DE846936C - Maschine zum Kopieren von Zaehlmarkierungen - Google Patents

Maschine zum Kopieren von Zaehlmarkierungen

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DE846936C
DE846936C DEI667A DEI0000667A DE846936C DE 846936 C DE846936 C DE 846936C DE I667 A DEI667 A DE I667A DE I0000667 A DEI0000667 A DE I0000667A DE 846936 C DE846936 C DE 846936C
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DE
Germany
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contact
line
relay
decimal
card
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DEI667A
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Michael Maul
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IBM Deutschland GmbH
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IBM Deutschland GmbH
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K1/00Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion
    • G06K1/14Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion by transferring data from a similar or dissimilar record carrier
    • G06K1/16Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion by transferring data from a similar or dissimilar record carrier by reproducing data from one punched card on to one or more punched cards without the code representation, i.e. duplicating
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/06Digital input from, or digital output to, record carriers, e.g. RAID, emulated record carriers or networked record carriers
    • G06F3/08Digital input from, or digital output to, record carriers, e.g. RAID, emulated record carriers or networked record carriers from or to individual record carriers, e.g. punched card, memory card, integrated circuit [IC] card or smart card

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Maschine zum Kopieren von Zählmarkierungen
    Heini I.@iclilcartenverfallren werden häufig An-
    g:illeil koliic-rt. iili'"ni z. 1i. Lochangaben des einen
    Karteiistal>els in ehren anderen Kartenstapel
    wcr<leii oil.ei- die vorhergehende Karte gleich-
    1>leil>eiicle :\ngalieii auf jeweils die nächste Karte
    ül>trträgt. I?iiie besondere Art des Kopierelis liegt
    dann vor, we#liii Lochschrift der einen Darstellungs-
    \veise in Milchschrift der anderen Darstellungsweise
    iilx_rtrageii werden soll. wi>lx@i es gleichgültig ist, oh
    die @'lxrtragung in die gleiche (>der eine andere
    Karte erfolgt. l)as ist z. 1i. der Fall, wenn nach dem
    si>genalnlten Einzellochsysteln vorgesehene Lochun-
    geit in 1_i><Ilkombinationen umzusetzen sind.
    Bei der vorliegenden Erfindung findet nun auch
    eine solche l'1>ertragun,g von Lochschrift der einen
    1)arstelltingswcise auf Lochschrift einer' anderen
    1)arstelltiii.gsweise statt, jedoch handelt es sich dabei
    uni cilie \-er;in(lerung des Zahlensystems, die mit
    der U'hertragung verbunden ist. I,:rtin<luilgsgeni,-iß
    stetierii nämlich die nach (lern dezimalen Zahlen-
    sVstetn clargestelleir Lochzeichen unter Vermittlung
    eines <lezini.all>iniiren Übersetzers eine Itegistrier-
    vorrichtung, welche die dezimalgelochten Zahlen
    nach dein binären Zahlensystem wiedergibt.
    Natürlich ist dieser Ertindungsgedanke.nicht auf
    die Verwendung von Lochschrift beschränkt, obwohl
    dort seihe Vorteile am augenfälligsten in Erschei-
    nung treten. Vielmehr kann er eben tsogut bei jeder
    anderen Maschine Artwendung finden, in der Zäh.l-
    inarkierun:gen der einen Darstellungsweise abge-
    fühlt und in L'bereinstimmung mit dein Abfühl-
    ergel>n.is Zählmarkierungen anderer Darstellungs-
    weise registriert werden.
    Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ermöglicht
    es, daß die binären Zahlenlochungen auf die gleiche
    Lochkarte erfolgen können, welche die nach dem
    Dezimalsystem gelochten Zahlen trägt, so daß also die gleiche Karte ein und dieselbe Zahlengröße sowohl in dezimaler als auch in binärer Lochschrift enthält.
  • Es können aber auch die binären Zahlenangaben auf von den steuernden dezimalgelochten Karten gesonderte Binärkarten gelocht werden, so daß von dem dezimalgelochten Kartenstapel binärgelochte 1)uplikatkarten gewonnen werden.
  • Die erfindungsgemäße Maßnahme ermöglicht es also, zu gegebenen Dezimallochungen etirtweder auf den gleichen oder gesonderten Karten binäre Lochungen vorzusehen. Weiln aber die Rechenwerke unmittelbar durch binärgelochte Karten gesteuert werden können, erübrigt sich in der Rechen-oder Tabelliermaschitle der Einbau eines dezimalbinären Übersetzers. Zwar wird der Übersetzer im ganzen System nicht voll,ständigentbehrlich, weil er erfindungsgemäß in <nie Lochkartenikopierniaschilie verlegt ist. 111 den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
  • F ig. i zeigt in der Gesamtansicht denn :\ufhau einer Maschine zum Kopieren von Zählmarkierungetl. bei der die einzelnen dezimalen Zahlen gleichzeitig ins Binäre übersetzt und, wieder in dieselben Karten eingelocht werden; F ig. 2 zeigt eine Tabelle, in der die dezimalen Einer-, Zehner-. Hunderter-, Tausender-, Zehntausender-, Hunderttausender- und 1lil,lionergriiiidzahlen in die ihnen. entsprechenden binären Werte aufgelöst sind; F i1. 3 zeigt eine Draufsicht auf das Kartenbett der Maschine nach Fig. i mit der Anordnung der Abfühll>ürsten und der Lochereinheit; Fig. 4 ist ein Schnitt durch das Kartenbett nach Fig. 3 mit dem weiter nicht veranschaulichten Schrittschaltwerk des Kartenwagens; Fig. 5 zeigt in Draufsicht die einzelnen Einstellmagnete in dezimaler Anordnung und einen Ausschnitt, in dem die durch Stifte in den Einstellstäl>chen gesteuerten Kontaktwellen sichtbar sind; Fig. 6 zeigt eitlen Querschnitt durch die Einstelltnagnete, aus dem eine dezimale Reilie mit der Stähchensperrungr und den Kontaktbetätigun gswellen sichtbar ist F i-. 7 zeiget im Schnitt ein einzelnes Stäbchen mit den entsprechenden binären Einstellstiften für die Kontaktbetätigungswellen sowie in einer Ansicht einen Kontaktsatz, wie er jeder Tastenreihe zugeordnet ist: Fig. ` zeigt eine m,it dezimaler und binärer Einteilung versehene Lochkarte, wie sie im vorliegenden Ausführutrgsbeisp e1 verwendet wird; Fig. 9 zeigt die Gesamtansicht einer anderen nicht weiter beschriebenen Ausführungsform einer Maschine zum Kolieren von Zählmarkierungen, hei der die dezimalen Zahlen gleichzeitig ins Binäre übersetzt und in eine andere Karte eingelocht werden; Fig. io a, io 1>, io c, io d sind untereinander zu legen und aneinander zu fügen. Sie zeigen (las gesainte Schaltbild der Maschine.
  • Bevor die als Maschine zum Kopieren von Zählmarkierungen ausgebildete Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 1 beschrieben wird, soll zunächst in allgemeinen Umrissen, ihre Wirkungsweise skizziert werden.
  • Die in Fig. 8 dargestellte Karte kann acht siebenstellige dezimale Zahlen aufnehmen. In dem binären Teil der Karte kölrneil diese Zahlen in binärer Darsteflungsweise untereinanderliegend eingelocht werden. Im nachfolgenden wird nur das Kopieren von einer siebenstelligen dezimalen Zahl mit gleichzeitiger Obersetzung in binäre Darstellungsweise beschrieben, wozu ein Übersetzer notwendig ist. Währen.d die zti kopierende Karte an den Bürsten vorbeigeführt wird, werden die dezimalen Zahlet von den Bürsten abgefühlt und in den Übersetzer geleitet. Es werden zunächst nur die 1?instelltnagnete erregt, die die Stäbchen mit den Kontaktstiften hinmtterdrücken,wobei die Stäbe in der untersten Lage verriegelt werden.. Irin Konlnititator schaltet nach (lern Durchlauf der Karte unter den Bürsten die einzelneu dezimalen Stellern des Obersetzers nacheinander ein, wobei die eiiizeltieti dezimalen Stel-lenwerte nacheinander in das binäre hechenwerk des Übersetzers gebracht und addiert \\erden. Die dadurch entstandene binäre Zahl wird auf die Lochmagnete übertragen und in dieselbe Karte wieder eingelocht.
