DE845232C - Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kieferabdruecken zur Herstellung von Teilprothesen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kieferabdruecken zur Herstellung von TeilprothesenInfo
- Publication number
- DE845232C DE845232C DEK854A DEK0000854A DE845232C DE 845232 C DE845232 C DE 845232C DE K854 A DEK854 A DE K854A DE K0000854 A DEK0000854 A DE K0000854A DE 845232 C DE845232 C DE 845232C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- impression
- production
- spoon
- partial dentures
- prosthesis
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 8
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims description 4
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 4
- 230000001055 chewing effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 4
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 3
- BASFCYQUMIYNBI-UHFFFAOYSA-N platinum Chemical compound [Pt] BASFCYQUMIYNBI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000010970 precious metal Substances 0.000 description 2
- 201000010099 disease Diseases 0.000 description 1
- 208000037265 diseases, disorders, signs and symptoms Diseases 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- PCHJSUWPFVWCPO-UHFFFAOYSA-N gold Chemical compound [Au] PCHJSUWPFVWCPO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010931 gold Substances 0.000 description 1
- 229910052737 gold Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052697 platinum Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 description 1
- 238000007142 ring opening reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C9/00—Impression cups, i.e. impression trays; Impression methods
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Prosthetics (AREA)
Description
-
- Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kieferabdrücken zur Herstellung von Teilprothesen Das übliche Verfahren zur Herstellung von paßfähigen Teilprothesen besteht darin, daß man einen anatomisch getreuen Abdruck des Kiefers und der Zähne nimmt und die meist nötigen Korrekturen an der danach hergestellten Prothese ausführt. Eine solche Prothese kann nämlich in der Regel nicht ohne weiteres an Ort und Stelle gebracht werden, weil die unter sich gehenden Teile der Naturzähne, soweit sie von starren Prothesenteilen umfaßt werden, hinderlich sind. Bei der dadurch bedingten, oft erheblichen Korrekturarbeit an der fertigen Prothese ist es sehr schwer, nicht zuviel wegzunehmen und dadurch schädliche Schmutzwinkel zu schaffen.
- Auch die Anwendung eines Parallelometers oder Klammerzeichners zur Markierung der Stellen, die von starren oder wenig elastischen Teilen der Prothese berührt werden, schließt die Notwendigkeit späterer Korrekturen nicht aus, da die Markierung nur linienförmig ist und die dazwischen- oder darüber hinausliegenden Berührungsflächen nicht erfaßt werden. Diese genaue Erfassung der Flächen ist aber notwendig, weil darauf die Platin- oder Goldfolien genau anliegen müssen, auf welche die Metallklammern aufgelötet oder aufgegossen werden. Nur durch diese Unterlegung des Schienungsteils der Klammern mit Edelmetallfolien erhält man einen verhältnismäßig sicheren Schutz gegen die kariöse Erkrankung der Klammerzähne. Jede nachträgliche Korrektur bedeutet aber eine Gefährdung der Schutzschicht.
- Es wurde nun gefunden, daß man diese Nachteile, die jede nachträgliche Korrektur der Prothese mit sich bringt, sicher vermeiden kann und ein- wandfreie paßfähige Teilprothesen mit Gußklammerschienungsteilen dadurch herstellen kann, daß man an Hand eines anatomisch getreuen Abdrucks ein Modell herstellt und von diesem einen Abdruck aus plastischem Material nimmt, bei dem die in Frage kommenden Partien der Zähne in einer Form wiedergegehen werden, die der Paßform der Prothese entspricht. Dabei kann man die in Frage kommenden Fälschungen des anatomisch genauen Abdrucks gut übersehen und genau dosieren.
- Die Durchführung des Verfahrens erfolgt mit der notwendigen Genauigkeit mit Hilfe erfindungsgemäßer Abdrucklöffel und einer Vorrichtung, bei der Abdruckmasse und Modell in zweckentsprechender Weise einander genähert, aneinander gepreßt und voneinander entfernt werden können.
- Der Löffel nach der Erfindung hat eine niedrigere oder gar keine Außenwand und ist mit Halte- und Führungsteilen versehen, welche die Einspannung und die gewünschte genaue Bewegung in der Vor-, richtung ermöglichen, was naturgemäß auf verschiedene Weise erreicht werden kann. Außerdem sind Einkerbungen und andere Vorrichtungen zweckmäßig, die ein Loslösen der Abdruckmasse bei dem wiederholten Anpressen und Entfernen verhindern oder erschweren. Vorteilhaft ist auch eine Krümmung der Kauflächenteile entsprechend der normalen Zahnkurve. Der Ausdruck Abdrucklöffel ist in der Beschreibung und in den Ansprüchen in dem Sinn gebraucht, daß er auch andere für den gleichen Zweck verwendbare Formen, wie z. B.
