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Maschine zum Kopieren von Zählmarkierungen
| Heini I.@iclilcartenverfallren werden häufig An- |
| g:illeil koliic-rt. iili'"ni z. 1i. Lochangaben des einen |
| Karteiistal>els in ehren anderen Kartenstapel |
| wcr<leii oil.ei- die vorhergehende Karte gleich- |
| 1>leil>eiicle :\ngalieii auf jeweils die nächste Karte |
| ül>trträgt. I?iiie besondere Art des Kopierelis liegt |
| dann vor, we#liii Lochschrift der einen Darstellungs- |
| \veise in Milchschrift der anderen Darstellungsweise |
| iilx_rtrageii werden soll. wi>lx@i es gleichgültig ist, oh |
| die @'lxrtragung in die gleiche (>der eine andere |
| Karte erfolgt. l)as ist z. 1i. der Fall, wenn nach dem |
| si>genalnlten Einzellochsysteln vorgesehene Lochun- |
| geit in 1_i><Ilkombinationen umzusetzen sind. |
| Bei der vorliegenden Erfindung findet nun auch |
| eine solche l'1>ertragun,g von Lochschrift der einen |
| 1)arstelltingswcise auf Lochschrift einer' anderen |
| 1)arstelltiii.gsweise statt, jedoch handelt es sich dabei |
| uni cilie \-er;in(lerung des Zahlensystems, die mit |
| der U'hertragung verbunden ist. I,:rtin<luilgsgeni,-iß |
| stetierii nämlich die nach (lern dezimalen Zahlen- |
| sVstetn clargestelleir Lochzeichen unter Vermittlung |
| eines <lezini.all>iniiren Übersetzers eine Itegistrier- |
| vorrichtung, welche die dezimalgelochten Zahlen |
| nach dein binären Zahlensystem wiedergibt. |
| Natürlich ist dieser Ertindungsgedanke.nicht auf |
| die Verwendung von Lochschrift beschränkt, obwohl |
| dort seihe Vorteile am augenfälligsten in Erschei- |
| nung treten. Vielmehr kann er eben tsogut bei jeder |
| anderen Maschine Artwendung finden, in der Zäh.l- |
| inarkierun:gen der einen Darstellungsweise abge- |
| fühlt und in L'bereinstimmung mit dein Abfühl- |
| ergel>n.is Zählmarkierungen anderer Darstellungs- |
| weise registriert werden. |
| Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ermöglicht |
| es, daß die binären Zahlenlochungen auf die gleiche |
| Lochkarte erfolgen können, welche die nach dem |
Dezimalsystem gelochten Zahlen trägt, so daß also die gleiche Karte
ein und dieselbe Zahlengröße sowohl in dezimaler als auch in binärer Lochschrift
enthält.
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Es können aber auch die binären Zahlenangaben auf von den steuernden
dezimalgelochten Karten gesonderte Binärkarten gelocht werden, so daß von dem dezimalgelochten
Kartenstapel binärgelochte 1)uplikatkarten gewonnen werden.
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Die erfindungsgemäße Maßnahme ermöglicht es also, zu gegebenen Dezimallochungen
etirtweder auf den gleichen oder gesonderten Karten binäre Lochungen vorzusehen.
Weiln aber die Rechenwerke unmittelbar durch binärgelochte Karten gesteuert werden
können, erübrigt sich in der Rechen-oder Tabelliermaschitle der Einbau eines dezimalbinären
Übersetzers. Zwar wird der Übersetzer im ganzen System nicht voll,ständigentbehrlich,
weil er erfindungsgemäß in <nie Lochkartenikopierniaschilie verlegt ist. 111
den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
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F ig. i zeigt in der Gesamtansicht denn :\ufhau einer Maschine zum
Kopieren von Zählmarkierungetl. bei der die einzelnen dezimalen Zahlen gleichzeitig
ins Binäre übersetzt und, wieder in dieselben Karten eingelocht werden; F ig. 2
zeigt eine Tabelle, in der die dezimalen Einer-, Zehner-. Hunderter-, Tausender-,
Zehntausender-, Hunderttausender- und 1lil,lionergriiiidzahlen in die ihnen. entsprechenden
binären Werte aufgelöst sind; F i1. 3 zeigt eine Draufsicht auf das Kartenbett der
Maschine nach Fig. i mit der Anordnung der Abfühll>ürsten und der Lochereinheit;
Fig. 4 ist ein Schnitt durch das Kartenbett nach Fig. 3 mit dem weiter nicht veranschaulichten
Schrittschaltwerk des Kartenwagens; Fig. 5 zeigt in Draufsicht die einzelnen Einstellmagnete
in dezimaler Anordnung und einen Ausschnitt, in dem die durch Stifte in den Einstellstäl>chen
gesteuerten Kontaktwellen sichtbar sind; Fig. 6 zeigt eitlen Querschnitt durch die
Einstelltnagnete, aus dem eine dezimale Reilie mit der Stähchensperrungr und den
Kontaktbetätigun gswellen sichtbar ist F i-. 7 zeiget im Schnitt ein einzelnes Stäbchen
mit den entsprechenden binären Einstellstiften für die Kontaktbetätigungswellen
sowie in einer Ansicht einen Kontaktsatz, wie er jeder Tastenreihe zugeordnet ist:
Fig. ` zeigt eine m,it dezimaler und binärer Einteilung versehene Lochkarte, wie
sie im vorliegenden Ausführutrgsbeisp e1 verwendet wird; Fig. 9 zeigt die Gesamtansicht
einer anderen nicht weiter beschriebenen Ausführungsform einer Maschine zum Kolieren
von Zählmarkierungen, hei der die dezimalen Zahlen gleichzeitig ins Binäre übersetzt
und in eine andere Karte eingelocht werden; Fig. io a, io 1>, io c, io d sind untereinander
zu legen und aneinander zu fügen. Sie zeigen (las gesainte Schaltbild der Maschine.
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Bevor die als Maschine zum Kopieren von Zählmarkierungen ausgebildete
Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 1 beschrieben wird, soll zunächst in allgemeinen
Umrissen, ihre Wirkungsweise skizziert werden.
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Die in Fig. 8 dargestellte Karte kann acht siebenstellige dezimale
Zahlen aufnehmen. In dem binären Teil der Karte kölrneil diese Zahlen in binärer
Darsteflungsweise untereinanderliegend eingelocht werden. Im nachfolgenden wird
nur das Kopieren von einer siebenstelligen dezimalen Zahl mit gleichzeitiger Obersetzung
in binäre Darstellungsweise beschrieben, wozu ein Übersetzer notwendig ist. Währen.d
die zti kopierende Karte an den Bürsten vorbeigeführt wird, werden die dezimalen
Zahlet von den Bürsten abgefühlt und in den Übersetzer geleitet. Es werden zunächst
nur die 1?instelltnagnete erregt, die die Stäbchen mit den Kontaktstiften hinmtterdrücken,wobei
die Stäbe in der untersten Lage verriegelt werden.. Irin Konlnititator schaltet
nach (lern Durchlauf der Karte unter den Bürsten die einzelneu dezimalen Stellern
des Obersetzers nacheinander ein, wobei die eiiizeltieti dezimalen Stel-lenwerte
nacheinander in das binäre hechenwerk des Übersetzers gebracht und addiert \\erden.
Die dadurch entstandene binäre Zahl wird auf die Lochmagnete übertragen und in dieselbe
Karte wieder eingelocht.
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Zur besseren Verständigung wird zunächst der in vorliegendem Ausführtlngsbeisp
r1 verwendete Übersetzer beschrieben, der aus der 1?instellvorrichtunr und den binären
1Zechtnstellen bestellt. Es ist dabei tttil>eriicksich,tig gelassen, daß <las
l!1>ertrageli der Zahlen von der Einstellvorrichtung in die Rechenstellen durch
einen Konimutator vorgenommen wird, wie später beschrieben wird.
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Bei der Buschreihung wird angenommen, (laß die einzelnen Ziffern der
zu übersetzenden Zahl nacheinander eingeführt werden, was im Atisführungs-1>eispiel
durch den Kominutatoi- besorgt wird.
