DE848536C - Verfahren zur Anfertigung einer Elektrolytvorrichtung, insbesondere eines Elektrolytkondensators - Google Patents

Verfahren zur Anfertigung einer Elektrolytvorrichtung, insbesondere eines Elektrolytkondensators

Info

Publication number
DE848536C
DE848536C DEN2459D DEN0002459D DE848536C DE 848536 C DE848536 C DE 848536C DE N2459 D DEN2459 D DE N2459D DE N0002459 D DEN0002459 D DE N0002459D DE 848536 C DE848536 C DE 848536C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diaphragm
silica gel
electrodes
electrolyte
electrolytic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN2459D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Marinus Borren
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE848536C publication Critical patent/DE848536C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/004Details
    • H01G9/02Diaphragms; Separators
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B13/00Diaphragms; Spacing elements
    • C25B13/04Diaphragms; Spacing elements characterised by the material
    • C25B13/08Diaphragms; Spacing elements characterised by the material based on organic materials
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B13/00Diaphragms; Spacing elements
    • C25B13/04Diaphragms; Spacing elements characterised by the material
    • C25B13/05Diaphragms; Spacing elements characterised by the material based on inorganic materials

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Electric Double-Layer Capacitors Or The Like (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Anfertigung einer Elektrolytvorrichtung, insbesondere eines Elektrolytkondensators
    Es ist bekannt, 1)e1 eileer l:lekti-()lvtvori-iclltuiig.
    wie cincm I?lektri)1@tkimtlcnsati)r, zwecks Aufl-ccllt-
    erfialttillg des 1:lek@l"()C@Ctial)Stall(1CS c111 Diaphmgnia
    zu verwenden, z.13. (:ci@-ci;@c oder Papier, «-elches
    gleichzeitig als Träger für den llcktrolyt dient.
    Insbesondere bei der =tifui-tigtiiig von h@cktn)I@-t-
    kondelisatoreli durch Wickeln i)der Stapeln von
    Metallfolien wird ein solches Diaphragma ver-
    wendet. Dabei « ird 1)c1 Anwendung cüws flüssigen
    I:lek@@Y>ly'YS das Dl@lplil"a!.',I11@1 vi)C7.LIDS11'e1SC` )lach (1e111
    7_usantnlenfügeli <lcs @iaphragmas ulid drr Elck-
    tri)dcii mit die,#uni lail:tri@l@t gctr;inkt.
    I11 vielen Fällen wird ein Elektrolyt mit einer
    festt`rcii, oft breiartigen oder gelatinösen Konsistenz
    bevorzugt, tun dein EICktrolyt die Fllel,#falllgkeit zu
    nehmen und das Auslecken von Flüssigkeit zti ver-
    nilden. Es wurde z. 13. vorgeschlagen, einen
    l-.lcktroly-t zu verwenden, der Silicagcl enthält, um
    den Vorteil einer festen Konsistenz mit trotzdem
    einer guten lxitfähigkeit bietet. Pci der Anfertigung
    eines sog. "Trockcilelektrolytkotldetisators wird in
    diesem Fall ein Diaphragma mit einer Mischung
    Vi.)n Silic.<igcl, \\ clches durch Ansäuern cinci-
    I.i@@un vo;i AIk;llisilicat erll:iltcii wui-de, und,t-c`:-
    teren Llektrolyibestandteilen bedeckt, beispielsweise durch Aufstreichen, und ferner wird das auf diese Weise behandelte Diaphragma mit Metallelektroden zu einem Kondensator gewickelt oder gestapelt.
  • Dieses Verfahren hat den Nachteil, kostspielig und langsam zu sein; ein mit einem silicagelhaltigen Elektrolyt bedecktes Diaphragma führt beim Stapeln oder Wickeln des Kondensators zu Schwierigkeiten und ergibt Erzeugnisse mit unzureichend wiedergebbaren Eigenschaften.
  • Die vorliegende Erfindung, welche sich auf eine Elektrolytvorrichtung, insbesondere einten Elektrolytkondensator bezieht, wobei sich zwischen den Elektroden ein Diaphragma mit einer silicagelhaltigen Elektrolytmasse befindet, bezweckt, diesen Nachteil auszuschalten.
  • Nach der Erfindung wird nicht das Diaphragma zunächst mit einer Elektrolytpaste bedeckt, welche ein vorher bereitetes Silicagel enthält, worauf die Zusammenfügung des Diaphragmas und der Elektroden folgt, sondern es werden zunächst das Diaphragma und die Elektroden zusammengefügt, und daräuf wird das Diaphragma mit einer zur Silicagelbildung fähigen Lösung, welche im Diaphragma in den Gelzustand übergeführt wird, getränkt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht, auf einfache und billige Weise Elektrolytkondensatoren mit wiedergebbaren Eigenschaften anzufertigen. Im Gegensatz zu früheren Verfahren, bei denen das Diaphragma nur mit einem Gel bedeckt wird, wird beim erfindungsgemäßen Verfahren das Gel praktisch durch das ganze Diaphragma verteilt erhalten.
