DE846960C - Verfahren zum Herstellen von Schuppenformularen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Schuppenformularen

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DE846960C
DE846960C DEST3401A DEST003401A DE846960C DE 846960 C DE846960 C DE 846960C DE ST3401 A DEST3401 A DE ST3401A DE ST003401 A DEST003401 A DE ST003401A DE 846960 C DE846960 C DE 846960C
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DE
Germany
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lines
legs
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Expired
Application number
DEST3401A
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English (en)
Inventor
Peter Johann Steinhaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS JOACHIM STEINHAUS
Original Assignee
HANS JOACHIM STEINHAUS
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • B42D15/0073Printed matter of special format or style not otherwise provided for characterised by shape or material of the sheets
    • B42D15/008Foldable or folded sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
    • B42C9/0081Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding applying adhesive to individual sheets for binding them together
    • B42C9/0087Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding applying adhesive to individual sheets for binding them together sheet shingling devices

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Schuppenformularen
    Schtippenforrnulare werden bisher in der Weise
    hergestellt, daß Einzelformulare, die gegebenenfalls
    seitlich entsprechende Verbreiterungen aufweisen,
    einander in der gewünschten Weise überdeckend
    :ittfeinanciergelegt und an ihren seitlichen Rändern
    \erklebt t\erden. Bei dieser Art der lIerstellung
    lassen sich L-ngenauigkeiten nicht vermeiden:
    außerdem addieren sich die l"tigenatiigkeiteit. so
    daß sich bei einem Schuppenformular, das bei-
    spielsweise aus ,;o Einzelformularen besteht, zwi-
    schen <lern ersten und (lern letzten Formular so
    große Abweichungen ergeben kötiiteti, daß ein ein-
    wandfreies Beschriften des Formularsatzes in einer
    Schreibmaschine od. dgl. Schwierigkeiten bereitet.
    Die Erfindung sticht die Nachteile des bekannten
    Herstellungsverfahrens zti vermeiden und,-die.Her-
    stellung von Schuppenformularen zu vereinfachen
    und zti verb lligen. Gegenstand der Erfindung= ist
    demnach ein Verfahren zum Herstellen von Schuppenformularen. Gemäß der Erfindung wird ein Blatt oder Band aus Papier od. dgl. mit unmittelbar nebeneinander angeordneten Formulardrucken bedruckt und mit auf den Begrenzungslinien der Einzelformulare ausgeführten U-förmigen Schlitzen versehen. deren Schenkellänge etwa der halben Höhe bzw. Breite der Einzelformulare entspricht, worauf die einzelnen Formulare mit dem gewünschten Gberdeckungsgrad aufeinandergelegt werden, wobei die neben den Schenkeln der U-Schlitze entstandenen Streifen Z-förmig geknifft und gegebenenfalls ve,-klebt werden. Um das Z-förmige Kniffen der Streifen an den richtigen Stellen zu erleichtern, werden zweckmäßig die neben den Schenkeln der U-Schlitze entstehenden Streifen in einem der späteren Z-förmigen Kniffung entsprechenden Abstand mit Perforations- oder Prägelinien versehen. Das Abtrennen der Einzelformulare von dem Formularsatz kann dadurch erleichtert werden. daß die Schenkel jedes U-Schlitzes durch Perforationslinien bis zu dem nächsten U-Schlitz verlängert werden.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, claß die Einzelformulare, besonders wenn an den der späteren Z-förmigen Kniffung entsprechenden Stellen Perforationslinien vorgesehen werden, infolge der durch die Streifen gegebenen Lenkung leichter und schneller in die richtige Lage zueinander gebracht werden können, als dies bei nicht miteinander zusammenhängenden Einzelformularen möglich ist. Zugleich ist bei (lern Verfahren nach der Erfindung auch zwangsläufig die genau richtige Lage gegeben, so daß die obenerwähnten, bei dem bisher üblichen Verfahren unvermeidlichen._Ungenauigkeiten nicht auftreten können.
  • Die Erfindung sei an Hand der Zeichnungen. in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, näher erläutert.