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Bei dem Ausführungsbeispiel ist eine siel>enstellige Dezimaltastatur
vorgesehen, wobei die Tasten durch Einstellmagnete ersetzt sind. Bei Be-
tätigung
von nur einem Eitistellniagnet für jede Dezimalstefile i-st die lihcliste zu iil>ersetzende
dezimale Zahl 9999999 oder, binär ausgedrückt, 1>enötigt diese Zahl 2.4 Stellen,
VV ol>ei nach (lern entsprechenden Schlüssel die einzelnen Stellen als Null oder
Eins gekennzeichnet sind.
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Das binäre Rechenwerk hat im --\usführnngsl>eispiel eine Kapazität
von 24 einzelnen Rechenstellen, wodurch alle Dezimalzahlen zwischen i und 9999999
ins Binäre übersetzt und anschließend registriert werden können. Die Kapazität des
vierundzwanzigstelligen binären Rechenwertes würde ausreichen, um den binären Wert
für die dezimale Zahl 16 777 215 aufnehmen zu können.
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Wie schon erwähnt, werden die zu übersetzenden dezimalen Zahlen Tiber
die einzelnen Eiinstellmagnete in die Übersetzervorrichtung eingeführt, wobei es
ohne Bedeutung ist, iii welcher Reihenfolge die einzeltreu Grundzahlen eingeführt
werden.
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Die in Fig. 2 dargestellte Talfelle zeigt in ihrer senkrechten Aufteilung
auf der linken Seite die dezimalen (rund werte i bis 9, und zwar ihrem jeweili-
| gen I)ezitnaltvert entsprechend in Gruppen gefaßt |
| Iris zur sit'lteiistc'1ligeii Zahl. Auf der rechten Seite |
| sind (1i42 tntsprechetldtn Zahlen in binärer Schreib- |
| weist (largtstellt- ltn mittleren Feld der Tabelle sind |
| clietntsl)rechtnden (lezimalenZahlen ineineranderen |
| ltitt;irttl @chreit>weist dargestellt, wobei das schraf- |
| lierte ()nadrat, ver-lichen mit der rechten binären |
| Schrtil)wei@r, eitle I-"iiis und das unschrafherte Feld |
| eilte Null lx'(leutet. Iii (k'1- waagerechten Aufteilung |
| ;tiit Kopf der '1'al)cllc sind clic 1)irtäi-eii Grundzahlen |
| nach ihrem tntsl)rerhenden Stellenwert nebenein- |
| atl(ltrlitgtn(1 dargc:tellt. wodurch leicht zti iiber- |
| sellti@ i:1, welcher Grundzahl der eutsprechentle |
| 1)1t1;1042 Sttllc'tl)@trt entspricht. |
| 1 fit ellztlt;tii K(nltaktstäbe .@ ( Fig. (> 'lud 7)e die |
| v()ii deii 1':instellniaglltteti / Itetätigt werden, lle- |
| sitzeit it'wt'ils ihr(-i- Grundzahl und gleichzeitig ihrem |
| Strlleltt;ert rntsl)rtclitii(I derart angeordnete Stever- |
| stifit' 5() (Fig. () t("(! 7), die ülter Bügel 51 die
je- |
| weilit@t \\clleii IV m) drehen. (laii die Kontakte TK |
| gtsdil()sst)( wtr(ft'ti. (Lit (lei- binären f``bersetzung |
| nach ((er I-altt#Ile Fig. tlltst)rechen, wie noch er- |
| l:iiit<'tt tvtr(ltn wird. ('Iwr (fir geschlossenen Kon- |
| taktt# / K. \(iii (Ic'iieii itdei- eine bestimmte binäre |
| (irntl(lzalll lx(Itnttt. wird nölt (Ieiit iedem Kontakt |
| zngt()r@hlt fett @tc @ltnrtlais c#in Itc#clieti.itlipttls zuge- |
| leitet, so (1a1.1 Bach (Itii: \-ie(Iei-drücken des 1)etref- |
| tttl(h'tl St;il>clltils durch (feit I`iiistellinagneten |
| (lltlt'lllgell l@t'illetl\\t'I"kstt'llell tlnell Rechelllttlptlls |
| Ix'k()ttli)Ittl, (ltretl h()tltaktt ülx#r (1i( Steuereinrich- |
| «tilg gtsrhl(>ssttt t@ til-deII. |
| I )fit I@.ittstellmagtiett sind #() altgeordnet, daß 1)1s |
| zu (111.e0 sielx'(lsttlligen (Itzimalen Zahl übersetzt |
| wt'r(h'n kaialt. für jeclt'ti (lezinlalen Stellenwert ist |
| l'Itie ht'lhe 1111t l42 twun VIilstvllinagneten vorgesehen, |
| @@ (>10t'1 dit tinzehic'ii 1':iii=tt'lltnagliete in fortlaufender |
| Rtihtltt()lge (lie (lczimalen Grundwerte i bis 9 dar- |
| stt'lltll. \\ fit alls der @a 1x'1142 Fig. 2 zu ersehen ist,
be- |
| »(')tigt eilte sielx'itsttllige dezimale Zahl in ihrer |
| 1)itlürrtl Schrtil)wtise 21 Sttllell, weshalb also auch |
| (ler @tchntr 24 Rechtnsttllen hatten inuß. Der Ein- |
| ste'lliiiagiit't % lwt;iti"t (leii Führungsstab) .5'. Die |
| l@ührnngsst;ilx# für alle "hasten sind gleich ausgebil- |
| (Itt. #() (1a1.1 eilte rationelle iiii(1 billige Verstellung |
| gtw;ilirleisttt ist. .\m ()lx#ren 1#.n<142 jedes Führungs- |
| st;1l)t's ist ein Stift 31 (Fig. () und 7) eingenietet,
so |
| (1;11.1 bahn Herunterdrücken (bei- haste die an sich |
| I)ekantite I@ngtlsl)erre 32 wirksam wird. Durch |
| (Ziese' Sperrt wird verhindert, <1a1.1 die "faste nach |
| Ilet<itignlig iii ihr<' .-\u:g;tligatrllung zurückkehren |
| kann. |
| Iowas nnttrltall) (Bests Slx#i-i-stiftes ist ein Halte- |
| stift -1c) für (lit Rüchzngft(ier 35 titlgettietet. Nach |
| (litsem llaltes;itt t@)It;ti1111111 21t'iiig)estatizteL<icher. |
| dir i,lcicht# .\I)st;ittclt v()ntinan(ltr lialx#il. |
| Iti (ii<'sc' 24 I.iiclltr. dit iit ie(leitt Führungsstab |
| gleich vorhall(ltit s11;(1. wtr(ltn 111111 viltsp-echend
(fier |
| 121211t Vig. = und entsl>rtdlc#tl(1 der Stellenzuord- |
| »ntl@@ 1<()tii#cllt Stifte tiil@@t(lrücl:t. tmd zwar derart. |
| (1;11.1 (las ()Itt'I-ste' Loch (lcil @ttntrstift für die binäre |
| ( ;1-ltl)ilz;tl.l 2" -- i ;tiitnimmt. (1t'0 zwtitol)erste Stift |
| (1i42 (irnll(lzal)I 2' - 2. (1'i- (lritt()I)t'rste Stift die |
| l@rn(l@lz;ll;l 2- 1. (1(i- va'1-tt' S!ift die Grundzahl |
| 23 - R darstellt usw. bis zum- vierund,z,%vanzigsten |
| Stift, der danin die binäre Grundzahl 223 =83886o8 |
| bedeutet. Wird nun z. 13. der dritte Stab der `-iertetl |
| Reihe hergestellt, was dezimal ausgedrückt die Zahl |
| 3000 bedeutet, so wird in dem Führungsstab auf |
| Grund der Talfelle Fig. 2 in dem _I., 5., 6., 8.. 9., 1o. |
| und 12. Loch, von oben gerechnet, je ein Steuerstift |
| 5o eingedrückt. die dann, wie nachstehend tlesclirie- |
| lrell wird, die binären @echeniml)ulse zur \\'irknng |
| bringen. |
| In gleicher Weise werden, der Tabelle entspre- |
| clieiid. die anderen Führungsstäbe mit (len Stet@er- |
| stiftc'ti 3o versehen. so daß die Steuerstifts jeweils |
| einem schraffierten Quadrat in Fig. 2 entsprechen. |
| I)it' =4 Steuerstifte 5o werden in den Statt so ein- |
| -edrückt. (121i z. 1i. die Stifte. die den geradelt Stel- |
| It#tt@vert von 2. 4. () tlstv. Iris 24 darstellen, auf der |
| i-vcllt('ii @t'ite herausragen, während die für die tin- |
| getaden Stallen werte t. 3, 5 usw. auf der linken |
| Seite heransrageii. |
| 1)1e Führungsstätte .S' \verden von einer olleren |