  • Zur besseren Verständigung wird zunächst der in vorliegendem Ausführtlngsbeisp r1 verwendete Übersetzer beschrieben, der aus der 1?instellvorrichtunr und den binären 1Zechtnstellen bestellt. Es ist dabei tttil>eriicksich,tig gelassen, daß <las l!1>ertrageli der Zahlen von der Einstellvorrichtung in die Rechenstellen durch einen Konimutator vorgenommen wird, wie später beschrieben wird.
  • Bei der Buschreihung wird angenommen, (laß die einzelnen Ziffern der zu übersetzenden Zahl nacheinander eingeführt werden, was im Atisführungs-1>eispiel durch den Kominutatoi- besorgt wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel ist eine siel>enstellige Dezimaltastatur vorgesehen, wobei die Tasten durch Einstellmagnete ersetzt sind. Bei Be- tätigung von nur einem Eitistellniagnet für jede Dezimalstefile i-st die lihcliste zu iil>ersetzende dezimale Zahl 9999999 oder, binär ausgedrückt, 1>enötigt diese Zahl 2.4 Stellen, VV ol>ei nach (lern entsprechenden Schlüssel die einzelnen Stellen als Null oder Eins gekennzeichnet sind.
  • Das binäre Rechenwerk hat im --\usführnngsl>eispiel eine Kapazität von 24 einzelnen Rechenstellen, wodurch alle Dezimalzahlen zwischen i und 9999999 ins Binäre übersetzt und anschließend registriert werden können. Die Kapazität des vierundzwanzigstelligen binären Rechenwertes würde ausreichen, um den binären Wert für die dezimale Zahl 16 777 215 aufnehmen zu können.
  • Wie schon erwähnt, werden die zu übersetzenden dezimalen Zahlen Tiber die einzelnen Eiinstellmagnete in die Übersetzervorrichtung eingeführt, wobei es ohne Bedeutung ist, iii welcher Reihenfolge die einzeltreu Grundzahlen eingeführt werden.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Talfelle zeigt in ihrer senkrechten Aufteilung auf der linken Seite die dezimalen (rund werte i bis 9, und zwar ihrem jeweili-
    gen I)ezitnaltvert entsprechend in Gruppen gefaßt
    Iris zur sit'lteiistc'1ligeii Zahl. Auf der rechten Seite
    sind (1i42 tntsprechetldtn Zahlen in binärer Schreib-
    weist (largtstellt- ltn mittleren Feld der Tabelle sind
    clietntsl)rechtnden (lezimalenZahlen ineineranderen
    ltitt;irttl @chreit>weist dargestellt, wobei das schraf-
    lierte ()nadrat, ver-lichen mit der rechten binären
    Schrtil)wei@r, eitle I-"iiis und das unschrafherte Feld
    eilte Null lx'(leutet. Iii (k'1- waagerechten Aufteilung
    ;tiit Kopf der '1'al)cllc sind clic 1)irtäi-eii Grundzahlen
    nach ihrem tntsl)rerhenden Stellenwert nebenein-
    atl(ltrlitgtn(1 dargc:tellt. wodurch leicht zti iiber-
    sellti@ i:1, welcher Grundzahl der eutsprechentle
    1)1t1;1042 Sttllc'tl)@trt entspricht.
    1 fit ellztlt;tii K(nltaktstäbe .@ ( Fig. (> 'lud 7)e die
    v()ii deii 1':instellniaglltteti / Itetätigt werden, lle-
    sitzeit it'wt'ils ihr(-i- Grundzahl und gleichzeitig ihrem
    Strlleltt;ert rntsl)rtclitii(I derart angeordnete Stever-
    stifit' 5() (Fig. () t("(! 7), die ülter Bügel 51 die je-
    weilit@t \\clleii IV m) drehen. (laii die Kontakte TK
    gtsdil()sst)( wtr(ft'ti. (Lit (lei- binären f``bersetzung
    nach ((er I-altt#Ile Fig. tlltst)rechen, wie noch er-
    l:iiit<'tt tvtr(ltn wird. ('Iwr (fir geschlossenen Kon-
    taktt# / K. \(iii (Ic'iieii itdei- eine bestimmte binäre
    (irntl(lzalll lx(Itnttt. wird nölt (Ieiit iedem Kontakt
    zngt()r@hlt fett @tc @ltnrtlais c#in Itc#clieti.itlipttls zuge-
    leitet, so (1a1.1 Bach (Itii: \-ie(Iei-drücken des 1)etref-
    tttl(h'tl St;il>clltils durch (feit I`iiistellinagneten
    (lltlt'lllgell l@t'illetl\\t'I"kstt'llell tlnell Rechelllttlptlls
    Ix'k()ttli)Ittl, (ltretl h()tltaktt ülx#r (1i( Steuereinrich-
    «tilg gtsrhl(>ssttt t@ til-deII.
    I )fit I@.ittstellmagtiett sind #() altgeordnet, daß 1)1s
    zu (111.e0 sielx'(lsttlligen (Itzimalen Zahl übersetzt
    wt'r(h'n kaialt. für jeclt'ti (lezinlalen Stellenwert ist
    l'Itie ht'lhe 1111t l42 twun VIilstvllinagneten vorgesehen,
    @@ (>10t'1 dit tinzehic'ii 1':iii=tt'lltnagliete in fortlaufender
    Rtihtltt()lge (lie (lczimalen Grundwerte i bis 9 dar-
    stt'lltll. \\ fit alls der @a 1x'1142 Fig. 2 zu ersehen ist, be-
    »(')tigt eilte sielx'itsttllige dezimale Zahl in ihrer
    1)itlürrtl Schrtil)wtise 21 Sttllell, weshalb also auch
    (ler @tchntr 24 Rechtnsttllen hatten inuß. Der Ein-
    ste'lliiiagiit't % lwt;iti"t (leii Führungsstab) .5'. Die
    l@ührnngsst;ilx# für alle "hasten sind gleich ausgebil-
    (Itt. #() (1a1.1 eilte rationelle iiii(1 billige Verstellung
    gtw;ilirleisttt ist. .\m ()lx#ren 1#.n<142 jedes Führungs-
    st;1l)t's ist ein Stift 31 (Fig. () und 7) eingenietet, so
    (1;11.1 bahn Herunterdrücken (bei- haste die an sich
    I)ekantite I@ngtlsl)erre 32 wirksam wird. Durch
    (Ziese' Sperrt wird verhindert, <1a1.1 die "faste nach
    Ilet<itignlig iii ihr<' .-\u:g;tligatrllung zurückkehren
    kann.
    Iowas nnttrltall) (Bests Slx#i-i-stiftes ist ein Halte-
    stift -1c) für (lit Rüchzngft(ier 35 titlgettietet. Nach
    (litsem llaltes;itt t@)It;ti1111111 21t'iiig)estatizteL<icher.
    dir i,lcicht# .\I)st;ittclt v()ntinan(ltr lialx#il.
    Iti (ii<'sc' 24 I.iiclltr. dit iit ie(leitt Führungsstab
    gleich vorhall(ltit s11;(1. wtr(ltn 111111 viltsp-echend (fier
    121211t Vig. = und entsl>rtdlc#tl(1 der Stellenzuord-
    »ntl@@ 1<()tii#cllt Stifte tiil@@t(lrücl:t. tmd zwar derart.
    (1;11.1 (las ()Itt'I-ste' Loch (lcil @ttntrstift für die binäre
    ( ;1-ltl)ilz;tl.l 2" -- i ;tiitnimmt. (1t'0 zwtitol)erste Stift
    (1i42 (irnll(lzal)I 2' - 2. (1'i- (lritt()I)t'rste Stift die
    l@rn(l@lz;ll;l 2- 1. (1(i- va'1-tt' S!ift die Grundzahl
    23 - R darstellt usw. bis zum- vierund,z,%vanzigsten
    Stift, der danin die binäre Grundzahl 223 =83886o8
    bedeutet. Wird nun z. 13. der dritte Stab der `-iertetl
    Reihe hergestellt, was dezimal ausgedrückt die Zahl
    3000 bedeutet, so wird in dem Führungsstab auf
    Grund der Talfelle Fig. 2 in dem _I., 5., 6., 8.. 9., 1o.
    und 12. Loch, von oben gerechnet, je ein Steuerstift
    5o eingedrückt. die dann, wie nachstehend tlesclirie-
    lrell wird, die binären @echeniml)ulse zur \\'irknng
    bringen.