  • Bei Imprägnierung des Diaphragmas mit einer Lösung, welche ein verseiftes Kieselsäureester, vorzugsweise verseiftes Äthylsilicat enthält, werden sehr gute Ergebnisse erzielt. Unter einer verseiften Kieselsäureesterlösung wird hier eine Lösung eines Kieselsäureesters verstanden, welche beispielsweise durch den Zusatz von wässerigem Methylalkohol in einen einer kolloidalen Kieselsäurelösung gleichenden Zustand gebracht wird, so daß sich bei Behandlung mit Gelatinierungsmitteln, wie Basen oder Säuren, Silicagel abtrennt. Eine solche Lösung ist an sich bekannt. Wie der Ausdruck »verseift« angibt, hat wahrscheinlich eine Hydrolyse des Kieselsäureesters unter Bildung von kolloidaler Kieselsäure stattgefunden.
  • Als Gelatinierungsmittel wird vorzugsweise eine Verbindung zugesetzt, welche bei Anwendung einer verseiften Kieselsäureesterlösung, beispielsweise einer schwachen Säure, eine nur langsam in Gang kommende Gelatinierung bewirkt. Dies bietet den Vorteil, daß das Gelatinierungsmittel vor dem Imprägnieren zugesetzt werden kann, so daß man nur einmal zu imprägnieren braucht, statt z. B. zunächst mit einer verseiften Kieselsäureesterlösung und dann mit den Gelatinierungsmitteln zu tränken. Wenn die Gelatinierung genügend langsam in Gang kommt, kann während der Imprägnierung die Lösung noch genügend flüssig sein, so daß das Imprägnieren keine Schwierigkeiten zu liefern braucht und bei normaler Temperatur erfolgen kann. Erst nach dem Imprägnieren bildet sich dann das Silicagel. Ein weiterer Vorteil der einmaligen Imprägnierung liegt in einer gleichmäßigeren Verteilung des Gels im Diaphragina.
  • Im nachstehenden Beispiel ist die Anfertigung eines Trockenelektrolytkondensators beschrieben, bei dem die G@elatinierung des in das Diaphragma aufgenommenen verseiften Kieselsäureesters durch das saure Mittel des Elektrolyts bewirkt wird.
  • Beispiel 3o ccm Äthylsilicat werden dadurch verseift, daß man 6o ccm Wasser und 2 i o ccm Methylalkohol zusetzt und die Mischung i bis 2 Tage stehenläßt. Die erhaltene Lösung wird mit einer etwa 5fachen Menge einer schwachsauren Lösung vermischt, wie sie für Naßelektrolytkondensatoren verwendet wird, welche z. B. aus Glykol, Wasser, Borsäure und Ammoniak besteht. Mit der auf diese Weise erhaltenen Mischung wird das Diaphragma eines Wickelkondensators auf die übliche Weise getränkt, z. B. dadurch, daß man den Kondensator während einiger Zeit in der Mischung stehenläßt. Gewünschtenfalls kann während dieser Imprägnierung eine Formierbehandlung der Elektroden erfolgen.
  • Nach Verlauf einiger Zeit beginnt die verseifte, Kieselsäureester enthaltende Lösung unter dem Einfluß der zugesetzten sauren Lösung in den Gelzustand überzugehen. Nach Ablauf der Imprägnierung wird der Kondensator auf die übliche Weise bearbeitet.
  • Ein auf die beschriebene Weise erhaltener Kondensator für eine Spannung von 27o Volt mit einer Kapazität von 5 Mikrofarad weist einen Widerstand von 3 Ohm auf. Nach einem Betrieb von iooo Stunden bei 6o' C mit einer Gleichspannung von 27o Volt, welche von einer Wechselspannung von 8 Volt und 5o Hz überlagert ist, bei einer Stromstärke von i 5o mA sind seine Eigenschaften nahezu nicht geändert. Die Konsistenz des erhaltenen Gels macht den Kondensator hinreichend gegen Stöße und Erschütterungen beständig.
  • Die beschriebene Bereitungswcise eines Silicagels aus einem Kieselsäureester bietet gegenüber einer Bereitung aus Metallsilicat noch den Vorteil, daß das erhaltene Gel keine fremden Metallionen enthält, welche für die Wirkung eines Elektrolytkondensators schädlich sein können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Anfertigung einer Elektrolytvorrichtung, insbesondere eines Elektrolytkondensators, wobei sich zwischen den Elektroden ein Diaphragma mit einer silicagelhaltigen Elektrolytmasse befindet, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Zusammenfügung des Diaphragmas und der Elektroden das Diaphragma mit einer zur Silicagelbildung fähigen Lösung getränkt wird, -welche im Diaphragma in den Gelzustand übergeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß m:; einer verseiften Kieselsäureesterlösung, vorzugsweise einer Äthylsilicatlösung, imprägniert wird.
  3. 3. Elektrolytvorrichtung, insbesondere Elektrolytkondensator, welche durch Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i oder 2 erhalten wird. ¢.
  4. Efektrolytvorrichtung, insbesondere Elektrolytkondensator, wobei sich zwischen den Elektroden ein Diaphragma befindet, welches einen silicagelhaltigen Elektrolyt enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Silicagel durch das ganze Diaphragma verteilt ist.
  5. 5. Elektrolytkondensator, insbesondere mit gewickelten oder gestapelten ,Elektroden, bei dem sich zwischen den Elektroden ein Diaphragma mit einer silicagelhaltigen Elektrolytmasse befindet, gekennzeichnet durch einen von Metallionen völlig oder nahezu völlig freien Elektrolyt.
DEN2459D 1943-02-19 1944-02-15 Verfahren zur Anfertigung einer Elektrolytvorrichtung, insbesondere eines Elektrolytkondensators Expired DE848536C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL902027X 1943-02-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE848536C true DE848536C (de) 1952-09-04