| Platte 3; iiii(i unteren Platte 38 in ihrer seiikrecliteii |
| Stellttiig gtllalteii und die Ri.ickzugfeder 35, die |
| tirscits über eitlen Splint 58 an dier oberen Platte |
| 3; ltc#ft#sti"t ist und auf der aiidereii Seite in dein |
| Ft(l#r Stift 4c) des Fiihriiiigsstabes eingehängt ist, |
| li;ilt den T,tstenstah in der oberetl (@run(lstc°llung. |
| 111 (101l 1)c I(14211 Seitenwänden 3(> (F ig. (i) sind
(lie |
| Welltii l!- drt'libar gelagert. Jeder Stetiereillheit, |
| als() je(lem Steuerstift, ist in einer durchgehendem |
| Tastttii-eille eitle Welle zugeordnet, so dali also für |
| title Tastelll-eille 24 Wellen so gelagert sind mul
(leii |
| Stettti-stiften gegenüberliegen, claß die umgebogenen |
| I >rahtl>ügel 3 i unterhalt) der Stifte anliegen. |
| All dein einen über (1i42 Seitenwand hinausragen- |
| den Wellenende greift eine Drehfeder 53 mit ihrem |
| einen 1:11(i42 in die \\'elle, während (las andere Eilde |
| cler Feder voll einem Stift 51 festgehalten wird. |
| Durch diese Drehfeder wird die Welle IV iilx'r die |
| lüigel i immer an einen der Steuerstifte 3o ge- |
| drückt und in .\rlreitsstellung gehalten. .1t1 dein |
| andtrrn auch über die Seitenwand hiiiatisragendeii |
| \\'ellentntle ist ein Dralitbiigel 52 befestigt. der finit |
| seinem ttingtlxlgernen Encle an der Kontaktfeder des |
| Kontaktes TK abliegt und denselben nach kurzer |
| Drehung (l-er Welle schließt. Die Kontakte TK und |
| die I>relifedern 53 sind aus raiiinsparen(leil Gründtn |
| so al)wechselnd an den Seitenwänden angebracht. |
| dal! sich auf jeder Seitenwatt(l 12 I)rthfedern für |
| _ie(k# Reihe ltefitu(len. |
| Es soll nunmehr an 1land von Fig. ro a. 1o,1), ioc |
| und to (1 die als 1)itiiirer ltelaisi-ecliiler atisget)ildete |
| Sttmmiervorricllttttig für clie einzelix-ii hinäreii Teil- |
| werte 1>eschrielreli werden, die über die sich schlie- |
| 1.leti(leii 1@oii@tal;te TE (1cii entsprechenden Zählwerk- |
| stellt#Il als Izecllellttlll)Ill-,e zugeleitet werden. 1)111-c1 |
| dit .\tlwrn(hlng eines vorbereitenden Zwelerüber- |
| tra-s wird es dabei ermöglicht. die 1)iii:it-eit Rechen- |
| iml)nlse gleicliztitig in alle Z;ihlwerhstellen zli |
| stildvil. |
| 1?s wii-(l ein eitizigcr gemeinsamer Binärzähler |
| vertvendet. der (lie hiliiiren Teilwerte acl(Litrt, so daß |
| (1i42 (142r (l,wimalett I?inst<#llnng entef>rtchtn(1t Irin
:10c' |
Zahl sofort zur Weiterverarheiturng, z. 13. zur Lochung, verfügbar
ist. Die Recheneinrichtung arbeitet binär, wobei also jede Zahlernstelle von einem
elektrischen Rechenimpuls abwechselnd von der Null-Stellung in die Eins-Stellung
und umgekehrt geschaltet wird, und bei der zw-isclieii jeder Recheneinheit und derjenigen
nächsthöheren Stellenwertes ein Übertrag erfolgt, wenn in der Rechenstelle des niedrigen
Stellenwertes jeweils zwei Rechenimpulse aufgenommen worden sind. Dieser Zweierübertrag
von einer Rechetiwerkstelle auf die nächsthöhere Rechenwerksteille wird je<locli
gespeichert. bis die jeweilige Posteneintragung vollendet ist. Der Speicherimpuls
veranlaßt ein \ acheinanderahlaufen eines Zweierübertrags in allen anschließenden
höheren Rechenwerkstellen, die in der Eins-Stellung stehen, bis der gleiche Impuls
auf eine Rechenwerkstelle mit Null-Stellung trifft. Nach vollzogener Posteneintragung
wird der Zweierübertragimpuls, nacheinander altlaufend, i il allen Rechenwerkstellen,
die auf Eins standen. wirksam werden und die Stellen auf Null schalten, während
diie nächsthöhere Stelle, die auf Null stand, unter dem Einfluß der Zweierübertragung
auf Eitts gestellt wird.
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Die Stromquelle io ist einerseits an die Hauptleitung 20 und andererseits
an die Hauptleitung 30 angeschlossen. Zwischen beiden Hauptleitungen liegen die
noch zu beschreibenden Kontakte und Relais.
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Die Leitung i B, die über den Kontakt TK i auf der einen Seite an
die Stromquelle io angeschlossen ist, ist mit der anderen Seite über das Abreißrelais
i C und Uin.schaltkontakt 1'U t finit der entsprechenden Impulsleitung i L für das
Rechenrelais der niedrigsten Rechenwerkstelle verbunden. In ähnlicher Weise ist
der Kontakt TK 2 über Leitung 2 B, Abreißrelais 2 C, Umschaltkontakt 1'U 2 mit der
linpulsleitung 2 L für das Rechenrelais der zweiten Rechenwerkstelle verbunden.
Die weiteren Kontakte werden über die Leitungen B mit ihren zugeordneten Rechenwerkstellen
verbunden, so daß der Kontakt TK 2,4 Tiber Leitung 24 B an die höchste der
24 Rech-enwerkstellen angeschlossen ist.
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NVenn nun infolge der Erregung der Einstellmagnete über die zugeordneten
Steuerorgane die Kontakte TK geschlossen sind und Tiber die Leituni; ii bzw. 12
und die geschlossenen Kontakte :91i ein Rechenimpuls ausgelöst wird, so fließt dieser
Tiber Relais i C, über Umschaltkontakt 1'U i in die Leitung i l_. Da jedoch das
Abreißrelais i (.' sofort nach dem Schließen des Impuls-stronikreises seinen Anker
anzieht, wird die Zuleitung i l_ unterbrochen. Das Relais i C stellt sich mit seinem
nun umgelegten Anker einen Haltestromkreis über die Leitung i 1), Leitung
30 zu der Stromquelle her. Auf diese Weise wird also erreicht, daß sofort
mach dein Schließen des Recheiiimpul-sstromkreises ein .-1ltreil.ien des Itripulses
erfolgt.
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Es soll nun zunächst der Aufbau und die Wirkungsweise des Rechenrelais
der ersten Stelle beschrieben werden- Die Rechenrelais in dien höheren Stellen arbeiten
in entsprechender Weise. Zu jeder Seite des hin wird her beweglichen Ankers i A
sind zwei Spulen vorgesehen. Die an entgegengesetzten Seiten des Ankers liegenden
Spulen H o bzw. H i sind die Haltespulen für die Null- bzw. Einsstellung. Beide
Spulen sind hintereinandergeschaltet; sie liegen im Stromkreis der Leitung i H,
d. h. der Leitung für die erste Zählwerkstelle, die die Haltespulen enthält. lni
Betriebszustand sind die beiden Haltespulen dauernd unter Strom. Da jedoch die Haltespule
H o eine etwas größere Windungszahl aufweist als die rechte Haltespule H i, wird
der Anker i =9 des Reclietirelais in der Ausgangsstellung in der aus Fiig. iolt
ersichtlichen linken Stellung, d. 1i. in der Null-Stellung des Rechenrelais gehalten.