    In gleicher Weise werden, der Tabelle entspre-
    clieiid. die anderen Führungsstäbe mit (len Stet@er-
    stiftc'ti 3o versehen. so daß die Steuerstifts jeweils
    einem schraffierten Quadrat in Fig. 2 entsprechen.
    I)it' =4 Steuerstifte 5o werden in den Statt so ein-
    -edrückt. (121i z. 1i. die Stifte. die den geradelt Stel-
    It#tt@vert von 2. 4. () tlstv. Iris 24 darstellen, auf der
    i-vcllt('ii @t'ite herausragen, während die für die tin-
    getaden Stallen werte t. 3, 5 usw. auf der linken
    Seite heransrageii.
    1)1e Führungsstätte .S' \verden von einer olleren
    Platte 3; iiii(i unteren Platte 38 in ihrer seiikrecliteii
    Stellttiig gtllalteii und die Ri.ickzugfeder 35, die
    tirscits über eitlen Splint 58 an dier oberen Platte
    3; ltc#ft#sti"t ist und auf der aiidereii Seite in dein
    Ft(l#r Stift 4c) des Fiihriiiigsstabes eingehängt ist,
    li;ilt den T,tstenstah in der oberetl (@run(lstc°llung.
    111 (101l 1)c I(14211 Seitenwänden 3(> (F ig. (i) sind (lie
    Welltii l!- drt'libar gelagert. Jeder Stetiereillheit,
    als() je(lem Steuerstift, ist in einer durchgehendem
    Tastttii-eille eitle Welle zugeordnet, so dali also für
    title Tastelll-eille 24 Wellen so gelagert sind mul (leii
    Stettti-stiften gegenüberliegen, claß die umgebogenen
    I >rahtl>ügel 3 i unterhalt) der Stifte anliegen.
    All dein einen über (1i42 Seitenwand hinausragen-
    den Wellenende greift eine Drehfeder 53 mit ihrem
    einen 1:11(i42 in die \\'elle, während (las andere Eilde
    cler Feder voll einem Stift 51 festgehalten wird.
    Durch diese Drehfeder wird die Welle IV iilx'r die
    lüigel i immer an einen der Steuerstifte 3o ge-
    drückt und in .\rlreitsstellung gehalten. .1t1 dein
    andtrrn auch über die Seitenwand hiiiatisragendeii
    \\'ellentntle ist ein Dralitbiigel 52 befestigt. der finit
    seinem ttingtlxlgernen Encle an der Kontaktfeder des
    Kontaktes TK abliegt und denselben nach kurzer
    Drehung (l-er Welle schließt. Die Kontakte TK und
    die I>relifedern 53 sind aus raiiinsparen(leil Gründtn
    so al)wechselnd an den Seitenwänden angebracht.
    dal! sich auf jeder Seitenwatt(l 12 I)rthfedern für
    _ie(k# Reihe ltefitu(len.
    Es soll nunmehr an 1land von Fig. ro a. 1o,1), ioc
    und to (1 die als 1)itiiirer ltelaisi-ecliiler atisget)ildete
    Sttmmiervorricllttttig für clie einzelix-ii hinäreii Teil-
    werte 1>eschrielreli werden, die über die sich schlie-
    1.leti(leii 1@oii@tal;te TE (1cii entsprechenden Zählwerk-
    stellt#Il als Izecllellttlll)Ill-,e zugeleitet werden. 1)111-c1
    dit .\tlwrn(hlng eines vorbereitenden Zwelerüber-
    tra-s wird es dabei ermöglicht. die 1)iii:it-eit Rechen-
    iml)nlse gleicliztitig in alle Z;ihlwerhstellen zli
    stildvil.
    1?s wii-(l ein eitizigcr gemeinsamer Binärzähler
    vertvendet. der (lie hiliiiren Teilwerte acl(Litrt, so daß
    (1i42 (142r (l,wimalett I?inst<#llnng entef>rtchtn(1t Irin :10c'
    Zahl sofort zur Weiterverarheiturng, z. 13. zur Lochung, verfügbar ist. Die Recheneinrichtung arbeitet binär, wobei also jede Zahlernstelle von einem elektrischen Rechenimpuls abwechselnd von der Null-Stellung in die Eins-Stellung und umgekehrt geschaltet wird, und bei der zw-isclieii jeder Recheneinheit und derjenigen nächsthöheren Stellenwertes ein Übertrag erfolgt, wenn in der Rechenstelle des niedrigen Stellenwertes jeweils zwei Rechenimpulse aufgenommen worden sind. Dieser Zweierübertrag von einer Rechetiwerkstelle auf die nächsthöhere Rechenwerksteille wird je<locli gespeichert. bis die jeweilige Posteneintragung vollendet ist. Der Speicherimpuls veranlaßt ein \ acheinanderahlaufen eines Zweierübertrags in allen anschließenden höheren Rechenwerkstellen, die in der Eins-Stellung stehen, bis der gleiche Impuls auf eine Rechenwerkstelle mit Null-Stellung trifft. Nach vollzogener Posteneintragung wird der Zweierübertragimpuls, nacheinander altlaufend, i il allen Rechenwerkstellen, die auf Eins standen. wirksam werden und die Stellen auf Null schalten, während diie nächsthöhere Stelle, die auf Null stand, unter dem Einfluß der Zweierübertragung auf Eitts gestellt wird.
  • Die Stromquelle io ist einerseits an die Hauptleitung 20 und andererseits an die Hauptleitung 30 angeschlossen. Zwischen beiden Hauptleitungen liegen die noch zu beschreibenden Kontakte und Relais.
  • Die Leitung i B, die über den Kontakt TK i auf der einen Seite an die Stromquelle io angeschlossen ist, ist mit der anderen Seite über das Abreißrelais i C und Uin.schaltkontakt 1'U t finit der entsprechenden Impulsleitung i L für das Rechenrelais der niedrigsten Rechenwerkstelle verbunden. In ähnlicher Weise ist der Kontakt TK 2 über Leitung 2 B, Abreißrelais 2 C, Umschaltkontakt 1'U 2 mit der linpulsleitung 2 L für das Rechenrelais der zweiten Rechenwerkstelle verbunden. Die weiteren Kontakte werden über die Leitungen B mit ihren zugeordneten Rechenwerkstellen verbunden, so daß der Kontakt TK 2,4 Tiber Leitung 24 B an die höchste der 24 Rech-enwerkstellen angeschlossen ist.
  • NVenn nun infolge der Erregung der Einstellmagnete über die zugeordneten Steuerorgane die Kontakte TK geschlossen sind und Tiber die Leituni; ii bzw. 12 und die geschlossenen Kontakte :91i ein Rechenimpuls ausgelöst wird, so fließt dieser Tiber Relais i C, über Umschaltkontakt 1'U i in die Leitung i l_. Da jedoch das Abreißrelais i (.' sofort nach dem Schließen des Impuls-stronikreises seinen Anker anzieht, wird die Zuleitung i l_ unterbrochen. Das Relais i C stellt sich mit seinem nun umgelegten Anker einen Haltestromkreis über die Leitung i 1), Leitung 30 zu der Stromquelle her. Auf diese Weise wird also erreicht, daß sofort mach dein Schließen des Recheiiimpul-sstromkreises ein .-1ltreil.ien des Itripulses erfolgt.
  • Es soll nun zunächst der Aufbau und die Wirkungsweise des Rechenrelais der ersten Stelle beschrieben werden- Die Rechenrelais in dien höheren Stellen arbeiten in entsprechender Weise. Zu jeder Seite des hin wird her beweglichen Ankers i A sind zwei Spulen vorgesehen. Die an entgegengesetzten Seiten des Ankers liegenden Spulen H o bzw. H i sind die Haltespulen für die Null- bzw. Einsstellung. Beide Spulen sind hintereinandergeschaltet; sie liegen im Stromkreis der Leitung i H, d. h. der Leitung für die erste Zählwerkstelle, die die Haltespulen enthält. lni Betriebszustand sind die beiden Haltespulen dauernd unter Strom. Da jedoch die Haltespule H o eine etwas größere Windungszahl aufweist als die rechte Haltespule H i, wird der Anker i =9 des Reclietirelais in der Ausgangsstellung in der aus Fiig. iolt ersichtlichen linken Stellung, d. 1i. in der Null-Stellung des Rechenrelais gehalten.