  • Abb. i zeigt ein Papierblatt, das mit Einzelformulardrucken und U-förmigen Schlitzen sowie Perforationslinien versehen ist; aus Abb. 2 ist zu ersehen, wie aus diesem Blatt das Schuppenformular hergestellt wird. ' In Abb. t weist das Papierblatt t fünf unmittelbar untereinander angeordnete Formulardrucke auf, die in ihrem oberen Teil jeweils durch U-förmige Schlitze 2 und in ihrem unteren Teil' durch Perforationslinien 3 begrenzt sind. Die Schenkel der U-förmigen Schlitze 2 haben eine Länge, die etwa der hallen Höhe der Einzelformulare entspricht. Durch die U-förmigen Schlitze 2 sind seitlich der Schenkel der Schlitze Streifen entstanden, die mit quer verlaufenden Perforationslinien 4 versehen sind. Der Abstand der Perforationslinien 4 jedes Streifens ist so gewählt, daß zwei benachharte Einzelformulare, wenn die sie verbindenden Streifen an den Perforationslinien 4 Z-förmig geknickt werden, so aufeinander zu liegen kommen, daß der ge"viünschte Überdeckungsgrad erreicht wird, und zwar ist der Abstand der Perforations-. linien 4 halb so groß, wie die Überdeckung der Einzelformulare werden soll.
  • Wie aus einem Blatt nach Abb. t ein Schuppenformular entsteht, zeigt A11.2. Da aus der Abbildung alle Einzelheiten zu ersehen sind, erübrigen sich nähere Erläuterungen.
  • Die Z-förmig geknifften Ränder des Formularsatzes werden zweckmäßig in der geknifften Lage verklebt. Um (lies ztt vereinfachen, empfiehlt es sich, die seitlichen Ränder des Papierblattes oder -1>andes mit einem Trockenklebstoff zu versehen, so daß ein bloßes Aufeinanderdrücken der Z-förmig geknifften Ränder genügt, um sie zuverlässig zu verkleben. Bei der Herstellung von Formularsätzen mit vielen einander weit überdeckenden Einzelformularen kann die Herstellung in der Weise erfolgen, daß Einzelblätter entsprechend Abb. i bedruckt, geschlitzt und in der in Abb. 2 dargestellten Weise geknifft werden, worauf mehrere solcher Blätter miteinander zum Schuppenformular der gewünschten Einzelformularzahl vereinigt werden, und zwar vorzugsweise durch Aneinanderkleüen der Ränder. Andererseits kann die Herstellung aber auch in der Weise erfolgen, daß eine Papierbahn in einer Rotationsdruckmaschine bedruckt und in einer anschließend angeordneten Stanzmaschine mit den Schlitzen und Perforationslinien versehen wird, worauf ein entsprechend langer Teil der Papierbahn abgeschnitten und in der in A11. 2 dargestellten Weise zum Schuppenformular zusammengelegt und verklebt wird. Auch dieser Vorgang kann durch' Verwendung einer entsprechenden Falzmaschine selbsttätig durchgeführt werden, so daß die Herstellung des Schuppenformulars vollautomatisch erfolgen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Herstellen von Schuppenformularen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Blatt oder Band aus Papier od. dgl. mit unmittelbar nebeneinander angeordneten Formulardrucken bedruckt und mit auf den Begrenzungslinien der Einzelformulare ausgeführten U-förmigen Schlitzen versehen wird, deren Schenkellänge etwa der halben Höhe bzw. Breite der Einzelformulare entspricht, worauf _ _Überdeckungsgrad die einzelnen Formulare aufeinandergelegt mit dem gewünschten werden, wobei die..neben den Schenkeln der U-Schlitze entstandenen Streifen Z-förmig geknifft und gegebenenfalls verklebt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die neben den Schenkeln der U-Schlitze entstehenden Streifen in einem der späteren Z-förmigen Kniffung entsprechenden Abstand mit Perforations- oder Prägelinien versehen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet. (laß die Schenkel jedes U-Schlitzes durch Perforationslinien bis zu dem nächsten U-Schlitz verlängert werden. Verfahren nach :Anspruch 1 bis 3 für Schuppenformulare mit vielen einander weit überdeckenden Einzelformularen. dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Blätter, nachdem sie in der angegebenen Weise behandelt wurden, miteinander zum Schuppenformular der gewünschten Einzelformularzahl vereinigt werden.
DEST3401A 1951-05-26 1951-05-26 Verfahren zum Herstellen von Schuppenformularen Expired DE846960C (de)

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