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Die beiden anderen an deti entgegengesetzten Seiten des Relaisankers
liegenden inneren Spulen J o und J i sind die Impulsspulen, die jedoch nur in dein
Augenblick eines über die Impulsleitung i L ankommenden Rechenimpulses Strom erhalten.
.jede Impulsspule hat einen Kontakt K o bzw. K i, an dem der .,",nker r _A in der
zugeordneten Stellung anliegt, der damit eine Verbindung zwischen der Leitung i
L der zugeordnetcii lnil)tilssltille und der Rückleitung i R herstellt.
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Wesentlich ist noch für die Wirkungsweise, daß die beiden Spulen H
i und J i sich derart entgegenwirken, ,daß sich ihre niagiietischen Kraftfeldier
bei Gleichzeitiger Erregung beider Spulen aufheben. In der Ausgangsstellung wird
der Anker i A durch die etwas größere Haltewicklung H o nach links gezogen und stellt
mit seinem unteren Ende eine Verbindung von der Impulszuleitung i B über Relais
i C, Leitung i 1., Kontakt h o zu dein Impulsmagneten Jo her. Der letztere Magnet
wird aber erst wirksam, wenn ein Rechenimpuls ankommt.
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Wird nun in der ersten Rechenw erkstelle die Grundziffer Eins eingeführt,
so erfolgt ein Impuls von der Stromquelle io, Leitung 2o, Leitung 12, geschlossener
Kontakt _9K, geschlossener Kontakt TK
r, Leitung i B, :1ltreißrelais i C.
Leitung i L, Anker i .°9, Kontakt K o. Itnpulsw-ickltirig J o, Leitung i R und über
Rückleitung
30 zur anderen Seite der Stromquelle. In diesem Augenblick liebt
aber die magnetische Wirkung der Spule J 0 die magnetische Wirkung der Spule H o
auf den Anker i :1 auf. In dieseln kurzen Augenblick wird dabei- die Haltespule
11 i wirksam und legt den :@lil:er hach rechts um. Durch die Uinschaltun.g wird
auch die Impulszuleitung durch den sich üffn.enden liotitakt K o zu der Spule J
o unterbrochen und der :Anker wird jetzt von dvr Spule H i in der rechten Stellung
gehalten, trotzdem die Spule H t scliw-iiclier ist als die Spule
il o, aber
dier größere Luftspalt zwischen H o und i A läßt die Cherlegenheit der Spule 11
o nicht zur Gcltutig kommen. Um zu verhindern, daß nun gleich wieder derselbe Recheinnipuls
nochmals infolge der Erregung der Spule J t ein Zurückschalten des Ankers i .A veranlaßt,
wird in der bereits beschriebenen Ausführung das Abreißrelais C in die Irnpuls,leitung
eingeschaltet, so daß ein Rechenimpuls, gleichgültig wie lange er dauert, nur jeweils
eine einmalige Umlegung des Relaisankers bewirken kann und die
| nächste Umlegtitig irritier einen neuen Impuls er- |
| fordert. K()innit null ciii zweiter lZecheriimpuls, so |
| wird infolge' des (lach recht; umgelegten Ankers i A |
| die lmpillsspule l i Strom erhalten und den Einfluß |
| der Spule H i auf den lZelaisanker aufheben. In |
| dieseln Augenblick kann al>e.r die Spule H o wirksam |
| l@erclcn, \\cil ztir i-eclitc#ii Seite desRelaisankersüber- |
| haupt kc#ilie nia""iietisclicii Kräfte angreifen. Der |
| Relaisarll:er wird durch clen zweiten Rechenimpuls |
| @@ ic@ler nach liliks in sriiic :\us@angsstellttng zttriick- |
| lrgt. |
| I': s ist also> c'i-siclitlicli. ilati nach jeclern zweiten |
| Inllltils auf eitle 1Zec17@'iwcrl:stellc der Anker wieder |
| stille \ull-Stellul7 einnimmt. I)a aber nur. in der |
| Zwiselleilzeit ztvei Hinliciten in die betreffende |
| Zühlerstcllc eiligcführt ivordvii sind, so muß beim |
| Rückgang des .\tlkc#rs in die Nu-11-Stellung ein |
| Zweierübertrag in die rlücllstlliihere lZechenstelle er- |
| folgen. Dieser l?lx#rtrag erfolgt nicht gleichzeitig mit |
| dem hechcnintl>uls, soii(lerii ei- wird nur vorbereitet |
| und geslxichert. Ist aber auch die nächsthöhere Stelle |
| durch einen IZechcninil)tils schon auf Eins gestellt, |
| so dat3 vigcutlicli auch diese zurück auf Null ge- |
| schaltet werde'tl iniiLlte, so erfolgt auch in dieser |
| niichsth@illeren Stelle leim ';elldcll lies Ü l>. rtrag- |
| iml>u@ses für die erste l`lxrtragstelle eine vor- |
| lx'reiterlilc @lx'icllermlg mid gleichzeitig ein Ülxr- |
| tragirnpuls. |
| Diese, Nacheinanderschalten der Cbertragrelais |
| uribi Senden e'iiies C'I>crtraginipulses irr die zugeord- |
| liete Stelle setzt sich über alle liebxneinanderliegen- |
| deil IZecllcn@@erkstellrn, die auf Eins stehen, fort, bis |
| zu der atlschliel.icndeu 11liclisteii Stelle, die noch auf |
| Ntill steht und die dann auf Eins geschaltet wird. |
| Alle dies(- Vorgänge vollziehen sich so, daß, wie er- |
| wiiliiit, die l>osteiliilx#i-traguirg zunächst ohne jede |
| kücksicht auf deii Zweieriil>ertrag erfolgen kann und |
| derselbe erst hinterleer iii allen Stellen nacheinander |
| ablaufend vorgenommen wird. |
| \\'ie (lies ini einzelnen erreicht wird, soll nun des |
| näliereii 1>esclirielx'ii werden. |
| Das Cbertragrelais (." i wird über den Anker i _-1 |
| der ersten IZechenwerkstelle von dein über die Lei- |
| tung i I. ankommenden zweiten Rechenimpuls er- |
| regt titid Hält sich so lange, bis über dieKommutator- |
| bürste 7(>i das Relais IIR erregt und seine zugeord- |
| iieteii Kontakte HK öffnet. In der Zwischenzeit wird |
| das C'1>crtr2igrelais (-R wirksam und sendet über die |
| nun geschlossenen l#.ontakte URK den Übertrag- |
| inil>tils und eben l@.rregerimpuls der llbxrtragrelais, |
| deren llclxitl.t#inanclcrliegen<le l@ecllent@=erkstellen
auf |
| 1#.i11, @tc#17c'il. |
| l)as .\I»-eil.irelais 2 C für den Anker 2 A des |
| 1Zerhcllrelais in der zweiten Rechenwerkstelle ist |
| einerseits ülx#r die I-eitung 2I3 mit der Abfühlbürste |
| verbunden, vc»r der es seinen IZeclieniinpuls be- |
| komint. .\nilererseits verl>in<let eine Leitung i Z das |
| :11» eil.irelais 2 C finit dem l`lwi-tragkotitakt UK i der |
| ersten (Zecheliwerkstelle. |
| Die \\irkungsweisc leim Zweieriil>ertrag ergibt |
| sich null aus fl>l@#eudem: \\-e1111 eilt Rechenimpuls |
| Tiber die Leitung 1 1_ ankommt. so wird er, wie oben |
| bx'S@hrl('Ix'I1. (h'17 :\111:('I' 7 .\ nach 1-c#cht@
llllllegen, wo |
| ,er von der Haltespule H i gehalten wird. Dieser |
| Impuls kann aber nach dein Umlegen des Ankers |
| auf die rechte Seite nicht mehr das Cbertragrelais |
| erregen, da nach erfolgtem Umlegen des Ankers das |
| Abreißrclais i C den 1Zecheti@impuls bereits abge- |
| schaltet hat. |