  • Die beiden anderen an deti entgegengesetzten Seiten des Relaisankers liegenden inneren Spulen J o und J i sind die Impulsspulen, die jedoch nur in dein Augenblick eines über die Impulsleitung i L ankommenden Rechenimpulses Strom erhalten. .jede Impulsspule hat einen Kontakt K o bzw. K i, an dem der .,",nker r _A in der zugeordneten Stellung anliegt, der damit eine Verbindung zwischen der Leitung i L der zugeordnetcii lnil)tilssltille und der Rückleitung i R herstellt.
  • Wesentlich ist noch für die Wirkungsweise, daß die beiden Spulen H i und J i sich derart entgegenwirken, ,daß sich ihre niagiietischen Kraftfeldier bei Gleichzeitiger Erregung beider Spulen aufheben. In der Ausgangsstellung wird der Anker i A durch die etwas größere Haltewicklung H o nach links gezogen und stellt mit seinem unteren Ende eine Verbindung von der Impulszuleitung i B über Relais i C, Leitung i 1., Kontakt h o zu dein Impulsmagneten Jo her. Der letztere Magnet wird aber erst wirksam, wenn ein Rechenimpuls ankommt.
  • Wird nun in der ersten Rechenw erkstelle die Grundziffer Eins eingeführt, so erfolgt ein Impuls von der Stromquelle io, Leitung 2o, Leitung 12, geschlossener Kontakt _9K, geschlossener Kontakt TK r, Leitung i B, :1ltreißrelais i C. Leitung i L, Anker i .°9, Kontakt K o. Itnpulsw-ickltirig J o, Leitung i R und über Rückleitung 30 zur anderen Seite der Stromquelle. In diesem Augenblick liebt aber die magnetische Wirkung der Spule J 0 die magnetische Wirkung der Spule H o auf den Anker i :1 auf. In dieseln kurzen Augenblick wird dabei- die Haltespule 11 i wirksam und legt den :@lil:er hach rechts um. Durch die Uinschaltun.g wird auch die Impulszuleitung durch den sich üffn.enden liotitakt K o zu der Spule J o unterbrochen und der :Anker wird jetzt von dvr Spule H i in der rechten Stellung gehalten, trotzdem die Spule H t scliw-iiclier ist als die Spule il o, aber dier größere Luftspalt zwischen H o und i A läßt die Cherlegenheit der Spule 11 o nicht zur Gcltutig kommen. Um zu verhindern, daß nun gleich wieder derselbe Recheinnipuls nochmals infolge der Erregung der Spule J t ein Zurückschalten des Ankers i .A veranlaßt, wird in der bereits beschriebenen Ausführung das Abreißrelais C in die Irnpuls,leitung eingeschaltet, so daß ein Rechenimpuls, gleichgültig wie lange er dauert, nur jeweils eine einmalige Umlegung des Relaisankers bewirken kann und die
    nächste Umlegtitig irritier einen neuen Impuls er-
    fordert. K()innit null ciii zweiter lZecheriimpuls, so
    wird infolge' des (lach recht; umgelegten Ankers i A
    die lmpillsspule l i Strom erhalten und den Einfluß
    der Spule H i auf den lZelaisanker aufheben. In
    dieseln Augenblick kann al>e.r die Spule H o wirksam
    l@erclcn, \\cil ztir i-eclitc#ii Seite desRelaisankersüber-
    haupt kc#ilie nia""iietisclicii Kräfte angreifen. Der
    Relaisarll:er wird durch clen zweiten Rechenimpuls
    @@ ic@ler nach liliks in sriiic :\us@angsstellttng zttriick-
    lrgt.
    I': s ist also> c'i-siclitlicli. ilati nach jeclern zweiten
    Inllltils auf eitle 1Zec17@'iwcrl:stellc der Anker wieder
    stille \ull-Stellul7 einnimmt. I)a aber nur. in der
    Zwiselleilzeit ztvei Hinliciten in die betreffende
    Zühlerstcllc eiligcführt ivordvii sind, so muß beim
    Rückgang des .\tlkc#rs in die Nu-11-Stellung ein
    Zweierübertrag in die rlücllstlliihere lZechenstelle er-
    folgen. Dieser l?lx#rtrag erfolgt nicht gleichzeitig mit
    dem hechcnintl>uls, soii(lerii ei- wird nur vorbereitet
    und geslxichert. Ist aber auch die nächsthöhere Stelle
    durch einen IZechcninil)tils schon auf Eins gestellt,
    so dat3 vigcutlicli auch diese zurück auf Null ge-
    schaltet werde'tl iniiLlte, so erfolgt auch in dieser
    niichsth@illeren Stelle leim ';elldcll lies Ü l>. rtrag-
    iml>u@ses für die erste l`lxrtragstelle eine vor-
    lx'reiterlilc @lx'icllermlg mid gleichzeitig ein Ülxr-
    tragirnpuls.
    Diese, Nacheinanderschalten der Cbertragrelais
    uribi Senden e'iiies C'I>crtraginipulses irr die zugeord-
    liete Stelle setzt sich über alle liebxneinanderliegen-
    deil IZecllcn@@erkstellrn, die auf Eins stehen, fort, bis
    zu der atlschliel.icndeu 11liclisteii Stelle, die noch auf
    Ntill steht und die dann auf Eins geschaltet wird.
    Alle dies(- Vorgänge vollziehen sich so, daß, wie er-
    wiiliiit, die l>osteiliilx#i-traguirg zunächst ohne jede
    kücksicht auf deii Zweieriil>ertrag erfolgen kann und
    derselbe erst hinterleer iii allen Stellen nacheinander
    ablaufend vorgenommen wird.
    \\'ie (lies ini einzelnen erreicht wird, soll nun des
    näliereii 1>esclirielx'ii werden.
    Das Cbertragrelais (." i wird über den Anker i _-1
    der ersten IZechenwerkstelle von dein über die Lei-
    tung i I. ankommenden zweiten Rechenimpuls er-
    regt titid Hält sich so lange, bis über dieKommutator-
    bürste 7(>i das Relais IIR erregt und seine zugeord-
    iieteii Kontakte HK öffnet. In der Zwischenzeit wird
    das C'1>crtr2igrelais (-R wirksam und sendet über die
    nun geschlossenen l#.ontakte URK den Übertrag-
    inil>tils und eben l@.rregerimpuls der llbxrtragrelais,
    deren llclxitl.t#inanclcrliegen<le l@ecllent@=erkstellen auf
    1#.i11, @tc#17c'il.
    l)as .\I»-eil.irelais 2 C für den Anker 2 A des
    1Zerhcllrelais in der zweiten Rechenwerkstelle ist
    einerseits ülx#r die I-eitung 2I3 mit der Abfühlbürste
    verbunden, vc»r der es seinen IZeclieniinpuls be-
    komint. .\nilererseits verl>in<let eine Leitung i Z das
    :11» eil.irelais 2 C finit dem l`lwi-tragkotitakt UK i der
    ersten (Zecheliwerkstelle.
    Die \\irkungsweisc leim Zweieriil>ertrag ergibt
    sich null aus fl>l@#eudem: \\-e1111 eilt Rechenimpuls
    Tiber die Leitung 1 1_ ankommt. so wird er, wie oben
    bx'S@hrl('Ix'I1. (h'17 :\111:('I' 7 .\ nach 1-c#cht@ llllllegen, wo
    ,er von der Haltespule H i gehalten wird. Dieser
    Impuls kann aber nach dein Umlegen des Ankers
    auf die rechte Seite nicht mehr das Cbertragrelais
    erregen, da nach erfolgtem Umlegen des Ankers das
    Abreißrclais i C den 1Zecheti@impuls bereits abge-
    schaltet hat.