- Schalen, mitumfaßt.
- Natürlich spielt die Qualität der Abdruckmasse auch eine Rolle, da sie normalerweise durch wiederholtes Erwärmen und Plastischmachen, wie es zur Befestigung und Verteilung auf dem Löffel notwendig ist, beeinträchtigt wird, empfiehlt es sich, das Abdruckmaterial nicht in der üblichen Plattenform, sondern in einer bereits in der Fabrikation auf die Speziallöffel aufgebrachten Form zu verwenden. Die Verwendung derartiger mit Abdruckmasse versehener Löffel gewährleistet nicht nur eine Schonung des plastischen Materials, sondern auch eine wesentliche Zeitersparnis.
- Die Vorrichtung für das Arbeiten an dem anatomisch genauen Kiefermodell ist dadurch charaltterisiert, daß das Modell und der- Abdrucklöffel-daran befestigt, mindestens einer der beiden Teile seitlich verschoben und beide in verschiedenen Neigungswinkeln einander genähert, angepreßt und voneinander entfernt werden können. Dies kann nach an sich bekannten Methoden erreicht werden, wobei besonders die Verwendung von feststellbaren Kugelgelenken nützlich sein kann.
- Die Abbildung zeigt eine solche Vorrichtung in einer möglichenAusführungsform. Auf dem Grundring R sind zwei senkrechte Führungsstäbe Sl und S2 befestigt. Die Ringöffnung wird von der geschlitzten Schiene 1 überbrückt, deren eines Ende um die Schraube 2 drehbar und durch diese in jeder gewünschten Stellung feststellbar ist, während das andere Ende frei auf der Ringoberfläche gleitet.
- K bedeutet ein Kugelgelenk, dessen Fuß in dem Schlitz der Schiene 1 verschieb- und feststellbar angebracht ist. Das Kugelgelenk trägt den Teller T, auf dem mit Hilfe der Schrauben 3 ein Kiefermodell 4 befestigt werden kann.
- Die beiden Säulen SI und Se dienen zur Führung des Trägers 7, der mit den zwei Ringen 5 und 6 auf diesen Säulen gleitet und durch die Schraube 8 in- der jeweils gewünschten Hohe festgestellt werden, aber auch nach deren Lockerung leicht nach oben abgezogen werden kann.
- Der Träger 7 ist in der Mitte mit einer Bohrung g versehen, die senkrecht zur Tischebene steht und als Führung dient für die Stange IO mit dem Griff II. Am unteren Ende der Stange IO ist ein Abdrucklöffel 12 durch den kantigen Stift 15 befestigt, der durch die kantigen Schlingen I3 und 14 des Abdrucklöffels die Verbindung mit der Stange IO sichert.
- Die Verwendung der Vorrichtung geschieht derart, daß zunächst das abzuformende Kiefermodell 4 auf dem Teller T befestigt und entsprechend eingestellt wird, meist so, daß die Kauflächenebene B zur Tischebene parallel steht. Danach wird ein der Kiefergröße entsprechender Abdrucklöffel 12 mit Masse 16 ausgesucht und an der Stange 10 befestigt. Meist wird es dann notwendig sein, das Kiefermodell noch zentrisch unter den Abdrucklöffel zu stellen.
- Erst nachdem diese Einstellung erfolgt ist, wird nach Lockerung der Schraube 8 der Träger entfernt und durch warmes Wasser die Abdruckmasse I6 auf dem Löffel 12 plastisch gemacht. Dann wird der Träger 7 wieder auf die Säulenführung aufgeschoben und in geeigneter Entfernung vom Modell fixiert. Anschließend wird dann mit dem Griff 1 1 der Abdrucklöffel mit Masse an das Kiefermodell angepreßt und durch wiederholtes Anpressen und Lockern werden alle unter sich gehenden Ahdruckteile so weit gefälscht, daß der Abdruck und später ebenso die Prothese ohne Schwierigkeit eingesetzt und entfernt werden kann.
- Der technische Fortschritt des Verfahrens besteht darin, daß es die Herstellung von mit Edelmetallfolien unterfütterten, einwandfrei paßfähigen Teilprothesen unter sicherer Vermeidung jeder Beschädigung der Folienschicht ermöglicht.
- PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zur Herstellung paßfähiger Zahnprothesen mit Ede.lmetallfol ienunterlage, dadurch gekennzeichnet, daß von einem nach einem anatomisch getreuen Abdruck gewonnenen Kiefermodell ein zweiter Abdruck mit Hilfe von Abdrucklöffeln und einer Vorrichtung hergestellt wird, wobei das Anpressen und - Abziehen in Richtungen erfolgt, die dem Einsetzen und der Entfernung der fertigen Prothese im Munde angenähert sind.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß daran ein Kiefermodell und ein Abdrucklöffel befestigt, mindestens einer der beiden Teile seitlich verschoben und beide in verschiedenen Neigungsxvillkelll einander genähert, angepreßt und voneinander entfernt werden können.3. Abdrucklöffel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Vorrichtungen zur llefestigung oder Führung in einer Apparatur aufweist.4 Abdrucklöffel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieser mit hei der Herstellung aufgebrachter Abdruckmasse versehen ist.5. Abdrucklöffel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Einkerbungen od. dgl. besitzt, die ein Loslösen der Abdruckmasse bei dem wiederholten Anpressen und Entfernen verhindern oder erschweren.6. Abdrucklöffel nach Anspruch 3, 4 oder 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Kauflächenteil entsprechend der normalen Zahnkurve gekrümmt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK854A DE845232C (de) | 1949-12-06 | 1949-12-06 | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kieferabdruecken zur Herstellung von Teilprothesen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK854A DE845232C (de) | 1949-12-06 | 1949-12-06 | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kieferabdruecken zur Herstellung von Teilprothesen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE845232C true DE845232C (de) | 1952-07-31 |
Family
ID=7208636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK854A Expired DE845232C (de) | 1949-12-06 | 1949-12-06 | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kieferabdruecken zur Herstellung von Teilprothesen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE845232C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4182039A (en) * | 1975-10-31 | 1980-01-08 | Giulio Preti | Articulator with bite plate guides |
-
1949
- 1949-12-06 DE DEK854A patent/DE845232C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4182039A (en) * | 1975-10-31 | 1980-01-08 | Giulio Preti | Articulator with bite plate guides |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2412081A1 (de) | Haltevorrichtung fuer die gussformstifte bei der herstellung kuenstlicher gebissteile | |
| DE3505775A1 (de) | Verbesserte vorrichtung zur herstellung von zahnprothesen | |
| DE845232C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kieferabdruecken zur Herstellung von Teilprothesen | |
| DE3313198A1 (de) | Vorrichtung zum eingipsen von kiefermodellen bei der herstellung von zahnersatz | |
| EP0109578A1 (de) | Abdrucklöffel zur Erstabformung von unbezahnten Kiefern unter Verwendung plastischer, aushärtender Abdruckmassen | |
| DE2808606A1 (de) | Vorrichtung zur unterfuetterung einer zahnprothese | |
| DE102012105339A1 (de) | Verfahren zum Einpassen eines Zahnersatzes in eine Reparaturstelle | |
| DE2344436C2 (de) | Verfahren zur labormäßigen Vorbereitung des Anbringens von Brackets an orthodontisch zu behandelnden Zähnen, sowie Vorrichtungen und Brackets zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE4012383C2 (de) | ||
| DE3904699C1 (en) | Dental impression tray | |
| DE168464C (de) | ||
| DE1271892B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Fertigung von Zahnprothesen mit zum Lippenbild richtig aufgestellten Zahnreihen | |
| DE427610C (de) | Vorrichtung zur Bestimmung der Kieferbewegung | |
| EP0316297A1 (de) | Paraocclusaler Löffel | |
| DE7141244U (de) | Form - und Fixierrahmen für zahntechnische Modelle | |
| DE1766283A1 (de) | Verfahren und Hilfsmittel fuer die UEbertragung der Raumverhaeltnisse des Mundes und der Lagebeziehung des Gebisses bzw. der Kiefer zum Schaedel mittels eines Abdruckes auf die Arbeitsunterlage fuer Zahnersatz und fuer kieferorthopaedische Apparate | |
| AT253114B (de) | Zahnartikulator | |
| DE2604596B2 (de) | Umfangsverstellbare Gußküvette zum dichten Herumlegen um ein Dentalmodell | |
| DE2160484B2 (de) | Artikulator zum Herstellen künstlicher Gebisse | |
| DE2653743A1 (de) | Verfahren zum einbringen von hilfszapfen in die abgussmasse eines gebissabdrucks fuer zahntechnische zwecke und vorrichtung hierfuer | |
| DE537025C (de) | Verfahren zur Erzielung einwandfreier Schluss- und Seitenbisshoehe und einer zweckmaessigen Stellung beider Kiefer zueinander zur Herstellung von Zahnprothesen | |
| AT248017B (de) | Vorrichtung mit einem Meßgerät zum Registrieren der individuellen Kaubewegungen und einem Artikulator zum Einschleifen des Kauflächenreliefs künstlicher Zähne | |
| DE837284C (de) | Einstellbare Vorrichtung zur Auflage von plastischem Material zur Aufnahme von durchZusammenbeissen der Kiefer erhaltenen Zahnabdruecken fuer Ober- und Unterkiefer | |
| DE4322081C2 (de) | Mittelwert-Justiergerät | |
| DE858454C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen, einschliesslich Einschleifen, von Kunstgebissen |