| Durch den ersten Impuls ist iiur der Anker i A |
| lies e rsten 1Zeclienrelais auf die rechte Seite unigelegt |
| worden. Beini zweiten Rechenimpuls wird der Anker |
| in der bereits beschriebenen Weise wieder nach links |
| unigrlrgt. \\'ciiri dieser zweite Impuls ankommt, er- |
| i-vgt ei- aber nicht nur die Spule 11 des Reclieilrelais, |
| so ii<lc#rn er wird auch über den Kontakt
FU i, Lei- |
| tullä 1J1_ i, Kontakt AC i, Übertragrelais
U i, Lei- |
| tung RU i, Kontakt HK 1, Leitung 30 zurück
zur |
| Stromquelle wirksam. Durch diesen zweiten Rechen- |
| impuls wird also nicht uttr der Anker i A wieder |
| nach links urigelegt, sondern es wird auch gleich- |
| zeitig die Crbertragspule U 1 erregt. Das durch den |
| zweiten Rechen @iiiipuls erregte Übertragrelais U i |
| bildet sich über seinen nun angezogenen Anker einen |
| Haltestromkreis, und. zwar von der Stromquelle |
| Leitung 20, Leitung HU i, den nun geschlossenen |
| Kontakt ('HK t, Anker des Übertragrelais U i, |
| IZvlttis ( ' 7 , Leitung RU i, Kontakt HK i, Leitung |
| 3o, andere Seite der Stromquelle io. Der Kontakt |
| HK i wird nach vollzogenem Zweierübertrag durch |
| das Erregen des Relais HR über die Kommutator- |
| bürste 101 kurz vor Beendigung einer Übertragung |
| ge<ittliet, so daß der Haltestromkreis für das Über- |
| tragrclais unterbrochen wird. |
| Das Abreißrelais 2 C sowie alle nachfolgenden |
| Abreißrelais C, bekommen einmal über Leitungen I3 |
| einen Erregerimpuls, der sofort unterbrochen, und |
| ein anderes Mal Tiber die Übertragleitung Z, der |
| elxufall,s sofort unterbrochen wird. Nach zwei Im- |
| pulsen hat der Anker i A seine Ausgangsstellung |
| Null wieder erreicht, aber der Anker 2 A der nächst- |
| höheren Rechenstelle wird Tiber den Kontakt URK i |
| in die Eins-Stellung geschaltet. Um den Erreger- |
| impuls von dem Cl-)ertragimpuls zu trennen, wird |
| durch Erregung des Relais RA über den Kontakt |
| AK 25 das Relais Z; R erregt, welches durch Öffnen |
| seines Kontaktes URK i die Leitung IL i zur Sen- |
| dung des Obertragimpulses unterbricht. Erst wenn |
| die Kominutatorbürste 161 den Kontakt A verlassen |
| hat, wird das Relais UR stromlos und schließt die |
| zugeordneten Kontakte DRK, wodurch der über- |
| traginipuls auf folgendem Weg gesendet wird: |
| Stromduelle io, Leitung 2o, Leitung ll_ i, der. |
| Ialtl gesclilosserien Kontakt U RK i, den geschlosse- |
| nen L`l>ei-tragkontakt UK i der ersten RecItenwerk- |
| stelle, Leitung i Z, Abreißrelais 2 C, Kontakt 1'U 2. |
| 1.eitting 2 L, Anker 2 A der zweiten Rechenstelle, |
| Kontakt K o, I rnpulsspule J o, Leitur 2 R# Leitung |
| 30, andere Seite der Stromquelle. |
| Dieser Cbertragimpuls hebt die magnetische Wir- |
| kung der linken Haltespule der zweiten keclien- |
| werkspule auf, so claß am Ende des zweiten Arbeits- |
| spiels der- Anker 2 A in der rechten, also in der Eins- |
| Stellung steht. Um zu verhindern, (laß nun gleich |
| wiccler derselbe Impuls nochmals infolge Erregung |
| der Spule ) i ein Zurückschalten des Ankers ver- |
anlaßt, ist. wie schon beschrieben, das Abreißrelais 2 C in die
Impulsleitung eingeschaltet, so daß ein Ühertragimpuls ebenso wie beim Reclien;impuls,
gleichgültig wie lange er dauert, nur jeweils eine einmalige Umlegung des Relaisankers
bewirken kann, so daß die nächste Umlegung immer einen treuen Impuls erfordert.
-
Das erregte Abreißrelais 2 C hält sich über die Leitung 2 D und wird
beim öffnen des Kontaktes (; K t abgeschaltet.
-
Kommt jetzt der dritte Rechenimpuls in die erste Rechenstelle, so
wird der Anker i A in der beschriebenen Weise von seiner Null-Stellung in die Eins-Stellung
gebracht. Das O'bertragrelais U i wird durch diesen dritten Impuls nicht erregt.
-
Wenn ein vierter Rechenimpuls ankommt, wird der Anker i A in seine
Null-Stellung zurückgeschaltet. Aber durch diesen vierten Impuls wird, und zwar
solange sich der Anker i A noch rechts befindet, über den geschlossenen Kontakt
F(;' i, Leitung UL i und Kontakt .-IC i das übertragrelais U i erregt, so daß, wenn
nun der Übertragimpu 1s über den sich schließetideti Kontakt L' RK i erfolgt,
der Anker 2 A der nächsthöheren Rechenstelle von seiner Eins-Stellung in
die Null-Stellung gebracht wird. Da heim Senden des vierten Rechenimpulses der Anker
2 A der zweiten Rechenstelle auf Eins stand und der ihm zugeordnete Kontakt
FU 2 geschlossen ist, so wird gleichzeitig beim Senden des Übertragimpulses
in (fit zweite Rechenstelle über den geschlossenen. Kontakt FU 2 das Übertragrelais
U 2 der zweiten Rechenstelle erregt, so daß nun kurz nach dem Umschalten des Ankers
2 A der zweiten Rechenstelle in die \ ull-Steflung auch der Anker 3 A der dritten
Rechenstelle von der Null-Stellung in die Eins-Stellung gebracht wird. Am Ende des
vierten Maschinenspiels befinden sich nun die beiden ersten Rechenstellen, wenn
über die erste Rechenstelle vier Rechenimpulse gesendet wurden, in der Null-Stellung,
während die dritte Rechenstelle in der Eins-Stellung gehalten wird.
-
Das Übertragrelais U 2 wird, wenn der Übertragimpuls über das vorbereitete
Ühertragrelais (I i in die zweite Rechenstelle gesendet wird und der Anker 2 A in
der Eins-Stellung steht, über fölgenden Stromkreis erregt: Stromquelle io, Leitung
20, Leitung IL i, den geschlossenen Kontakt L 'RK i, geschlossener Kontakt L'K i,
Leitung i Z, Abreißrelais 2 C, Kontakt PU 2, Leitung 2 L, in Eitis-Stellung
befindlicher .Anker 2 A, geschlossener Kontakt FC.' 2, Leitung UL 2, Kontakt
AC 2, Relais U2, Leitung RL' 2, Kontakt HK 2, Leitung 3o, andere Seite der
Stromquelle und hält sich über seinen eigenen nun geschlossenen Kontakt UHK
2. Sobald über den nun angezogenen Anker des übertragrelais U 2 der Kontakt
L'K 2 geschlossen ist, wird dem Anker 3 A der dritten Rechenstelle auf folgendem
M'eg ein l'bertragimpuls zugeleitet: Stromquelle io, Leitung 20, Leitung IL 2. geschlossener
Kontakt URK 2, den nun geschlossenen Kontakt UK 2, Leitung 2 Z, Abreißrelais 3 C,
Kontakt PU 3, Leitung 3 I_, Anker 3 A, Spule I o, Leitung 3 R, Leitung 3o,
andere Seite der Stromquelle. Sofort nach dem Schließen dieses Stromkreises wird
über das er refte Abreißrelais 3 C der Ü'bertragimpuls unterbrochen, so daß der
Anker 3 A nu-r einmal umgelegt wird und, wie schon oben beschrieben, in die Eins-Stellung
gebracht wird.