    Durch den ersten Impuls ist iiur der Anker i A
    lies e rsten 1Zeclienrelais auf die rechte Seite unigelegt
    worden. Beini zweiten Rechenimpuls wird der Anker
    in der bereits beschriebenen Weise wieder nach links
    unigrlrgt. \\'ciiri dieser zweite Impuls ankommt, er-
    i-vgt ei- aber nicht nur die Spule 11 des Reclieilrelais,
    so ii<lc#rn er wird auch über den Kontakt FU i, Lei-
    tullä 1J1_ i, Kontakt AC i, Übertragrelais U i, Lei-
    tung RU i, Kontakt HK 1, Leitung 30 zurück zur
    Stromquelle wirksam. Durch diesen zweiten Rechen-
    impuls wird also nicht uttr der Anker i A wieder
    nach links urigelegt, sondern es wird auch gleich-
    zeitig die Crbertragspule U 1 erregt. Das durch den
    zweiten Rechen @iiiipuls erregte Übertragrelais U i
    bildet sich über seinen nun angezogenen Anker einen
    Haltestromkreis, und. zwar von der Stromquelle
    Leitung 20, Leitung HU i, den nun geschlossenen
    Kontakt ('HK t, Anker des Übertragrelais U i,
    IZvlttis ( ' 7 , Leitung RU i, Kontakt HK i, Leitung
    3o, andere Seite der Stromquelle io. Der Kontakt
    HK i wird nach vollzogenem Zweierübertrag durch
    das Erregen des Relais HR über die Kommutator-
    bürste 101 kurz vor Beendigung einer Übertragung
    ge<ittliet, so daß der Haltestromkreis für das Über-
    tragrclais unterbrochen wird.
    Das Abreißrelais 2 C sowie alle nachfolgenden
    Abreißrelais C, bekommen einmal über Leitungen I3
    einen Erregerimpuls, der sofort unterbrochen, und
    ein anderes Mal Tiber die Übertragleitung Z, der
    elxufall,s sofort unterbrochen wird. Nach zwei Im-
    pulsen hat der Anker i A seine Ausgangsstellung
    Null wieder erreicht, aber der Anker 2 A der nächst-
    höheren Rechenstelle wird Tiber den Kontakt URK i
    in die Eins-Stellung geschaltet. Um den Erreger-
    impuls von dem Cl-)ertragimpuls zu trennen, wird
    durch Erregung des Relais RA über den Kontakt
    AK 25 das Relais Z; R erregt, welches durch Öffnen
    seines Kontaktes URK i die Leitung IL i zur Sen-
    dung des Obertragimpulses unterbricht. Erst wenn
    die Kominutatorbürste 161 den Kontakt A verlassen
    hat, wird das Relais UR stromlos und schließt die
    zugeordneten Kontakte DRK, wodurch der über-
    traginipuls auf folgendem Weg gesendet wird:
    Stromduelle io, Leitung 2o, Leitung ll_ i, der.
    Ialtl gesclilosserien Kontakt U RK i, den geschlosse-
    nen L`l>ei-tragkontakt UK i der ersten RecItenwerk-
    stelle, Leitung i Z, Abreißrelais 2 C, Kontakt 1'U 2.
    1.eitting 2 L, Anker 2 A der zweiten Rechenstelle,
    Kontakt K o, I rnpulsspule J o, Leitur 2 R# Leitung
    30, andere Seite der Stromquelle.
    Dieser Cbertragimpuls hebt die magnetische Wir-
    kung der linken Haltespule der zweiten keclien-
    werkspule auf, so claß am Ende des zweiten Arbeits-
    spiels der- Anker 2 A in der rechten, also in der Eins-
    Stellung steht. Um zu verhindern, (laß nun gleich
    wiccler derselbe Impuls nochmals infolge Erregung
    der Spule ) i ein Zurückschalten des Ankers ver-
    anlaßt, ist. wie schon beschrieben, das Abreißrelais 2 C in die Impulsleitung eingeschaltet, so daß ein Ühertragimpuls ebenso wie beim Reclien;impuls, gleichgültig wie lange er dauert, nur jeweils eine einmalige Umlegung des Relaisankers bewirken kann, so daß die nächste Umlegung immer einen treuen Impuls erfordert.
  • Das erregte Abreißrelais 2 C hält sich über die Leitung 2 D und wird beim öffnen des Kontaktes (; K t abgeschaltet.
  • Kommt jetzt der dritte Rechenimpuls in die erste Rechenstelle, so wird der Anker i A in der beschriebenen Weise von seiner Null-Stellung in die Eins-Stellung gebracht. Das O'bertragrelais U i wird durch diesen dritten Impuls nicht erregt.
  • Wenn ein vierter Rechenimpuls ankommt, wird der Anker i A in seine Null-Stellung zurückgeschaltet. Aber durch diesen vierten Impuls wird, und zwar solange sich der Anker i A noch rechts befindet, über den geschlossenen Kontakt F(;' i, Leitung UL i und Kontakt .-IC i das übertragrelais U i erregt, so daß, wenn nun der Übertragimpu 1s über den sich schließetideti Kontakt L' RK i erfolgt, der Anker 2 A der nächsthöheren Rechenstelle von seiner Eins-Stellung in die Null-Stellung gebracht wird. Da heim Senden des vierten Rechenimpulses der Anker 2 A der zweiten Rechenstelle auf Eins stand und der ihm zugeordnete Kontakt FU 2 geschlossen ist, so wird gleichzeitig beim Senden des Übertragimpulses in (fit zweite Rechenstelle über den geschlossenen. Kontakt FU 2 das Übertragrelais U 2 der zweiten Rechenstelle erregt, so daß nun kurz nach dem Umschalten des Ankers 2 A der zweiten Rechenstelle in die \ ull-Steflung auch der Anker 3 A der dritten Rechenstelle von der Null-Stellung in die Eins-Stellung gebracht wird. Am Ende des vierten Maschinenspiels befinden sich nun die beiden ersten Rechenstellen, wenn über die erste Rechenstelle vier Rechenimpulse gesendet wurden, in der Null-Stellung, während die dritte Rechenstelle in der Eins-Stellung gehalten wird.
  • Das Übertragrelais U 2 wird, wenn der Übertragimpuls über das vorbereitete Ühertragrelais (I i in die zweite Rechenstelle gesendet wird und der Anker 2 A in der Eins-Stellung steht, über fölgenden Stromkreis erregt: Stromquelle io, Leitung 20, Leitung IL i, den geschlossenen Kontakt L 'RK i, geschlossener Kontakt L'K i, Leitung i Z, Abreißrelais 2 C, Kontakt PU 2, Leitung 2 L, in Eitis-Stellung befindlicher .Anker 2 A, geschlossener Kontakt FC.' 2, Leitung UL 2, Kontakt AC 2, Relais U2, Leitung RL' 2, Kontakt HK 2, Leitung 3o, andere Seite der Stromquelle und hält sich über seinen eigenen nun geschlossenen Kontakt UHK 2. Sobald über den nun angezogenen Anker des übertragrelais U 2 der Kontakt L'K 2 geschlossen ist, wird dem Anker 3 A der dritten Rechenstelle auf folgendem M'eg ein l'bertragimpuls zugeleitet: Stromquelle io, Leitung 20, Leitung IL 2. geschlossener Kontakt URK 2, den nun geschlossenen Kontakt UK 2, Leitung 2 Z, Abreißrelais 3 C, Kontakt PU 3, Leitung 3 I_, Anker 3 A, Spule I o, Leitung 3 R, Leitung 3o, andere Seite der Stromquelle. Sofort nach dem Schließen dieses Stromkreises wird über das er refte Abreißrelais 3 C der Ü'bertragimpuls unterbrochen, so daß der Anker 3 A nu-r einmal umgelegt wird und, wie schon oben beschrieben, in die Eins-Stellung gebracht wird.
  • Die gleiche Arbeitsweise, die im vorstehenden zwischen der ersten und zweiten Rechenwerkstelle beschrieben worden ist, findet zwischen der zweiten und dritten und jeder folgenden und nächsthöheren Stelle statt. Dasselbe gilt auch für eine beliebige (Truppe nebeneinanderliegender Rechenwerkstellen innerhalb des gesamten Binärrechners. Es ist daher ersichtlich, daß sich in jeder Stelle die Darstellung von Null und Eins lediglich durch die Lage des Relaisankers darstellen läßt, und (laß auch ein sich selbst erregender kurz nacheinandet-folgender Zweierübertrag nach der Methode des vorbereiteten Zweierübertrages von cler niedrigsten bis zur höchsten Stelle möglich ist.
