird (z. B. Verhinderung des Ansprechens eines Einschaltrelais, Ertönen eines Summers od. dgl.). g. M'echsellautsprechanlage nach Anspruch i bis :4, dadurch gekennzeichnet, daß beim jedesmaligen Betätigen einer weiteren Auswähltaste ein Wischkontakt (WK) den Stromkreis des eigenen h-Relais kurzzeitig unterbricht und die Spannung von der Einschaltader trennt, die gemäß Anspruch 8 das Besetztkriterium liefert.
DEL1878A 1950-04-29 1950-04-29 Wechsellautsprechanlage Expired DE849428C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL1878A DE849428C (de) 1950-04-29 1950-04-29 Wechsellautsprechanlage
DEL6481A DE872371C (de) 1950-04-29 1950-12-05 Wechsellautsprechanlage
DEL6482A DE868927C (de) 1950-04-29 1950-12-05 Wechsellautsprechanlage

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DEL1878A DE849428C (de) 1950-04-29 1950-04-29 Wechsellautsprechanlage

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DE849428C true DE849428C (de) 1952-09-15

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DEL1878A Expired DE849428C (de) 1950-04-29 1950-04-29 Wechsellautsprechanlage

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DE (1) DE849428C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018930B (de) * 1955-09-05 1957-11-07 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Anlassen eines Relais oder einer Relaiskette
DE1029048B (de) * 1956-10-27 1958-04-30 Allg Telefon Fabrik G M B H Wechselsprechanlage mit gleichberechtigten Teilnehmerstellen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1018930B (de) * 1955-09-05 1957-11-07 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Anlassen eines Relais oder einer Relaiskette
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