-
Die gleiche Arbeitsweise, die im vorstehenden zwischen der ersten
und zweiten Rechenwerkstelle beschrieben worden ist, findet zwischen der zweiten
und dritten und jeder folgenden und nächsthöheren Stelle statt. Dasselbe gilt auch
für eine beliebige (Truppe nebeneinanderliegender Rechenwerkstellen innerhalb des
gesamten Binärrechners. Es ist daher ersichtlich, daß sich in jeder Stelle die Darstellung
von Null und Eins lediglich durch die Lage des Relaisankers darstellen läßt, und
(laß auch ein sich selbst erregender kurz nacheinandet-folgender Zweierübertrag
nach der Methode des vorbereiteten Zweierübertrages von cler niedrigsten bis zur
höchsten Stelle möglich ist.
-
Der Zweierübertrag wirkt sich über alle in Eins-Stellung befindlichen
lZecllent-elais und die ihnen zu-geordneten Übertragrelais aus, bis er auf ein lZechenrelais
stößt, dessen Anker .-1 in Null-Stellung steht. In dem Augenblick, in dein der Chertraginipuls
über den sich schließenden Kontakt URK gesendet wird, legen sich alle IZechenrelaisanker
A kurz nacheinarrderfolgend von der Zählwerkstelle an, in der der Rechenimpuls erfolgt,
bis zu dein ersten sich in Null-Stellung befindlichen lZelais uni. so daß diejenigen
Stellen, die vorher auf Eins standen. jetzt auf Null stehen, wäliren(1 die n:iclistlliiltere
Null-Stelle auf Eins umgelegt wird.
-
Es soll nun erläutert werden, wie beispielsweise beim Einführen der
dezimalen "Zahl 12 die einzelnen Stromkreise wirksam Nverden und tvie die dezimale
Zahl tnit ihren binären "f eilwerten (lern lZechennverk zugeführt wird. Wir nehmen
an, (laß der zweite Einstellmagnet der Einerreilte und der erste Einstellinagnet
der Zehnerreihe auf noch zti beschreibende `''eise angezogen haben und ihre Stäbchen
durch die Kugelsperre in der unteren Lage festgehalten werden. Wie schon erwähnt,
sind die Steuerstifte 5o nach den schraffierten Quadraten der Talzelle Fig. 2 in
die Tastenführungsstäbe eingedrückt.
-
In dem angenommenen Beispiel befindet sich ein Steuerstift 5o in dein
zweitobersten Loch, des Stabes
S2 der Einerreihe, so daß durch den Bügel
51 die `'Felle u' 2 gedreht und über den 13iigel 52 der Kontakt TK 2 geschlossen.
wurde. Alle sieben Stabkontakte der gleichen binären Stellenzahl sind hintereinandergeschaltet
und mit der entsprechenden Rechenwerkstelle verbunden, so daß also, gleichgültig
in welcher Dezimalstelle der Kontakt geschlossen wurde, immer nur ein Rechenimpuls
der betreffenden Rechenwerkstelle zugeleitet wird. Erreicht die Kommutatorhürste
das Segment .A, so wird das Relais R_9 erregt, wodurch Tiber den gesehlossenen.
Kontakt AK
2 und den geschlossenen Kontakt TK 2 die zweite Rechenwerkstelle
einen Impuls erhält und ihren Anker in die Eins-Stellung umlegt. Verläßt die Kontaktbürste
(las Segment A, so daß durch Öffnen des Kontaktes AK 25 das Relais UR abfällt, kann
der l`lzet-traginiptlls über
| leitittig 30, Leitung rot, geschlossener Kontakt 157, |
| Lcittriig 102, Kosttakt K i5oh, Kartenkopfkupp- |
| lu itgsmaguet K K_ll. Leitung 103. Hauptleitung 20, |
| andere Seite der Stronuluelle. Der Kartenkopfkupl>- |
| ltingsniagiiet ktil(Iwlt die Schneckenwelle gor in |
| Fig. i eilt, die die Transportrollen 202. (letz K(@rn- |
| inutat(>r itio. (1eur hl jeder Karte eine Unidrehung |
| macht, und (las Kttrtetit1tesser 203, das je\veils eine |
| Karte den Transportrollen zuführt, antreibt. Die |
| Schnecken\\elle wird an einem bestimmten Punkt. |
| (für allgemein als Iti<lesltunkt P bezeichnet \\-i.(1. |
| mechanisch wje(ltr ausgekuppelt, wenn zu dieserZeit |
| nicht \viuder ehre neue I:i-reguiig des KKJ1 erfolgt. |
| Die Karte wird (furch die Transportrollen an (feit |
| _\ltfülill>ürsten vorlwigeführt. Synchron mit der |
| Karte 1>e\vcgt sich der .\rin des Korninutators, \vol)ei |
| durch die Kommutatorbürste 161 für jede Loch- |
| position eist :\bfiilili-elais erregt wird. Betin(let sich |
| in (fei- ersten Spalte der Lochkarte eine 5, so ent- |
| stellt, \cenn sich (ücms Loch unter den:\l)fühlhürsten |
| befindet, folgender Stromkreis: Voti der Stromquelle |
| io, llaul>tlcitmtg 2o, Leitung .0q, geschlossener |
| Karanlicbelkontakt itiF, geschlossener Kontakt des |
| Intltuls\erteilers irt;, K(tntakt\\alze 167, (furch das |
| Fünferloch (fei- Karte. _\ltfühll>ürsteB(-i. Leitung |
| K i, geschlossener Kontakt RK ; (denn (huch die |
| unilatifeii(ie Kc»utntitatorbürsa wird das Relais R 5 |
| erregt). weiter durch den Einstellmagnet 5. Leitung |
| io5, liauptlehung 3o. zur Str(muluelle. Der Cber- |
| setzcrm:igiiet zieht an und drückt den Stab T 5 der |
| \lilli(tinciistelle (fei (`bersetzers herunter. Durch die |
| mechanische Kugelsl(erre wird (her Stab ist (fieser |
| Lage gel;alteu. auch \venn <l<'. Magnet in seine :\us- |
| gangsstellung zurückgeht. |
| Genau so, wie die HürsteBu 1 über die LeitungE i |
| mit (her Millionerreilie der Linsallmagnea verbun- |
| (1,eii ist, ist die Bürste l311 2 ül(er die IAltutP
11 2 mit |
| (her llundertennemlerreihe der l`Iwrsetzmmagnete |
| verhini.den, bis die Bürste Bi(; mit der Einerreihe |
| der Ihnswllmagnew verlmmlen ist. I)ie Bürste I3u 8 |
| ist wiederum mit der @lillionerreihe (her Eitistell- |
| magrtete des zweiten (,'lwi-setzers verbunden usw, |
| so daß 1>e1 dem :\usführungsbeispiel nach Fig. 1 und |
| Verwendung der Karte nach Fig. S acht siebensal- |
| ligne Zahlen gleichzeitig von den Bürsten abgefühlt |
| und in die (`ber#etzer geleitet werden können, die |
| wiederum nacheinander durch Schaltung auf der |
| Kontaktleiste 158 und (hem nicht weiter dargestell- |
| ten %weiler Z Wär ist 3e11 hinä reu "1l3 (her Karte |
| gelocht \\erden könnc'ii. |
| Nachdem die Spalte i (her Lochkarte die ;\1)fühl- |
| bürsteii passiert hat, hat auch die Kontaktbürste 16r |
| des K(tmmutators Wo den Kontakt t verlassen. _\Ile |
| dezimalen Zahlcu sind abgefühlt, die entsprechen- |
| den l@.iustellinaguete haben ihre Stäbchen T einge- |
| stellt, diese halten wiederum, wie bereits heschrie- |
| hen, ihre zu<geliiirigen Kontakte TK geschlossen. |
| Gelangt inin die Eonmkihürste 161 auf das Seg- |
| ment .-I. so wird, wie bereits heschriehen. (las Relais |
| R:l erregt, und älter die geschlossenen Kontakte
TK |
| der Einerstelle erhalten die zugehörigen Rechen- |
| relais einen Impuls und legen ihren :\tiker um. VI)er |
| den Krnttakt B wird das RB-Relais erregt, wodurch |
| ülr(r alle gescltl(>ssenen Kontakte TK (her Zehner- |
| stclle ein linpuls auf die Rechenrelais übertragen |
| wird usw, bis über das Segment G die Millioner- |
| stelle auf die Ilc'clretirclais übertragen wird. Die |
| Ilürste ,gehst nrwh älter <las Segment (). \vo(htrch das |
| IZeltiis R i @o erregt wird, As sich ülwr (lern eierten |
| Kontakt K UM',_eitung .o;, f_eitutr;@ 1()h hält.