  • Der Zweierübertrag wirkt sich über alle in Eins-Stellung befindlichen lZecllent-elais und die ihnen zu-geordneten Übertragrelais aus, bis er auf ein lZechenrelais stößt, dessen Anker .-1 in Null-Stellung steht. In dem Augenblick, in dein der Chertraginipuls über den sich schließenden Kontakt URK gesendet wird, legen sich alle IZechenrelaisanker A kurz nacheinarrderfolgend von der Zählwerkstelle an, in der der Rechenimpuls erfolgt, bis zu dein ersten sich in Null-Stellung befindlichen lZelais uni. so daß diejenigen Stellen, die vorher auf Eins standen. jetzt auf Null stehen, wäliren(1 die n:iclistlliiltere Null-Stelle auf Eins umgelegt wird.
  • Es soll nun erläutert werden, wie beispielsweise beim Einführen der dezimalen "Zahl 12 die einzelnen Stromkreise wirksam Nverden und tvie die dezimale Zahl tnit ihren binären "f eilwerten (lern lZechennverk zugeführt wird. Wir nehmen an, (laß der zweite Einstellmagnet der Einerreilte und der erste Einstellinagnet der Zehnerreihe auf noch zti beschreibende `''eise angezogen haben und ihre Stäbchen durch die Kugelsperre in der unteren Lage festgehalten werden. Wie schon erwähnt, sind die Steuerstifte 5o nach den schraffierten Quadraten der Talzelle Fig. 2 in die Tastenführungsstäbe eingedrückt.
  • In dem angenommenen Beispiel befindet sich ein Steuerstift 5o in dein zweitobersten Loch, des Stabes S2 der Einerreihe, so daß durch den Bügel 51 die `'Felle u' 2 gedreht und über den 13iigel 52 der Kontakt TK 2 geschlossen. wurde. Alle sieben Stabkontakte der gleichen binären Stellenzahl sind hintereinandergeschaltet und mit der entsprechenden Rechenwerkstelle verbunden, so daß also, gleichgültig in welcher Dezimalstelle der Kontakt geschlossen wurde, immer nur ein Rechenimpuls der betreffenden Rechenwerkstelle zugeleitet wird. Erreicht die Kommutatorhürste das Segment .A, so wird das Relais R_9 erregt, wodurch Tiber den gesehlossenen. Kontakt AK 2 und den geschlossenen Kontakt TK 2 die zweite Rechenwerkstelle einen Impuls erhält und ihren Anker in die Eins-Stellung umlegt. Verläßt die Kontaktbürste (las Segment A, so daß durch Öffnen des Kontaktes AK 25 das Relais UR abfällt, kann der l`lzet-traginiptlls über
    leitittig 30, Leitung rot, geschlossener Kontakt 157,
    Lcittriig 102, Kosttakt K i5oh, Kartenkopfkupp-
    lu itgsmaguet K K_ll. Leitung 103. Hauptleitung 20,
    andere Seite der Stronuluelle. Der Kartenkopfkupl>-
    ltingsniagiiet ktil(Iwlt die Schneckenwelle gor in
    Fig. i eilt, die die Transportrollen 202. (letz K(@rn-
    inutat(>r itio. (1eur hl jeder Karte eine Unidrehung
    macht, und (las Kttrtetit1tesser 203, das je\veils eine
    Karte den Transportrollen zuführt, antreibt. Die
    Schnecken\\elle wird an einem bestimmten Punkt.
    (für allgemein als Iti<lesltunkt P bezeichnet \\-i.(1.
    mechanisch wje(ltr ausgekuppelt, wenn zu dieserZeit
    nicht \viuder ehre neue I:i-reguiig des KKJ1 erfolgt.
    Die Karte wird (furch die Transportrollen an (feit
    _\ltfülill>ürsten vorlwigeführt. Synchron mit der
    Karte 1>e\vcgt sich der .\rin des Korninutators, \vol)ei
    durch die Kommutatorbürste 161 für jede Loch-
    position eist :\bfiilili-elais erregt wird. Betin(let sich
    in (fei- ersten Spalte der Lochkarte eine 5, so ent-
    stellt, \cenn sich (ücms Loch unter den:\l)fühlhürsten
    befindet, folgender Stromkreis: Voti der Stromquelle
    io, llaul>tlcitmtg 2o, Leitung .0q, geschlossener
    Karanlicbelkontakt itiF, geschlossener Kontakt des
    Intltuls\erteilers irt;, K(tntakt\\alze 167, (furch das
    Fünferloch (fei- Karte. _\ltfühll>ürsteB(-i. Leitung
    K i, geschlossener Kontakt RK ; (denn (huch die
    unilatifeii(ie Kc»utntitatorbürsa wird das Relais R 5
    erregt). weiter durch den Einstellmagnet 5. Leitung
    io5, liauptlehung 3o. zur Str(muluelle. Der Cber-
    setzcrm:igiiet zieht an und drückt den Stab T 5 der
    \lilli(tinciistelle (fei (`bersetzers herunter. Durch die
    mechanische Kugelsl(erre wird (her Stab ist (fieser
    Lage gel;alteu. auch \venn <l<'. Magnet in seine :\us-
    gangsstellung zurückgeht.
    Genau so, wie die HürsteBu 1 über die LeitungE i
    mit (her Millionerreilie der Linsallmagnea verbun-
    (1,eii ist, ist die Bürste l311 2 ül(er die IAltutP 11 2 mit
    (her llundertennemlerreihe der l`Iwrsetzmmagnete
    verhini.den, bis die Bürste Bi(; mit der Einerreihe
    der Ihnswllmagnew verlmmlen ist. I)ie Bürste I3u 8
    ist wiederum mit der @lillionerreihe (her Eitistell-
    magrtete des zweiten (,'lwi-setzers verbunden usw,
    so daß 1>e1 dem :\usführungsbeispiel nach Fig. 1 und
    Verwendung der Karte nach Fig. S acht siebensal-
    ligne Zahlen gleichzeitig von den Bürsten abgefühlt
    und in die (`ber#etzer geleitet werden können, die
    wiederum nacheinander durch Schaltung auf der
    Kontaktleiste 158 und (hem nicht weiter dargestell-
    ten %weiler Z Wär ist 3e11 hinä reu "1l3 (her Karte
    gelocht \\erden könnc'ii.
    Nachdem die Spalte i (her Lochkarte die ;\1)fühl-
    bürsteii passiert hat, hat auch die Kontaktbürste 16r
    des K(tmmutators Wo den Kontakt t verlassen. _\Ile
    dezimalen Zahlcu sind abgefühlt, die entsprechen-
    den l@.iustellinaguete haben ihre Stäbchen T einge-
    stellt, diese halten wiederum, wie bereits heschrie-
    hen, ihre zu<geliiirigen Kontakte TK geschlossen.
    Gelangt inin die Eonmkihürste 161 auf das Seg-
    ment .-I. so wird, wie bereits heschriehen. (las Relais
    R:l erregt, und älter die geschlossenen Kontakte TK
    der Einerstelle erhalten die zugehörigen Rechen-
    relais einen Impuls und legen ihren :\tiker um. VI)er
    den Krnttakt B wird das RB-Relais erregt, wodurch
    ülr(r alle gescltl(>ssenen Kontakte TK (her Zehner-
    stclle ein linpuls auf die Rechenrelais übertragen
    wird usw, bis über das Segment G die Millioner-
    stelle auf die Ilc'clretirclais übertragen wird. Die
    Ilürste ,gehst nrwh älter <las Segment (). \vo(htrch das
    IZeltiis R i @o erregt wird, As sich ülwr (lern eierten
    Kontakt K UM',_eitung .o;, f_eitutr;@ 1()h hält. bis
    sie @[In I@al(Xpunkt /) angelangt ist. \\-(( (hie Schnek-
    kett\celle t111(1 damit des' K(>iitttittiat()i ntcchanisch
    entr iegelt \\ ir (l.