Family

ID=19858368

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN2459D Expired DE848536C (de) 1943-02-19 1944-02-15 Verfahren zur Anfertigung einer Elektrolytvorrichtung, insbesondere eines Elektrolytkondensators

Country Status (5)

Country Link
CH (1) CH242939A (de)
DE (1) DE848536C (de)
FR (1) FR902027A (de)
GB (1) GB618695A (de)
SE (1) SE128738C1 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB618695A (en) 1949-02-25
SE128738C1 (de) 1950-07-11
CH242939A (de) 1946-06-15
FR902027A (fr) 1945-08-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1150180B (de) Mittel zur Vorbehandlung der Haut fuer die Rasur
DE1281388B (de) Verfahren zur Erhoehung der thermischen Stabilitaet von Cellulosefasermaterialien
DE848536C (de) Verfahren zur Anfertigung einer Elektrolytvorrichtung, insbesondere eines Elektrolytkondensators
DE2221149A1 (de) Verbandstoff und Verfahren zu dessen Herstellung
DE695509C (de) Verfahren zum Ausheilen elektrostatischer Kondensatoren
DE752701C (de) Verfahren zur Herstellung von Faeden oder Fasern aus Casein
DE1617640A1 (de) Kosmetische Gesichtsmaske
WO1985002998A1 (fr) Agent d&#39;ondulation permanente et procede pour l&#39;ondulation permanente de cheveux humains
DE829336C (de) Formier- oder Betriebselektrolyt fuer Elektrolyt-Kondensatoren, insbesondere Hochvolt-Trocken-Elektrolyt-Kondensatoren
DE651665C (de) Verfahren zur Herstellung von elektrolytischen Zellen, insbesondere von Elektrolytkondensatoren
DE907442C (de) Verfahren zur Herstellung von elektrolytischen Wickelkondensatoren
DE671311C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensatoren
AT114880B (de) Isoliermasse für elektrische Zwecke.
DE619054C (de) Verfahren zur Herstellung von elektrolytischem Schreib- und Zeichenpapier
DE561507C (de) Verfahren zur Herstellung einer wasserdichtmachenden Impraegniermasse
DE850162C (de) Verfahren zur Herstellung einer hochwertigen Isolierschicht
DE596042C (de) Verfahren zur Herstellung eines feuchtigkeitssicheren, waermebestaendigen, elektrisch isolierenden UEberzuges
DE758425C (de) Verfahren zur Herstellung eines elektrolytischen Kondensators
DE860549C (de) Verfahren zur Verbesserung der Wasserfestigkeit von filmbildenden wasserloeslichen oder -quellbaren organischen Stoffen und daraus hergestellter Formkoerper
DE766254C (de) Verfahren zur Herstellung dielektrischer Haeute auf Haut bildenden Metallbelegungen elektrolytischer Kondensatoren
AT155815B (de) Verfahren zum Tränken von Faserstoffbahnen, insbesondere Papier.
DE866356C (de) Elektrische Isolierung
DE839860C (de) Verfahren zur Herstellung eines geschmeidigen, nicht klebenden Films oder UEberzugs
DE519457C (de) Isoliermasse fuer elektrische Zwecke
DE968439C (de) Atmendes Kunstleder auf Polyvinylchloridgrundlage mit schmutzabweisendem Finish