bis |
| sie @[In I@al(Xpunkt /) angelangt ist. \\-(( (hie Schnek- |
| kett\celle t111(1 damit des' K(>iitttittiat()i ntcchanisch |
| entr iegelt \\ ir (l. |
| In dvr 7-\\ isclrviizeit ist (hie Lochkarte unter der |
| \latrim i;(1 ati,gelmgt und hat beim Anschlag an |
| (Ivit litil;cts hartetiausrlil<ig 20d deti Kartenanschlag |
| kontakt 15-2 geschlossen. Dadurch wird über Haupt- |
| 3o 3(t, Leitung t r. Kontakt 152. kelais R
l_52, |
| 1Xitt;itg t i 2, 1l;ittl>tleittitig 20 das Relais R
152 er- |
| regt, das sich iü>er s"eineti eigenen Umschaltkontakt |
| 152d und den in Ruhe befindlichen Kontakt li i 5t h |
| einett Ilaltestrom bildet. |
| den jetzt geschlossenen Kon- |
| CUT 1_eituug r 13, |
| takt K 132(-, Kontakt K i 5fi a in Ruhte, Leitung r
14, |
| Unterbrechei-k(mtakt des Transportmagnets Tr_IIK, |
| Transpornnagnet Tr3I für den Karteu\vagen, Lei- |
| tung i 15 lx'Immut der Transportmagnet Tyll einen |
| Iililtti!s, urd der Wagen führt mittels (les Schritt- |
| ssmhwerks 2o5 auf bekannte @'\erse' eitlen Schritt |
| aus. (;le'iclizeiti(, bekommt auch das Relais R 156 |
| lutltuls und hält sich über deir eigenen Wischalt- |
| k(>tttakt K s @l(b Lind den iss hohe befitt,cllicltcn Kon- |
| takt h 1 5 i tl. 1 )e: Kontaktpimpel .5y 3c1- Kontakt- |
| leiste i;S ist durch. den ausgeführten Schritt auf |
| (1-en ersteh Kontakt (her Kontaktleisic gelangt. Da- |
| durch erit;ilt (1er 1@rtnisl)rn-tiiiagtiet l'r_1l \\-iederutn |
| Strom und führt dadurch. (laß (her eigene Kontakt |
| TrJlli den Strom immer gleich unterbricht, so viele |
| Syltritt(' ans. bis der Kontaktpimpel auf (ie'rt Kontakt |
| g ehigt ist. (her durch die Schaltschnur i ib über den |
| Kontakt K 1541) und den geschlossenen Kontakt |
| K r rot- nnt crem Lochrelais I_U verbunden ist. Das |
| L((cltrelais zieht an und schließt den Kosttakt LOK |
| und schaltet (hie Kontakte /'U um, \vo(lurch, wie be- |
| reits beschrieben, die binäre Zahl aus (hem Rechen- |
| relais auf die Lochmagnete übertragen wird und die |
| eutsprechett(1en Löcher in die vorher ausgewählte |
| Spalte gestanzt werden. Natürlich hinnen auch |
| nwhrere Zahlen hintereinander eingelocht werden, |
| \\obei (1<r \IrteilerZ jeweils den entsprechenden |
| l`1>e'rsetzer an (hie Lochntapiete anschaltet. :\nt tief- |
| sten 1'itukt (les IAschstettllx'1\veges \\-1r(1 (her L(>cl1- |
| magnn_tkontakt 15-4 geschlossen, 1(t 3a11 seift Relais |
| R 1,54 anzieht. Durch (las Offnen des Kontaktes |
| K 154 l> fällt (las Lochrelais L( l wieder
a l>, und über |
| den Kontakt K .54a erhält des- "hmusporimagnet |
| \\ ierhr eisten Impuls. Dadurch kommt (her Kontakt- |
| I(impel auf den nächsten Kontakt (her Kontaktleiste, |
| der in unscrcm Heisl)ie1 wiederum direkt mit dein |
| Transportmagnet Tr.ll verbunden ist, so daß der |
| \V;pen so viele Schritte ausführen kann. bis er an |
| den linken Wagenatmchlag 153 anstößt. Durch das |
| Scliliel3en des Kontaktes 153 erhält das Relais R 153 |
| Strom und hält sich über den eigenen Umschalt- |
| kontakt K i 53 c- und den Ruhekontakt K 151 e. Da- |
| durch erhält über Leitung ioi, geschlossenen Kon- |
| (tie sich schließenden Kontakte URK keine Wirkung |
| ausliisen, da kein Cl)ertragi-elais C- vorbereitend ein- |
| gestellt ist, denn das gesamte Zählwerk steht in der |
| .\nfangsstellun@r auf Null. Nach kurzer Irregung |
| v(>in Relais HR gelangt die Kommutatorlriirste auf |
| (las Segment !', wodurch (las Relais RR erregt wird. |
| (lrs:rn Kontakte in der Zehnerreihe den Kontakten |
| .ZK in der l-'inerreihe entsprechen. |
| lit der Zehnerreihe wird der Stab S i herunter- |
| ge(iriickt, in welchem sich in der zweiten und vierten |
| Stelle die @tetierstiftc 5o befinden. Dadurch sind in |
| der Zeliiierreilie die Kontakte TK 2 und TK 4
ge- |
| schlossen @@()r(len. L`ber die geschlossenen Kontakte |
| Isli 2. Kontakt TK 2, Leitung 2 ßerhält das Rechen- |
| relais (Irr zweiten Stelle einen Impuls und legt seinen |
| Anker uni. (ler #ich bereits in der Eins-Stellung be- |
| tiiidet, in die Ntill-Stellttiig zurück. Gleichzeitig wird |
| aber auch durch denselben Impuls Tiber Anker 2.4, |
| gcsclil(>sseneri Kontakt 1I(- 2, Leitung UL2,
Kon- |
| tclkt .-IC' 2. Relais U 2, Leitung R(.' 2, geschlossenen |
| K(» stakt Illi 2, llauptleitung 30 das Cbertragrelais |
| ( 2 erregt. Das nun erregte Relais U 2 hält sich voll |
| der Stroin(ltielle Tiber Leitung 20, Leitung HU 2, |
| (lein nun geschlossenen Korntakt (.'llK 2. Relais U
2, |
| Kontakt /!h- 2. Leitung R( ' 2, Leitung 30. StrOm- |
| quellc. Gleichzeitig erhält Tiber die geschlossenen |
| I@mitakte /-1A 4 und TK 4 (las Rechenrelais der vier- |
| test Stelle eli1C11 Impuls und legt seinen Anker voll |
| der Null- in die Lins-Stellung. Verlä ßt die Kotn- |
| ntutatorbiirste 161 das Segment h, so fallt das |
| IZelais.Rli ab, wodurch auch die Abreißrelais C ab- |
| fallen. Gleichzeitig wird (las Relais UR stromlos, |
| und iilx@i- die sich schließenden, dem Relais UR zu- |
| geordneten Kontakte URS wird ein (`bertragimpuls |
| in die n@ichsth<(here, in dein angenommenen Beispiel |
| in die dritte. Rechenwerkstelle gesendet, und zwar |
| Strom(Iuelle to, Leitung 20, Leitung .IL 2. den nun |
| ge schlossenen Kontakt 1-1"K 2. Leitung 2 Z, Alireiß- |
| relais 3 C, Kontakt P(,' 3, Leiturig 3 L, Anker 3 A, |
| linke ln11)tllssl)tile l(, Leitung 3 R, Leitulrg 30, an- |
| (Ivi-e Seite (]ei- Stroniyuelle to. Durch diesen kurzen |
| Impuls heben die beiden \'Vicklungen der linken |
| Spule ihre magnetischen Kräfte auf, so daß der |
| Anker 3 --I nach rechts in die Eins-Stellung gebracht |