    In dvr 7-\\ isclrviizeit ist (hie Lochkarte unter der
    \latrim i;(1 ati,gelmgt und hat beim Anschlag an
    (Ivit litil;cts hartetiausrlil<ig 20d deti Kartenanschlag
    kontakt 15-2 geschlossen. Dadurch wird über Haupt-
    3o 3(t, Leitung t r. Kontakt 152. kelais R l_52,
    1Xitt;itg t i 2, 1l;ittl>tleittitig 20 das Relais R 152 er-
    regt, das sich iü>er s"eineti eigenen Umschaltkontakt
    152d und den in Ruhe befindlichen Kontakt li i 5t h
    einett Ilaltestrom bildet.
    den jetzt geschlossenen Kon-
    CUT 1_eituug r 13,
    takt K 132(-, Kontakt K i 5fi a in Ruhte, Leitung r 14,
    Unterbrechei-k(mtakt des Transportmagnets Tr_IIK,
    Transpornnagnet Tr3I für den Karteu\vagen, Lei-
    tung i 15 lx'Immut der Transportmagnet Tyll einen
    Iililtti!s, urd der Wagen führt mittels (les Schritt-
    ssmhwerks 2o5 auf bekannte @'\erse' eitlen Schritt
    aus. (;le'iclizeiti(, bekommt auch das Relais R 156
    lutltuls und hält sich über deir eigenen Wischalt-
    k(>tttakt K s @l(b Lind den iss hohe befitt,cllicltcn Kon-
    takt h 1 5 i tl. 1 )e: Kontaktpimpel .5y 3c1- Kontakt-
    leiste i;S ist durch. den ausgeführten Schritt auf
    (1-en ersteh Kontakt (her Kontaktleisic gelangt. Da-
    durch erit;ilt (1er 1@rtnisl)rn-tiiiagtiet l'r_1l \\-iederutn
    Strom und führt dadurch. (laß (her eigene Kontakt
    TrJlli den Strom immer gleich unterbricht, so viele
    Syltritt(' ans. bis der Kontaktpimpel auf (ie'rt Kontakt
    g ehigt ist. (her durch die Schaltschnur i ib über den
    Kontakt K 1541) und den geschlossenen Kontakt
    K r rot- nnt crem Lochrelais I_U verbunden ist. Das
    L((cltrelais zieht an und schließt den Kosttakt LOK
    und schaltet (hie Kontakte /'U um, \vo(lurch, wie be-
    reits beschrieben, die binäre Zahl aus (hem Rechen-
    relais auf die Lochmagnete übertragen wird und die
    eutsprechett(1en Löcher in die vorher ausgewählte
    Spalte gestanzt werden. Natürlich hinnen auch
    nwhrere Zahlen hintereinander eingelocht werden,
    \\obei (1<r \IrteilerZ jeweils den entsprechenden
    l`1>e'rsetzer an (hie Lochntapiete anschaltet. :\nt tief-
    sten 1'itukt (les IAschstettllx'1\veges \\-1r(1 (her L(>cl1-
    magnn_tkontakt 15-4 geschlossen, 1(t 3a11 seift Relais
    R 1,54 anzieht. Durch (las Offnen des Kontaktes
    K 154 l> fällt (las Lochrelais L( l wieder a l>, und über
    den Kontakt K .54a erhält des- "hmusporimagnet
    \\ ierhr eisten Impuls. Dadurch kommt (her Kontakt-
    I(impel auf den nächsten Kontakt (her Kontaktleiste,
    der in unscrcm Heisl)ie1 wiederum direkt mit dein
    Transportmagnet Tr.ll verbunden ist, so daß der
    \V;pen so viele Schritte ausführen kann. bis er an
    den linken Wagenatmchlag 153 anstößt. Durch das
    Scliliel3en des Kontaktes 153 erhält das Relais R 153
    Strom und hält sich über den eigenen Umschalt-
    kontakt K i 53 c- und den Ruhekontakt K 151 e. Da-
    durch erhält über Leitung ioi, geschlossenen Kon-
    (tie sich schließenden Kontakte URK keine Wirkung
    ausliisen, da kein Cl)ertragi-elais C- vorbereitend ein-
    gestellt ist, denn das gesamte Zählwerk steht in der
    .\nfangsstellun@r auf Null. Nach kurzer Irregung
    v(>in Relais HR gelangt die Kommutatorlriirste auf
    (las Segment !', wodurch (las Relais RR erregt wird.
    (lrs:rn Kontakte in der Zehnerreihe den Kontakten
    .ZK in der l-'inerreihe entsprechen.
    lit der Zehnerreihe wird der Stab S i herunter-
    ge(iriickt, in welchem sich in der zweiten und vierten
    Stelle die @tetierstiftc 5o befinden. Dadurch sind in
    der Zeliiierreilie die Kontakte TK 2 und TK 4 ge-
    schlossen @@()r(len. L`ber die geschlossenen Kontakte
    Isli 2. Kontakt TK 2, Leitung 2 ßerhält das Rechen-
    relais (Irr zweiten Stelle einen Impuls und legt seinen
    Anker uni. (ler #ich bereits in der Eins-Stellung be-
    tiiidet, in die Ntill-Stellttiig zurück. Gleichzeitig wird
    aber auch durch denselben Impuls Tiber Anker 2.4,
    gcsclil(>sseneri Kontakt 1I(- 2, Leitung UL2, Kon-
    tclkt .-IC' 2. Relais U 2, Leitung R(.' 2, geschlossenen
    K(» stakt Illi 2, llauptleitung 30 das Cbertragrelais
    ( 2 erregt. Das nun erregte Relais U 2 hält sich voll
    der Stroin(ltielle Tiber Leitung 20, Leitung HU 2,
    (lein nun geschlossenen Korntakt (.'llK 2. Relais U 2,
    Kontakt /!h- 2. Leitung R( ' 2, Leitung 30. StrOm-
    quellc. Gleichzeitig erhält Tiber die geschlossenen
    I@mitakte /-1A 4 und TK 4 (las Rechenrelais der vier-
    test Stelle eli1C11 Impuls und legt seinen Anker voll
    der Null- in die Lins-Stellung. Verlä ßt die Kotn-
    ntutatorbiirste 161 das Segment h, so fallt das
    IZelais.Rli ab, wodurch auch die Abreißrelais C ab-
    fallen. Gleichzeitig wird (las Relais UR stromlos,
    und iilx@i- die sich schließenden, dem Relais UR zu-
    geordneten Kontakte URS wird ein (`bertragimpuls
    in die n@ichsth<(here, in dein angenommenen Beispiel
    in die dritte. Rechenwerkstelle gesendet, und zwar
    Strom(Iuelle to, Leitung 20, Leitung .IL 2. den nun
    ge schlossenen Kontakt 1-1"K 2. Leitung 2 Z, Alireiß-
    relais 3 C, Kontakt P(,' 3, Leiturig 3 L, Anker 3 A,
    linke ln11)tllssl)tile l(, Leitung 3 R, Leitulrg 30, an-
    (Ivi-e Seite (]ei- Stroniyuelle to. Durch diesen kurzen
    Impuls heben die beiden \'Vicklungen der linken
    Spule ihre magnetischen Kräfte auf, so daß der
    Anker 3 --I nach rechts in die Eins-Stellung gebracht
    \wird. Nach erfolgtem Cl)ertrag wird über die Kom-
    inutat(>rbiirste \vieder (las Relais IIR erregt, welches
    durch kurzes öffnen seiner Kontakte HR- die ke-
    lais (- zurr Abfall bringt.
    Uni den übersetzten Wert, der in (lern Z:ihlwerk
    steht, auch durch Lochung wiedergellen zti ki3rinen,
    kann (las @iihlwerl: auf eine Lochvorrichtung ge-
    schaltet werden. Zu diesem Zweck wird die Relais-
    cinstellting der einzelnen Zühlwerkstellen derart ab-
    gefühlt. dal.l die Null-Einstellung der Rechenstelle
    keine Lochung. die Eins-Ein.stellting dagegen eine
    Lochung in der zugeordneten Lochspalte erzeugt.
    Die allgemeine Wirkungsweise der Maschine ist
    folgende: Die Lochkarte, in Fig. 8 dargestellt, ist
    eingeteilt in einen dezimalen Teil D zur Aufnahme
    von acht siebenstelligen dezimalen Zahlen und in
    einen binaren Teil ß, in den dieselben Zahlen in
    binärer Darstellungsweise eingelocht werden. Die
    Karten t\-erden so in das Kartenbett 2o8 gelegt, (saß
    der dezimale Teil 1) den .\lifühll>iirsten Bit gegen-
    über zu liegen kommt und die abgeschnittenen Kar-
    tenecken den Transportrollen :zog zugekehrt sind.