| \wird. Nach erfolgtem Cl)ertrag wird über die Kom- |
| inutat(>rbiirste \vieder (las Relais IIR erregt, welches |
| durch kurzes öffnen seiner Kontakte HR- die ke- |
| lais (- zurr Abfall bringt. |
| Uni den übersetzten Wert, der in (lern Z:ihlwerk |
| steht, auch durch Lochung wiedergellen zti ki3rinen, |
| kann (las @iihlwerl: auf eine Lochvorrichtung ge- |
| schaltet werden. Zu diesem Zweck wird die Relais- |
| cinstellting der einzelnen Zühlwerkstellen derart ab- |
| gefühlt. dal.l die Null-Einstellung der Rechenstelle |
| keine Lochung. die Eins-Ein.stellting dagegen eine |
| Lochung in der zugeordneten Lochspalte erzeugt. |
| Die allgemeine Wirkungsweise der Maschine ist |
| folgende: Die Lochkarte, in Fig. 8 dargestellt, ist |
| eingeteilt in einen dezimalen Teil D zur Aufnahme |
| von acht siebenstelligen dezimalen Zahlen und in |
| einen binaren Teil ß, in den dieselben Zahlen in |
| binärer Darstellungsweise eingelocht werden. Die |
| Karten t\-erden so in das Kartenbett 2o8 gelegt, (saß |
| der dezimale Teil 1) den .\lifühll>iirsten Bit gegen- |
| über zu liegen kommt und die abgeschnittenen Kar- |
| tenecken den Transportrollen :zog zugekehrt sind. |
| Die Kartenzuführung 203, die von der Schnecken- |
| welle tot angetrieben wird, führt die Karte aus dem |
| Kartenbett den "hranslt0rtrollen 202 zti. Voll den |
| Transportrollen wird die Karte unter den Bürsten |
| vorbeigeführt. Die dezimalen Zahlen werden abge- |
| fühlt tincl die Eiti.stellmagtiete eure "t. Von den
Trans- |
| portrollen wird die Karte unter die I_(>cltntatrize i 7o |
| geführt und von dem Kartengreifer Zoo übernom- |
| men. Der Kartenarrschlag 204 Hält (üe Karte in einer |
| genau fixierten Lage fest. Der Kartengreifer 200 |
| und der linke Kartenanschlag 204 sind auf dem |
| Kartenwagen 21o befestigt, der ii1Wr die Uollen 21 t |
| verschiebbar ist und unter der Steucr@\-irl<ung eines |
| an sich bekannten Schrittsclialt\\erkes 2o5 steht, das |
| die zu lochenden Lochfelder unter der Lochmatrize |
| festhält und nach der Lochung @@citc;transportiert. |
| Ist der Koritaktp nipel 159 auf (Ici- 11-#()iitaktleiste 158 |
| auf dem Kontakt angelegt, der (huch Schaltung mit |
| (lern Lochrelais [,t) N-erl>tiit(ien ist, so zieht das |
| Pelais I_0 an, schaltet die ztigeli('irige Kontaktreihe |
| I'U i. PU 2 usw. tim, öffnet die Kontakte /'(' o. |
| legt die Kontakte PC'..'i tnn. i>Yin:t die Kontakte |
| I X 3 tuld schließt den Kontakt U)A. Dadurch ent- |
| steht für die erste Rechenstelle- (lessen Anker i A |
| in der Eins-Stellung an.genomm<n t\-ii-(1, folgender |
| Stromkreis: Von der Stroni(luulle i o, Ilauptleitung |
| 2o, geschlossener Kontakt l.l)K, Leitung i .5o.
um- |
| gelegter Kontakt PU i, Leitung i I_, Anker 1 A in |
| der I:ins-Stellung, dadurch geschlossener Kontakt |
| h i, umgelegter Kontakt Pf ' r. Leitung
t .5', Loch- |
| magnet .1l t, Hauptlvittiiig 3o, andere 5%#ite der |
| Stroniquelle. Dadurch ei-h;ilt die l.oclimagnetspule |
| Strom, zieht ihren Kern 212 an, und (ler beweglich |
| gelagerte Hebel 213 drückt (l,eri Stcrnliel 21.1 her- |
| unter. wodurch die Li@cher in die Karte gestanzt |
| werden. |
| Es ist ersichtlich, (laß gh,ichzeitig alle Loch- |
| magnete :11 Strom erhalten, «-eiirr oliv :Anker A der |
| zugehörigen Rechenrelais in der Eins-Stellung |
| stehen. also wird die l:ins-Stellung (hs Rechen- |
| relais durch eine Lochteig in der 1>itrefen(len Stelle |
| wiedeugegeben, während bei Ntill-Stelluiig eine |
| Lochung unterbleibt. |
| Nach erfolgter Lochung @@ lud die Karte his zwi- |
| Celie11 die Ablager0111C11 215 tr-ansl)()i-tiert, welche |
| beim Aufzug dies Kartenmagens durch die Zahn- |
| stange 207 angetrieben werden und die Karte in die |
| Ablage 216 transportieren. |
| Wenn der Kartenwagen an seiiieiti linken .Anschlag |
| angelangt ist, wird (las 1@u1)plungsra(1 2ofi an den |
| dauernd laufenden Motor .l/ gekuppelt. welcher über |
| (I.ie Zahnstange207 den Kartenwageil21o aufzieht |
| tin(1 dabei die Wagettriiclczugfcdei- 208' spannt. Die |
| Wagenrückzugfed er transportiert wiederum den |
| Kartenwagen, sobald er eine Karte von den Trans- |
| portrollern übernommen hat. unter Stetiei-\\irkuitg |
| des Schritthaltewerkes 2o5 nach links. |
| Durch das Einlegen der Karten wird der Karten- |
| kopfkontakt 157 geschilossen und es bildet sich fol- |
| gender Stromkreis: Von der Str(tni(Itielle to. Haupt- |
| takt 157, Leitung rot, noch geschlossenen Kosttakt |
| K 152 u, jetzt geschlossenen Kontakt K 153 b der |
| K,trtetiktilifkulilllungsmagilet 1111.1l Strom und kup- |
| lmlt ein.. Durch das Kartenmesser wird eine neue |
| Karte den Transportrollen zugeführt. |
| Durch das Schließen des linken Wagenanschlag- |
| kontaktes 153 bekam auch der Wagenaufzugskupp- |
| luiigsinagiict G1-KI! einen Impuls, wodurch auf be- |
| kttilnt@@ Weise das Kupplungsrad 2o6 an den Motor |
| gel;til,llelt wird und mittels der Zahnstange 207 den |
| Lochei-\\ @tl;eit aufzieht tind die Wagentransportfeder |
| 2o8' spannt. Nach dein Aufzug wird das Kupplungs- |
| rad wieder mechanisch ausgekuppelt. Durch das |
| ()ttneii clcs hoiitaktes A 153 a wird die Kontaktleiste |
| lxi t\tifzug des \\',tgetis abgeschaltet. Der Wagen |
| stellt in der lüil;en Stellung zur Aufnallinc einer |
| netten Karte bereit. |
| Bevor die neue Karte die Bürste erreicht, wird |
| durch die ht»itakthürste ioi über den Kontakt X |
| das l.iischrelais IZ i 51 kurz erregt, wodurch durch |
| tleii Kontakt K 151 f der Ilauptstromkreiseinen Mo- |
| iiicn,t tinterllrocheil wird und dadurch alle Relais
111 |
| ihre :\us":tilgsstc@lltilig gestellt werden. |