    Die Kartenzuführung 203, die von der Schnecken-
    welle tot angetrieben wird, führt die Karte aus dem
    Kartenbett den "hranslt0rtrollen 202 zti. Voll den
    Transportrollen wird die Karte unter den Bürsten
    vorbeigeführt. Die dezimalen Zahlen werden abge-
    fühlt tincl die Eiti.stellmagtiete eure "t. Von den Trans-
    portrollen wird die Karte unter die I_(>cltntatrize i 7o
    geführt und von dem Kartengreifer Zoo übernom-
    men. Der Kartenarrschlag 204 Hält (üe Karte in einer
    genau fixierten Lage fest. Der Kartengreifer 200
    und der linke Kartenanschlag 204 sind auf dem
    Kartenwagen 21o befestigt, der ii1Wr die Uollen 21 t
    verschiebbar ist und unter der Steucr@\-irl<ung eines
    an sich bekannten Schrittsclialt\\erkes 2o5 steht, das
    die zu lochenden Lochfelder unter der Lochmatrize
    festhält und nach der Lochung @@citc;transportiert.
    Ist der Koritaktp nipel 159 auf (Ici- 11-#()iitaktleiste 158
    auf dem Kontakt angelegt, der (huch Schaltung mit
    (lern Lochrelais [,t) N-erl>tiit(ien ist, so zieht das
    Pelais I_0 an, schaltet die ztigeli('irige Kontaktreihe
    I'U i. PU 2 usw. tim, öffnet die Kontakte /'(' o.
    legt die Kontakte PC'..'i tnn. i>Yin:t die Kontakte
    I X 3 tuld schließt den Kontakt U)A. Dadurch ent-
    steht für die erste Rechenstelle- (lessen Anker i A
    in der Eins-Stellung an.genomm<n t\-ii-(1, folgender
    Stromkreis: Von der Stroni(luulle i o, Ilauptleitung
    2o, geschlossener Kontakt l.l)K, Leitung i .5o. um-
    gelegter Kontakt PU i, Leitung i I_, Anker 1 A in
    der I:ins-Stellung, dadurch geschlossener Kontakt
    h i, umgelegter Kontakt Pf ' r. Leitung t .5', Loch-
    magnet .1l t, Hauptlvittiiig 3o, andere 5%#ite der
    Stroniquelle. Dadurch ei-h;ilt die l.oclimagnetspule
    Strom, zieht ihren Kern 212 an, und (ler beweglich
    gelagerte Hebel 213 drückt (l,eri Stcrnliel 21.1 her-
    unter. wodurch die Li@cher in die Karte gestanzt
    werden.
    Es ist ersichtlich, (laß gh,ichzeitig alle Loch-
    magnete :11 Strom erhalten, «-eiirr oliv :Anker A der
    zugehörigen Rechenrelais in der Eins-Stellung
    stehen. also wird die l:ins-Stellung (hs Rechen-
    relais durch eine Lochteig in der 1>itrefen(len Stelle
    wiedeugegeben, während bei Ntill-Stelluiig eine
    Lochung unterbleibt.
    Nach erfolgter Lochung @@ lud die Karte his zwi-
    Celie11 die Ablager0111C11 215 tr-ansl)()i-tiert, welche
    beim Aufzug dies Kartenmagens durch die Zahn-
    stange 207 angetrieben werden und die Karte in die
    Ablage 216 transportieren.
    Wenn der Kartenwagen an seiiieiti linken .Anschlag
    angelangt ist, wird (las 1@u1)plungsra(1 2ofi an den
    dauernd laufenden Motor .l/ gekuppelt. welcher über
    (I.ie Zahnstange207 den Kartenwageil21o aufzieht
    tin(1 dabei die Wagettriiclczugfcdei- 208' spannt. Die
    Wagenrückzugfed er transportiert wiederum den
    Kartenwagen, sobald er eine Karte von den Trans-
    portrollern übernommen hat. unter Stetiei-\\irkuitg
    des Schritthaltewerkes 2o5 nach links.
    Durch das Einlegen der Karten wird der Karten-
    kopfkontakt 157 geschilossen und es bildet sich fol-
    gender Stromkreis: Von der Str(tni(Itielle to. Haupt-
    takt 157, Leitung rot, noch geschlossenen Kosttakt
    K 152 u, jetzt geschlossenen Kontakt K 153 b der
    K,trtetiktilifkulilllungsmagilet 1111.1l Strom und kup-
    lmlt ein.. Durch das Kartenmesser wird eine neue
    Karte den Transportrollen zugeführt.
    Durch das Schließen des linken Wagenanschlag-
    kontaktes 153 bekam auch der Wagenaufzugskupp-
    luiigsinagiict G1-KI! einen Impuls, wodurch auf be-
    kttilnt@@ Weise das Kupplungsrad 2o6 an den Motor
    gel;til,llelt wird und mittels der Zahnstange 207 den
    Lochei-\\ @tl;eit aufzieht tind die Wagentransportfeder
    2o8' spannt. Nach dein Aufzug wird das Kupplungs-
    rad wieder mechanisch ausgekuppelt. Durch das
    ()ttneii clcs hoiitaktes A 153 a wird die Kontaktleiste
    lxi t\tifzug des \\',tgetis abgeschaltet. Der Wagen
    stellt in der lüil;en Stellung zur Aufnallinc einer
    netten Karte bereit.
    Bevor die neue Karte die Bürste erreicht, wird
    durch die ht»itakthürste ioi über den Kontakt X
    das l.iischrelais IZ i 51 kurz erregt, wodurch durch
    tleii Kontakt K 151 f der Ilauptstromkreiseinen Mo-
    iiicn,t tinterllrocheil wird und dadurch alle Relais 111
    ihre :\us":tilgsstc@lltilig gestellt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. \laschille zt"ll l"ipiereil von Zählmarkie- i-titigeii, itl d:i- Zählinarkici-ungen der einen Dar- stellungswe@se alrg<°fühlt und in L`lrereitistiui- tllung illit dein _\1>fühlergelinis Ziililniarkierun- geil iis anderer 1)arstellunf;sweise registriert werden, dadurch gekeniizeiclinet, daß die nach tleill tleziiiittleil Zaliletis@ st.t,in dargestellten Zähl-
    markierungen, z. B. Lochzeichen, unter Vermittlung eines dezimalbiträren Übersetzers eine Registriervorrichtung steuern, welche die Zählmarkierungen z. B. Lochzeichen, nach dem 1iisiären Zahlensystem wiedergibt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie derart eingerichtet ist, daß die binären Zahlenlochungen auf den gleichen Lochkarten bewirkt werden, welche die nach dem dezimalen System gelochten Zahlen tragen,.
  3. 3. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß sie derart eingerichtet ist, daß die 1>iniiren Zahlenangaben auf von den steuernden dezimalgelochten Karten gesonderte Binärkarten gelocht Nverden. \laschii"e nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die dezimalen Zahlers Einstellniagnete steuern, durch welche die Zahlen gespeichert werden, so daß die dezimalen Zahlen in beliebiger Reihenfolge oder auch gleichzeitig abgefühlt werden können. 5. \laschisie nach Anspruch2 und 3, dadurch g@#kennzeichnet, daß die Lochstempel in einer ]'t-ilie liegend angeordnet sind, so daß die I_@@chur@, gleiclizeitigerfolgen kann. (>. \Iaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kartenzuführung durch \nschlagkotitakte Überwacht wird und nur eingc°ktilil>elt werden kann, wenn, die vorherige harte die Lochereinheit verlassen hat, so d-aß nicht zwei oder mehrere Karten gleichzeitig der l_@icliereitiheit zugeführt werden können.
DEI667A 1950-03-26 1950-03-26 Maschine zum Kopieren von Zaehlmarkierungen Expired DE846936C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3717607A1 (de) * 1987-05-25 1988-12-08 Elke Technik Fritz Kerner Gmbh Spekulum

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3717607A1 (de) * 1987-05-25 1988-12-08 Elke Technik Fritz Kerner Gmbh Spekulum

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